DE246282C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE246282C DE246282C DENDAT246282D DE246282DA DE246282C DE 246282 C DE246282 C DE 246282C DE NDAT246282 D DENDAT246282 D DE NDAT246282D DE 246282D A DE246282D A DE 246282DA DE 246282 C DE246282 C DE 246282C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- rollers
- roller
- speed
- cage
- braking
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 230000002093 peripheral effect Effects 0.000 claims description 4
- 238000003754 machining Methods 0.000 claims description 2
- 238000005096 rolling process Methods 0.000 claims description 2
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 3
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 230000003247 decreasing effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B24—GRINDING; POLISHING
- B24B—MACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
- B24B5/00—Machines or devices designed for grinding surfaces of revolution on work, including those which also grind adjacent plane surfaces; Accessories therefor
- B24B5/18—Machines or devices designed for grinding surfaces of revolution on work, including those which also grind adjacent plane surfaces; Accessories therefor involving centreless means for supporting, guiding, floating or rotating work
- B24B5/22—Machines or devices designed for grinding surfaces of revolution on work, including those which also grind adjacent plane surfaces; Accessories therefor involving centreless means for supporting, guiding, floating or rotating work for grinding cylindrical surfaces, e.g. on bolts
- B24B5/225—Machines or devices designed for grinding surfaces of revolution on work, including those which also grind adjacent plane surfaces; Accessories therefor involving centreless means for supporting, guiding, floating or rotating work for grinding cylindrical surfaces, e.g. on bolts for mass articles
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B24—GRINDING; POLISHING
- B24B—MACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
- B24B37/00—Lapping machines or devices; Accessories
- B24B37/02—Lapping machines or devices; Accessories designed for working surfaces of revolution
- B24B37/022—Lapping machines or devices; Accessories designed for working surfaces of revolution characterised by the movement of the work between two lapping plates
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 67«. GRUPPE 1Ö:
Patentiert im Deutschen-Reiche vom 17, März 1911 ab.
Bei den bekannten Rollenschleif maschinen, bei denen die Rollen zwischen den ebenen
Flächen zweier sich gegeneinander verdrehender Scheiben bearbeitet werden (z. B. der
nach Patent 230804), wälzen sich die zu schleifenden Rollen auf den sie berührenden
Flächen also auch auf der Schleiffläche ab. Die Umfangsgeschwindigkeit der Rollen entspricht
hierbei etwa der Relativgeschwindigkeit, die die Scheiben in dem durch die Mitte
der Rollendrehachse liegenden Kreise zueinander haben. Ein Schleifen der Rollen auf
den sie berührenden Flächen tritt nur insoweit ein, als ihre überall konstante Umlaufgeschwindigkeit
mit den nach innen zu abnehmenden, nach außen zu zunehmenden Relativgeschwindigkeiten in den einzelnen im
Rollenbereich liegenden Scheibenkreisen differiert.
Gemäß der Erfindung wird nun die Rollenumlaufgeschwindigkeit durch besondere Mittel
von der Relativgeschwindigkeit der Scheiben verschieden gemacht, und es wird dadurch
eine wesentliche Erhöhung der Schleifwirkung erzielt.
Als Mittel zur Erzielung einer anderen Rollenumfangsgeschwindigkeit,
als der Schleifscheibenrelativgeschwindigkeit entspricht, stehen verschiedene
Mittel zur Verfügung. Beispielsweise könnte dem bekannten, zwischen den
Scheiben liegenden Rollenkäfig, sei es durch besonderen Antrieb, sei es durch einfaches
Bremsen, eine andere Geschwindigkeit erteilt werden, als dem Mittelwert der in Frage
kommenden Relativgeschwindigkeiten der beiden Scheiben entspricht. Es könnten jedoch auch
die Rollen unmittelbar gebremst werden.
Zur weiteren Veranschaulichung des Erfindungsgegenstandes sind in den Fig. 1 bis 5 .
der Zeichnung einige Ausführungsbeispiele dargestellt.
