DE24496C - Treiber für Klöppelmaschinen mit willkürlicher Ein- und Ausrückung der Klöppel - Google Patents
Treiber für Klöppelmaschinen mit willkürlicher Ein- und Ausrückung der KlöppelInfo
- Publication number
- DE24496C DE24496C DENDAT24496D DE24496DA DE24496C DE 24496 C DE24496 C DE 24496C DE NDAT24496 D DENDAT24496 D DE NDAT24496D DE 24496D A DE24496D A DE 24496DA DE 24496 C DE24496 C DE 24496C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- lace
- clapper
- disengagement
- sleeve
- wheel
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 4
- 238000009954 braiding Methods 0.000 description 1
- 230000007423 decrease Effects 0.000 description 1
- 238000001514 detection method Methods 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
- 238000012986 modification Methods 0.000 description 1
- 230000004048 modification Effects 0.000 description 1
- 230000000750 progressive effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D04—BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
- D04C—BRAIDING OR MANUFACTURE OF LACE, INCLUDING BOBBIN-NET OR CARBONISED LACE; BRAIDING MACHINES; BRAID; LACE
- D04C3/00—Braiding or lacing machines
- D04C3/02—Braiding or lacing machines with spool carriers guided by track plates or by bobbin heads exclusively
- D04C3/38—Driving-gear; Starting or stopping mechanisms
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Braiding, Manufacturing Of Bobbin-Net Or Lace, And Manufacturing Of Nets By Knotting (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
Die auf der beiliegenden Zeichnung dargestellten Vorrichtungen an Treibrädern von
Klöppel- oder Flechtmaschinen sollen zur beliebigen In- und Aufserbetrtebstellung der Klöppel
dienen. Es ist:
Fig. ι eine Ansicht einer derartigen Vorrichtung,
Fig. 2 eine Oberansicht derselben,
Fig. 3 ein Horizontalschnitt nach 1-2 in Fig. i,
Fig. 4 ein Verticalschnitt einer anderweitigen derartigen Vorrichtung,
Fig. 5 eine Ansicht derselben,
Fig. 6 ein Horizontalschnitt nach 3 - 4 " in
Fig· 4,
Fig. 7 eine Oberansicht derselben,
Fig. 8 eine Ansicht einer Abänderung der letzteren Vorrichtung,
Fig. 9 ein Horizontalschnitt nach 5-6 in Fig. 8,
Fig. 10 ein Horizontalschnitt nach 7-8 in Fig. 8.
Bei der in Fig. 1 bis 3 dargestellten Construction sind die beiden Flügel / mit ihren
unteren Enden in Scharnieren an der Nabe des Rades b derart gelagert, dafs sie in der verticalen
Ebene der gedachten Radnabe zu schwingen vermögen. Mit ihren oberen Enden gleiten
sie dabei in Führungsschlitzen eines an der gleichen Nabe befindlichen Bundes, welche
ihnen gleichzeitig in der Richtung der Umdrehung des Treibrades b Stabilität verleihen.
Diese Flügel f werden nun, wie aus Fig. 1
ersichtlich, durch Federn, welche mittelst Stellschrauben fs an der Radnabe befestigt sind,
stets nach aufsen gedrückt und gleichzeitig, in ihrem Anschlage durch die gedachten Stellschrauben
fd begrenzt, in derjenigen Stellung erhalten, welche sie zum Betriebe der Klöppel
einnehmen müssen.
Aufserhalb des Flügelrades befindet sich auf der mit einem Rapportapparat in der bekannten
Weise in Verbindung stehenden Spindel ή der Arm t derart angebracht, dafs er sich bei einer
durch den Rapportapparat veranlafsten Theildrehung der Spindel ή mit seiner Spitze dem
bei Drehung des Rades b auf ihn zukommenden Flügel/ entgegenstellt, wodurch, wie aus Fig. 2
ersichtlich, der betreffende Flügel bei fortschreitender Drehung des Rades nach innen
zur Nabe des Rades b hingedrängt wird und infolge dessen den Klöppelfufs des von ihm bis
dahin getriebenen Klöppels verläfst bezw. diesen ausrückt.
