DE246700C - - Google Patents
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- DE246700C DE246700C DENDAT246700D DE246700DA DE246700C DE 246700 C DE246700 C DE 246700C DE NDAT246700 D DENDAT246700 D DE NDAT246700D DE 246700D A DE246700D A DE 246700DA DE 246700 C DE246700 C DE 246700C
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01F—MAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
- H01F41/00—Apparatus or processes specially adapted for manufacturing or assembling magnets, inductances or transformers; Apparatus or processes specially adapted for manufacturing materials characterised by their magnetic properties
- H01F41/02—Apparatus or processes specially adapted for manufacturing or assembling magnets, inductances or transformers; Apparatus or processes specially adapted for manufacturing materials characterised by their magnetic properties for manufacturing cores, coils, or magnets
- H01F41/04—Apparatus or processes specially adapted for manufacturing or assembling magnets, inductances or transformers; Apparatus or processes specially adapted for manufacturing materials characterised by their magnetic properties for manufacturing cores, coils, or magnets for manufacturing coils
- H01F41/12—Insulating of windings
- H01F41/122—Insulating between turns or between winding layers
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Manufacturing & Machinery (AREA)
- Insulation, Fastening Of Motor, Generator Windings (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 246700 — KLASSE 2\g. GRUPPE
G.m.b.H. in BERLIN.
bei Herstellung von Aluminiumspulen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 16. Oktober 1909 ab.
Wenn der Spannungsunterschied zwischen zwei benachbarten Windungen einer Magnetoder
Motorspule gering ist, z. B. ein halbes Volt beträgt, so kann man bekanntlich zur
Herstellung der Spule sogenannten blanken Aluminiumdraht verwenden, weil dessen natürliche
Oxydschicht schon hinreicht, den nötigen Isolationswiderstand zu leisten. Beim Aufwickeln
des Drahtes zu einer Spule ist es aber
ίο nicht zu vermeiden, daß das auflaufende Drahtende
sich an dem bereits aufgewickelten reibt, und wenn die Drähte trocken aufgewickelt
werden, so wird durch diese Reibung oft eine Beschädigung der Oxydschicht herbeigeführt
und· dadurch die Isolation beeinträchtigt. In diesem Falle müssen die Aluminiumspulen nach
ihrer Fertigstellung einem besonderen Verfahren unterworfen werden, um die Oxydschicht
dort, wo sie beschädigt worden ist, wiederherzustellen.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist nun ein Verfahren, um diese nachträgliche
Behandlung der Spule entbehrlich zu machen, und zwar wird bei Verwendung dieses Verfahrens
die Oxydschicht des Drahtes auch bei seiner Aufwicklung derart geschützt, daß sie
einer harten, zu ihrer Beschädigung führenden Reibung gar nicht ausgesetzt ist.
Das Verfahren besteht darin, daß der mit der Oxydschicht versehene Aluminiumdraht
bzw.-band während des Aufwickeins mit einer weichen, anhaftenden, die Oxydschicht vor
Reibung schützenden Masse umgeben wird.
Diese Masse dient also nicht zur Verbesserung ■ der Isolation und ist auch kein eigentlicher
Isolator im elektrotechnischen Sinne, wenn auch natürlich nicht ausgeschlossen sein soll,
daß die Masse eine gewisse Isolationsfähigkeit besitzen kann. Hierin unterscheidet sich das
Verfahren nach der Erfindung wesentlich von dem bekannten Verfahren, bei welchem auf
umsponnene Kupferdrähte ein Stoff von besonders hohem elektrischem Widerstände zwecks
Verstärkung der Isolation aufgebracht wird.
Das Verfahren nach der Erfindung kann in der Weise ausgeführt werden, daß der Aluminiumdraht
oder das Band vor dem Aufwickeln mit einer Schicht überzogen wird, welche bei Lufttemperatur weich ist oder aber
kurz vor dem Aufwickeln des Drahtes weich oder dickflüssig gemacht wird. Man kann den
Aluminiumdraht z. B. während des Aufwickeins durch warmen Rindertalg gehen lassen, so daß
er sich mit einer dünnen Talgschicht umgibt.
Wird der Draht nun zu einer Spule aufgewickelt, so gestattet diese weiche Umhüllung
zwar das notwendige enge Aneinanderlegen der Drähte, sie verhütet aber, daß der auflaufende
Draht, was besonders bei vierkantigen und dicken Drähten des vergrößerten Biegungs-Widerstandes
wegen der Fall ist, sich so hart an dem bereits aufgewickelten reibt, daß die Oxydschicht dabei unter Verlust der Isolierfähigkeit
beschädigt wird. Die Schutzmasse kann in beliebig dicker Schicht auf den Draht aufgebracht und der Überschuß während des
Aufwickeins der Spule durch Aneinanderlegen der Windungen herausgepreßt werden.
Der Draht kann die ihn während des Aufwickeins gegen Verletzung schützende Schicht
auch bereits in Form eines harten Überzuges tragen. Dieser muß dann kurz vor dem Aufwickeln
erweicht werden, damit er den Drahtdurchmesser nicht nennenswert vergrößert.
Die Masse, welche den Draht beim Aufwickeln gegen mechanische Beschädigungen
schützt, kann nach dem Aufwickeln allmählich oder schnell wieder hart werden; sie kann
während des Aufwickeins kalt oder wärm sein.
Claims (3)
- Patent-Ansprüche:i. Verfahren zur Verhütung einer Beschädigung der Oxydschicht von Aluminiumdrähten bei Herstellung von Aluminiumspulen, dadurch gekennzeichnet, daß der oxydierte Draht während des Aufwickeins mit einer weichen anhaftenden Masse, die nicht Isolator ist, umgeben wird, welche auch bei engem Aneinanderlegen der Drähte eine Reibung zwischen denselben verhütet.
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schutzmasse in beliebig dicker Schicht auf den Draht aufgebracht und während des Aufwickeins der Spule der Überschuß durch Aneinanderlegen der Windungen herausgepreßt wird.
- 3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch · gekennzeichnet, daß der oxydierte Draht zunächst mit einer bei gewöhnlicher Temperatur festen und harten, bei höherer Temperatur schmelzbaren Masse überzogen wird, so daß er während der Lagerung gegen Beschädigung der Oxydschicht geschützt ist und daß vor oder bei dem Aufwinden zur Spule die Überzugsschicht erwärmt wird, so daß sie erweicht und die Oxydschicht beim Aufwickeln gegen Reibung schützt, ohne den Umfang der Spule wesentlich zu vergrößern.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE246700C true DE246700C (de) |
Family
ID=505556
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT246700D Active DE246700C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE246700C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5338250A (en) * | 1992-10-15 | 1994-08-16 | Bond Equipment Corp. | Plate deboner |
-
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- DE DENDAT246700D patent/DE246700C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5338250A (en) * | 1992-10-15 | 1994-08-16 | Bond Equipment Corp. | Plate deboner |
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