DE2431997B2 - Elektrisch gesteuerte jacquard-maschine - Google Patents
Elektrisch gesteuerte jacquard-maschineInfo
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- D—TEXTILES; PAPER
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- D03C—SHEDDING MECHANISMS; PATTERN CARDS OR CHAINS; PUNCHING OF CARDS; DESIGNING PATTERNS
- D03C3/00—Jacquards
- D03C3/20—Electrically-operated jacquards
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Description
Die Erfindung betrifft eine elektrisch gesteuerte Jacquard-Maschiene, deren für die Auswahl der Platinen
mit diesen verbundene Nadeln gegen die Kraft eines Rückstellfederelementes durch nach Maßgabe des
Webmusters erregte Elektromagnete in einer die entsprechende Platine außer Eingriff mit dem Hubmesser
haltenden Stellung gehalten werden.
Herkömmliche Jacquard-Maschinen verwenden endlose Bänder oder Streifen von Musterkarten, die eine
nach der anderen einem Kartenzylinder synchron mit dem Fachbildungsvorgang der Webmaschine zugeführt
werden, so daß die Nadeln, die in der Musterkarte kein entsprechendes eingestanztes Loch finden, auswärts
gestoßen werden, wobei die Nasen der zugeordneten Platinen außer Eingriff mit dem Hubmesser im
Hubmesserrahmen kommen, während die Nadeln, die ein eingestanztes Loch vorfinden, in der Stellung
verbleiben, so daß auch die Nasen der zugehörigen Platinen im Eingriff mit den Hubmessern bleiben. Wenn
dann der Hubmesserrahmen angehoben wird, werden nur die Platinen, die in ihrer Ausgangsstellung geblieben
sind, ebenfalls mit angehoben, so daß nur eine ausgewählte Zahl von Kettfaden zur Bildung des
gewünschten Faches angehoben wird.
Solche Maschinen haben zahlreiche Nachteile. Zum ersten ist es sehr zeitaufwendig und teuer, eine große
Anzahl von Musterkarten für ein gewünschtes Webmuster bereitzustellen. Zweitens werden spezielle Techniken
benötigt, um diese Musterkarten herzustellen. Drittens ist die Anbringung der Musterkarten auf der
Jacquard-Maschine sowie deren Entfernen, der Transport, das Speichern und das Erhalten der Musterkarten
zeitaufwendig und erfordert viel Platz. Viertens sind die Muster der gestanzten Löcher der Musterkarten und die
Webverfahren von Maschine zu Maschine unterschiedlich wie auch von einem Produktionsbereich zum
anderen und von einer Fabrik zur anderen, so daß viele unterschiedliche Musterkarten nach Größe und Musteranordnung
hergestellt werden müssen für das Weben von Geweben derselben Musteranordnung. Da außerdem
der Lebensstandard ständig steigt, werden stets variierende modische Gewebe mit verschiedenen und
komplizierten Mustern benötigt, und da die einzelnen Perioden der Mode sehr kurz sind, ist es äußerst
schwierig. Stoffe für die demnächst gängige Mode
ίο bereitzustellen. Es wird deshalb immer schwieriger aber
notwendig, die Stoffmuster innerhalb sehr kurzer Zeit zu weben. Es wird deshalb nötig, die Arten der Gewebe
in kleinen Mengen innerhalb kurzer Zeit zu variieren, um immer mit den wechselnden Modeanforderungen
des Marktes Schritt halten zu können. Daher ist es ein Erfordernis, daß die Nadeln der Jacquard-Maschine
ohne die Verwendung der üblichen Musterkarten gesteuert werden können.
Es ist eine Jacquard-Maschine bekannt, bei der die Nadeln durch unmittelbar an ihren freien Enden
befestigte Magnetanker in einer die zugehörige Platine in ihrer unwirksamen Stellung haltenden Stellung
festgehalten werden, wenn der zugehörige Elektromagnet nach Maßgabe des Webmusters erregt ist. Bei
dieser Gestaltung lassen sich jedoch nur äußerst kleine und damit schwache Elektromagnete verwenden, da bei
modernen Maschinen der Abstand der einzelnen Nadeln etwa 4 bis 5 mm beträgt, so daß die Haltekräfte
der Magnete zu klein werden, als daß mit Sicherheit gewährleistet werden kann, daß nicht infolge der
Erschütterungen der Maschine einzelne Magnetanker bei erregten Magneten auslösen. Damit ergeben sich
aber Störungen im Webmuster. Außerdem muß die Magnetanordnung der jeweiligen Type der Jacquard-Maschine
genau räumlich angepaßt sein, so daß für verschiedene Maschinentypen verschiedene Arten von
Magnetankersteuervorrichtungen benötigt werden und für das Umrüsten einer Jacquard-Maschine von der
mechanischen Steuerung mittels Lochkarten auf die elektromagnetische Steuerung eine individuelle Anfertigung
der Magnetanordnung erforderlich ist.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine Jacquard-Maschine eingangs genannter Art so zu
gestalten, daß sie mit ausreichend großen und infolgedessen starken und damit sicher arbeitenden
Magneten bestückt werden kann, die auch ein erhöhtes Arbeitstempo ermöglichen, die unabhängig von der
jeweiligen Type der Webmaschine verwendbar ist, so daß auch für das Umrüsten einer älteren Maschine vom
mechanischen Betrieb der Kettfadenauswahlvorrichtung auf elektromagnetischen keine speziellen Anpaßarbeiten
erforderlich ist.