Gleichzeitig stöfst dann der Klöppelfufs an den auf dem Arm t entsprechend angebrachten
Arretirungsstift h, wodurch bei raschem Gange des Klöppels ein Hinaustreiben über die ihm
zugedachte Stellung vermieden wird. Bei langsamerem Gange der Maschine kann der Arretirungsstift
h auch fortfallen.
Fig. ι und 2 zeigen den linken Flügel / in der durch den Arm t ausgerückten Stellung,
während der rechte Flügel f sich in seiner äufsersten Stellung fertig zum Betriebe der
Klöppel befindet.
Fig. 4 bis 7 stellen die gleiche Anordnung von an Scharnieren des Treibrades seitlich beweglich
angebrachtem Flügel fx dar, doch mit dem Unterschied, dafs hier die Vorrichtung getroffen
ist, die Ein- und Ausrückung der Flügel von innen durch den Radpfeiler in centraler
Weise zu veranlassen. Auf der Nabe des Rades b ist ein Führungsring mit der Mitnehmerstrebe
c befestigt, welcher die Büchse m, in deren Nuth der Mitnehmer c zu gleiten vermag,
veranlafst, den Drehungen des Rades O1 zu
folgen. Die Büchse m ist dabei drehbar gekuppelt mit der Schraubengangbüchse e, welche,
wie aus Fig. 4 und 5 ersichtlich, zwei schraubenförmige Nuthen hat, in welche Stifte der Büchse d
eingreifen.
Diese Stiftbüchse d ist in der gleichen λΥβΐβε,
wie im Patent No. 18612 für die Gewindebüchse dl in Fig. 3 bis 7 näher beschrieben,
mit der mit einem Rapportapparat in Verbindung stehenden Spindel β, fest verbunden,
folgt also den Theildrehungen derselben und veranlafst dadurch ihrerseits die Schraubengangbüchse
e, sich in entsprechender Weise zu heben oder zu senken und der mit ihr gekuppelten
Büchse m die gleichen Bewegungen zu ertheilen.
Vor Drehung wird die Schraubenbüchse e geschützt durch eine Gleitstrebe des auch zum
Niederhalten des Treibrades O1 dicht über demselben
auf dem Radpfeiler befestigten Ringes g, welche Gleitstrebe in einer in der Schraubenbüchse
e angebrachten verticalen Nuth zu gleiten vermag. An der Büchse m befinden sich die
Scharnierarme Hi1 und verbinden dieselbe, wie
aus Fig. 4 und 5 ersichtlich, in solcher Weise mit den Flügeln fx , dafs diese bei Hebung der
Büchse m nach aufsen in die zum Betriebe der Klöppel erforderliche Stellung gedrängt und bei
Senkung der Büchse vi in ihre Stellung zunächst dieser Büchse gebracht und dabei die Klöppel
ausgerückt werden. Wenn erforderlich, erfolgt die Feststellung der Klöppel in diesem Falle
durch Anbringung einer Arretirungsscheibe Ji1,
welche mittelst ihrer durch den Radteller gleitbar hindurchgeführten Führungsstifte A2 dergestalt mit
dem Flügelrade ^1 in Verbindung gebracht ist,
dafs ein Heben der Büchse m ein Heben der Arretirungsscheibe //, zur Folge hat und das
Senken der Büchse m das durch Federdruck entsprechend unterstützte Senken der Arretirungsscheibe
Ji1 nach sich zieht.
Beim Betriebe der Klöppel ist die Büchse m und damit auch die Arretirurig'sscheibe Ji1 gehoben,
und gestattet letztere in dieser Stellung dem Gleitplättchen des Klöppelfufses, frei zu
passiren.
Soll jedoch ein Klöppel ausgerückt werden, so findet ein Senken der Büchse m und damit
auch der Niedergang der Arretirungsscheibe Jix
statt, wobei dann eine vorspringende Nase des Klöppelfufsgleitplättchens, wie aus Fig. 7 ersichtlich,
gegen eine entsprechende Nase der Arretirungsscheibe Ji1 stöfst und der Klöppel dergestalt
in seiner ausgerückten Stellung gesichert wird.
