DE245359C - - Google Patents
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- DE245359C DE245359C DENDAT245359D DE245359DA DE245359C DE 245359 C DE245359 C DE 245359C DE NDAT245359 D DENDAT245359 D DE NDAT245359D DE 245359D A DE245359D A DE 245359DA DE 245359 C DE245359 C DE 245359C
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-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01R—MEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
- G01R11/00—Electromechanical arrangements for measuring time integral of electric power or current, e.g. of consumption
- G01R11/56—Special tariff meters
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- General Physics & Mathematics (AREA)
- Electromechanical Clocks (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
■- JVl 245359 .-KLASSE 21 e. GRUPPE
verbrauchten Strommenge.
Gegenstand der Erfindung ist ein Elektrizitätszähler, der den über und unter einer festgesetzten
Grenze liegenden Stromverbrauch getrennt registriert.
In Fig. ι und 2 der Zeichnung ist der Zähler in zwei verschiedenen Stellungen dargestellt.
Fig. 3 zeigt denjenigen Teil, der den Überstrom registriert.
Fig. 4 zeigt eine Vorrichtung zum Ausgleich
Fig. 4 zeigt eine Vorrichtung zum Ausgleich
ίο der Änderungen der Reibungswiderstände im
Zahnrädergetriebe.
Der Zähler besitzt drei Wellen O1, O2 und O3.
Die Welle O1 wird von einem Wattstundenzähler angetrieben, bewegt sich also mit einer
vom Energieverbrauch abhängigen, veränderlichen Umdrehungszahl η im Sinne des Pfeiles
i. Die Welle O3 dreht sich mit konstanter
Umdrehungszahl n0 im Sinne des Pfeiles 2 und wird durch ein Pendel, Uhrwerk oder einen
Elektromotor angetrieben. Auf der Welle O1 ist ein Zahnrad Y1 (Fig. 3) durch Reibung befestigt,
so daß es von der Welle im Sinne des Pfeiles 1 mitgenommen wird, aber auch im entgegengesetzten
Sinne unabhängig von der Welle gedreht werden kann. Zwischen den Wellen O1
und O3 befindet sich die Welle O2, die nach
>. beiden Richtungen drehbar ist. Auf ihr ist
ein an zwei gegenüberliegenden Stellen innerhalb des Zentriwinkels w gezahntes Rad Y1
befestigt. Dieses Rad wird abwechselnd von dem Rad Y1 in der einen Richtung und von
dem auf der Welle o3 befestigten Rad Y1" in
der entgegengesetzten Richtung gedreht. Das Rad Y1" ist ebenfalls nur teilweise gezahnt und
besitzt innerhalb des Zentriwinkels W1 ebensoviel
Zähne als ein Segment des Rades Y1
Mit dem Rad T1 ist ein Zeiger
fest verScheibe q
bunden, der über einer Skala der
spielt.
spielt.
Die Wirkungsweise dieser Vorrichtung ist folgende:
Während das Rad Y1' eine Umdrehung
macht, wird der Zeiger nx und das Rad T1
entsprechend dem Stromverbrauch um einen bestimmten Winkel im Sinne des Pfeiles 1 gedreht.
Durch das Rad rx wird das Rad Y1 um
einen Winkel gedreht, der entweder gleich oder kleiner ist als ti·. Wenn das Rad T1" eine Umdrehung
vollendet hat, so stellt es jedesmal ■■ das Rad Y1 um denselben Winkel zurück, um
den letzteres vorher durch das Rad Y1 vorwärts
gedreht worden war. Um den gleichen Winkel wird auch das Rad Y1 und der Zeiger % zurückgestellt.
Wenn der Stromverbrauch einen bestimmten Grenzwert überschreitet, dann kornmen
die Räder Y1 und Y1 nach Überschreitung
des Drehwinkels ω außer Eingriff, und das Rad Y1 wird während einer Umdrehung des
Rades Y1" durch die Welle O1 um einen Winkel
vorwärts gedreht, der größer ist als w. Die Vorwärtsdrehung des Zeigers H1 übertrifft also
die Rückwärtsdrehung; die Differenz bildet ein Maß für den über eine festgesetzte Grenze
hinaus verbrauchten Strom.
