DE2439936C3 - Rangiergleisanlage für einen Güterbahnhof - Google Patents
Rangiergleisanlage für einen GüterbahnhofInfo
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- DE2439936C3 DE2439936C3 DE2439936A DE2439936A DE2439936C3 DE 2439936 C3 DE2439936 C3 DE 2439936C3 DE 2439936 A DE2439936 A DE 2439936A DE 2439936 A DE2439936 A DE 2439936A DE 2439936 C3 DE2439936 C3 DE 2439936C3
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- B61—RAILWAYS
- B61B—RAILWAY SYSTEMS; EQUIPMENT THEREFOR NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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- B61B1/005—Rail vehicle marshalling systems; Rail freight terminals
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
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Description
Schleife einen Abstellplatz für Rangierlokomotiven mit mehreren miteinander verbundenen parallelen
Abstellgleisen enthalten.
Um im Zuge beliebig Bremswagen oder Spezialwagen einrangieren zu können, enthalten vorzugsweise
wenigstens einige der Sortierabstell-Strecken Abstellgleise für Bremswagen und Spezialwagen oder auch
Ordnungsgleise.
Um die Kapazität der Rangiergleisanlage zu erhöhen, oder um ein Ent- und Beladen zu erleichtern,
können zwei ringförmige Verteilerschleifen symmetrisch zueinander angeordnet sein und die gemeinsame
Ankunftsstrecke zwischen den Verteilerschleifen angeordnet sein und die den Verteilerschleifen
nachgeordneten Sammelschleifen in zwei Abfahrtsstrecken münden. Es kann auch die einer ersten Verteilerschleife
nachgeordnete Sammelschleife mit einer zweiten Verteilerschleife verbunden sein, deren nachgeordnete
Sammelschleife in die gemeinsame Abfahrtsstrecke mündet.
Das Wesen der Erfindung ist also in einer Anordnung der Verteilerschleife und der Sammelsc.'iieife zu
sehen, die über Sortiergleise miteinander in Verbindung stehen, so daß die einzelnen Wagen eines aufgelösten
Zuges bereits in der für den neuen Zug richtigen Reihenfolge über die Sortierstrecken auf das Sammelgleis
laufen können und dort ohne weiteres Rangieren zu dem gewünschten neuen Zug zusammengestellt
werden können.
Zur Erläuterung der Erfindung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung sowie der Stand der Technik
in den Fig. 1—4b dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 eine bekannte Rangiergleisanlage in einem üblichen Güterbahnhof,
Fig. 2a ein erstes Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Rangiergleisanlage,
Fig. 2b das in Fig. 2a gezeigte Ausführungsbeispiel in schcmatischer Form,
Fig. 2c eine Draufsicht zur Erläuterung der Funktion der an sich bekannten Ordnungsgleise,
Fig. 3a ein zweites Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Rangiergleisanlage,
Fig. 3b das in Fig. 3a gezeigte Ausführungsbeispiel in schematischer Form,
Fig. 4a ein drittes Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Rangiergleisanlage, und
Fig. 4b das in Fig. 4a gezeigte Ausführungsbeispiel in schematischer Form.
Fig. 1 zeigt eine bekannte Rangiergleisanlage für einen Güterbahnhof.
Die Lokomotive für den auf der Ankunftsstrecke 1 ankommenden Zug wird bei der Weiche 3 abgekoppelt
und längs der Strecke 2 weggefahren. Anschließend werden die Wagen des Zuges über die Weiche 3'
auf die Strecke 6' gefahren.
Die zu verschiebenden Wagen werden abgekoppelt und rollen entsprechenend den an den Wagen angebrachten
Aufschriften nacheinander oder in Gruppen über Weichen 5 oder 6 in Sortier-Abstellgleise 7 oder
8, wobei die Weichen 9-16 und 17-26 abhängig vom Bestimmungsort der Wagen gezielt umgelegt werden,
so daß die Wagen, Bremswagen oder Spezialwagen für dieselbe Richtung in entsprechende Sortier-Abstellgleise
Ta-Ti und 8α-β/ einsortiert werden. Das
Umlegen der Weichen wird normalerweise, wie folgt, gesteuert. Die Aufschriften für den Bestimmungsort
der Wagen werden festgestellt, bevor das Umlegen der Weiche am Steuerzentrum 4 erfolgt. Dabei wird
der Weg des ersten zu verschiebenden Wagens festgelegt. Falls der Weg des ersten Wagens so festgelegt
ist, daß er z.B. zum Sortier-Abstellgleis Tb geschickt
wird, so wird die Weiche in der Abzweigstrecke 5,
ϊ gesehen in Fahrtrichtung, nach links umgelegt, und
die Weiche in der Abzweigstrecke 9' am Sortier-Abstellgleis Ib wird nach rechts umgelegt.
Auf diese Art erhält jedes Sortier-Abstellgleis Wagen für den gleichen Bestimmungsort oder für die
in gleiche Richtung. Bremswagen, Spezialwagen und
Uberführungswagen werden jedoch auf einem getrennten Gleis abgestellt. Es soll z.B. angenommen
werden.daßinder Fig. 1 das Abstellgleis Te zur Aufnahme
von Bremswagen, das Abstellgleis 7/zur Auf-
r> nähme von Spezialwagen und das Abstellgleis Tg für
Uberführungswagen vorgesehen ist. Der Bremswagen wird normalerweise an den Anfang oder an das Ende
eines Zuges gekoppelt. Der Ausdruck »Spezialwagen« bezeichnet einen Wagen, dessen Lage innerhalb
.'Ii der Zuganordnung von vornherein ff-jliegt. Der Ausdruck
»Überführungswagen« bezeichnet einen Wagen, der vorübergehend auf einem anderen Abstellgleis
stehen muß, wenn das richtige Abstellgleis schon so voller Wagen steht, daß es keine weiteren Wagen
r> mehr aufnehmen kann.
