DE245359C - - Google Patents

Info

Publication number
DE245359C
DE245359C DENDAT245359D DE245359DA DE245359C DE 245359 C DE245359 C DE 245359C DE NDAT245359 D DENDAT245359 D DE NDAT245359D DE 245359D A DE245359D A DE 245359DA DE 245359 C DE245359 C DE 245359C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wheel
pointer
rotating
electricity
drive
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT245359D
Other languages
English (en)
Publication of DE245359C publication Critical patent/DE245359C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R11/00Electromechanical arrangements for measuring time integral of electric power or current, e.g. of consumption
    • G01R11/56Special tariff meters

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromechanical Clocks (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
■- JVl 245359 .-KLASSE 21 e. GRUPPE
verbrauchten Strommenge.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 23. Februar 1911 ab.
Gegenstand der Erfindung ist ein Elektrizitätszähler, der den über und unter einer festgesetzten Grenze liegenden Stromverbrauch getrennt registriert.
In Fig. ι und 2 der Zeichnung ist der Zähler in zwei verschiedenen Stellungen dargestellt.
Fig. 3 zeigt denjenigen Teil, der den Überstrom registriert.
Fig. 4 zeigt eine Vorrichtung zum Ausgleich
ίο der Änderungen der Reibungswiderstände im Zahnrädergetriebe.
Der Zähler besitzt drei Wellen O1, O2 und O3. Die Welle O1 wird von einem Wattstundenzähler angetrieben, bewegt sich also mit einer vom Energieverbrauch abhängigen, veränderlichen Umdrehungszahl η im Sinne des Pfeiles i. Die Welle O3 dreht sich mit konstanter Umdrehungszahl n0 im Sinne des Pfeiles 2 und wird durch ein Pendel, Uhrwerk oder einen Elektromotor angetrieben. Auf der Welle O1 ist ein Zahnrad Y1 (Fig. 3) durch Reibung befestigt, so daß es von der Welle im Sinne des Pfeiles 1 mitgenommen wird, aber auch im entgegengesetzten Sinne unabhängig von der Welle gedreht werden kann. Zwischen den Wellen O1 und O3 befindet sich die Welle O2, die nach
>. beiden Richtungen drehbar ist. Auf ihr ist ein an zwei gegenüberliegenden Stellen innerhalb des Zentriwinkels w gezahntes Rad Y1 befestigt. Dieses Rad wird abwechselnd von dem Rad Y1 in der einen Richtung und von dem auf der Welle o3 befestigten Rad Y1" in der entgegengesetzten Richtung gedreht. Das Rad Y1" ist ebenfalls nur teilweise gezahnt und besitzt innerhalb des Zentriwinkels W1 ebensoviel Zähne als ein Segment des Rades Y1
Mit dem Rad T1 ist ein Zeiger
fest verScheibe q
bunden, der über einer Skala der
spielt.
Die Wirkungsweise dieser Vorrichtung ist folgende:
Während das Rad Y1' eine Umdrehung macht, wird der Zeiger nx und das Rad T1 entsprechend dem Stromverbrauch um einen bestimmten Winkel im Sinne des Pfeiles 1 gedreht. Durch das Rad rx wird das Rad Y1 um einen Winkel gedreht, der entweder gleich oder kleiner ist als ti·. Wenn das Rad T1" eine Umdrehung vollendet hat, so stellt es jedesmal ■■ das Rad Y1 um denselben Winkel zurück, um den letzteres vorher durch das Rad Y1 vorwärts gedreht worden war. Um den gleichen Winkel wird auch das Rad Y1 und der Zeiger % zurückgestellt. Wenn der Stromverbrauch einen bestimmten Grenzwert überschreitet, dann kornmen die Räder Y1 und Y1 nach Überschreitung des Drehwinkels ω außer Eingriff, und das Rad Y1 wird während einer Umdrehung des Rades Y1" durch die Welle O1 um einen Winkel vorwärts gedreht, der größer ist als w. Die Vorwärtsdrehung des Zeigers H1 übertrifft also die Rückwärtsdrehung; die Differenz bildet ein Maß für den über eine festgesetzte Grenze hinaus verbrauchten Strom.
Damit der Zähler richtige Angaben macht,
muß die Zeit, innerhalb deren der Zeiger nx zurückgestellt wird, klein sein im Vergleich zur Zeit, in welcher er vorwärts gedreht wird.