Damit der Zähler richtige Angaben macht,
muß die Zeit, innerhalb deren der Zeiger nx
zurückgestellt wird, klein sein im Vergleich zur Zeit, in welcher er vorwärts gedreht wird.
Dieser Forderung wird genügt, wenn bei einer bestimmten Zähnezahl die Durchmesser der
Räder Y1 und Y1" genügend groß gemacht
werden.
Behufs Änderung der festgesetzten Stromgrenze muß die Zähnezahl der Räder Y1 und Y1"
■ geändert werden. · - -·
Zur Registrierung des unterhalb der festgesetzten Grenze liegenden Stromverbrauchs
dient ein auf der Welle O2 befestigtes, innerhalb
des Zentriwinkels w gezahntes Rad Y2
(Fig. ι Und 2), das den Zeiger n2, der sich vor
einer zweiten Skala der Scheibe q bewegt, im Sinne des Pfeiles 1 verstellt. Zu diesem Zweck
ist konzentrisch zur Welle O1 ein Zahnrad r2'
angebracht, das von dem Rad Y2 angetrieben wird und mittels der Schaltklinke ζ das Rad Y2"
nur im Sinne des Pfeiles 1 mitnimmt. Mit dem Rad Y2" ist der Zeiger W2 fest verbunden.
Die Räder Y2" und Y2 können sich aber unabhängig
voneinander und von der Achse O1 bewegen durch ein Muffsystem. Das wird gewöhnlich
so gemacht: Die Achse O1 dreht sich frei in einer Muffe. Diese Muffe ist an der
hinteren Wand des Kastens des Apparates befestigt. Die Länge der Muffe erstreckt sich
von der Wand des Kastens, an welcher auch das Lager der Achse liegt, bis in die Nähe des
Rades Y1, damit diese Muffe nicht die Bewegung dieses Rades verhindern kann. Auf
dieser Muffe sind die zwei freistehenden Räder Y2 und r2" angebracht; diese Räder
können sich gegenüber der Achse O1 frei drehen. Um das Rad Y2" an einer Drehung im Sinne
des Pfeiles 2 zu verhindern, kann an der Gehäusewand eine Sperrklinke angebracht werden,
die in die Zähne des Rades Y2" eingreift. Während sich das Rad Yx entsprechend dem
Stromverbrauch vorwärts dreht, werden die Räder Yx und Y2 im Sinne des Pfeiles 2 mitgenommen.
Das Rad, γ 2 verstellt dabei mittels
des Rades Y2, der Schaltklinke ζ und des
Rades Y2" den Zeiger n2. Da das Rad Y2 während
einer Umdrehung des Rades Y1" durch Vermittlung der Räder Y1 und Y1 höchstens
um den Winkel ω gedreht werden kann, so wird auch der Zeiger W2 nur um einen dem
Winkel w proportionalen Betrag gedreht. Da durch den Winkel w. die Stromgrenze festgelegt
ist, so zeigt der Zeiger W2 den Stromverbrauch
an, der gleich oder kleiner als der Grenzwert ist. Die Achse O3 muß eine gleichförmige Rotationsbewegung
haben. Diese ist durch eine konstante Kraft veranlaßt.
Wenn der Widerstand, den die Achse o3 überwinden muß, nicht konstant bleibt, so kann die Bewegung der Achse O3 nicht mehr gleichförmig sein. Das geschieht, wenn das Rad Yx" mit dem Rad Yx in Verbindung kommt, weil zu dem vorhandenen Widerstand der Achse O3 neue Widerstände hinzukommen. Diese neuen Widerstände sind: der Rotationswiderstand der Achse O2 und der Reibungswiderstand des Rades Y1 auf der Achse O1.
