DE730496C - Vorrichtung zum stufenlosen Regeln der Zeitabstaende von Stromimpulsen zum Ausloesen von im Reihenwurf abwerfbaren Lasten, insbesondere von Luftfahrzeugen aus - Google Patents

Vorrichtung zum stufenlosen Regeln der Zeitabstaende von Stromimpulsen zum Ausloesen von im Reihenwurf abwerfbaren Lasten, insbesondere von Luftfahrzeugen aus

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DE730496C
DE730496C DEL92164D DEL0092164D DE730496C DE 730496 C DE730496 C DE 730496C DE L92164 D DEL92164 D DE L92164D DE L0092164 D DEL0092164 D DE L0092164D DE 730496 C DE730496 C DE 730496C
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circular
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circular disk
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DEL92164D
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Dipl-Ing Heinrich List
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64DEQUIPMENT FOR FITTING IN OR TO AIRCRAFT; FLIGHT SUITS; PARACHUTES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF POWER PLANTS OR PROPULSION TRANSMISSIONS IN AIRCRAFT
    • B64D1/00Dropping, ejecting, releasing or receiving articles, liquids, or the like, in flight
    • B64D1/02Dropping, ejecting, or releasing articles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Friction Gearing (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum stufenlosen Regeln der Zeitabstände von Stromimpulsen zum Auslösen von im Reihenwurf abwerfbaren Lasten, insbesondere von Luftfahrzeugen aus Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum stufenlosen Regeln der Zeitabstände von Stromimpulsen zum Auslösen von im Reihenwurf abwerfbaren Lasten, insbesondere von Luftfahrzeugen aus. Bei den bekannten Ausführungen gleitet ein Kontaktschlitten über einen länglichen Kontaktträger hinweg, auf dem die einzelnen Kontakte in festem Abstand voneinander angebracht sind, und gibt dadurch Stromimpulse, durch die die Lastschlösser betätigt werden. Der Kontaktträger ist schwenkbar angeordnet, so daß er mit seiner Längsachse sowohl senkrecht zur Bewegungsrichtung des Kontaktschlittens als auch parallel dazu und in allen Zwischenstellungen festgestellt werden kann. Demzufolge ändern sich auch die Zeitabstände zwischen den einzelnen Stromimpulsen mit der Neigung des Kontaktträgers, wenn der Kontaktschlitten mit gleicher Geschwindigkeit über sie hinwegfährt.
  • Die bekannten Vorrichtungen haben nun den Nachteil, daß der mechanische Aufbau kompliziert und schwierig herzustellen ist und die exakte Parallelführung des Kontaktschlittens bei allen vorkommenden Bedingungen eine genaue und kostspielige Herstellung bedingt. Weiter muß der Kontaktschlitten, der fast immer maschinell angetrieben wird, für Hin- und Rücklauf eingerichtet sein, um in seine Ausgangsstellung zurückkehren zu können. Auch der Bereich, innerhalb dessen der Zeitabstand regelbar sein soll, ist, wenn das Gerät nicht erhebliche Abmessungen annehmen soll, zu gering, um eine große Genauigkeit in der Länge der Zeitabstände zu erzielen.
  • Die Erfindung bezweckt nun, eine Vorrichtung zu schaffen, die bei hoher Genauigkeit und großem einstellbarem Bereich mechanisch einfach herzustellen und leicht im ordnungsgemäßen Betriebszustand zu halten ist. Es wird dies dadurch erreicht, daß die Impulsgeber auf einem Kreisring liegen und von einer zu diesem konzentrisch liegenden Kreisscheibe gesteuert werden, die mittels eines radial zu ihr verschiebbaren Reibrades angetrieben wird.
  • Reibräder und Kreisscheiben sind zwar für stufenlose Getriebe schon häufig angewandt «-orden. Dadurch aber, daß die Kreisscheibe gleichzeitig auf einem Kreisring liegende Impulsgeber steuert, wird ein besonders einzacher und leicht übersehbarer Aufbau erzielt.
  • Die Anordnung wird an zwei in der Zeichnung veranschaulichten Ausführungsbeispielen erläutert, die in den Fig. i und 2 in der Seitenansicht gezeigt sind und von denen eines in der Fig.3 in der Aufsicht dargestellt ist.
  • Der Antrieb i. ein Elektromotor finit möglichst kleinem Trägheitsmornent oder ein Federtriebwerk, treibt mit der Welle 2 den längs verschieblichen Schaft 3 über die Nut 22 an. Am Ende des Schaftes 3 ist das Reibrad .4 befestigt, das die bei 13 drehbar gelagerte Kreisscheibe 5 antreibt. Von der Kreisscheibe 5 werden die Impulsgeber gesteuert, die in dem Ausführungsbeispiel nach Fig. i aus einem auf der Kreisscheibe 5 befestigten -ockenkranz 14 bestehen, der über die Feder i 5 die gehäusefesten- Kontakte -i6 betätigt.