Auf diese Art werden die ankommenden Wagen in geeignete Sortier-Abstellgleise sortiert. Einige
Züge, wie z.B. Nahverkehrszüge, müssen jedoch so aufgebaut werden, daß bei jedem Zug nicht nur alle
so Wagen in die gleiche Richtung gehen, sondern es muß vom Abfahrtsbahnhof bis zum Endbahnhof auch eine
bestimmte Wagenreihenfolge eingehalten werden. Wenn also derartige Nahverkehrszüge gebildet werden
sollen, so wird eine Rangierlokomotive aus dem
r> Lokomotivschuppen 48 über Weichen 45 und 27 zum
Sortier-Abstellgleis 7a geschickt, um diese Wagen zur Neuordnung der Reihenfolge abzuschleppen. Diese
Wagen werden dann über die Weiche 50 zu einer Ordnungsstrecke
43 geschleppt, wo sie durch die besondere Anordnung der Ordnungsgleise neu angeordnet
werc'cn und dann z.B. zum Abstellgleis 49 zurückgebracht
werden.
Wenn ein noch nicht vollständig zusammengestellter Zug mit einem Bremswagen oder mit einem Spe-
4Ί zialwagen gekoppelt werden soll, bzw. der Bremswagen
am Schwanzende des Zuges angekoppelt werden und der Spezialwagen zwischen einer Gruppe A von
Wagen am Anfang und einer Gruppe B dahinter angeordnet werden soll, so geschieht dies auf folgende
-,o Weise.
Zur Durchführung des Ankoppeins wird die Rangierlokomotive über Weichen 45, 311 und 30 zum
Bremswagen-Abstellgleis Te geschickt, um den Bremswagen herauszuschleppen. Zusammen mit dem
-,-, angekoppelten Bretiswagen fährt die Lokomotive
dann auf das Abstellgleis Tb, wo sie den Bremswagen
mit dem ersten Wagen der Gruppe B auf diesem Abstellgleis verbindet. Nach dem Verlassen des Bremswagens
und der Giuppe B fährt die Lokomotive, auf
ho das Spezialwagen-Abstellgleis Tf, um den anzukoppelnden
Spezialwagen herauszuschleppen, und läßt diesen Spezialwagen am äußersten Ende von 7/ stehen.
Dann fährt die Rangierlokomotive zurück zum Abstellgleis Tb und kuppelt die Gruppe B und den
h-, Bremswagen auf dem Abstellgleis Tb an, schleppt den
auf dem Abstellgleis 7/provisorisch zurückgelassenen Spezialwagen heraus, koppelt dann mit dem Block A
auf dem Abstellgleis Ta an und bildet so den Zug.
Die Lokomotive schleppt den auf diese Weise gebildeten Zug zu einem Abfahrtsgleis der Abfahrtsstrecke
49 über die Weichen 27, 27', 28, 29, 30, 45 und 485. In Fig. 1 sind die entsprechenden Weichen
31-34, 35-41 , 44-47'", 50-54, 481-486, 491 499
dargestellt.
Wie oben beschrieben, ist das übliche Verschieben von Wagen in einem Frachtbahnhof ein nicht kontinuierlicher
Vorgang, wobei die Wagen wiederholt von einer Rangierlokomotive angekoppelt, geschleppt
und abgekoppelt werden. Entsprechend beansprucht die Bildung eines Zuges beträchtliche Zeit und Mühe.
Anhand von Ausführungsbeispielen in den Fig. 2a his 4b soll im folgenden die vorliegende Erfindung
näher erläutert werden.
In ilen Fig. 2a bzw. 2hsind Hauptstrecken 55 und
56. eine Ankunftsstrecke 57 und eine kreisförmige
V erteilerschleife 62 mit divergierendiMi Ah7Wi>ipunjjeη
gezeigt. Außerdem ist eine mit der Abfahrtsstrecke 64 konvergierende Sammelschleife 66 und
eine Schleife 6H gezeigt, welche abzweigend von der
kreisförmigen Verteilerschleife 62 wieder in die An kunftsstreeke 57 mündet. Obwohl in der Zeichnung
E:inzelstrecken gezeichnet sind, ist jedes Gleis für sich
ein Normalgleis aus zwei in einem festgelegten Abstand
angeordneten Schienen. Das Hauptgleis 56 ist über Weichen 75. 76 und 77 mit der Ankunftsstrecke
57 verbunden. Die Ankunftsstrecke 57 besteht aus einer Anzahl von parallelen Gleisen 571 577 und ist
mit Weichen 57Iu 577ii verbunden. Die Ankunfts
strecke 57 ist mit der kreisförmigen Vcrtcilerschleife 62 über die Weiche 78 verbunden.
An der rechten Hälfte der kreisförmigen Verteiler-Schleife
62 in Fig. 2a zweigen an den Weichen 78. 79. 81 und 82 die Sortier Abstellstrecken 58. 59. 60
und 61 divergierend ab. Die Sortier-Abstellstreekcn
58, 59. 60 und 61 bestehen jeweils aus mehreren Sortier-Abstellgleisen.
beispielsweise einem Hremswa gen-, einem Spezialwagen-Sortier-Abstellgleis und
einem Abstellgleis für gewöhnliche Wagen. Diese Sortier Abstellgleise können auch als Ordnungsstrek
ken 92 und 95 ausgebildet sein, welche den Strecken
42 und 43 gemäß Fig. 1 ähnlich sind. Mit Hilfe der Ordnungsstrecken kann die Reihenfolge der Wagen
eines Zuges in einfacher Weise neu geordnet werden.
