DE246282C - - Google Patents

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DE246282C
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roller
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24—GRINDING; POLISHING
    • B24B—MACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B5/00—Machines or devices designed for grinding surfaces of revolution on work, including those which also grind adjacent plane surfaces; Accessories therefor
    • B24B5/18—Machines or devices designed for grinding surfaces of revolution on work, including those which also grind adjacent plane surfaces; Accessories therefor involving centreless means for supporting, guiding, floating or rotating work
    • B24B5/22—Machines or devices designed for grinding surfaces of revolution on work, including those which also grind adjacent plane surfaces; Accessories therefor involving centreless means for supporting, guiding, floating or rotating work for grinding cylindrical surfaces, e.g. on bolts
    • B24B5/225—Machines or devices designed for grinding surfaces of revolution on work, including those which also grind adjacent plane surfaces; Accessories therefor involving centreless means for supporting, guiding, floating or rotating work for grinding cylindrical surfaces, e.g. on bolts for mass articles
    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24—GRINDING; POLISHING
    • B24B—MACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B37/00—Lapping machines or devices; Accessories
    • B24B37/02—Lapping machines or devices; Accessories designed for working surfaces of revolution
    • B24B37/022—Lapping machines or devices; Accessories designed for working surfaces of revolution characterised by the movement of the work between two lapping plates

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 67«. GRUPPE 1Ö:
Patentiert im Deutschen-Reiche vom 17, März 1911 ab.
Bei den bekannten Rollenschleif maschinen, bei denen die Rollen zwischen den ebenen Flächen zweier sich gegeneinander verdrehender Scheiben bearbeitet werden (z. B. der nach Patent 230804), wälzen sich die zu schleifenden Rollen auf den sie berührenden Flächen also auch auf der Schleiffläche ab. Die Umfangsgeschwindigkeit der Rollen entspricht hierbei etwa der Relativgeschwindigkeit, die die Scheiben in dem durch die Mitte der Rollendrehachse liegenden Kreise zueinander haben. Ein Schleifen der Rollen auf den sie berührenden Flächen tritt nur insoweit ein, als ihre überall konstante Umlaufgeschwindigkeit mit den nach innen zu abnehmenden, nach außen zu zunehmenden Relativgeschwindigkeiten in den einzelnen im Rollenbereich liegenden Scheibenkreisen differiert.
Gemäß der Erfindung wird nun die Rollenumlaufgeschwindigkeit durch besondere Mittel von der Relativgeschwindigkeit der Scheiben verschieden gemacht, und es wird dadurch eine wesentliche Erhöhung der Schleifwirkung erzielt.
Als Mittel zur Erzielung einer anderen Rollenumfangsgeschwindigkeit, als der Schleifscheibenrelativgeschwindigkeit entspricht, stehen verschiedene Mittel zur Verfügung. Beispielsweise könnte dem bekannten, zwischen den Scheiben liegenden Rollenkäfig, sei es durch besonderen Antrieb, sei es durch einfaches Bremsen, eine andere Geschwindigkeit erteilt werden, als dem Mittelwert der in Frage kommenden Relativgeschwindigkeiten der beiden Scheiben entspricht. Es könnten jedoch auch die Rollen unmittelbar gebremst werden.
Zur weiteren Veranschaulichung des Erfindungsgegenstandes sind in den Fig. 1 bis 5 . der Zeichnung einige Ausführungsbeispiele dargestellt.
Fig. ι zeigt einen Achsialschnitt einer Schleifmaschine mit im wesentlichen horizontal liegenden Schleifscheiben. In dem Fuß 1 ist eine Achse 2 befestigt, um welche sich das Rad 18 drehen kann, welches die als Ring ausgebildete Schleifscheibe 5 trägt, sowie mit einer Schneckenradverzahnung 3 an seinem äußeren Umfange und mit einer gewöhnlichen Innenverzahnung 10 ausgestattet ist. In die äußere Verzahnung greift die Antriebsschnecke 4 ein. Natürlich könnte der Antrieb auch in irgendeiner anderen Weise erfolgen. Auf die Schleifscheibe 5 werden die zu schleifenden Rollen 8 mittels einer ringförmigen Platte 6 gedrückt, die noch irgendwie, z. B. durch eine Feder 7, belastet sein kann.
Die Rollen 8 werden in dem Käfig 9 geführt. Der Käfig selbst wird mittels der Mitnehmerzapfen 14 angetrieben. Dieser Antrieb geschieht von der Innenverzahnung 10 aus, auf welcher' sich zweckmäßig mehrere Planetenräder 11 abrollen, die je eine, zweite Verzahnung 12 besitzen, mit welcher sie mit einem auf der Welle 2 festsitzenden, also selbst stillstehenden Zahnrad 13 kämmen. Durch
passende Auswahl der Zähnezahl kann man es erreichen, daß die Umdrehungszahl des Käfigs 9 etwas mehr oder weniger beträgt als die halbe Umdrehungszahl der Schleifscheibe 5. Dann müssen die Rollen 8 mindestens auf der einen der sie berührenden Scheiben schleifen und wälzen sich in diesem Falle nur auf der anderen ab, oder die Walz- und die Schleifbewegung verteilt sich je nach den obwaltenden Reibungsverhältnissen mehr oder weniger ungleich auf beiden Scheibenflächen; dabei wird die Schleif wirkung wesentlich erhöht.
Im einzelnen kann natürlich die Konstruktion der Schleifmaschine sowohl wie ihr Antrieb und der Antrieb des Käfigs verschieden gewählt werden. Der durch die Erfindung angestrebte Zweck wird einfach dadurch erreicht, daß die Rollen zu einer anderen Umfangsgeschwindigkeit gezwungen werden, als der Relativgeschwindigkeit der sie berührenden Stellen der Schleifscheiben entspricht. Ausführbar, wenn auch weniger vorteilhaft, wäre auch einfache Bremsung des Käfigs mittels irgendeiner Backenbremse o. dgl.
Fig. 2 zeigt schematisch in einem Schnitt senkrecht zur Rollenachse wie man die Rollen 8 einzeln durch je zwei seitliche, symmetrisch zur wagerechten Rollenmittelebene angreifende Bremsbacken 13 abbremsen könnte. DieBremsbacken 13 müssen natürlich an dem die Rollen führenden Käfig nachstellbar angebracht werden.
Fig. 3 zeigt die Bremsung durch zwei nur
. mit ihrem Gewicht wirkende, nur oberhalb der Mittelebene angreifende Bremsklötze; hier wirken die nach oben zusammenlaufenden Auflageflächen als Bremsflächen, ohne daß eine Nachstellung nötig wird. Der Backenabstand muß irgendwie gesichert sein.
Nach Fig. 4 werden, die Rollen 8, die je mit verschiedenen Umdrehungsgeschwindigkeiten zu laufen suchen, in achsialer Richtung gegeneinander gedrückt, wie wieder durch die eingezeichneten Pfeile angedeutet. Durch die gegenseitige Bremsung der Rollen tritt ein gewisser Ausgleich der Umfangsgeschwindigkeiten und damit notwendigerweise eine erhöhte Schleifwirkung ein. Zweckmäßig verbindet man mit dem Andrücken der Rollen in achsialer Richtung zugleich eine Bearbeitung der Stirnflächen der Rollen.
Bei durchbohrten Rollen kann nach Fig. 5 ein Bremsbolzen 14 durch die Bohrungen gesteckt und dieser durch Gewichte 0. dgl. 15 belastet werden, oder es könnten zwei Bolzenhälften Verwendung finden, die im Innern der Bohrung durch einen Keil auseinandergetrieben werden. ■ In jedem Falle wirkt der Bolzen gewissermaßen als Innenbremse.