Die Lösung dieser Aufgabe geschieht mit den Merkmalen des Patentanspruches in der Weise, daß die
Magnete allseitig einen wesentlich größeren Abstand voneinander haben als die Nadeln, die Enden der
Nadeln mit den Magnetankern durch Drähte verbunden sind und die Drähte durch zu den Nadeln bzw. den
Magnetankern fluchtende Bohrungen in Führungsplatten eines gemeinsam durch den rhythmischen Nadelantrieb
verschiebbaren Schlittens zugeführt sind, in dem auch die Magnetanker gleitbar gelagert sind.
Es kann nun eine Steuereinheit verwendet werden, von der die Musterinformation, die zuvor auf einem
(Γ) Lochstreifen oder auf einem Magnetband aufgezeichnet
ist, ausgelesen werden kann, wonach die Elektromagnete dann erregt werden. Die üblichen Musterkarten
können somit vollständig entfallen.
Da keine starre Verbindung mehr besteht zwischen den Magnetankern einerseits und den Nadeln, werden
zweckmäßig die Verbindungsdrähte durch Einfügen von Druckfedern zwischen den Magnetankern und deren
Führungsplatte im Schlitten, der auch die Drähte führt, eingefügt, um diese Drähte stets gespannt zu halten.
Schließlich ist nach einer weiteren vorteilhaften Ausbildung das Einfügen von Längenjustierelementen
in den Verlauf der Drähte vorgesehen, um in jedem Fall die Nadel genau justieren zu können.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung im einzelnen beschrieben.
Es zeigt
Fig. 1 eine Schemadarstellung einer Jacquard-Maschine, in welcher die Erfindung eingesetzt wird,
F i g. 2 eine Frontansicht, teilweise aufgeschnitten, der Vorrichtung zum mustergemäßen Anheben der Kettfaden
gemäß der Erfindung.
In der F i g. 1 ist ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel einer Jacquard-Maschine, die insgesamt mit 10 bezeichnet
ist und die mit einem Kettfaden-Ausw&hlmechanismus
entsprechend der Erfindung versehen ist.
Wie bei üblichen Jacquard-Maschinen sind die Kettfaden 11 mit Harnischschnüren 16 verbunden, die
sich zwischen den unteren Enden von Strahldrahtplatinen 12 durch einen Platinenboden 13 und einen
Führungsrost 14 hindurch erstrecken. In einem Messerrahmen 18 wird ein Federschenkel 17 der Platine 12
gegen die Hinterseite eines Hubmessers 19 gedrückt, wodurch die Nase 20 der Platine 12 an ihrem
zugeordneten Hubmesser anliegt. Der Messerrahmen
18 wird vertikal synchron mit dem Webvorgang der Webmaschine auf und ab bewegt. Eine Vielzahl von
Nudeln 22, die gleich der Anzahl der Platinen 12 ist, ist gleitbar durch einen Führungsrahmen 21 hindurchgeführt,
wobei Hakenteile 23 an den Platinen 12 derart angreifen, daß, wenn die Nadeln 22 nach rechts
verschoben sind, die entsprechenden Platinen 12 ebenfalls nach rechts verschoben werden. Als Folge
davon werden die Platinennasen 20 in eine Lage verschwenkt, in der sie beim Anheben des Messerrahmens
nicht mehr von ihren zugeordneten Hubmessern
19 erfaßt werden.
Ein Kartenzylinder 24 am linken Ende der Nadeln 22 ist über ein nicht gezeigtes Gestänge hin- und
hergehend angetrieben, wobei auch der Messerrahmen 18 angehoben wird. Dadurch werden die ausgewählten
Platinen 12 angehoben, so daß ein für das gewünschte Gewebemuster erforderliches Fach gebildet wird, wie
dies später noch im einzelnen beschrieben wird.