  • In dein Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 ist niit der Kreisscheibe 5 ein Schleifkontakt 17, 18 _ verbunden, der über die - gehäusefest auf einem Isreisring i9 liegenden Kontakte 2o hinwegstreicht. Die Länge der Kontaktfahne 18 bestimmt dabei die Länge der Kontaktzeit. Die Kontakte 2o sind. über die Leitungen a, h, c bis k mit den einzelnen Lastschlössern verbunden. Als Rückleitung der Batterien o. dgl. dient die Leitung in, fit.
  • Je nach der Umdrehungsgeschwindigkeit der Kreisscheibe 5, die sich durch Verschieben des Reibrades d. in weiten Grenzen ändern läßt. werden durch die Impulsgeber Stromimpulse in entsprechenden Zeitabständen gesteuert, die die Lastschlösser betätigen. Die Drehrichtung der Kreisscheiben ist durch den Pfeilei angedeutet.
  • Der Schaft 3, der an dein einen Ende das Reibrad 4. trägt, steht mit dem anderen Ende mit dein Bund 6 und- einer Gabel 7 im Eingriff. Diese Gabel 7 ist an einer Zahnstange 8 befestigt, die längs verschieblich in kleinen Zapfen 9 gelagert ist. Die Zahnstange 8 steht ini Eingriff mit einem Ritzel zo, das von einem Drehknopf -i i verstellt werden kann und entsprechend der jeweiligen Verstellung unter Mitnahme der -Zahnstange über die Gabel 7 und den Schaft 3 das Reibrad d. radial zur Scheibenmitte verstellt. Um jeden toten Gang in dieser Verstelleinrichtung zu v er-21 erfolgt die Verstellung durch die Rückstellkraft der Feder 12 .kraftschlüssig. Die Einstellung des Reibrades ,4 auf die gewiinscliten Zeitabstände der.Impulse erfolgt mit Hilfe einer Anordnung, die eine feste und eine bewegliche Skala aufweist. Vorteilhaft ist zu diesem Zweck der Einstellknopf i i mit einer Marke 32 versehen. Eine in Pfeilrichtung 33 verstellbare Skala 34 ist entsprechend den Aufschlagabständen der abzuwertenden Lasten in Metern geeicht und besitzt eine Markierung und ein Fenster 35. Eine am Gerät fest angebrachte Skala 36 ist in den Fluggeschwindigkeiten, beispielsweise in Metern je Sekunde, geeicht. Entsprechend der jeweiligen Fluggeschwindigkeit wird die Skala 34 in Pfeilrichtung 33 so lange verschoben, bis in dem Fenster und an der Markierung 35 der entsprechende Wert der Fluggeschwindigkeit erscheint. Die auf der Skala 34 aufgetragene Aufschlagentfernung in Metern ist dann direkt einstellbar. Es ist ohne weiteres ersichtlich, daß mit einer derartig übersichtlichen Skalenanordnung jeder gewünschte Impulsabstand genau eingestellt werden kann, wobei es sogar möglich ist, bei einem einmal eingestellten fiert selbst während des Ablaufens des Gerätes dieses noch nachträglich zu verändern. Es ist selbstverständlich auch möglich, die bewegliche Skala 34 nach der Fluggeschwindigkeit und die fest vorgesehene Skala 36 nach der Aufschlagentfernung zu eichen.
  • Die Lagerung der Kreisscheibe 5 erfolgt zweckmäßig, wie dies die Fig.3 in einem Teilschnitt darstellt, in der Weise, daß die Achse 13 der Kreisscheibe 5 an ihren Enden finit einer Zapfenlagerung 23, 231 versehen ist, die so bemessen ist, daß die Reibscheibe mit Hilfe der Hebel 25, 26, die bei 27, 28 gChäuSefest gelagert sind und unter der Wirkung der Feder 32 stehen, und des Druckknopfes 29, 30 durch Druck in Richtung des Pfeiles 31 innerhalb gewisser Grenzen axial verschoben werden kann, um sie mit dein Reibrad .I in oder außer Eingriff zu bringen. Für die erforderliche Anpreßkraft der Kreisscheibe 5 an das Reibrad .I dient eine Feder 24., deren Anpreßdruck noch besonders einstellbar ist. An Stelle einer Feder 24 kann man auch, falls man auf jede unnötige Reibung verzichten will, in der Weise eine genügende Haftung zwischen Kreisscheibe 5 und Reibrad .I erreichen, daß der Schaft 3 mit dein Reibrad d. als -Permanentmagnet ausgebildet ist. bei dein das Reibrad d. einen Pol bildet. Die Kreisscheibe 5 wird dann aus magnetisierbarem Material hergestellt, so daß sie unter der Wirkung der magnetischen Kraft von dein Reibrad .4 angezogen und mitgenommen wird.