Im folgenden wird die Arbeitsweise der Ordnungsstrecken anhand der Fig. 2c beschrieben.
In Fig. 2c entspricht das Gleis 582 dem Sortier
Abstellgleis 582 in Fig. 2a. Von dem Sortier-Abstellgleis
582 gehen Abzweigstrecken an den Weichen 92 a. 92 h und 92
< in Fahrtrichtung nach links und rechts ab Diese Abzweigstrecken sind entsprechend
der Fahrtrichtung des Sortier-Abstellgleises 582 mit den Abstellgleisen 582c und 582t/ der Ordnungsstrecke verbunden. Das Abstellgleis 582c ist durch
die Weichen 92d und 92c in drei Teile aufgeteilt, wobei
der Teil ganz links als Abschnitt I. der mittlere Teil als Abschnitt II und der Teil ganz rechts als Abschnitt
III bezeichnet sind. Ebenso ist da' Abstellgleis
582ii durch die Weichen 92/ und 92g in drei Teile unterteilt, wobei der linke Teil als Abschnitt IV. der
mittlere Teil als Abschnitt V und der Teil ganz rechts als Abschnitt VI bezeichnet ist.
Es sei nun angenommen, daß die Wagen mit den Aufschriften in der Reihenfolge !, 4, 7, 9, fi, 5, 8,
2. 3 zu der in Fig. 2c gezeigten Ordnungsstrecke 92 des Sortier-Abstellgleises 582 dirigiert werden. Diese
Wagen soiien nun mit Hilfe der Ordnungsstrecke 92 in aufsteigende Reihenfolge 1-9 umgeordnet werden
Bei der Wagenanordnung in der Reihenfolge 1, 4 7, 9, 6, 5, 8, 2, 3 werden die Zahlen in ansteigende
Reihenfolge von links nach rechts angenommen um in die folgenden fünf Reihen gruppiert: 1, 2, 3 (erst<
Gruppe); 4, 5 (zweite Gruppe); 6 (dritte Gruppe) 7, 8 (vierte Gruppe); und 9 (fünfte Gruppe).
Dann werden die Weichen so umgelegt, daß dii erste Gruppe so geleitet wird, daß sie zum Abschnitt I
die zweite Gruppe zum Abschnitt II, die dritte Gruppe zum Abschnitt III, die vierte Gruppe zum Ab
schnitt IV und die fünfte Gruppe zum Abschnitt V ge langen. So erreicht der Wagen 1 über Weichen 92
und 92c den Abschnitt I und wird durch einen Prell bock Λ, festgehalten. Als nächstes wird der Wagen ■
über Weichen 92/> und 92i/ zum Abschnitt II hinge führt und durch einen Prellbock .Vj gehalten.
ähnlirhpr WiMSC Wird dcf Wä°C!! 7 /Λ!
schnitt IV. der Wagen 9 /um Abschnitt V, der Wa gen 6 zum Abschnitt III, der Wagen 5 zum Ab
schnitt II. der Wagen 8 zum Abschnitt IV und de Wagen 2 und 3 zum Abschnitt I hingeführt. So wurd
der Zug wie folgt unterbrochen:
I II III
1.2.3 4.5 f)
IV V VI
"\ 8 9
Nach diesem Unterbrechen des Zuges werden du Prellbocke Λ, -- Λ"Λ, beispielsweise über bekannte hy
drauliche Einrichtungen, niedergedrückt, und dii
Wagen am Abstellgleis 582< in Richtung der Pfeil· über den Punkt 92/i. beispielsweise mittels eine
Schneckenantriebs weggeschoben. Dann werden dii Wagen aus dem Sortier-Abstellgleis 582 in die gleich'
. Richtung herausgeschoben. Auf diese Weise könnei
die Wagen des Zuges in der Reihenfolge 1 9 neu an geordnet werden. Dieses Neuordnen kann unabhän
gig von der zufälligen Reihenfolge de: an den Abstell
gleisen zu sortierenden Wagen durchgeführt werden
: Die Enden der Sortier-Abstellstrccken 58. 59. 6(
und 61 sind über entsprechende Weichen 586/?, 88 89 und 90 mit der konvergierenden Sammelschleifi
66 verbunden. Die konvergierende Sammelschleife 6( führt zur Abfahrtsstrecke 64. Die Abfahrtsstrecke 6<
: besteht aus einer Anzahl paralleler Gleise 641 646
Die Abfahrtsstrecke 64 ist über Weichen 641 b -6461 an Abzweigstellen 91. 70 und 74 mit den Hauptstrek
ken 55. 56 verbunden. An der Abzweigstelle 84 de kreisförmigen Schleife 62 zweigt die Schleife 68 ah
die über einen Abstellplatz für Rangierlokom Hvei 65 und die Weiche 77 zur Ankunftsstrecke 57 führt
Der Schuppen für Rangierlokomotiven 65 besteht au einer Anzahl paralleler Gleise 651-655. Die kreisför
mige Verteilerschleife 62 ist weiterhin an ihrer linkei
Vi Hälfte an Abzweigstellen 85 und 86 mit dem Abstell
platz für leere Wagen 63 verbunden. Der Abstellplat: für leere Wagen 63 besteht aus einer Anzahl parallele
Gleise 631 -636. Die Weichen für die Ankunf tsstrecki
57 sind mit 571α-577α und 5716-5776, die Weichei
-ο für die Sortier-Abstellstrecke 58 mit 581α-586α un(
581 b 586fc sowie die Weichen für die Sortierstrecki
59 mit 591α-596α und S91b-S96b bezeichnet. Di<
Weichen für die Sortier-Abstellstrecke 60 sind mi 601α-606α und 601/>-606ί>, die Weichen für dii
--■> Sortier Abstcüstrcckc 61 mit 61ία-61όα üih
611i>-616f>, die Weichen für den Abstellplatz fü
leere Wagen 63 mit 631α-636α, die Weichen für dei
Rangierlokomotiv-Schuppen 65 mit 651α-655α un<
6516-6556 sowie die Weichen für die Abfahrtsstrecke 64 mit 641α-646α und 6416-6466 bezeichnet.
