DE24641C - Filtrirapparat - Google Patents

Filtrirapparat

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Publication number
DE24641C
DE24641C DE188324641D DE24641DD DE24641C DE 24641 C DE24641 C DE 24641C DE 188324641 D DE188324641 D DE 188324641D DE 24641D D DE24641D D DE 24641DD DE 24641 C DE24641 C DE 24641C
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DE
Germany
Prior art keywords
filter
perforated
filtrir
sieve
pipe
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Expired
Application number
DE188324641D
Other languages
English (en)
Original Assignee
C. VEITS in Wien
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Publication date
Application filed by C. VEITS in Wien filed Critical C. VEITS in Wien
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Publication of DE24641C publication Critical patent/DE24641C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D29/00Filters with filtering elements stationary during filtration, e.g. pressure or suction filters, not covered by groups B01D24/00 - B01D27/00; Filtering elements therefor
    • B01D29/11Filters with filtering elements stationary during filtration, e.g. pressure or suction filters, not covered by groups B01D24/00 - B01D27/00; Filtering elements therefor with bag, cage, hose, tube, sleeve or like filtering elements
    • B01D29/13Supported filter elements
    • B01D29/23Supported filter elements arranged for outward flow filtration

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Filtration Of Liquid (AREA)

Description

KAI^ERUCHE^
PATENTAMT
KLASSE 85: Wasserleitung.
CARL VEITH in WIEN. Filtrirapparat.
Das Filter kann für alle Arten von Flüssigkeiten einzeln oder in Gruppen angewendet werden und wirkt durch den atmosphärischen Druck. Einzeln läfst es sich in grofsen und kleinen Dimensionen ausführen und dient in kleinem Format als Taschenfilter für Militair, Touristen etc. In allen Fällen besteht dasselbe aus einem siebartig durchlöcherten Rohr a in der Mitte des Filters und zwei kleineren Röhren P und P zu beiden Seiten. Diese Röhren werden oben und unten am besten durch zwei ellipsenförmige, nicht durchlöcherte Platten cx und £2, ferner durch dazwischen liegende, aber durchlöcherte Platten d d d . . . verbunden.
Dieses ganze System ist von einem siebartigen Mantel e umgeben, über welchen dann Stofflagen gewickelt werden, und zwar in folgender Ordnung;
Das Sieb e wird von einer bis drei Lagen feinem Battist, dieser wieder von ca. zehn Lagen dickem und dicht gewebtem Stoffe, z. B. Barchent etc., umhüllt; darauf folgen wieder eine bis drei Umhüllungen mit feinem Battist, und schliefslich kommen noch einige (acht bis zehn) Lagen Barchent etc. Diese Stoffe werden unten und oben \>exff mittelst Bindfäden festgebunden, wodurch das Innere, wenn nicht die Poren im Stoff und der Austrittshals g wären, vollständig abgeschlossen sein würde.
Mit diesem Austrittshals g wird ein Schlauch oder ein Rohr verbunden. Wird das Filter einzeln verwendet, so leitet man den Schlauch oder das Rohr in ein tiefer stehendes Gefäfs. Soldaten und Touristen nehmen den Schlauch in den Mund und saugen das filtrirte Getränk ein. Bei combinirten Filtern werden alle Hälse g durch ein gemeinsames Hauptableitungsrohr verbunden.
Bei Beginn der Filtration wird die Luft aus dem Rohre ausgesaugt; der Druck der freien Atmosphäre treibt die zu filtrirende Flüssigkeit durch das Filter nach innen, und nach dem Princip der Heberwirkung wird die Filtration selbsttätig fortgesetzt.
Bei Centralfiltrationen werden die Filter (neben einander an dem obengenannten Hauptabtheilungsrohr hängend) in das Bassin gesenkt. Der Schlamm hängt sich an die äufsere Stofffläche h bis zur Dicke von 1 cm an und bildet ein neues Filtermedium.
Bei Verstopfung der Poren mufs das betreffende Filter ausgewechselt und der Stoff entweder gereinigt oder ersetzt werden.
Bei Oelen (z. B. Petroleum etc.) bleibt der durchlöcherte Mantel e weg und wird der gesammte Innenraum mit Rofshaaren ausgefüllt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Das Filtergestell, bestehend aus dem durchlöcherten , mit Hals g versehenen Rohr α und den vollen Röhren P P, welche oben und unten durch volle Platten i1 <r2, dazwischen aber durch die durchlöcherten Platten d d verbunden und aufsen mit dem siebartigen Mantel e umgeben sind, um welchen letzteren das Filtrirmaterial gewickelt wird.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
    BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
DE188324641D 1883-01-28 1883-01-28 Filtrirapparat Expired DE24641C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE24641T 1883-01-28

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE24641C true DE24641C (de) 1883-10-31

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ID=34558534

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DE188324641D Expired DE24641C (de) 1883-01-28 1883-01-28 Filtrirapparat

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