AT200833B - Indikator für Kraftfahrzeuge - Google Patents

Indikator für Kraftfahrzeuge

Info

Publication number
AT200833B
AT200833B AT200833DA AT200833B AT 200833 B AT200833 B AT 200833B AT 200833D A AT200833D A AT 200833DA AT 200833 B AT200833 B AT 200833B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
indicator
disc
registration
pins
armature
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Franz Ing Stourac
Original Assignee
Franz Ing Stourac
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Franz Ing Stourac filed Critical Franz Ing Stourac
Application granted granted Critical
Publication of AT200833B publication Critical patent/AT200833B/de

Links

Landscapes

  • Braking Arrangements (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Indikator für Kraftfahrzeuge 
 EMI1.1 
 bekannt, bei dem in einem proportional zur Fahrtgeschwindigkeit angetriebenen Registrierrad zahlreiche axial verschiebbare Körper im Kreise angeordnet sind, von denen jeweils in gleichen Zeitabständen einer mittels einer Vorrichtung verschoben wird. Bei diesem Indikator bestehen die verschiebbaren Körper aus Lamellen, die in Nuten am Umfange des Registrierrades eingeschoben sind. Eine besonders geformte Scheibe, die sich mit einer zeitlich konstanten Umdrehungszahl dreht, greift nach jedem Scheibenumgang in eine Nut des Registrierrades ein und verschiebt dabei eine Lamelle in axialer Richtung. Das Registrierrad wird während des Eingriffes der Scheibe an der zur Fahrtgeschwindigkeit proportionalen Drehbewegung gehindert und nach Beendigung des Eingriffes mittels einer Feder in eine der Fahrtgeschwindigkeit entsprechende Stellung gezogen.

   Dieser Indikator hat den Nachteil, dass der Registrierkörper eine ruckartige Bewegung vollführt. Ein weiterer Nachteil besteht darin, dass nur eine Reihe von Lamellen angebracht werden kann. 



   Der   erfindungsgemässe   Apparat schaltet diese Nachteile aus und ist dadurch gekennzeichnet, dass die axial verschiebbaren Körper als Stäbchen ausgebildet sind und die Vorrichtung zu ihrer Verschiebung aus einer schiefen Ebene am Anker eines in gleichen Zeitabständen erregten Elektromagneten besteht. Gemäss einer bevorzugten Ausführungsform sind weitere Reihen von Stäbchen vorgesehen, deren Verschiebung ebenfalls von schiefen Ebenen an den Ankern von Elektromagneten bewirkt wird, deren Erregung während der Dauer der Betätigung einer Sicherheitseinrichtung, z. B.

   Bremse, Richtungsanzeiger, Hupe oder Abblendlicht, erfolgt.
Die Zeichnung stellt eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgedankens dar, u. zw. zeigt Fig.   1   den Indikator in Draufsicht, wobei, um ein genaues Erkennen des Apparates zu ermöglichen, Stücke des Gehäuses und der Registrierscheibe ausgeschnitten erscheinen. Fig. 2 zeigt den Indikator in Seitenansicht bzw. im Schnitt. Fig. 3 zeigt den Impulsgeber, Fig. 4 das Prinzip der Anzeige und Fig. 5 das Prinzip der Löschung. Fig. 6 zeigt den Apparat nach einem freiwilligen oder unfreiwilligen Aufenthalt des Fahrzeuges. Die Registrierscheibe 3, die auf der Welle 9 aufgekeilt und im Lager 10 gelagert ist, weist die Teilkreise 4, 5,6, 7 und 8 auf.

   Die Teilkreise 5, 6,7 und 8 sind mit je 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 48 und der Teilkreis 4 mit 96 durchgehenden Bohrungen, in welchen leicht bewegliche Stifte 46 gleiten, versehen. Die Welle 9 wird vorteilhafter Weise über ein Getriebe, welches nur nach einer Richtung kraftschlüssig ist (in der Zeichnung nicht berücksichtigt), von der Tachometerspirale in Drehung versetzt, u. zw. wird eine flexible Welle mit der Antriebswelle 23 verbunden und mit dem Lager 27 verschraubt. Auf der Welle 23 sitzt das Zahnrad 22, welches mit dem Zahnrad 24 im Eingriff steht.