Eine Abzweigstelle des Hauptgleises 55 ist mit 71 und das Steuerzentrum mit 69 bezeichnet. Mit dieser
Anordnung wird im folgenden der Rangiervorgang eines Zuges, der von dem Hauptgleis 56 über Weichen
75 um} 76 zum Gleis 571 der Ankunftsstrecke 57 gelangt
ist.
Wenn der Zug das Gleis 571 erreicht, so muß eine Lokomotive, die beispielsweise auf dem O'eis 651. des
Abstellplatzes für die Rangierlokomotiven 65 steht, benutzt werden. Diese Lokomotive fährt über die
Weiche 651 6 in Richtung des Pfeiles α auf der Schleife
68 und wird beim Erreichen des Gleises 571 über die Weiche 77 mit dem Schwanzende des angekommenen
Zugs auf dem Gleis 571 gekoppelt. Dann schiebt die Lokomotive den Zug hinten an. In diesem Fa'/Ie sind
die Weichen 78T 79: 81 und 82 auf folgende Weise
umgelegt.
Die Aufschriften der Wagen des ankommenden Zuges werden bei der Ankunft in der Reihenfolge vom
ersten bis zum letzten Wagen angezeigt.
Es sei angenommen, daß die Sortier-Abstellgleise 581,591,601 und 611 auf den Sortier-Abstellstrekken
58, 59. 60 und 61 Abstellgleise für Bremswagen sind, die Sortier-Abstellgleise 582, 592, 602 und 612
Abstellgleise für Spezialwagen und die anderen Gleise
in der Sortierstrecke 58, 59, 60 und 61 Abstellgleise für gewöhnliche Wagen sind, un daß auf jedem Abstcllg'-Ms,
ausgenommen die Bremswagen-Abstellgleise, Ordnungsstrecken 92 bis 95 von bekannter
Bauart vorgesehen sind. Der erste Wagen des ankommenden Zuges soll zum Sortier-Abstellgleis 592 und
der zweite Wagen zum Sortier-Abstellgleis 602 dirigiert werden.
Die Information über die Wagennummer veranlaßt das Steuerzentrum 69, die Weiche 78 in Fahrtrichtung
gesehen nach rechts, die Weichen 79 und 591a nach links und die Weiche 592a nach rechts umzulegen,
bevor der erste Wagen aus der Ankunftsstrecke herausgeschoben wird.
Daraufhin schiebt die Rangierlokomotive den ei
sten Wagen in Richtung des Pfeiles 6 heraus, der dann über Weichen 79 und 592a zum Sortier-Abstellgleis 592 gelangt. An den Orten der Weichen 78, 79, 591 α und 592a sind in bekannter Weise elektrische Stromkreise kurzer Länge vorgesehen, bei denen durch Achskurzschlüsse Gleisrelais betätigt werden, die mit dem Steuerzentrum in Verbindung stehen. Auf diese Weise empfängt das Steuerzentrum 69 jedesmal eine Information, wenn ein Wagen den elektrischen Stromkreis an der betreffenden Weiche 78-592a verläßt. Daraufhin steuert das Steuerzentrum 69 die entsprechenden Weichen um, um den Weg für den nächsten Wagen festzulegen, d.h. in Übereinstimmung mit der Information über die Reihenfolge der Wagen legt es den Weg für den zweiten Wagen durch Umlegen der Weichen 78 und 79 nach rechts, der Weichen 81 und 601a nach links und der Weiche 602a nach rechts fest. Dann schiebt die Lokomotive den zweiten Wagen heraus, der über Weichen 78-81, 601a und 602a in die Sortier-Abstellstrecke 602 eintritt.
sten Wagen in Richtung des Pfeiles 6 heraus, der dann über Weichen 79 und 592a zum Sortier-Abstellgleis 592 gelangt. An den Orten der Weichen 78, 79, 591 α und 592a sind in bekannter Weise elektrische Stromkreise kurzer Länge vorgesehen, bei denen durch Achskurzschlüsse Gleisrelais betätigt werden, die mit dem Steuerzentrum in Verbindung stehen. Auf diese Weise empfängt das Steuerzentrum 69 jedesmal eine Information, wenn ein Wagen den elektrischen Stromkreis an der betreffenden Weiche 78-592a verläßt. Daraufhin steuert das Steuerzentrum 69 die entsprechenden Weichen um, um den Weg für den nächsten Wagen festzulegen, d.h. in Übereinstimmung mit der Information über die Reihenfolge der Wagen legt es den Weg für den zweiten Wagen durch Umlegen der Weichen 78 und 79 nach rechts, der Weichen 81 und 601a nach links und der Weiche 602a nach rechts fest. Dann schiebt die Lokomotive den zweiten Wagen heraus, der über Weichen 78-81, 601a und 602a in die Sortier-Abstellstrecke 602 eintritt.
