DE245754C - - Google Patents
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- DE245754C DE245754C DENDAT245754D DE245754DA DE245754C DE 245754 C DE245754 C DE 245754C DE NDAT245754 D DENDAT245754 D DE NDAT245754D DE 245754D A DE245754D A DE 245754DA DE 245754 C DE245754 C DE 245754C
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- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C12—BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
- C12N—MICROORGANISMS OR ENZYMES; COMPOSITIONS THEREOF; PROPAGATING, PRESERVING, OR MAINTAINING MICROORGANISMS; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING; CULTURE MEDIA
- C12N1/00—Microorganisms; Compositions thereof; Processes of propagating, maintaining or preserving microorganisms or compositions thereof; Processes of preparing or isolating a composition containing a microorganism; Culture media therefor
- C12N1/02—Separating microorganisms from their culture media
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C12—BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
- C12M—APPARATUS FOR ENZYMOLOGY OR MICROBIOLOGY; APPARATUS FOR CULTURING MICROORGANISMS FOR PRODUCING BIOMASS, FOR GROWING CELLS OR FOR OBTAINING FERMENTATION OR METABOLIC PRODUCTS, i.e. BIOREACTORS OR FERMENTERS
- C12M47/00—Means for after-treatment of the produced biomass or of the fermentation or metabolic products, e.g. storage of biomass
- C12M47/02—Separating microorganisms from the culture medium; Concentration of biomass
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C12—BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
- C12M—APPARATUS FOR ENZYMOLOGY OR MICROBIOLOGY; APPARATUS FOR CULTURING MICROORGANISMS FOR PRODUCING BIOMASS, FOR GROWING CELLS OR FOR OBTAINING FERMENTATION OR METABOLIC PRODUCTS, i.e. BIOREACTORS OR FERMENTERS
- C12M47/00—Means for after-treatment of the produced biomass or of the fermentation or metabolic products, e.g. storage of biomass
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
s 245754 KLASSE 6 a. GRUPPE
CARL BAUER in WÜRZBURG.
durch Ausschleudern.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 6. April 1911 ab.
Die vorliegende Erfindung bezweckt, die Hefe in möglichst reinem Zustande aus vergorener
Bierwürze zu gewinnen.
Es ist zwar bereits bekannt, die Hefe durch Ausschleudern von der vergorenen Würze zu
trennen, die zurückbleibende Hefe in demselben Apparat mit Wasser zu waschen und
nach dem Waschen während des Ganges der Schleuder zu entleeren, jedoch ist es dabei nicht
ίο möglich, auch die festen Verunreinigungen von
der Hefe zu trennen, dazu ist vielmehr noch eine weitere Vorrichtung (Siebe o. dgl.) erforderlich. N
Nach vorliegender Erfindung dagegen wird
ig ein Schleuderapparat benutzt, der sowohl die Trennung der Hefe' von der vergorenen Würze
als auch die Abscheidung der festen Verunreinigungen aus der zurückbleibenden Hefe
gestattet. Zu diesem Zwecke werden in die mit Siebwandungen versehene Schleudertrommel
mit Filtertuch ο. dgl. bespannte Rahmen eingesetzt, welche beim Ausschleudern der vergorenen
Würze die Hefe und die festen Verunreinigungen zurückhalten; letztere werden
darauf in der Schleuder selbst in Wasser verteilt, die Filterrahmen nach dem Stillsetzen
der Schleuder herausgenommen, so daß nun, nachdem die Schleuder wieder in Gang gesetzt
ist, die reine Hefe durch die Siebwandungen hindurch abgeschleudert werden kann. Die
festen Verunreinigungen bleiben dann auf den Siebflächen zurück.
Für diese Arbeitsweise sind natürlich auch die an sich bekannten Schleuderapparate nicht
verwendbar, welche nur herausnehmbare, mit Filz bekleidete Einsatzrahmen, aber keine
Siebwandungen besitzen. Die zur Ausführung des neuen Verfahrens dienende Schleuder ist
in der Fig. 1 in senkrechtem Schnitt dargestellt, während Fig. 2 einen der Einsatzrahmen
zeigt.
Ein feststehender runder, abnehmbarer und undurchlässiger Mantel g umschließt eine kupferne,
oben offene Trommel, welche von unten außerhalb des Mantelbodens angetrieben wird.
Die Trommelwandung besteht aus einem starken, jedoch feinen Sieb α. Auf der Innenseite
der Trommel sind vier Stege, welche auf beiden Seiten mit Nuten versehen sind, angebracht.
Zwischen je zwei Stege wird ein Rahmengestell (Fig. 2) von oben eingeschoben. Dieses
Rahmengestell besteht aus zwei einzelnen Rahmen, deren kleinerer in den größeren hineinpaßt.
Über die kleineren Rahmen wird ein Filtertuch gelegt, das etwas größer ist als der Rahmen
selbst; der größere Rahmen wird darüber gelegt und alsdann der kleinere hineingedrückt.
Das Tuch wird dadurch gespannt und festgeklemmt, und es entsteht so ein Tuchfilter.