Wie leicht ersichtlich, läfst sich die letztbeschriebene
Arretirungsvorrichtung der Klöppel auch bei gewissen anderen Räderausrückungsconstructionen
verwenden, z. B. bei der Construction des Patentes No. 17500.
Eine Variante der letztbeschriebenen Construction der Aus- und Einrückung derartiger
Flügelräder ist in Fig. 8 bis 10 zur Darstellung gebracht. Dieselbe ergiebt sich aus der Zeichnung
ohne weitere Beschreibung, indem lediglich die vorher beschriebenen Scharnierarme Hi1
ersetzt sind durch an der Büchse m\ befestigte
Stifte, welche in schräg gestellte Nuthen der Flügel /3 eingreifen und dadurch auf die letzteren
die durch den Rapportapparat bestimmten Bewegungen übertragen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Scharnierflügel, die auf Veranlassung eines Rapportapparates um eine horizontale, an der Radnabe befestigte Achse schwingen, zum Zweck der willkürlichen In- und Aufserbetriebsstellung der Klöppel bei Klöppelmaschinen und in oder aufser Verbindung mit den zum Feststellen der Klöppel beschriebenen selbstthätigen Arretirvorrichtungen. .Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE24496C true DE24496C (de) |
Family
ID=300990
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT24496D Active DE24496C (de) | Treiber für Klöppelmaschinen mit willkürlicher Ein- und Ausrückung der Klöppel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE24496C (de) |
-
0
- DE DENDAT24496D patent/DE24496C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1598174B1 (de) | Zentrifuge | |
| DE102014101245B3 (de) | Mit mehrfach freigängiger Verriegelung versehener Tragarm | |
| DE24496C (de) | Treiber für Klöppelmaschinen mit willkürlicher Ein- und Ausrückung der Klöppel | |
| DE1530651A1 (de) | Vorrichtung an Sitzen,insbesondere Fahrzeugsitzen,zum Einstellen der Neigung der Rueckenlehne gegenueber der Sitzflaeche | |
| DE2216588A1 (de) | Apparat zum automatischen Öffnen von Konservendosen | |
| DE2612819A1 (de) | Eckumlenkung fuer fensterbeschlaege | |
| DE623613C (de) | ||
| DE2554351A1 (de) | Lamellenjalousie mit lotrecht angeordneten, seitlich verschiebbaren und um ihre laengsachse verschwenkbaren lamellen | |
| DE925755C (de) | Feststell- oder Daempfungsvorrichtung fuer die Fluegel von Fenstern, Tueren od. dgl. | |
| DE1006304B (de) | Lager fuer Schwing- und Wendefluegel von Fenstern mit Feststellbremse | |
| DE2158382A1 (de) | Stoss- und schwingungsdaempfer in teleskopform | |
| DE60005461T2 (de) | Anrollkopf mit dynamischer Auswuchtung | |
| AT111706B (de) | Einrichtung zum Bewegen und selbsttätigen Festhalten von Schiebefenstern od. dgl. | |
| DE185558C (de) | ||
| DE1038942B (de) | Drueckernuss fuer ein Tuerschloss | |
| DE590965C (de) | Drehtuerfluegelverschluss | |
| DE395017C (de) | Einrichtung zum Heben und Senken von Schiebefenstern | |
| DE569203C (de) | Schlagvorrichtung fuer Oberschlagwebstuehle | |
| DE529897C (de) | Einfaedige Kloeppelmaschine mit nur nach Bedarf gedrehten und in den Ruhestellungen feststellbaren Treibtellern | |
| DE590922C (de) | Feststellvorrichtung fuer Schiebefenster mit im oberen waagerechten Rahmenteil vorgesehenem Baskuelstangenverschluss | |
| DE357077C (de) | Ausgleich- und Stellvorrichtung fuer versenkbare Schiebefenster | |
| DE18612C (de) | Neuerung an den Aus-und Einrückungen der Flügelräder an Flechtmaschinen | |
| DE97032C (de) | ||
| DE127307C (de) | ||
| DE137242C (de) |