Wenn der zweite Wagen an der Weiche 602a durch Rückmeldungen der elektrischen Stromkreise an das
Stsuerzentrum den Weg für den dritten Wagen freigibt,
werden die Weichen 78—602 a erneut verstellt, um den Weg für den dritten Wagen durch das Steuerzentrum
69 festzulegen.
Auf diese Art werden die ankommenden Wagen nacheinander in geeignete Sortier-Abstellgleise
rangiert. Ein leerer Wagen, falls vorhanden, wird auf gleiche Weise, wie oben beschrieben, zum entsprechenden
Abstellgleis, beispielsweise zum Gleis 632 des Abstellplatzes für leere Wagen 63 geleitet, in dem
durch das Steuerzentrum 69 beispielsweise die Weichen 78-84 nach rechts, die Weiche 85 nach links und
die Weiche 632a nach links umgelegt werden. Alle Wagen, die nicht in die richtige Strecke eintreten können,
da diese besetzt ist, werden durch die Weiche 84 und beispielsweise Weichen 651« und 651 b, welche
in die richtige Lage umgelegt werden, vorübergehend zum Abstellplatz für Rangierlokomotiven überführt
und später über die Schleife 68 zu irgendeinem Gleis der Ankunftsstrecke 57 überführt, wodurch die
Anlage frei wird für den nächsten Sortiervorgang.
Auf diese Weise können alle ankommenden Wagen nacheinander in die geeigneten Sortier-Abstellgleise
überführt werden. Durch Ordnungsstrecken 92-95 werden die Wagen in die richtige Reihenfolge gebracht.
Normalerweise enthalten die Sortier-Abstellgleise 581, 591, 601 und 611 einen Bremswagen, die
Sortier-Abstellgleise 582, 592, 602 und 612 eine Anzahl von Spezialwagen und die Sortier-Abstellgleise
583-586, 593-596, 603-606 und 613-616 eine Anzahl normaler Wagen. Wagen für den gleichen Bestimmungsort
oder die gleiche Richtung werden in geeignete Abstellgleise der Sortier-Abstellstrecken 58,
59, 60 und 61 sortiert.
Wenn eine Sortier-Abstellstrecke zu einem bestimmten Grad mit Wagen angefüllt ist, werden die
Wagen auf diesen Strecken zur Abfahrtsstrecke 64 bewegt. Dieser Vorgang wird beispielsweise anhand
der mit Wagen angefüllten Sortier-Abstellstrecke 58, deren Wagen zum Abfahrtsgleis 641 überführt werden
sollen, beschrieben.
Die Sortier-Abstellstrecke 58 enthält z.B. Wagen, welche in die gleiche Richtung gehen und in der Reihenfolge
der Bestimmungsorte sortiert sind. Insbesondere enthält das Sortier-Abstellgleis 581 einen
Bremswagen, das Sortier-Abstellgleis 582 eine Anzahl von Spezialwagen und die Sortier-Abstellgleise
583-586 normale Wagen. Die sortierten Wagen sind im Steuerzentrum 69 gespeichert.
Die Weichen 5866 und 641a werden durch das Steuerzentrum 69 umgelegt, um einen Weg für den
Bremswagen festzulegen, wobei ein Bremswagen auf dem Sortier-Abstellgleis 581 durch einen Schneckenantrieb
von bekannter Bauart herausgeschoben wird un-J zum Abfahrtsgleis 641 rollt. Die Information über
den Durchgang des Bremswagens über den elektrischen Stromkreis bei den Weichen 5816 und 641a
geht zum Steuerzentrum 69. Als nächstes legt das Steuerzentrum 69 die Weichen 5836 in die spezielle
Stellung um. Dann werden die auf dem Sortier-Abstellgleis 583 in Gruppen angeordneten Wagen durch
den Schneckenantrieb herausgeschoben und am Abfahrtsgleis 641 mit dem Hinterteil des Bremswagens
verbunden. Wenn eine bestimmte Wagenanzahl aus dem Sortier-Abstellgleis 583 herausgeschoben ist und
die Rückseite des letzten herausgeschobenen Wagens mit den Spezialwagen aus dem Sortier-Abstellgleis
582 verbunden werden soll, legt das Steuerzentnim 69 nach dem Herausschieben des letzten Wagens in
das Abfahrtsgleis 641 die Weiche 5826 in ihre Ausgangsstellung zurück und bewirkt, daß der Spezialwagen
mit der Rückseite des letzten Wagens verbunden
wird. Anschließend werden die anderen normalen Wagen herausgeschoben, um mit der Rückseite des
Spezialwagens gekoppelt zu werden. In ähnlicher Weise werden die in Sortier-Abstellgleise sortierten
Wagen abhängig vom Aufbau des Zuges nacheinander "> zum Abstellgleis 641 geschoben.
Auf diese Wüse wird auf dem Abfahrtsgleis 641 ein Zug gebildet. Der Zug wird durch eine Lokomotive
zur Hauptstrecke 55 oder 56 über Weichen 6416, 91 und 74 oder 70 geschleppt und startet von dort in
zu seinem Bestimmungsort.