Wenn der Widerstand, den die Achse o3 überwinden muß, nicht konstant bleibt, so kann die Bewegung der Achse O3 nicht mehr gleichförmig sein. Das geschieht, wenn das Rad Yx" mit dem Rad Yx in Verbindung kommt, weil zu dem vorhandenen Widerstand der Achse O3 neue Widerstände hinzukommen. Diese neuen Widerstände sind: der Rotationswiderstand der Achse O2 und der Reibungswiderstand des Rades Y1 auf der Achse O1.
Um eine gleichförmige Rotationsbewegung der Achse O3 zu erzielen, wird ein größerer
Widerstand W eingeführt. Dieser Widerstand beträgt: W = W1 -\- w2 -f W3 -f- w4. Hier ist W1
der Reibungswiderstand des Rades T1 auf der
Achse O1, W2 der Rotationswiderstand der
Achse O2 samt dem der Räder Y1 und r2, W3 der
Rotationswiderstand .der Achse O3 samt demjenigen
der Räder Yx" und r3 ; wA ist ein gewähl-,
ter Widerstand. Dieser Widerstand W muß an der Achse O3 konstant bleiben. Um das zu
erzielen, wird ein gezahntes Rad Y3 (Fig. 4) angeordnet,
das die Widerstände W2, wx und W1
einführt. Von diesem Rade verschwinden die Widerstände Wx und W2, wenn dieselben Widerstände
(W1 und W2) durch Verbindung der
Räder rx" und Y1 an der Achse O3 erscheinen.
Um das zu ermöglichen, wird auf dem Rade r3 ein den Zähnen des Rades rx" gegenüberliegender
Sektor ungezahnt gelassen, dessen Mittelwinkel W1 gleich dem Mittelwinkel W1 des
Rades Y1" ist. Am Umfang dieses Rades rs
gleitet die von der Feder Ix gedrückte Klinke Zx.
Die Feder O1 überträgt beim Gleiten der Klinke Zx über den gezahnten Teil des Rades Y3
den Reibungswiderstand W1 + W2 + wA und
beim Gleiten über den ungezahnten Teil des Rades Y3 den Reibungswiderstand wv
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:i. Elektrizitätszähler zur Bestimmung der über und unter einer festgesetzten Grenze verbrauchten Strommenge, bei dem ein mit veränderlicher, vom Stromverbrauch abhängiger Geschwindigkeit umlaufendes Rad und ein mit gleichförmiger Geschwindigkeit umlaufendes Rad im entgegengesetzten Sinne ein einen Zeiger verstellendes Zwischenrad antreiben, dadurch gekennzeichnet, daß das Zwischenrad (Yx') an zwei diametral gegenüberliegenden Stellen mit je einem Zahnsegment versehen ist und während des Antriebs durch das gleichförmig umlaufende, ebenfalls teilweise gezahnte Rad (yx" ) einen den Überstrom registrierenden Zeiger (nx), der vorher von dem ungleichförmig umlaufenden Rad (rx) vorwärts gedreht wurde, zurückstellt, und daß mit dem Zwischenrad ein ebenfalls nur teilweise gezahntes Rad (r2) fest verbunden ist,das während seines Antriebs durch das ungleichförmig umlaufende Rad (V1/ einenzweiten Zeiger (n2) verstellt, der den unter der festgesetzten Grenze liegenden Stromverbrauch angibt.
- 2. Elektrizitätszähler nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß auf der gleichförmig umlaufenden Welle (os) ein gezahntes, an einer Stelle.des Umfangs glattes Rad (r3) befestigt ist, gegen dessen Umfang eine Klinke gedrückt wird, wodurch die im Zahnradgetriebe auftretenden Änderungen der Reibungswiderstände ausgeglichen werden.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.Berlin, gedruckt in der reichsdruckerei.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE245359C true DE245359C (de) |
Family
ID=504320
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT245359D Active DE245359C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE245359C (de) |
-
0
- DE DENDAT245359D patent/DE245359C/de active Active
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