   Die Welle 26, die vom Zahnrad 24 getrieben wird und im Lager 25 gelagert ist, trägt die Schnecke 30, die in das Zahnrad 29 eingreift, dessen Nabe-   11   mittels der Schraube 12 mit der Welle 9 verbunden ist.   Das Übersetzungsverhältnis   ist so gewählt, dass bei 96 m Fahrtstrecke des Fahrzeuges die Registrierscheibe 3 eine Umdrehung vollführt. Es entspricht daher die Teilung auf den Teilkreisen 5,6, 7 und 8 zwei Meter, jene auf dem Teilkreis 4 einem Meter durchfahrener Weglänge des Fahrzeuges. Die Wicklung   16m   des Elektromagneten III bekommt von einem Impulsgeber gemäss Fig. 3 Stromstösse in gleichen Intervallen. Die Schwungmasse 37 auf der Welle 34 steht unter der Wirkung der Spiralfeder 36, die mittels eines Ringes 35 an der Welle 34 sowie im Teil 44 befestigt ist.

   Der zapfenförmige Kontakt 38 wird gegen den Anker 39 gedrückt und stellt eine leitende Verbindung her. Durch den Stromfluss in der Spule 42 wird der Eisenkern 40 magnetisch und der Anker 39 entgegen der Wirkung der Feder 43 angezogen, womit er dem zapfenförmigen Kontakt 38 samt Welle 34 und Schwungmasse 37 eine Beschleunigung erteilt. Dadurch wird der Stromfluss, ausgehend von der   Stromquelle -45,   unterbrochen und der Anker kehrt in seine Ruhestellung zurück. Nach Aufzehren der kinetischen Energie kehrt die Schwungmasse in ihre Ursprungstellung zurück und stellt neuerdings den Stromfluss her. Durch Verkürzen oder Verlängern der Feder 36 wird ein Zeitintervall von einer Sekunde erreicht.

   Bei einem Stromstoss wird der Anker   14m   (Fig. 2), der um die Welle 19m der Stütze 17m drehbar gelagert ist und vom Eisenkern   15m   bzw. von der Stellschraube 13m in seiner Bewegung begrenzt wird und von der Feder   18m   in Ruhestellung gehalten wird, vom Eisenkern   15m   angezogen, so dass die schiefe Ebene 20m des Ankers gegen die Stifte des Teilkreises 4 der Registrierscheibe 3 gedrückt wird. Dadurch werden die Stifte um den Hub des Ankers nach oben gedrückt und ragen daher um das gleiche Mass aus der Registrierscheibe (s. Fig. 4). Nach Beendigung des Stromdurchflusses wird der Anker 14m von der Feder   Mm   wieder in Ruhestellung gebracht. 



  Zum Zeitpunkt des nächsten Impulses hat sich die Registrierscheibe um eine bestimmte Anzahl Stifte weiter gedreht, wobei die Anzahl der Stifte identisch ist mit der Anzahl der Meter des Weges, den das Fahrzeug während des Intervalles zurückgelegt hat. Der folgende Impuls schiebt wieder eine Anzahl Stifte nach oben, die, ebenso wie vorher, nun aus der Registrierscheibe ragen. An der Registrierscheibe sind durch die aus ihr herausragenden Stifte die Impulse ablesbar. Die Anzahl der Stifte zwischen zwei Impulsen ist daher das Mass für die Geschwindigkeit des Fahrzeuges.

   Die Geschwin-   digkeit kann demnach folgend errechnet werden :    n = Anzahl der Stifte zwischen zwei   Iupulsen,   t = Intervall zwischen 2 Impulsen in Sekunden, v = Geschwindigkeit in km/h, 
 EMI2.1 
 
Wenn die durch die Impulse herausgedrückten Stifte 46 nach fast einer Umdrehung der Registrierscheibe zum Löscher 21 kommen (s. Fig. 1, Schnitt C-D), der mit dem Teil 2 mittels der Schrauben 31 und 32 fest verbunden ist, werden die Stifte durch die schiefe Ebene des   Löschers   wieder in die Registrierscheibe 3 gedrückt und sind so wieder für die Registrierung der nächsten Impulse in Bereitschaft. Die Elektromagnete I, II, IV und V sind an das Abblendlicht bzw. an die Kontrolllampe des Richtungsanzeigers, an das Horn und an die Bremsen parallel geschaltet.

