DE248146C - - Google Patents

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DE248146C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M21/00Apparatus for supplying engines with non-liquid fuels, e.g. gaseous fuels stored in liquid form
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M2700/00Supplying, feeding or preparing air, fuel, fuel air mixtures or auxiliary fluids for a combustion engine; Use of exhaust gas; Compressors for piston engines
    • F02M2700/13Special devices for making an explosive mixture; Fuel pumps

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Fuel-Injection Apparatus (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JlS 248146-KLASSE 46 c. GRUPPE
MATERIEEL in AMSTERDAM.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 31. März 1911 ab.
Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zum Zuführen von flüssigem Brennstoff nach dem Zylinder einer Verbrennungskraftmaschine. Die Vorrichtung kennzeichnet sich im wesentlichen dadurch, daß ein besonderer, mit der Brennstoffpumpe und dem Zylinderkopf in Verbindung stehender Behälter für den flüssigen Brennstoff vorgesehen ist, der durch das Gewicht seines Flüssigkeitsinhaltes
ίο die Pumpe beeinflußt, so daß diese, wenn der Behälter eine bestimmte ölmenge enthält, keinen Brennstoff nach dem Behälter fördert, daß sie aber Brennstoff in diesen pumpt, sobald sich der Behälter bis zu einem gewissen Grad entleert hat. Diese Anordnung hat an erster Stelle den Vorteil, daß bei einem plötzlichen Versagen der Brennstoffpumpe, etwa infolge Festlaufens oder Leckens der Zylinder für längere Zeit, während der die Pumpe unter Umständen repariert werden kann, aus dem Behälter gespeist wird. Weiter werden bei plötzlichem Absperren der ölzufuhr, was bei Schiffsmaschinen öfters von Hand geschehen muß, die bisher auftretenden Übelstände vermieden. Fehlt der Behälter, so kann bei plötzlichem Abstellen der Ölzufuhr in der Leitung zwischen Pumpe und Drosselorgan ein gefährlicher Druck entstehen, da die Maschine und die ölpumpe noch einige Hübe weiter arbeiten. Wird dann der Maschine zum Wiederingangsetzen wieder öl zugeführt, so können inzwischen aus dem Einblasegefäß durch Lecken der Öl ventile Luftblasen in die Leitungen gekommen sein, wodurch das Anlassen einige Male mißlingt. Bei dem Gegenstand der vorliegenden Erfindung wird nach dem Absperren der ölzufuhr zur Maschine das Öl durch die Pumpe in den Behälter gefördert, der genügend Aufnahmefähigkeit hat, und es werden die Ölzufuhrleitungen nach dem Zylinderkopf fortwährend mit Öl unter Druck gefüllt gehalten, was besonders vorteilhaft ist, wenn man der Maschine plötzlich öl zuführen will, noch bevor die Pumpe, wenn sie unmittelbar von der Maschine angetrieben wird, genügend Geschwindigkeit zum Pumpen hat. Bei Schiffsmaschinen ist dies von großer Wichtigkeit. Die neue Anordnung hat weiter den Vorteil, daß mehreren Maschinen, die gemeinsam durch eine Pumpe gespeist werden, gleichmäßig öl zugeführt werden kann.
Die Zeichnung veranschaulicht eine Ausführungsform der neuen Vorrichtung in schematischer Darstellung.
An den Brennstoffbehälter 0 ist oben die Leitung α angeschlossen, die mit der Leitung b für die Einblaseluft verbunden ist. Diese Leitung ist einerseits mit einem Drucklufterzeuger, oder Druckluftbehälter r und andererseits mit dem Kopf des Verbrennungszylinders d verbunden. In dem Behälter befindet sich demnach oberhalb des Brennstoffspiegels Luft von dem gleichen Druck wie im Zylin-
(2. Auflage, ausgegeben am ii. Juli xgi-2.)
derkopf zum Einblasen des Öls. Unten schlietit sich an den Behälter ο die Leitung e an, die in die von der Brennstoffpumpe m nach dem Zylinderkopf führende Leitung f mündet. In letzterer ist hinter der Einmündungsstelle der Leitung e das Drosselorgan g angeordnet, durch das die nach dem Zylinderkopf fließende ölmenge geregelt wird. Die Leitungen α und e bestehen aus nachgiebigen
ίο Rohren oder Schläuchen. Der Behälter ο ist etwas höher angeordnet als der Zylinderkopf, so daß der Brennstoff infolge des Höhenunterschiedes nach dem Zylinderkopf fließt.
Der Behälter ο hängt an dem einen Arm i eines Doppelhebels i, i1, der sich um die Schneide h bewegt und an seinem anderen Arm i1 ein Gegengewicht k trägt, durch welches das Behältergewicht ausgeglichen wird. Der Doppelhebel steht an seinem Arm i1 durch eine Stange I1 mit einem Hebel I in Verbindung, der an der Pumpe drehbar befestigt ist und unter das Saugventil der Pumpe greift.
Sinkt das öl in dem Behälter unter eine bestimmte Höhenlage und wird so der Behälter wesentlich leichter, so senkt sich das Gewicht k mit dem Arm i1 und hebt den Behälter. Durch den Arm i1 wird dann vermittels der Stange I1 der Hebel I von der Spindel des Saugventiles der Brennstoffpumpe entfernt (Fig. 2), so daß sich das Ventil frei heben und senken und die Pumpe Öl nach dem Behälter fördern kann. Dieser wird demzufolge wieder schwerer und hebt den Arm i1 hoch, der infolgedessen das Saugventil mittels des Gestänges /, I1 anhebt, so daß kein öl mehr nach dem Behälter gepumpt wird.
Statt unter Vermittlung des Saugventils und eines Gestänges kann die Pumpe auch in anderer Weise beeinflußt werden.
Durch den Gewichtsausgleich des Behälters ο erübrigt sich die Anwendung eines Schwimmers zur Regelung des Brennstoff spiegeis. Das ist sehr wesentlich, da bei, dem hohen öl- und Einblaseluftdruck die Ausbildung derartiger Schwimmer Schwierigkeiten bietet und Stopfbüchsen erforderlich sind.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Vorrichtung zum Zuführen von flüssigem Brennstoff nach dem Zylinder einer Verbrennungskraftmaschine, dadurch gekennzeichnet, daß ein mit der Brennstoffpumpe (m) und dem Zylinderkopf '(d) in Verbindung stehender Brennstoffbehälter (0) vorgesehen ist, welcher durch das Gewicht seines Flüssigkeitsinhaltes die Pumpe (m) derart beeinflußt, daß die Ölförderung nach dem Behälter unterbrochen wird, wenn dieser bis zu einem bestimmten Grad gefüllt ist, daß dagegen die ölförderung nach dem Behälter wiederhergestellt wird, wenn sich letzterer bis zu einem gewissen Grad entleert hat.
2. Ausführung der Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Brennstoffbehälter (0) von dem einen Arm (i) eines Poppelhebels getragen wird, der an seinem anderen Arm (ix) ein Gegengewicht (k) trägt und vermittels eines Gestänges (I) das Saugventil der Brennstoffpumpe (m) je nach seiner Stellung anhebt oder freigibt, so daß die Ölförderung der Brennstoffpumpe nach dem Behälter (0) unterbrochen oder wiederhergestellt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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