Dieser Forderung wird genügt, wenn bei einer bestimmten Zähnezahl die Durchmesser der Räder Y1 und Y1" genügend groß gemacht werden.
Behufs Änderung der festgesetzten Stromgrenze muß die Zähnezahl der Räder Y1 und Y1" ■ geändert werden. · - -·
Zur Registrierung des unterhalb der festgesetzten Grenze liegenden Stromverbrauchs dient ein auf der Welle O2 befestigtes, innerhalb des Zentriwinkels w gezahntes Rad Y2 (Fig. ι Und 2), das den Zeiger n2, der sich vor einer zweiten Skala der Scheibe q bewegt, im Sinne des Pfeiles 1 verstellt. Zu diesem Zweck ist konzentrisch zur Welle O1 ein Zahnrad r2' angebracht, das von dem Rad Y2 angetrieben wird und mittels der Schaltklinke ζ das Rad Y2" nur im Sinne des Pfeiles 1 mitnimmt. Mit dem Rad Y2" ist der Zeiger W2 fest verbunden. Die Räder Y2" und Y2 können sich aber unabhängig voneinander und von der Achse O1 bewegen durch ein Muffsystem. Das wird gewöhnlich so gemacht: Die Achse O1 dreht sich frei in einer Muffe. Diese Muffe ist an der hinteren Wand des Kastens des Apparates befestigt. Die Länge der Muffe erstreckt sich von der Wand des Kastens, an welcher auch das Lager der Achse liegt, bis in die Nähe des Rades Y1, damit diese Muffe nicht die Bewegung dieses Rades verhindern kann. Auf dieser Muffe sind die zwei freistehenden Räder Y2 und r2" angebracht; diese Räder können sich gegenüber der Achse O1 frei drehen. Um das Rad Y2" an einer Drehung im Sinne des Pfeiles 2 zu verhindern, kann an der Gehäusewand eine Sperrklinke angebracht werden, die in die Zähne des Rades Y2" eingreift. Während sich das Rad Yx entsprechend dem Stromverbrauch vorwärts dreht, werden die Räder Yx und Y2 im Sinne des Pfeiles 2 mitgenommen. Das Rad, γ 2 verstellt dabei mittels des Rades Y2, der Schaltklinke ζ und des Rades Y2" den Zeiger n2. Da das Rad Y2 während einer Umdrehung des Rades Y1" durch Vermittlung der Räder Y1 und Y1 höchstens um den Winkel ω gedreht werden kann, so wird auch der Zeiger W2 nur um einen dem Winkel w proportionalen Betrag gedreht. Da durch den Winkel w. die Stromgrenze festgelegt ist, so zeigt der Zeiger W2 den Stromverbrauch an, der gleich oder kleiner als der Grenzwert ist. Die Achse O3 muß eine gleichförmige Rotationsbewegung haben. Diese ist durch eine konstante Kraft veranlaßt.
Wenn der Widerstand, den die Achse o3 überwinden muß, nicht konstant bleibt, so kann die Bewegung der Achse O3 nicht mehr gleichförmig sein. Das geschieht, wenn das Rad Yx" mit dem Rad Yx in Verbindung kommt, weil zu dem vorhandenen Widerstand der Achse O3 neue Widerstände hinzukommen. Diese neuen Widerstände sind: der Rotationswiderstand der Achse O2 und der Reibungswiderstand des Rades Y1 auf der Achse O1.
Um eine gleichförmige Rotationsbewegung der Achse O3 zu erzielen, wird ein größerer Widerstand W eingeführt. Dieser Widerstand beträgt: W = W1 -\- w2 -f W3 -f- w4. Hier ist W1 der Reibungswiderstand des Rades T1 auf der Achse O1, W2 der Rotationswiderstand der Achse O2 samt dem der Räder Y1 und r2, W3 der Rotationswiderstand .der Achse O3 samt demjenigen der Räder Yx" und r3 ; wA ist ein gewähl-, ter Widerstand. Dieser Widerstand W muß an der Achse O3 konstant bleiben. Um das zu erzielen, wird ein gezahntes Rad Y3 (Fig. 4) angeordnet, das die Widerstände W2, wx und W1 einführt. Von diesem Rade verschwinden die Widerstände Wx und W2, wenn dieselben Widerstände (W1 und W2) durch Verbindung der Räder rx" und Y1 an der Achse O3 erscheinen. Um das zu ermöglichen, wird auf dem Rade r3 ein den Zähnen des Rades rx" gegenüberliegender Sektor ungezahnt gelassen, dessen Mittelwinkel W1 gleich dem Mittelwinkel W1 des Rades Y1" ist. Am Umfang dieses Rades rs gleitet die von der Feder Ix gedrückte Klinke Zx. Die Feder O1 überträgt beim Gleiten der Klinke Zx über den gezahnten Teil des Rades Y3 den Reibungswiderstand W1 + W2 + wA und beim Gleiten über den ungezahnten Teil des Rades Y3 den Reibungswiderstand wv