   Werden eine oder mehrere dieser Sicherheitseinrichtungen betätigt, fliesst Strom durch den entsprechenden Elektromagneten. Der Anker wird vom Eisenkern angezogen und die schiefe Ebene des Ankers gegen die Stifte des entsprechenden Teilkreises gedrückt. Dadurch werden vorerst einige Stifte aus der Scheibe gehoben. Wenn das Fahrzeug fährt und dadurch die Scheibe sich dreht, werden die auf die schiefe Ebene auflaufenden Stifte herausgeschoben, u. zw. so lange, als die Betätigung der Sicherheitseinrichtung währt und dadurch der Anker sich in Arbeitsstellung befindet. Nach fast einer Umdrehung der Registrierscheibe werden vom Löscher 21 die herausgedrückten Stifte wieder in die Registrierscheibe geschoben und sind so für weitere Anzeigen in Bereitschaft.

   Es kann also jederzeit mit hinreichender Genauigkeit angegeben werden, wo auf dem durchfahrenen Wegstück   s eine   Sicherheitseinrichtung betätigt wurde. 

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Indikator für Kraftfahrzeuge mit einer Registrierscheibe, in der zahlreiche axial verschiebbare Körper im Kreis angeordnet sind, von denen jeweils in gleichen Zeitabständen eine geringe Zahl mittels einer Vorrichtung, gegenüber welcher die Registrierscheibe proportional der Fahrtgeschwindigkeit relativ angetrieben wird, verschoben werden und deren Rückverschiebung knapp vor Vollendung einer Umdrehung durch einen Löscher selbsttätig erfolgt, <Desc/Clms Page number 3> dadurch gekennzeichnet, dass diese axial verschiebbaren Körper als Stäbchen (46) ausgebildet sind und die Vorrichtung zu ihrer Verschiebung aus einer schiefen (Ebene (20m) am Anker (14m) eines in gleichen Zeitabständen erregten Elektromagneten (III) besteht.
    2. Indikator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in der Registrierscheibe (3) weitere Reihen (5, 6,7, 8) von Stäbchen (46) vorgesehen sind, deren Verschiebung ebenfalls von schiefen Ebenen (2oui 20ru, 20IV, 20v) an den Ankern (Mi, 14II, Miv, 14v) von Elektromagneten (I, II, IV, V) bewirkt wird, deren Erregung während der Dauer der Betätigung einer Sicherheitseinrichtung, z. B. Bremse, Richtungsanzeiger, Hupe oder Abblendlicht, erfolgt.
AT200833D 1957-09-18 1957-09-18 Indikator für Kraftfahrzeuge AT200833B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT200833T 1957-09-18

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT200833B true AT200833B (de) 1958-11-25

Family

ID=3669096

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT200833D AT200833B (de) 1957-09-18 1957-09-18 Indikator für Kraftfahrzeuge

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT200833B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1750852B1 (de) Schaltgetriebe zur Umformung einer kontinuierlichen Drehbewegung in eine schrittweise Drehbewegung
AT200833B (de) Indikator für Kraftfahrzeuge
DE420456C (de) Elektrische Kleinmaschine fuer Fahrradlampen
DE1915784A1 (de) Vorrichtung zur Gewinnung einer Impulsfolge
DE812177C (de) Elektrische Unruhuhr
DE536042C (de) Elektrisch aufgezogene Uhr
DE1766930B2 (de) Anzeigevorrichtung
DE730496C (de) Vorrichtung zum stufenlosen Regeln der Zeitabstaende von Stromimpulsen zum Ausloesen von im Reihenwurf abwerfbaren Lasten, insbesondere von Luftfahrzeugen aus
DE2209347C3 (de) Schiebeankermotor
DE232678C (de)
DE2333969C3 (de) Gerät für die löschbare Registrierung verschiedener Betriebszustände eines Fahrzeuges
DE1129741B (de) Zaehlwerk
DE242241C (de)
DE1264841B (de) Anzeigegeraet fuer Betriebs- und Pausenzeiten von Arbeitsmaschinen
DE380588C (de) Leistungsbegrenzer fuer elektrische Anlagen
DE389634C (de) Selbsttaetiger Fliehkraftschalter
AT35116B (de) Fahrpreisanzeiger.
DE1805473A1 (de) Elektromechanische Vorrichtung zur Impulszaehlung
DE1235608B (de) Durchflussmesser
DE892929C (de) Schrittschaltantrieb
DE215395C (de)
DE203238C (de)
DE2264661C3 (de) Einrichtung zur Darstellung der Zeitanzeige in Stunden und Minuten
DE733739C (de) Elektrischer Schusszaehler fuer Maschinenwaffen
DE550373C (de) Magnetzuender