Die auf den Sortierstrecken 59, 60 und 61 sortierten
Wagen werden in gleicher Weise zu den entsprechenden
Abfahrtsgleisen geschoben und starten von dort zu ihren Bestimmungsorten. π
In Fig. 2b sind die wesentlichen Elemente des Ausführungsbeispiels von Fig. 2a der vorliegenden
Frfinrlnna, <j h WrpUfrirmiop Verteilrrsr.hle\fr ft2 mit
divergierenden Abzweigungen, die mit der Abfahrtsstrecke 64 konvergierende Sammelschleife 66 gezeigt. -'*>
Die Fig. 3 a und 3 b zeigen ein zweites bevorzugtes Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung, das
insbesondere bei Frachtbahnhöfen bzw. Rangierbahnhöfen in den Frachtbahnhöfen anwendbar ist.
Bei dem Ausführungsbeispiel der Fig. 3a und 3b
>> sind die kreisförmige Verteilerschleife, die Sortierstrecken
und die konvergierende Sammelschleife gemäß Fig. 2a und 2b symmetrisch an gegenüberliegenden
Seiten der gemeinsam zentralen Ankunftsstrecke 57 angeordnet. so
In den Fig. 3a und 3b entsprechen die Abfahrtsstrecken 64a und 64b der Abfahrtsstrecke 64 in den
Fig. 2a und 2b, die Sortier-Abstellstrecken 58a und 586 entsprechen der Sortier-Abstellstrecke 58, die
Sortier-Abstellstrecken 59a und 596 der Sortier-Ab- r. stellstrecke 59, die Sortier-Abstellstrecken 60a und
606 der Sortier-Abstellstrecke 60, die kreisförmigen Verteilerschleifen 62a und 62b der Verteilerschleife
62, die Ankunftsstrecke 57 der Ankunftsstrecke 57. Die Schuppen bzw. Abstellplätze 65a, 65b und 63a, u,
63b für die Rangierlokomotiven und die leeren Wagen
entsprechen den Schuppen bzw. Abstellplätzen 65 und 53, die Schleifen 68a und 686 der Schleife
68 und die Sammelschleifen 66a und 66b der Sammelschleife 66 der Fig. 2a und 2b. Die Weichen 104 »-,
bis 107 stellen die Verbindung mit den Hauptstrecken 55 und 56 her.
Bei der Anordnung gemäß diesem Ausführungsbeispiel tritt ein ankommender Zug von der Hauptstrecke
56 in die Ankunftsstrecke 57 über die Verbin- -,o dungsweiche 105 ein. Die Wagen dieses Zuges werden
Wagen für Wagen durch eine Rangierlokomotive, die an die Rückseite der Wagengruppe gekoppelt wurde,
in entsprechende Gleise der entsprechenden Sortier-Abstellstrecken sortiert, wenn die Weichen an den -,·-,
kreisförmigen Verteilerschleifen 62a und 62b, den Sortier-Abstellstrecken 58a, 586,59a, 596, 60a, 60b
nacheinander durch das Steuerzentrum 69, das die Aufschrift jedes Wagens des Zugs speichert, umgelegt
werden, um einen Weg für den ersten Wagen festzule- ho
gen, ebenso wie im Ausführungsbeispiel der Fig. 2a und 2b. Falls in diesem Fall ein leerer Wagen in der
Gruppe der ankommenden Wagen vorhanden ist, wird dieser Wagen zum Abstellgleis für leere Wagen
63a oder 636 transportiert. Wenn eine der Sortier- b5
Abstellstrecken 58a, 586-60a, 606 voll ist, so werden
die Wagen nacheinander durch bekannte Schneckenantriebe auf den Abfahrtsstrecken 64a und 646 zusammengeführt.
Wenn die Bildungeines Zuges beendet ist, fährt er über die Weiche 104 oder 107 zu
seinem Bestimmungsort. Andererseits gelangen von der Hauptstrecke 55 ankommende Wagen an der
Weiche 106 vorbei und erreichen auf ähnliche Weise die Ankunftsstrecke 57. In gleicher Weise wie oben
werden sie Wagen für Wagen über die kreisförmigen Verteilerschleifen 62a und 626 in Sortier-Abstellstrecken
58a-60a, 586-606 sortiert. Nach der Sortierung starten die Züge von der Abfahrtsstrecke 64 a
oder 646 über die Weiche 104 oder 107 zu ihrem Bestimmungsort.
Die Fig. 4a und 4b stellen ein drittes Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung dar. Dieses Ausführungsbeispiel ist ebenfalls für einen Frachtbahnhof
geeignet.
In den Fig. 4 a und 4b werden gleiche Bestandteile der Gleisanlage mit ilen in den bereits beschriebenen
Ausführungsbeispiekn verwendeten Bezugszeichen gekennzeichnet.
In den Fig. 4a und 4b sind die kreisförmigen Verteilerschleifen 62a und 626 die gleichen wie die kreisförmige
Verteilerschleife 62 in Fig. 2a, die Sortier-Abstellstrecken 58a und 586 sind die gleichen wie
die Sortier-Abstellstrecke 58, die Sortier-Abstellstrecken 59a und 596 sind die gleichen wie die Sortier-Abstellstrecke
59, die Sortier-Abstellstrecken 60a und 606 sind die gleichen wie die Sortier-Abstellstrecke
60, die Sortier-Abstellstrecken 61a und 616 sind dieselben wie die Sortier-Abstellstrecke 61, die
Abstellplätze 63a und 636 für die leeren Wagen sind die gleichen wie der Abstellplatz 63 für die leeren Wagen,
der Abstellplatz 65 für die Rangierlokomotiven ist der gleiche wie der Abstellplatz 65 bei Fig. 2a.