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Elektrizitätszähler zur Bestimmung der über und unter einer festgesetzten Grenze verbrauchten Strommenge, bei dem ein mit veränderlicher, vom Stromverbrauch abhängiger Geschwindigkeit umlaufendes Rad und ein mit gleichförmiger Geschwindigkeit umlaufendes Rad im entgegengesetzten Sinne ein einen Zeiger verstellendes Zwischenrad antreiben, dadurch gekennzeichnet, daß das Zwischenrad (Yx') an zwei diametral gegenüberliegenden Stellen mit je einem Zahnsegment versehen ist und während des Antriebs durch das gleichförmig umlaufende, ebenfalls teilweise gezahnte Rad (yx" ) einen den Überstrom registrierenden Zeiger (nx), der vorher von dem ungleichförmig umlaufenden Rad (rx) vorwärts gedreht wurde, zurückstellt, und daß mit dem Zwischenrad ein ebenfalls nur teilweise gezahntes Rad (r2) fest verbunden ist,das während seines Antriebs durch das ungleichförmig umlaufende Rad (V1/ einen
    zweiten Zeiger (n2) verstellt, der den unter der festgesetzten Grenze liegenden Stromverbrauch angibt.
  2. 2. Elektrizitätszähler nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß auf der gleichförmig umlaufenden Welle (os) ein gezahntes, an einer Stelle.des Umfangs glattes Rad (r3) befestigt ist, gegen dessen Umfang eine Klinke gedrückt wird, wodurch die im Zahnradgetriebe auftretenden Änderungen der Reibungswiderstände ausgeglichen werden.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
    Berlin, gedruckt in der reichsdruckerei.
DENDAT245359D Active DE245359C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE245359C true DE245359C (de)

Family

ID=504320

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT245359D Active DE245359C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE245359C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE245359C (de)
DE2943184A1 (de) Durchflussmesszelle
DE248441C (de)
DE274483C (de)
DE1215411B (de) Wegstreckenzaehler fuer Kraftfahrzeuge
DE271084C (de)
DE2011815C3 (de) Geschwindigkeits- und Wegstreckenmeßvorrichtung
DE190517C (de)
DE2830563A1 (de) Woltmann-zaehler
DE172166C (de)
DE130332C (de)
DE287672C (de)
DE490087C (de) Elektrizitaetszaehler fuer Maximumtarif
DE833074C (de) Scheinverbrauchszaehler
AT42248B (de) Stufenweise anzeigende Fernanzeigevorrichtung für Fahrgeschwindigkeitsmesser.
DE188993C (de)
DE204810C (de)
DE3918150A1 (de) Wirbelstrommesswerk
AT200833B (de) Indikator für Kraftfahrzeuge
DE192199C (de)
DE733739C (de) Elektrischer Schusszaehler fuer Maschinenwaffen
DE591985C (de) Registrierinstrument zur Anzeige eines Mittelwertes ueber eine konstante Zeit
DE225942C (de)
DE265929C (de)
DE2456357C3 (de) Vorrichtung zur Fernübertragung der Winkelstellung von drehbaren Elementen, insbesondere von Anzeigerollen eines Zählers