DE247983C - - Google Patents

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DE247983C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B11/00Wrapping, e.g. partially or wholly enclosing, articles or quantities of material, in strips, sheets or blanks, of flexible material
    • B65B11/06Wrapping articles, or quantities of material, by conveying wrapper and contents in common defined paths
    • B65B11/28Wrapping articles, or quantities of material, by conveying wrapper and contents in common defined paths in a curved path, e.g. on rotary tables or turrets
    • B65B11/30Wrapping articles, or quantities of material, by conveying wrapper and contents in common defined paths in a curved path, e.g. on rotary tables or turrets to fold the wrappers in tubular form about contents

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 247983 KLASSE 81 a. GRUPPE
für Zuckerwerk.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 8. Juni 1909 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Faltvorrichtung an mit einem Einwickelrad ausgerüsteten Einwickelmaschinen für Zuckerwerk, bestehend aus einer über dem Einwickelrade drehbaren Rolle, die über das Einwickelpapier hingeführt wird. Gemäß der Erfindung ist die Einrichtung derart getroffen, daß die Rolle nach -Herstellung der Falte sich im entgegengesetzten Sinne als bei der Vorwärtsbewegung dreht, wodurch infolge Straffziehens des Papiers, eine scharfe Faltung ermöglicht wird.
Hierzu ist eine Feder vorgesehen, welche von der Rolle bei ihrem während der Bildung der Falte erfolgenden Vorwärtsgange gespannt wird und nach Beendigung des Faltens die Rolle beim Entlasten derselben in entgegengesetzter Richtung dreht.
Bei dem auf der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeipsiel dient die Rolle zum Herstellen der ersten oberen Faltung. Es zeigt
Fig. ι die Vorrichtung in Vorderansicht bei Beginn der Faltung,
Fig. 2 eine der Fig. ι entsprechende teilweise Vorderansicht nach Beendigung der. Faltung, Fig. 3 eine Draufsicht zu Fig. i; zum Teil im Schnitt,
Fig. 4 den Träger für die Rolle, zum Teil im Schnitt,
Fig. 5 die Rolle im Schnitt,
Fig. 6 die Antriebvorrichtung für den Rollenträger,
Fig. 7 einen Teil der Antriebvorrichtung nach Fig. 6 mit anderer Stellung der Teile, 35
45
Fig. 8 die Packung des Zuckerwürfels nach Herstellung der ersten oberen Falte.
In der nach unten gerichteten Flansche S1 des am Maschinengestell A befestigten Ständers 5 ist vor dem Einwickelrade E eine Welle 1 befestigt (Fig. 1 bis 4), welche mit einem an der Flansche S1 des Ständers S anliegenden Bund 2 versehen ist. Die Welle 1 greift durch die Flansche S1 des Ständers S hindurch und trägt an ihrem Zapfen 3 drehbar und verschiebbar den Arm 4, auf dessen unterem Ende ein nach rückwärts gerichteter Schuh 5 drehbar gelagert ist. Dieser Schuh 5 trägt eine nach oben vorstehende Kurbel 6. Am rückwärtigen Ende des Schuhes 5 ist eine Aussparung 7 vorgesehen, in welcher eine Rolle 8 untergebracht ist, die dazu dient, die erste obere Falte der Packung herzustellen (Fig. 5). Die Rolle 8 ist auf einer Spindel 9 befestigt, welche mit ihren Enden an den inneren Enden der Stellschrauben 10 und 11 drehbar gelagert ist. Diese Stellschrauben sind in Warzen 12 bzw. i3desSchuhes5 eingeschraubt. Eine als Torsionsfeder wirkende Schraubenfeder 14 (Fig. 5) ist in der Aussparung 15 der Rolle 8 angeordnet und umschließt teilweise die Spindel 9. Die Schraubenfeder 14 ist mit ihrem einen Ende an der Rolle 8 und mit ihrem anderen Ende in der Aussparung 15x am Schuh 5 befestigt. :
Der Schuh 5 wird vermittels eines auf der Welle ι gelagerten Winkelhebels 16, 35 bewegt, dessen einer Arm 16 mit einem Schlitz 17 zur Aufnahme des Zapfens 18 der Kurbel 6 ausge-
60

Claims (2)