Mit 110 und 111 werden Weichen bezeichnet.
Bei diesem Ausführungsbeispiel sind die Hauptstrecken mit der Gleisanlage in gleicher Weise wie
in Fig. 2a verbunden. Jede Sortier-Abstellstrecke der ersten kreisförmigen Verteilerschleife 62a ist mit einer
zweiten davon getrennt angeordneten kreisförmigen Verteilerschleife 626 verbunden. Die von dieser
zweiten kreisförmigen Verteilerschleife abzweigenden Sortierstrecken sind über die Abfahrtsstrecke 64
mit den Hauptstrecken verbunden.
Mit anderen Worten sind bei diesem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung zwei kreisförmige
Verteilerschleifen in Serie miteinander verbunden, wobei die Hauptstrecken der ersten kreisförmigen
Verteilerschleife über die Ankunftsstrecke und die zweite kreisförmige Verteilerschleife über die Abfahrtsstrecke
mit den Hauptstrecken verbunden sind.
Bei dieser Anordnung fährt ein von der Hauptstrecke 55 oder 56 ankommender Zug über Weichen
109 oder 108 auf ein vorbestimmtes Gleis der Ankunftsstrecke 57.
Als nächstes wird eine vom Abstellplatz für Rangierlokomotiven kommende Lokomotive mit dem
Schwanzende des auf dem Gleis stehenden Zuges gekoppelt. Dann werden auf die gleiche Weise, wie in
Verbindung mit Fig. 2a beschrieben, die Wagen des ankommenden Zuges nacheinander durch die Lokomotive
aus der Ankunftsstrecke herausgeschoben und in geeignete Sortier-Abstellstrecken 58α-61α
geschoben. Diese Sortier-Abstellstrecken können mit üblichen mechanischen Umschlageinrichtungen ausgestattet
sein, so daß die Wagen an diesen Abstellgleisen entladen werden können. Die Ladung kann dann
beispielsweise auf einer anderen Ebene in bezug auf
das Gleis, beispielsweise im zweiten Stock, weiterbefördert werden. Wenm das Entladen beendet ist, geht
-■in entsprechendes Signal zum Steuerzentrum. Daraufhin
werden die nun leeren Wagen auf den Sortier-Abstellgleisen 58α-61α nacheinander durch einen
üblichen Schneckenantrieb in Richtung der zweiten kreisförmigen Verteilerschleife 626 in gleicher Weise,
wie in Verbindung mit Fig. 2a beschrieben, herausgeschoben. Die so in entsprechende Sortier-Abstellstrecken
sortierten Wagen werden mit entsprechenden Umschlag·., im ichtungcn, die an jedem Sortier-Abstellgleis
vorgesehen sind, beladen und auf gleiche
Weise, wie in Verbindung mit Fig. 2a beschrieben.
herausgeschoben und gelangen in vorher bestimmte Gleise der Abfahrtsstrecke 64, um zu einem Zug zusammengestellt
zu werden.
Für die Einfachheit des Entladens ist es wünschenswert,
daß bei diesem Ausführungsbeispiel Uer Erfindung das Sortieren der Wagen in der ersten kreisförmigen
Verteilerschleife abhängig vom Typ der Ladung und der Wagenart, ob es ein Container-Wagen oder
ein normaler Wagen ist, erfolgt. Die Sortierung in der zweiten kreisförmigen Verteilerschleife ist für dir
bequeme Beladung gedacht, d. h., die Wagen werden entsprechend ihrer Beladung und Wagenart sortiert.
Hierzu 5 Blatt Zeiehniinuen
Claims (7)
1. Rangiergleisanlage für einen Güterbahnhof mit einer mit den Hauptstrecken verbundenen ">
Ankunftsstrecke zur Aufnahme ankommender Züge, mindestens einer mit den Hauptstrecken
verbundenen Abfahrtsstrecke für die Abfahrt neu zusammengestellter Züge und mindestens einer
zwischen der Ankunftsstrecke und der Abfahrts- "i strecke angeordneten Sortier-Abstellstrecke, wobei
am Ende der Ankunftsstrecke ein Ablaufberg vorgesehen ist, gekennzeichnet durch wenigstens
eine der Ankunftsstrecke (57) in Fahrtrichtung nachgeordnete ringförmige Verteilerschleife ι >
(62 bzw. 62a und 62b), von der mehrere divergierende Abzweigungen mit je einer Sortier-Abstellstrecke
(58,59,60 und 61 bzw. 58a, 59a und 60a oder SSb, 59b und 606 bzw. 58a, 59a, 60a und
61a oder 58fr, 596,606 und 616) mit je mehreren 2n
zueinander parallelen Sortier-Abstellgleisen abgehen, wobei die Enden der Sortierstrecken in
Fahrtrichtung gesehen mit einer Sammelschleife (66 bzw. 66a und 666) gekoppelt sind, die die
ringförmige Verteilerschleife und die Sortierstrekken umgibt und in die Abfahrtsstrecke (64 bzw.
64a und 64b) mündet oder mit einer weiteren Verteilerschleife verbunden ist.
2. Rangiergleisanlage nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Schleife (68 bzw. 68 α und )o
686), die in Fahrtrichtung gesehen hinter den divergierenden Abzweigungen der Sortier-Abstellstrecken
von der ringförmigen Verteilerschleife abzweigt und mit der Einfahrt der Ankunftsstrecke (57) verbunden ist. a
3. Rangiergleisanlage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schleife (68 bzw.
68 α und 68 b) einen Abstellplatz (65 bzw. 65 α und 656) für Rangierlokomotiven mit mehreren miteinander
verbundenen parallelen Abstellgleisen ;<> enthält.
