DE247804C - - Google Patents
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- DE247804C DE247804C DENDAT247804D DE247804DA DE247804C DE 247804 C DE247804 C DE 247804C DE NDAT247804 D DENDAT247804 D DE NDAT247804D DE 247804D A DE247804D A DE 247804DA DE 247804 C DE247804 C DE 247804C
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21F—SAFETY DEVICES, TRANSPORT, FILLING-UP, RESCUE, VENTILATION, OR DRAINING IN OR OF MINES OR TUNNELS
- E21F17/00—Methods or devices for use in mines or tunnels, not covered elsewhere
- E21F17/18—Special adaptations of signalling or alarm devices
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mining & Mineral Resources (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Geochemistry & Mineralogy (AREA)
- Geology (AREA)
- Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
K£ 247804 -KLASSE 74 c. GRUPPE
ERWIN FALKENTHAL in BERLIN-FRIEDENAU.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung zum Signalverkehr mit einem
' fahrenden Eisenbahnzug, einem fahrenden Förderkorb
oder einem anderen beweglichen Gegenstände.
Da dieser Verkehr keine feste leitende Verbindung zwischen der Gebe- und der Empfangsstelle erlaubt, wird das bekannte System der
beiden induzierenden Schleifen benutzt, von
ίο denen die eine mit Wechselstrom gespeist wird,
während die andere den Empfangsapparat enthält.
Die Hauptinduktion findet hierbei zwischen einem geraden, die1 Fahrstrecke begleitenden
Leiterteil der meist durch Erde geschlossenen, ruhenden Schleife und einem diesem Teil parallel
liegenden, erheblich kürzeren Teil der im fahrenden Zuge angeordneten Schleife statt.
Die übertragene Leistung ist proportional dem
ao Produkt aus dem Kraftlinienfeld zwischen beiden
genannten Schleifenteilen, der Länge des kürzeren Teils und der Geschwindigkeit der Änderung
des Kraftlinienfeldes. Um den ersten Faktor klein zu halten, wird zur entsprechenden
Vergrößerung des letzten Faktors Wechselstrom hoher Periodenzahl und als Empfänger in der
induzierten Schleife (Station oder Zug) ein Telephon benutzt, mit welchem akustische Morsezeichen
abhörbar sind.
Andere Empfänger haben sich bei den schwachen Strömen nicht bewährt, doch' hat auch
das Telephon den Nachteil, daß die Zeichen nicht fixierbar sind und daher leicht fehlerhaft
aufgefaßt werden.
Gemäß der Erfindung wird in die Empfängerschleife an der Stelle des Telephons zunächst
ein Wechselstromgleichrichter eingeschaltet, der den in der Schleife induzierten Wechselstrom
in pulsierenden Gleichstrom umformt und einem auf Gleichstrom ansprechenden Empfängerapparat
zuführt, der seinerseits die Zeichen niederschreibt.
Durch diese Anordnung können die über die Leitung zugeführten schwachen Wechselstromimpulse
in sichtbare Zeichen umgewandelt werden, jedoch — da eine Erhöhung der Stromstärke
vermieden werden soll — nur dann, wenn der Gleichrichter als kombinierter Polwechsler
und Transformator gemäß Patent 211302 ausgebildet wird, da nur dieser den erforderlichen
hohen Wirkungsgrad der Transformierung besitzt. Dieser Gleichrichter besitzt einen aus weichem Eisen bestehenden und
fast völlig geschlossenen Kern, der zugleich die Transformatorwicklung trägt und mit einem an
seinen beiden Enden gleichnamig polarisierten Anker derart zusammenwirkt, daß dieser durch
die vom Wechselstrom verursachten Ummagnetisierungen des Eisenkernes in Schwingung gehalten
wird, wobei er eine oder zwei weitere Wicklungen derart umschaltet, daß die in letzteren
oder letzterer durch die Wechselstromwicklung induzierten Ströme in gleichbleibender
Richtung durch den Empfangsapparat fließen.