  • Das In- oder Außerbetriebsetzen der Vorrichtung kann auf verschiedenen Wegen erfolgen. Es kann der Antrieb i geschaltet werden, wobei natürlich auch die Kreisscheibe 5 gesteuert wird. Es ist aber auch möglich, die Kreisscheibe 5 bei schon laufendem Antrieb i durch Betätigung des Druckknopfes 30 mit dem Reibrad .l. in oder außer Eingriff zu bringen, wobei z. B. im gewünschten Augenblick des ersten Stromimpulses die Kupplung hergestellt wird und nach der Anzahl der Impulse gelöst wird. Dieser Vorgang kann mit Hilfe besonderer Magnete erfolgen, die direkt oder über eine Übersetzung die Kreisscheibe axial verschieben und damit ein- oder auskuppeln. Diese Lösung ist besonders vorteilhaft, wenn nach einer vollen Umdrehung der Kreisscheibe die Vorrichtung stillgesetzt werden soll. In diesem Fall sind vorteilhaft auf der Kreisscheibe 5 selbst besondere Kontakte angebracht oder werden von ihr gesteuert, die die Kuppelmagnete schalten. Dieselben Kontakte setzen dann zweckmäßig gleichzeitig den Antrieb i außer Betrieb.
  • Es kann aber auch einer der Impulsgeber so ausgebildet sein, daß er als Anschlag wirkt und im eingekuppelten Zustand der Kreisscheibe 5 gegen einen gehäusefesten Anschlag schlägt und damit die Kreisscheibe stillsetzt. Die beiden Anschläge sind zweckmäßig so aufeinander abgestimmt, daß im entkuppelten Zustand die Anschläge nicht zusammentreffen. Es wird dann die Kreisscheibe stillgesetzt. bei dein Entltuppeln und darau:ffolgenden Wiedereinkuppeln wird. diese aber weiterlaufen. Dabei kann man auch, um die Anzahl der Impulse vorher einstellen zu können, den gehäusefesten Anschlag von o bis 36o° verstellbar machen, z. B. durch einen besonderen Einstellknopf. Es wird darin nach dem vorher eingestellten Teil der vollen Umdrehung die Kreisscheibe stillgesetzt, so daß nur eine beschränkte Anzahl von Impulsen betätigt wird. Das Auskuppeln kann natürlich wieder durch Elektromagnete geschehen, die durch den Anschlag geschaltet werden.
  • Es ist auch möglich, die Kreisscheibe mehrere Umdrehungen. ausführen zu lassen, doch muß dann meistens ein besonderer Verteiler für die Stromimpulse vorgesehen werden, der die betreffenden Lasthaken einschaltet.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum stufenlosen Regeln der Zeitabstände von Stromimpulsen zum Auslösen von im Reihenwurf abwerfbaren Lasten, insbesondere von Luftfahrzeugen aus, mittels mehrerer in festen Abständen voneinander angeordneten, von eineue Ablaufwerk --abgetasteten Impulsgeber, dadurch gekennzeichnet, daß die Impulsgeber (i, --2o) auf einem Kreisring liegen.und von einer zu diesem konzcntrisch liegenden Kreisscheibe (5) gesteuert werden, die mittels eines radial zu ihr verschiebbaren Reibrades (.4) angetrieben wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Reibrad (.I) über eine Gabel (7) und eine Zahnstange vermittels eines mit der Zahnstange kä inmenden Einstellknopfes (i i) verstellbar ist. .
  3. 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kreisscheibe (5) axial verschiebbar ist. ,I.
  4. Vorrichtung nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kreisscheibe (5) mit dem Reibrad (d.) durch .einen Druckknopf über zwei um die Drehpunkte (z7, 2,3) miteinander verschw-enkbare Hebel in oder außer Angriff g u ebracht wird.
  5. 5. Vorrichtung nach den Ansprüchen i bis .I, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Kreisscheibe (5) besondere Kontakte angeordnet sind, die nach Umdrehung der Kreisscheibe um 36o° diese von dem Reibrad (d.) aib@hebenden Magnete steuern.
  6. 6. Vorrichtung nach den Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß einer der Impulsgeber als die Kreisscheibe (5) stillsetzender Anschlag (2o,) ausgebildet ist.
  7. 7. Vorrichtung nach den Ansprüchen i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Kreisscheibe (5) ein im Bereich von o bis 36o° verstellbarer Anschlag zugeordnet ist, der die Kreisscheibe stillsetzt und den Antrieb abschaltet.
DEL92164D 1937-03-11 1937-03-11 Vorrichtung zum stufenlosen Regeln der Zeitabstaende von Stromimpulsen zum Ausloesen von im Reihenwurf abwerfbaren Lasten, insbesondere von Luftfahrzeugen aus Expired DE730496C (de)

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