Claims (5)

Patent-Ansprüche:
1. Rollenschleif maschine, bei welcher die Rollen zwischen zwei sich gegeneinander verdrehenden Scheiben sich auf diesen abwälzen, dadurch gekennzeichnet, daß die Rollen durch daran angreifende, die normale Umlaufszahl verändernde Kräfte zu einer der Relativgeschwindigkeit der Scheiben in ihrem (mittleren) Berührungskreise mit den Werkstücken nicht entsprechenden Umfangsgeschwindigkeit gezwungen werden.
2. Rollenschleif maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Änderung der Rollenumlaufgeschwindigkeit durch Beeinflussung der Umdrehungszahl des die Rollen führenden Käfigs durch besonderen Antrieb desselben erzielt wird.
3. Rollenschleifmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der die Rollen führende Käfig gebremst wird.
4. Rollenschleifmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Änderung der Rollengeschwindigkeit durch unmittelbare Bremsung der Rollen mittels Bremsklotze bewirkt wird.
5. Rollenschleifmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremsung der Rollen durch achsialen Druck auch infolge von ihre äußeren Stirnflächen gleichzeitig bearbeitenden Werkzeugen hervorgebracht wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE246282C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10344406A1 (de) * 2003-09-25 2005-04-28 Ina Schaeffler Kg Schlepphebel eines Ventiltriebs einer Brennkraftmaschine

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10344406A1 (de) * 2003-09-25 2005-04-28 Ina Schaeffler Kg Schlepphebel eines Ventiltriebs einer Brennkraftmaschine

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