Fig. ι zeigt einen Achsialschnitt einer Schleifmaschine
mit im wesentlichen horizontal liegenden Schleifscheiben. In dem Fuß 1 ist eine
Achse 2 befestigt, um welche sich das Rad 18 drehen kann, welches die als Ring ausgebildete
Schleifscheibe 5 trägt, sowie mit einer Schneckenradverzahnung 3 an seinem äußeren
Umfange und mit einer gewöhnlichen Innenverzahnung 10 ausgestattet ist. In die äußere
Verzahnung greift die Antriebsschnecke 4 ein. Natürlich könnte der Antrieb auch in irgendeiner
anderen Weise erfolgen. Auf die Schleifscheibe 5 werden die zu schleifenden Rollen 8
mittels einer ringförmigen Platte 6 gedrückt, die noch irgendwie, z. B. durch eine Feder 7,
belastet sein kann.
Die Rollen 8 werden in dem Käfig 9 geführt. Der Käfig selbst wird mittels der Mitnehmerzapfen
14 angetrieben. Dieser Antrieb geschieht von der Innenverzahnung 10 aus, auf
welcher' sich zweckmäßig mehrere Planetenräder 11 abrollen, die je eine, zweite Verzahnung
12 besitzen, mit welcher sie mit einem auf der Welle 2 festsitzenden, also selbst
stillstehenden Zahnrad 13 kämmen. Durch
passende Auswahl der Zähnezahl kann man es erreichen, daß die Umdrehungszahl des
Käfigs 9 etwas mehr oder weniger beträgt als die halbe Umdrehungszahl der Schleifscheibe 5.
Dann müssen die Rollen 8 mindestens auf der einen der sie berührenden Scheiben schleifen
und wälzen sich in diesem Falle nur auf der anderen ab, oder die Walz- und die Schleifbewegung
verteilt sich je nach den obwaltenden Reibungsverhältnissen mehr oder weniger ungleich auf beiden Scheibenflächen; dabei
wird die Schleif wirkung wesentlich erhöht.
Im einzelnen kann natürlich die Konstruktion der Schleifmaschine sowohl wie ihr Antrieb
und der Antrieb des Käfigs verschieden gewählt werden. Der durch die Erfindung angestrebte
Zweck wird einfach dadurch erreicht, daß die Rollen zu einer anderen Umfangsgeschwindigkeit
gezwungen werden, als der Relativgeschwindigkeit der sie berührenden Stellen der Schleifscheiben entspricht. Ausführbar,
wenn auch weniger vorteilhaft, wäre auch einfache Bremsung des Käfigs mittels irgendeiner Backenbremse o. dgl.
Fig. 2 zeigt schematisch in einem Schnitt senkrecht zur Rollenachse wie man die Rollen 8
einzeln durch je zwei seitliche, symmetrisch zur wagerechten Rollenmittelebene angreifende
Bremsbacken 13 abbremsen könnte. DieBremsbacken 13 müssen natürlich an dem die Rollen
führenden Käfig nachstellbar angebracht werden.
Fig. 3 zeigt die Bremsung durch zwei nur
. mit ihrem Gewicht wirkende, nur oberhalb der Mittelebene angreifende Bremsklötze; hier
wirken die nach oben zusammenlaufenden Auflageflächen als Bremsflächen, ohne daß
eine Nachstellung nötig wird. Der Backenabstand muß irgendwie gesichert sein.
Nach Fig. 4 werden, die Rollen 8, die je mit verschiedenen Umdrehungsgeschwindigkeiten
zu laufen suchen, in achsialer Richtung gegeneinander gedrückt, wie wieder durch die
eingezeichneten Pfeile angedeutet. Durch die gegenseitige Bremsung der Rollen tritt ein
gewisser Ausgleich der Umfangsgeschwindigkeiten und damit notwendigerweise eine erhöhte
Schleifwirkung ein. Zweckmäßig verbindet man mit dem Andrücken der Rollen in achsialer Richtung zugleich eine Bearbeitung
der Stirnflächen der Rollen.
Bei durchbohrten Rollen kann nach Fig. 5 ein Bremsbolzen 14 durch die Bohrungen gesteckt
und dieser durch Gewichte 0. dgl. 15 belastet werden, oder es könnten zwei Bolzenhälften
Verwendung finden, die im Innern der Bohrung durch einen Keil auseinandergetrieben
werden. ■ In jedem Falle wirkt der Bolzen gewissermaßen als Innenbremse.
