<Desc/Clms Page number 1>
Indikator für Kraftfahrzeuge
EMI1.1
bekannt, bei dem in einem proportional zur Fahrtgeschwindigkeit angetriebenen Registrierrad zahlreiche axial verschiebbare Körper im Kreise angeordnet sind, von denen jeweils in gleichen Zeitabständen einer mittels einer Vorrichtung verschoben wird. Bei diesem Indikator bestehen die verschiebbaren Körper aus Lamellen, die in Nuten am Umfange des Registrierrades eingeschoben sind. Eine besonders geformte Scheibe, die sich mit einer zeitlich konstanten Umdrehungszahl dreht, greift nach jedem Scheibenumgang in eine Nut des Registrierrades ein und verschiebt dabei eine Lamelle in axialer Richtung. Das Registrierrad wird während des Eingriffes der Scheibe an der zur Fahrtgeschwindigkeit proportionalen Drehbewegung gehindert und nach Beendigung des Eingriffes mittels einer Feder in eine der Fahrtgeschwindigkeit entsprechende Stellung gezogen.
Dieser Indikator hat den Nachteil, dass der Registrierkörper eine ruckartige Bewegung vollführt. Ein weiterer Nachteil besteht darin, dass nur eine Reihe von Lamellen angebracht werden kann.
Der erfindungsgemässe Apparat schaltet diese Nachteile aus und ist dadurch gekennzeichnet, dass die axial verschiebbaren Körper als Stäbchen ausgebildet sind und die Vorrichtung zu ihrer Verschiebung aus einer schiefen Ebene am Anker eines in gleichen Zeitabständen erregten Elektromagneten besteht. Gemäss einer bevorzugten Ausführungsform sind weitere Reihen von Stäbchen vorgesehen, deren Verschiebung ebenfalls von schiefen Ebenen an den Ankern von Elektromagneten bewirkt wird, deren Erregung während der Dauer der Betätigung einer Sicherheitseinrichtung, z. B.
Bremse, Richtungsanzeiger, Hupe oder Abblendlicht, erfolgt.
Die Zeichnung stellt eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgedankens dar, u. zw. zeigt Fig. 1 den Indikator in Draufsicht, wobei, um ein genaues Erkennen des Apparates zu ermöglichen, Stücke des Gehäuses und der Registrierscheibe ausgeschnitten erscheinen. Fig. 2 zeigt den Indikator in Seitenansicht bzw. im Schnitt. Fig. 3 zeigt den Impulsgeber, Fig. 4 das Prinzip der Anzeige und Fig. 5 das Prinzip der Löschung. Fig. 6 zeigt den Apparat nach einem freiwilligen oder unfreiwilligen Aufenthalt des Fahrzeuges. Die Registrierscheibe 3, die auf der Welle 9 aufgekeilt und im Lager 10 gelagert ist, weist die Teilkreise 4, 5,6, 7 und 8 auf.
Die Teilkreise 5, 6,7 und 8 sind mit je
<Desc/Clms Page number 2>
48 und der Teilkreis 4 mit 96 durchgehenden Bohrungen, in welchen leicht bewegliche Stifte 46 gleiten, versehen. Die Welle 9 wird vorteilhafter Weise über ein Getriebe, welches nur nach einer Richtung kraftschlüssig ist (in der Zeichnung nicht berücksichtigt), von der Tachometerspirale in Drehung versetzt, u. zw. wird eine flexible Welle mit der Antriebswelle 23 verbunden und mit dem Lager 27 verschraubt. Auf der Welle 23 sitzt das Zahnrad 22, welches mit dem Zahnrad 24 im Eingriff steht.
Die Welle 26, die vom Zahnrad 24 getrieben wird und im Lager 25 gelagert ist, trägt die Schnecke 30, die in das Zahnrad 29 eingreift, dessen Nabe- 11 mittels der Schraube 12 mit der Welle 9 verbunden ist. Das Übersetzungsverhältnis ist so gewählt, dass bei 96 m Fahrtstrecke des Fahrzeuges die Registrierscheibe 3 eine Umdrehung vollführt. Es entspricht daher die Teilung auf den Teilkreisen 5,6, 7 und 8 zwei Meter, jene auf dem Teilkreis 4 einem Meter durchfahrener Weglänge des Fahrzeuges. Die Wicklung 16m des Elektromagneten III bekommt von einem Impulsgeber gemäss Fig. 3 Stromstösse in gleichen Intervallen. Die Schwungmasse 37 auf der Welle 34 steht unter der Wirkung der Spiralfeder 36, die mittels eines Ringes 35 an der Welle 34 sowie im Teil 44 befestigt ist.