Mit diesem System können nicht nur die sonst gebräuchlichen Stromstärken zu größeren
Leistungen gebracht werden, sondern es ist auch möglich, die Stromstärke weiter zu ver-
Claims (1)
- ringern oder die im Zuge angeordnete Schleife zu verkürzen, so daß eine weiteste Anpassung an die räumlichen Verhältnisse (Dimension des Fahrzeuges, Länge der Strecke usw.) möglich ist. Auf der Zeichnung ist schematisch eine Ausführungsform der Erfindung für den Fall veranschaulicht, daß vom fahrenden Zug an eine Station signalisiert werden soll.Die Figur zeigt bei D eine Station der Fahrstrecke, welch letztere durch den Schienenweg S und den Wagen W angedeutet ist. Längs der Strecke S ist auf Masten 14 die Signalleitung 13 verlegt, deren eines Ende bei 16 geerdet ist, während das andere Ende über einen Kondensator 4 mit dem Gleichrichter G der Station in Verbindung steht.Im besonderen ist die Leitung 13 über 4 und eine Wicklung 1 des Gleichrichters bei 5 ebenfalls an Erde gelegt, so daß eine durch Erde 17 geschlossene Schleife 5-1-4-13-16-17-5 entsteht. Die andere Wicklung des Gleichrichters besteht aus zwei Teilen 7,8, deren Enden an Arbeitskontakte 10, 12 des um 11 schwingenden Ankers 6 angeschlossen sind.Zwischen die Mitte 9 der Wicklung und den Drehpunkt 11 des Ankers ist der auf Gleichstrom ansprechende Empfänger E geschaltet, der von einem Kondensator 2 überbrückt ist. Im Wagen W ist die Geberschleife angeordnet, welche eine Wechselstromquelle 20 und eine Gebetaste 18 enthält. Der Teil ig dieser Schleife ist parallel zur Streckenleitung 13 ausgespannt. Zwischen diesen beiden Teilen bildet sich das wechselnde Kraftlinienfeld aus, welches die Signalimpulse aus der Schleife 19 auf die Schleife 5-1-4-13-16-17-5 überträgt. Dementsprechend wird die Wicklung 1 von G von Wechselstrom durchflossen, die dabei durch ständige Umpolarisierung des Gleichrichterkernes den Anker 6 in Schwingungen versetzt. Gleichzeitig werden in der Wicklung 7-8 Ströme verschiedener Richtung erzeugt, die jedoch dadurch, daß der Anker abwechselnd nur den Teil 7 oder 8 an Kontakt 10 oder 12 in Reihe mit dem Empfänger E schaltet, einen pulsierenden Gleichstrom in letzterem ergeben, so daß jedes von der Taste 18 gegebene Zeichen als längerer oder kürzerer Ausschlag eines Schreibankers 3 erscheint.Um von der Station zum Zuge zu signalisieren, ist nur nötig, in die Schleife 19 statt der Stromquelle 20 und der Taste 18 einen Gleichrichter G nebst Empfänger E und die Teile 18, 20 in die Schleife 5-13-16-17 einzuschalten.In letzterer Form läßt sich die Erfindung mit Vorteil benutzen, um ein selbsttätiges Signal an bestimmten Gefahrpunkten der Fahrstrecke, z. B. beim Vorsignal, an Tunneleinfahrten usw. zu geben. Die Leitung 19 wird in diesem Falle nicht dauernd an einem Punkt. 16 an Erde gelegt, sondern statt dessen zu einem Schienenkontakt geführt, durch den sie erst geschlossen wird, wenn der Zug vor der Gefahrstelle angelangt ist und den Schienenkontakt schließt. Die Leitung 19 wird dabei, solange Gefahr besteht, von der Station aus mit Wechselstrom gespeist, der nunmehr, sobald der Zug den Schienenkontakt schließt, die Empfängerschleife 19 des Zuges induziert und im Empfänger die Abgabe des Signals aufzeichnet. Ein gleichzeitig eingeschaltetes akustisches Signal gibt dem Führer des Zuges ein Warnungszeichen.Die Kondensatoren 4 und 2 dienen zur Ab-Stimmung des Gleichrichters, um teils Funken an dessen Kontakten 10, 12 zu vermeiden, teils den Wirkungsgrad der Übertragung zwischen beiden Schleifen und dem Empfänger auf den größtmöglichen Wert zu bringen.Ρλ τ E ν τ - A ν s P R υ c η :Schaltungsanordnung zum Signalverkehr mit einem fahrenden Zuge, einem Förderkorbe oder einem anderen beweglichen Gegenstande, dadurch gekennzeichnet, daß in eine längs der Fahrstrecke angeordnete, gegebenenfalls durch Erde geschlossene Leitungsschleife oder in eine innerhalb des Fahrzeuges geschlossene, der ersteren parallel liegende Schleife ein Gleichrichter eingefügt ist, welcher einen schwingenden Anker mit gleichnamig polarisierten, je einem Pol eines Transformatorkerries gegenüberstehenden Teilen aufweist und die in bekannter Art auf diese Schleife (Empfängerschleife) von der anderen Schleife (Geberschleife) aus übertragenen Signal-Wechselströme in pulsierenden Gleichstrom umformt und -einem Gleichstromempfänger zuführt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE247804C true DE247804C (de) |
Family
ID=506567
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT247804D Active DE247804C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE247804C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19920873A1 (de) * | 1998-11-11 | 2000-05-18 | Lackmann Phymetric Gmbh | Schaltungsanordnung für eine linearbewegliche Einrichtung |
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0
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Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19920873A1 (de) * | 1998-11-11 | 2000-05-18 | Lackmann Phymetric Gmbh | Schaltungsanordnung für eine linearbewegliche Einrichtung |
| DE19920873B4 (de) * | 1998-11-11 | 2006-02-09 | Lackmann Phymetric Gmbh | Vorrichtung für eine linearbewegliche Einrichtung |
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