Claims (5)
1. Rollenschleif maschine, bei welcher die Rollen zwischen zwei sich gegeneinander
verdrehenden Scheiben sich auf diesen abwälzen, dadurch gekennzeichnet, daß die Rollen durch daran angreifende,
die normale Umlaufszahl verändernde Kräfte zu einer der Relativgeschwindigkeit der Scheiben in ihrem (mittleren) Berührungskreise
mit den Werkstücken nicht entsprechenden Umfangsgeschwindigkeit gezwungen werden.
2. Rollenschleif maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Änderung
der Rollenumlaufgeschwindigkeit durch Beeinflussung der Umdrehungszahl des die
Rollen führenden Käfigs durch besonderen Antrieb desselben erzielt wird.
3. Rollenschleifmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der die Rollen
führende Käfig gebremst wird.
4. Rollenschleifmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Änderung
der Rollengeschwindigkeit durch unmittelbare Bremsung der Rollen mittels Bremsklotze
bewirkt wird.
5. Rollenschleifmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremsung
der Rollen durch achsialen Druck auch infolge von ihre äußeren Stirnflächen gleichzeitig
bearbeitenden Werkzeugen hervorgebracht wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE246282C true DE246282C (de) |
Family
ID=505176
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT246282D Active DE246282C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE246282C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10344406A1 (de) * | 2003-09-25 | 2005-04-28 | Ina Schaeffler Kg | Schlepphebel eines Ventiltriebs einer Brennkraftmaschine |
-
0
- DE DENDAT246282D patent/DE246282C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10344406A1 (de) * | 2003-09-25 | 2005-04-28 | Ina Schaeffler Kg | Schlepphebel eines Ventiltriebs einer Brennkraftmaschine |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP0591876B1 (de) | Exzentertellerschleifer mit Schleiftellerbremse | |
| DE3906549C2 (de) | ||
| DE2744947C3 (de) | Stufenlos einstellbares Kegelscheiben-Umschlingungsgetriebe | |
| DE19636508A1 (de) | Radialkolbenpumpe mit einseitig geschlossener Lagerschale des Radiallagers | |
| DE1153949B (de) | Teilscheibenbremse | |
| DE69004213T2 (de) | Walzenmühle. | |
| AT101860B (de) | Getriebe. | |
| DE1037307B (de) | Vorrichtung zum Spielausgleich in dem Antrieb fuer die Regelscheibe von spitzenlosen Rundschleifmaschinen | |
| DE733899C (de) | Maschine zum Polieren von Messflaechen, insbesondere an Rachenlehren | |
| DE731483C (de) | Fraesvorrichtung zum Bearbeiten der Lagerstellen von Kurbelwellen | |
| DE921658C (de) | Riemenscheibe mit eingebautem Zahnradgetriebe | |
| DE404141C (de) | Ausgleichgetriebe mit an Exzentern der Treibraederwellen angreifenden Rollen, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge | |
| DE424994C (de) | Aus mehreren Saetzen bestehendes Reibraederwechsel- und -wendegetriebe | |
| DE3047070A1 (de) | Schlupfregelvorrichtung fuer motorgetriebene fahrzeuge | |
| DE839611C (de) | Maschine zum spitzenlosen UEberschleifen bzw. Polieren von geraden und gebogenen Rohren | |
| DE304587C (de) | ||
| DE438858C (de) | Schaltwerksgetriebe | |
| DE914087C (de) | Stufenlos regelbares Getriebe | |
| DE2044531C3 (de) | Bandmesserspaltmaschine für Leder, Gummi u.dgl | |
| DE707455C (de) | Verstellvorrichtung fuer Riemenscheibenwechselgetriebe mit zwei in Achsrichtung verstellbaren Kegelscheibenpaaren | |
| DE866470C (de) | Schleifscheiben-Planiermaschine | |
| AT19648B (de) | Maschine zum Schleifen optischer Flächen. | |
| DE722716C (de) | Fliehkraftkupplung | |
| DE349634C (de) | Werkstueckhalter bei Maschinen zum beiderseitigen Schleifen der ebenen Seitenflaechen von Ringen o. dgl. | |
| DE730483C (de) | Fraesvorrichtung zum Bearbeiten der Lagerstellen von Kurbelwellen |