rüstet ist, so daß der Schuh 5 in senkrechter Richtung etwas Spielraum hat. Der Antrieb der Vorrichtung wird durch eine auf der Hauptwelle B aufgekeilte Hubscheibe 19 bewirkt, die eine exzentrische Nut 20 aufweist. In dieser exzentrischen Nut 20 läuft mittels der Rolle 21 der Zapfen 22 des Hebels 23, der mit seinem unteren Ende in dem am Gestell A der Maschine befestigten Bock A1 drehbar gelagert ist. Der Hebel 23 trägt an seinem oberen Ende einen Anschlag 24. Unterhalb des Zapfens 22 des Hebels 23 ist mittels des Zapfens 26 ein zweiter Hebel 25 angelenkt, der eine Verlängerung des Hebels 23 bildet und für gewöhnlich an dessen oberem Ansatz 24 anliegt (Fig. 1 und 6). An dem Ansätze 24 des Hebels 23 ist eine durch die Öffnung 27 des Hebels 25 hindurchgreifende Leiste 28 befestigt, die konzentrisch zum Drehzapfen 26 des Hebels 25 gebogen ist. Eine die Leiste 28 umschließende Schraubenfeder 29 liegt mit ihrem einen Ende am Hebel 25 und mit ihrem anderen Ende an einem am Ende der Leiste 28 befestigten Stellring 3,0 an und drückt den Hebel 25 gegen den Ansatz 24 des Hebels 23. Die Schraubenfeder 29 ermöglicht dem Hebel 25, bei zu starkem Druck durch ihr Zusammendrücken nachzugeben. Am oberen Ende des Hebels 25 ist eine Stange 34 angelenkt, die mit dem anderen Arm 35 des Winkelhebels 16, 35 verbunden ist. Die Nut 20 der Hubscheibe 19 ist so geformt, daß die Rolle 8 bei der Herstellung der ersten oberen Falte mit beträchtlicher Geschwindigkeit und mit starkem Drucke über den Gegenstand bewegt wird. Damit der Schuh 5 bzw. die Rolle 8 gegenüber dem einzuwickelnden Gegenstand seitlich nachgeben kann, ist der Arm 4, wie bereits erwähnt, auf dem Zapfen 3 verschiebbar angeordnet und steht unter der Wirkung einer Druckfeder 33, die sich mit ihrem einen Ende gegen den Arm 4 und mit ihrem anderen Ende gegen eine am Ständer S (Fig. 4) angeordnete Stellschraube 31 bzw. gegen eine an diese sich anlehnende Scheibe 32 stützt. Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist kurz folgende: Wenn das Einwickelrad E eine Tasche mit einem Zuckerwürfel, der mit dem Einwickelpapier durch eine geeignete, nicht weiter dargestellte Vorrichtung in dieselbe eingeführt worden ist, vor die Rolle 8 bringt, ist der Zuckerwürfel Z an drei Seiten von dem Einwickelpapier P umgeben, während die Enden des Papiers frei aus dem Einwickelrade vorstehen. Während das absatzweise gedrehte Einwickelrad E in einer Ruhestellung sich befindet, bewegt die auf der Hauptwelle B der Maschine aufgekeilte Hubscheibe 19 mittels des Hebelgestänges 23, 25, 34, 35 und 16 (Fig. i, 4 und 6) den Faltschuh 5 vorwärts, wobei die Rolle 8 den vorstehenden Teil V des Einwickelpapiers über den Zuckerwürfel Z umbiegt und die Falte x1 bildet (Fig. 8). Die Feder 14 ist so gewählt, daß sie eine Drehung der Rolle 8 gestattet, wenn diese gegen den Umfang des Einwickelrades E gepreßt und zum Umbiegen des Teiles V nach vorwärts bewegt wird, wobei die Feder 14 gespannt wird. Gelangt jedoch der Schuh 5 am Ende seiner Bewegung nach Bildung der Falte x1 (Fig. 8) in Ruhestellung, so dreht die Feder 14 infolge ihrer Spannung die Rolle 8, sobald der Druck auf diese vermindert wird, in der entgegengesetzten Richtung, während das Einwickelrad E die teilweise eingewickelten Gegenstände unter der Rolle 8 wegführt. Die Rolle 8 sucht hierbei das Papier straffzuziehen und auf dem Gegenstand festzuhalten, bis durch eine hier nicht weiter erläuterte Vorrichtung der Teil H des Papiers umgelegt und so die nächste Falte hergestellt wird. Der Schuh 5 wird, bevor der Teil H umgelegt wird, nach oben ausgeschwungen und zurückgezogen (Fig. 2). Sollte die Rolle 8 auf einen Würfel treffen, der aus dem Einwickelrad vorsteht, so kann der Hebel 25 infolge seiner gelenkigen und zugleich federnden Lagerung am Hebel 23 entgegen der Spannung der Feder 29 genügend nachgeben, um Beschädigungen zu verhindern (Fig-7)- ' Ρ.Λ T E K T - A N S P R Ü C Il E :
1. Faltvorrichtung an mit einem Einwickelrad ausgerüsteten Einwickelmaschinen für Zuckerwerk, bestehend aus einer über dem Einwickelrad angeordneten drehbaren Rolle, die über das Einwickelpapier geführt wird, gekennzeichnet durch eine Einrichtung, welche die Rolle (8) nach Herstellung der Falte im entgegengesetzten Sinne wie bei der Vorwärtsbewegung dreht, zum Zweck, durch Straffziehen des Papiers eine scharfe Faltung zu ermöglichen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Feder (14), welche durch die Rolle (8) bei ihrem während der Faltenbildung erfolgenden Vorwärtsgange gespannt und nach Herstellung der Falte durch Entlasten der Rolle entspannt wird.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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