Vier solcher Filter werden zwischen die vier Stege im Innern der Trommel eingeschoben,
so daß die Trommel mit einem inneren Filtermantel versehen ist. '
Von oben ragt in das Innere der Trommel eine ovale, unten geschlossene Röhre d hinein,
welche gegen die Trommelwandung zu mit
zwei Reihen kleiner Ausflußlöcher versehen und an der auf dem oberen Rand des Trommelmantels
g liegenden Querschiene β verschiebbar angeordnet ist. Das Rohr d macht also
die Bewegung der Trommel nicht mit und ist im übrigen mit dem Wasserzuleitungsrohr f
verbunden. In dem Boden der Trommel befindet sich eine dicht verschließbare öffnung δ,
Und am Rande des Mantelbodens ist ein Auslauf hahn h angebracht. Beim Beginn des
Betriebs sind die mit Tuch überzogenen Rahmen c eingesetzt und das Rohr d steht in der
Mitte der Trommel.
Man bringt nun die vergorene Würze enthaltende Bierhefe von ein oder zwei Bottichen
in die Trommel und setzt diese in Bewegung. Die Hefe mitsamt den festen Verunreinigungen
wird gegen die Tuchwandung geschleudert und bleibt dort als dickbreiige Masse zurück, während die Würze durch das
feine Gewebe hindurchgeht und zunächst in' die Trommel g abfließt, von wo sie durch h
abgeleitet wird. Läuft keine Flüssigkeit mehr ab, so bringt man die Trommel zum Stillstand,
schließt den Auslauf h und schiebt die Röhre d so nahe wie möglich an die Wandung
heran. Alsdann setzt man die Schleuder wieder in langsame Bewegung und läßt durch die Röhre d Wasser unter Druck zukufen,
welches die Bierhefe von der Wandung abspült. Man läßt so viel Wasser zufließen,
bis die Trommel gefüllt ist. Dadurch, daß sich die Röhre d nahe an der Trommelwandung
befindet, wird ein rascheres Ablösen der Hefe von dieser ermöglicht; gleichzeitig bildet
die breite, ovale Röhre d eine Mischvorrichtung, da der mit der Trommel rotierende
Inhalt sich an der Breitseite der Röhre bricht. Ist nun der Trommelinhalt genügend gemischt,
so zieht man bei stillstehender Trommel die vier Rahmengestelle heraus. Danach wird der Apparat wiederum in rasche Bewegung
versetzt, der Auslauf h geöffnet und die Röhre d zur Mitte zurückgeschoben. Letzteres
geschieht, um zu verhindern, daß die Röhre für den Trommelinhalt fernerhin einen
Widerstand abgibt, der bei der raschen Bewegung der Schleuder ein Herausspritzen der
Füllung (Hefe und Wasser) veranlassen würde. Wasser und Hefe gehen nunmehr durch die
Siebwandung a, gelangen in die Trommel g und fließen durch den Auslauf h ab. Die
festen gröberen Verunreinigungen (Hopfen, Harz u. dgl.) bleiben auf dem Siebmantel a
zurück.
Bleibt nach dem ersten Abschleudern noch etwas Hefe neben den Verunreinigungen im
Innern der Siebtrommel α zurück, so läßt man, während die Trommel noch in Bewegung ist,
von ihrer Mitte aus durch die Röhre d so viel Wasser zulaufen, bis alle Hefe durch die Siebwandung
hindurchgespült ist und nur die gröberen Rückstände in der Trommel zurückgeblieben
sind.
Diese Rückstände werden zuletzt durch die Öffnung b entleert.
Nach Auflegen eines Deckels auf den Mantel kann die Schleuder durch Dampf sterilisiert werden.
Die Tücher können stets gewechselt werden.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:ι. Verfahren zum Abscheiden der Hefe aus vergorener Bierwürze in möglichst reinem Zustande, dadurch gekennzeichnet, daß die Hefe mitsamt den festen Verunreinigungen zunächst in bekannter Weise durch Abschleudern auf Filterflächen von der Bierwürze getrennt wird und der Rückstand sodann in derselben Schleuder nach Aufschwemmung in Wasser durch Sieb flächen von den festen Verunreinigungen (Hopfen, Harzen, Trüb u. dgl.) getrennt wird.
- 2. Schleuder zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb der Siebwandungen der Trommel ausziehbare, mit Filtertuch bespannte Rahmen (c) sowie ein senkrechtes, in horizontaler Richtung verschiebbares, gelochtes Wasserzuführungsrohr (d) angeordnet sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE245754C true DE245754C (de) |
Family
ID=504690
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT245754D Active DE245754C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE245754C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE752723C (de) * | 1942-09-16 | 1952-04-28 | Waldhof Zellstoff Fab | Verfahren zur Trennung technisch verwertbarer Mikroorganismen von Schlempen |
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0
- DE DENDAT245754D patent/DE245754C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE752723C (de) * | 1942-09-16 | 1952-04-28 | Waldhof Zellstoff Fab | Verfahren zur Trennung technisch verwertbarer Mikroorganismen von Schlempen |
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