DE243797C - - Google Patents

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DE243797C
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iron
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C51/00Preparation of carboxylic acids or their salts, halides or anhydrides
    • C07C51/08Preparation of carboxylic acids or their salts, halides or anhydrides from nitriles

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Glass Compositions (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)
  • Processing Of Solid Wastes (AREA)

Description

Patsn t-An spru gh:
Verfahren zur Gewinnung von Ammoniak und Ameisensäure durch Zersetzung von Alkali- oder Erdalkalicyaniden bzw. der
'■.■■". cyanhaltigen Schmelze aus Calciumcyanamid mit Alkalien oder deren Carbonaten oder Chloriden und Kohle durch Erhitzen mit Wasser unter Druck auf 130 bis 2000, .dadurch gekennzeichnet, daß die Reaktion in einem Druckgefäß unter Ausschluß einer
/Berührung der Reaktionsmasse mit Metallen durchgeführt wird.
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BERLIN. CEDHUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.

Claims (1)

  1. KAISERLICHES
    PATENTAMT.
    KLASSE 12:0. GRUPPE
    Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Verfahren zur Darstellung von Ammoniak und Ameisensäure aus Alkalicyaniden oder Erdalkalicyaniden durch Erhitzen mit Wasser unter Druck. Bei der Ausführung des Verfahrens wurden bisher allgemein Metallgefäße, verwendet.
    Nach vorliegender Erfindung werden Metallgefäße gänzlich vermieden und nichtmetallische
    ίο Gefäße verwendet, da sich gezeigt hat, daß sich bei den angewendeten Temperaturen unlösliche Metallcyanide bilden, die sich nicht weiter zersetzen. Am geeignetsten wird ein eiserner, innen emaillierter Autoklav verwendet, doch können auch mit gleichem Erfolge Einsätze aus Glas oder Porzellan usw. in eisernen oder kupfernen Autoklaven zur Anwendung kommen. Das Verfahren läßt sich, auch auf die Rohschmelze aus Calciumcyanamid,
    so Kohle und Alkalien, deren Carbonate; oder Chloride anwenden.
    Es werden z. B. ι Teil Cyänkali mit 5 bis 10 Teilen Wasser im Autoklaven, auf Temperaturen von 150 bis igo°.C. während ip bis 30 Minuten bei geschlossenen Ventilen erhitzt, dann das Ablaßventil geöffnet und so lange abdestilliert, als noch Ammoniak übergeht.
    Das letztere wird in Wasser oder einer Säure aufgefangen und weiter auf technische Produkte verarbeitet. Im Autoklaven verbleiben die Lösungen der Formiate, die eventuell nach einer Filtration eingedampft werden, um darauf die Salze durch Zersetzung mit Säuren in bekannter Weise auf Ameisensäure zu verarbeiten.
    Es können sowohl die Konzentrationen der Alkalicyanidlaugen wie auch die Temperaturen und die Zeitdauer der Erhitzung in ziemlich weiten Grenzen abgeändert werden, ohne daß dadurch andere Resultate erhalten werden.
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