Der zapfenförmige Kontakt 38 wird gegen den Anker 39 gedrückt und stellt eine leitende Verbindung her. Durch den Stromfluss in der Spule 42 wird der Eisenkern 40 magnetisch und der Anker 39 entgegen der Wirkung der Feder 43 angezogen, womit er dem zapfenförmigen Kontakt 38 samt Welle 34 und Schwungmasse 37 eine Beschleunigung erteilt. Dadurch wird der Stromfluss, ausgehend von der Stromquelle -45, unterbrochen und der Anker kehrt in seine Ruhestellung zurück. Nach Aufzehren der kinetischen Energie kehrt die Schwungmasse in ihre Ursprungstellung zurück und stellt neuerdings den Stromfluss her. Durch Verkürzen oder Verlängern der Feder 36 wird ein Zeitintervall von einer Sekunde erreicht.
Bei einem Stromstoss wird der Anker 14m (Fig. 2), der um die Welle 19m der Stütze 17m drehbar gelagert ist und vom Eisenkern 15m bzw. von der Stellschraube 13m in seiner Bewegung begrenzt wird und von der Feder 18m in Ruhestellung gehalten wird, vom Eisenkern 15m angezogen, so dass die schiefe Ebene 20m des Ankers gegen die Stifte des Teilkreises 4 der Registrierscheibe 3 gedrückt wird. Dadurch werden die Stifte um den Hub des Ankers nach oben gedrückt und ragen daher um das gleiche Mass aus der Registrierscheibe (s. Fig. 4). Nach Beendigung des Stromdurchflusses wird der Anker 14m von der Feder Mm wieder in Ruhestellung gebracht.
Zum Zeitpunkt des nächsten Impulses hat sich die Registrierscheibe um eine bestimmte Anzahl Stifte weiter gedreht, wobei die Anzahl der Stifte identisch ist mit der Anzahl der Meter des Weges, den das Fahrzeug während des Intervalles zurückgelegt hat. Der folgende Impuls schiebt wieder eine Anzahl Stifte nach oben, die, ebenso wie vorher, nun aus der Registrierscheibe ragen. An der Registrierscheibe sind durch die aus ihr herausragenden Stifte die Impulse ablesbar. Die Anzahl der Stifte zwischen zwei Impulsen ist daher das Mass für die Geschwindigkeit des Fahrzeuges.
Die Geschwin- digkeit kann demnach folgend errechnet werden : n = Anzahl der Stifte zwischen zwei Iupulsen, t = Intervall zwischen 2 Impulsen in Sekunden, v = Geschwindigkeit in km/h,
EMI2.1
Wenn die durch die Impulse herausgedrückten Stifte 46 nach fast einer Umdrehung der Registrierscheibe zum Löscher 21 kommen (s. Fig. 1, Schnitt C-D), der mit dem Teil 2 mittels der Schrauben 31 und 32 fest verbunden ist, werden die Stifte durch die schiefe Ebene des Löschers wieder in die Registrierscheibe 3 gedrückt und sind so wieder für die Registrierung der nächsten Impulse in Bereitschaft. Die Elektromagnete I, II, IV und V sind an das Abblendlicht bzw. an die Kontrolllampe des Richtungsanzeigers, an das Horn und an die Bremsen parallel geschaltet.
Werden eine oder mehrere dieser Sicherheitseinrichtungen betätigt, fliesst Strom durch den entsprechenden Elektromagneten. Der Anker wird vom Eisenkern angezogen und die schiefe Ebene des Ankers gegen die Stifte des entsprechenden Teilkreises gedrückt. Dadurch werden vorerst einige Stifte aus der Scheibe gehoben. Wenn das Fahrzeug fährt und dadurch die Scheibe sich dreht, werden die auf die schiefe Ebene auflaufenden Stifte herausgeschoben, u. zw. so lange, als die Betätigung der Sicherheitseinrichtung währt und dadurch der Anker sich in Arbeitsstellung befindet. Nach fast einer Umdrehung der Registrierscheibe werden vom Löscher 21 die herausgedrückten Stifte wieder in die Registrierscheibe geschoben und sind so für weitere Anzeigen in Bereitschaft.
Es kann also jederzeit mit hinreichender Genauigkeit angegeben werden, wo auf dem durchfahrenen Wegstück s eine Sicherheitseinrichtung betätigt wurde.
**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.