DE246785C - - Google Patents

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DE246785C
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    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B23/00Telescopes, e.g. binoculars; Periscopes; Instruments for viewing the inside of hollow bodies; Viewfinders; Optical aiming or sighting devices
    • G02B23/16Housings; Caps; Mountings; Supports, e.g. with counterweight
    • G02B23/18Housings; Caps; Mountings; Supports, e.g. with counterweight for binocular arrangements
    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B7/00Mountings, adjusting means, or light-tight connections, for optical elements
    • G02B7/18Mountings, adjusting means, or light-tight connections, for optical elements for prisms; for mirrors
    • G02B7/1805Mountings, adjusting means, or light-tight connections, for optical elements for prisms; for mirrors for prisms

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Astronomy & Astrophysics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Telescopes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
'- JVi 246785'-KLASSE 42 h. GRUPPE
SPINDLER & HOYER in GÖTTINGEN.
Justiervorrichtung für Prismenfernrohre. Patentiert im Deutschen Reiche vom 25. Juli 1911 ab.
Die modernen Prismenfernrohrkonstruktionen, bei denen die Gelenkarme gleich an jeder Körperhälfte angegossen sind, erfordern besondere Justiermethoden, deren hauptsächlichste darin besteht, daß die Prismen in ihrer Längsrichtung verschoben werden.
Dieses Verschieben der Prismen wurde z. B. in der Weise bewirkt, daß die das Prisma in seiner Einfräsung drückende und gleichzeitig
ίο festhaltende Blattfeder B in ihrer Längsrichtung durch Exzenter, Schrauben o. dgl. verschoben und hierdurch das Prisma mitverschoben wurde.
Hierdurch wurde erreicht, daß bei geschlossenem Fernrohr die Justierung dieses, durch Verschieben der Prismen, durch ein Loch in der Deckelplatte vorgenommen werden konnte. Dabei wird das Prisma an der Spitze anstatt an der Basis von der Feder festgehalten, und es wird daher beim Verschieben der Feder diese Wirkung sich zuerst auf die Spitze des Prismas übertragen, wodurch nach Ansicht des Erfinders ein Ecken des Prismas stattfinden kann. Um dies zu vermeiden, sind gemäß der vorliegenden Erfindung die die Prismen tragenden Rahmen mit Zahnungen versehen, in die je ein Trieb eingreift. Eine Ausführungsform der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt.
Fig. ι stellt einen vertikalen Schnitt o-ft durch einen Prismenfernrohrkörper dar,
Fig. ι a einen Vertikalschnitt durch den Prismenboden. Das Prisma P mit seinem gezahnten Rahmen R ist quer zur Längsachse, das Prisma P1 mit dem Rahmen R1 längs zur Längsachse geschnitten.- Der Schnitt zeigt ferner, wie der Trieb A in den Rahmen R eingreift und wie Trieb A\ in A gelagert, in -Z?1 eingreift. Trieb A ist gelagert in einer zylindrischen Bohrung eines Gußansatzes in dem Prismenfernrohrkörper. Damit A und A1 nicht aus der Bohrung herausfallen, werden sie unterstützt durch die Blattfeder BF.
Fig. 2 stellt eine Ansicht von oben in den Prismenkörper dar. Der Rahmen R mit seiner Zahnung läßt den Eingriff des Triebes A erkennen. Der unterhalb des Prismenbodens liegende Rahmen R1 mit Prisma P1 ist gestrichelt eingezeichnet.
Fig. 3 stellt dieselbe Ansicht wie Fig. 2 dar; hier ist nur noch gezeigt, wie die Feder B das Prisma nach vollendeter Justierung auf dem Boden der Einfräsung fest eindrückt.
Wie bei der Beschreibung der Figuren schon angedeutet, ist jedes Prisma in einen Rahmen R, R1 (Fig. 1 a) ohne Spielraum gefaßt. Jeder dieser Rahmen R bzw. R1 ist an einer Seite mit einer Zahnfräsung versehen und erhält seine Führung in einer Einfräsung des Prismenbodens. Die Prismen werden in bekannter Weise durch Blattfedern B (Fig. 3) in die Einfräsung eingedrückt und dadurch am Herausfallen gehindert. Nahe dem Punkte, wo sich die Einfräsungen für den Rahmen des oberen und unteren Prismas schneiden, ist eine durchbohrte Achse A mit Trieb, der in die Zahnung des Rahmens R eingreift, gelagert. Diese durchbohrte Achse A nimmt in sich eine zweite Triebachse A1 auf, deren Trieb in die Zahnung des Rahmens R1 (Fig. ia) ein-
greift. Durch die kleine Blattfeder B F (Fig. ia und 2) wird diese zweite Triebachse am Herausfallen gehindert.
Die beiden Triebachsen A und A1 lassen sich natürlich auch in der Weise anordnen, daß die obere Triebachse nur von der Okularseite aus und die untere Triebachse A1 von der entgegengesetzten Seite, der Objektivseite aus, betätigt werden können.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Justiervorrichtung für Prismenfernrohre, bei denen die Prismen sich in Einfräsungen verschiebbarer Rahmen befinden,
    dadurch gekennzeichnet, daß diese Rahmen (R bzw. R1J mit Zahnungen versehen sind, in die zwecks Verschiebung in der Längsrichtung je ein Trieb eingreift.
  2. 2. Ausführungsiorm nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die obere Triebachse (A) durchbohrt ist und eine zweite Triebachse (A1) in sich aufnimmt, durch die der untere Rahmen mit Prisma in seiner Längsrichtung verschoben werden kann, so daß beide Prismen einer Fernrohrhälfte von einer Seite verschoben werden können, zum Zweck einer einfachen und sicheren Justierung des Fernrohres.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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