4. Rangiergleisanlage nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens einige
Sortier-Abstellstrecken Abstellgleise für Bremswagen und Spezialwagen enthalten. v>
5. Rangiergleisanlage nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens einige
der Sortier-Abstellstrecken Ordnungsgleise (92 bis 95) enthalten.
6. Rangiergleisanlage nach einem oder mehre- vi ren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß zwei ringförmige Verteilerschleifen (62a und 62b) symmetrisch zueinander
angeordnet sind und die gemeinsame Ankunftsstrecke zwischen den Verteilerschleifen angeord- ■-,->
net ist und die den Verteilerschleifen nachgeordneten Sammelschleifen (66a und 66b) in zwei
Abfahrtsstrecken (64a und 646) münden.
7. Rangiergleisanlage nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch ge- m>
kennzeichnet, daß die einer ersten Verteilerschleife (62a) nachgeordnete Sammelschleife
(66a) mit einer zweiten Verteilerschleife (626) verbunden ist, deren nachgeordnete Sammelschleife
(66 b) in die gemeinsame Abfahrtsstrecke hi (64) mündet.
Die Erfindung betrifft eine Rangiergleisanlage für einen Güterbahnhof mit einer mit den Hauptstrecken
verbundenen Ankunftsstrecke zur Aufnahme ankommender Züge, mindestens einer mit den Hauptstrekken
verbundenen Abfahrtsstrecke für die Abfahrt neu zusammengestellter Züge und mindestens einer zwischen
der Ankunftsstrecke und der Abfahrtsstrecke angeordnetem Sortier-Abstellstrecke, wobei am Ende
der Ankunftsstrecke ein Ablaufberg vorgesehen ist.
Derartige bekannte Rangiergleisanlagen (»VDI Zeitschrift« 1961, Bd. 103, Nr. 10, Seiten 429-434,
»Die selbsttätige Ablauftechnik im Eisenbahnbetrieb« und »Eisenbahntechnische Rundschau«, 1962,
Seiten 345 und 346) sind so ausgebildet, daß die zu verschiebenden Wagen auf die Sortier-Abstellstrecke
aussortiert werden und auf den Abstellgleisen gehalten werden, bis eine bestimmte Anzahl angesammelt
ist. Für einen Zug bestimmte Wagen werden dann durch eine Rangierlok aus mehreren Abstellgleisen
herausgeführt und zu einem Zug zusammengestellt.
Bei den bekannten Rangiergleisanlagen sind jedoch die Ankunftsstrecke, die Sortier-Abstellstrecke sowie
die Abfahrtsstrecke linear hintereinander angeordnet, so daß eine Erhöhung der Abstellkapazität mit einer
Verbreiterung der Sortier-Abstellstrecke verbunden ist. Diese im Verhältnis zur Ankunfts- und Abfahrtsstrecke
größere Breite der Sortierabstellst! ecke führt somit zu einer ungünstigen Platzausnutzung.
Es ist die der Erfindung zugrunde liegende Aufgäbe, die bekannten Rangiergleisanlagen für einen
Güterbahnhof unter dem Gesichtspunkt einer besseren Platzausnützung, verbunden mit einem rationelleren
Rangierablauf zu verbesseren.
Gemäß der Erfindung wird dies bei einer Rangiergleisanlage der eingangs erwähnten Art dadurch erreicht,
daß durch wenigstens eine der Ankunftsstrecke in Fahrtrichtung nachgeordnete ringförmige Verteilerschleife,
von der mehrere divergierende Abzweigungen mit je einer Sortier-AbstellstK-eke mit je mehreren
zueinander parallelen Sortier-Abstellgleisen abgehen, wobei die Enden der Sortierstrecken in
Fahrtrichtung gesehen mit einer Sammelschleife gekoppelt sind, die die ringförmige Verteilerschleife und
die Sortierstrecken umgibt und in die Abfahrtsstrecke mündet oder mit einer weiteren Verteilerschleife verbunden
ist.
Bei der erfindungsgemäßen Anlage ist es also durch die Anordnung der Verteilerschleife und der Sammelschleife
unter Zwischenschaltung der Sortierstrecken möglich, die einzelnen Wagen eines aufgelösten Zuges
über die Verteilerschleife in der Weise auf die Sortierabstellgleise zu verteilen, daß sie kontinuierlich über
diese zum Sammelgleis weiterlaufen und dort in der gewünschten Reihenfolge zum neuen Zug zusammengesetzt
werden können, ohne daß ein Hin- und Herrangieren in verschiedenen Richtungen und damit ein
mehrfaches An- und Abkoppeln der Wagen erforderlich wäre. Bei der erfindungsgemäßen Anordnung
kann also die Reihenfolge, in der die verschiedenen Wagengruppen eines aufgelösten Zuges auf die Sortierstrecke
verteilt werden, mit Hilfe der Verteilerschleife frei gewählt werden.
Vorzugsweise weist die erfindungsgemäße Rangiergleisanlage eine Schleife auf, die in Fahrtrichtung
gesehen hinter den divergierenden Abzweigungen der Sortier-Abstellstrecken von der ringförmigen Vcrteilerschleife
abzweigt und mit der Einfahrt der Ankunftsstrecke verbunden ist. Dabei kann diese
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