Bei den herkömmlichen Jacquard-Maschinen ist, um nur die ausgewählten Platinen anzuheben, ein endloses
Band von Musterkarten vorgesehen, von denen eine Karte nach der anderen dem Kartenzylinder 24
synchron mit dem Webvorgang zugeführt wird, so daß dann, wenn der Kartenzylinder 24 sich auf die Nadeln 22
zu bewegt, die Verschiebung der Nadeln abhängig vom Muster der gestanzten Löcher in den Musterkarten
gesteuert wird. Danach werden nur die ausgewählten Platinen 12 angehoben, wenn der Messerrahmen 18 sich
hebt. Entsprechend dem Ziel der Erfindung sollen aber die herkömmlichen Musterkarten entfallen und soll der
Zylinder 24 lediglich eine Hin- und Herbewegung in Querrichtung ausführen. Auf die eine Seitenfläche des
Zylinders 24 wird deshalb den linken Enden der Nadeln 22 gegenüberstehend eine Blindplatte 25 aufgebracht, so
daß, wenn der Zylinder 24 sich nach rechts verschiebt, alle Nadeln 22 nach rechts geschoben werden und
lediglich die ausgewählten Nadeln 22 in ihrer rechten Stellung durch einen Auswahlmechanismus 26 gehalten
werden, während die übrigen Nadeln 22 in ihre linke Ausgangslage zurückkehren, was unter Einwirkung der
Federschenkel 17 erfolgt, sobald der Zylinder 24 in seine linke Autgangsstellung zurückkehrt. Nur die ausgewählten
Platinen 12 greifen dann mit ihren Nasen 20 an den zugeordneten Hubmessern 19 an und werden vom
Messerrahmen 18 bei dessen Aufwärtsbewegung angehoben.
Als nächstes erfolgt die Beschreibung der F i g. 2, in der der Auswahlmechanismus in seiner Gesamtheit mit
26 bezeichnet ist. Ein Gehäuse 27 des Auswahlmechanismus 26 ist mit Schraubbolzen 28 an das Gestell 29 der
Webmaschine angeschraubt. Eine Führungsstange 34 ist mit beiden Enden an die Mittelpunkte von rechten und
linken Seitenplatten 33 und 32 des Gehäuses 27 befestigt und wird gleitbar in einem Lager 35 gehalten, das in
einem Lagerhalter 31 sitzt, welcher mit der Mitte eines Tragbügels 30 innerhalb des Gehäuses 27 verbunden ist.
Daher kann der Tragbügel 30 auf der Führungsstange 34 in Querrichtung gleiten, was noch weiter im
einzelnen beschrieben wird.
Auf dem Tragbügel 30 ist eine Befestigungsplatte 36 und sind zwei Führungsplatten 37 und 38 parallel
zueinander mit Abstand angebracht. Die Befestigungsplatte befindet sich genauer gesagt auf der rechten Seite
des Tragbügels 30; die Führungsplatte 37 verläuft auf der linken Seile des Tragbügels 30 und die Führungsplatte
38 näher zur Befestigungsplatte 36 als zur linken Führungsplatte 37. Eine Vielzahl von Tauchankern 39
entsprechend der Zahl der Nadeln 22 ist gleitbar in Löcher 40 eingesetzt, die sich in der Belestigungsplatte
36 befinden, während ihre hinteren oder linken Enden mit den zugehörigen Nadeln 22 über Drähte 43
verbunden sind, die durch Führungslöcher 41 und 42 in den Führungsplatten 37 und 38 verlaufen. Ein Einstellglied
44 ist auf jeden Verbindungsdraht 43 aufgesetzt. Wenigstens das linke Ende jedes Tauchankers 39 ist aus
magnetisch leitendem Material hergestellt, und eine Feder 45 ist über den Tauchanker 39 zwischen seinem
vorderen oder linken Ende und der Befestigungsplatte 36 geschoben.
Ein Einstellbolzen 46 erstreckt sich quer von der linken Führungsplatte 37 nach links und ist in eine
Einstellmutter 47 eingeschraubt, die auf einer Platte 49 sitzt, so daß die Stellung des Tragbügels 30 relativ zum
Gehäuse 27 durch Drehen der Eintellmutter 47 justiert werden kann. Eine Antriebsstange 48 ist mit ihrem
so rechten Ende fest in die Einstellmutter eingesetzt und steht mit ihrem linken Ende auf der Blindplatte 25 des
Zylinders 24, so daß sie nach rechts verschoben wird, wenn der Zylinder 24 sich nach rechts verschiebt, und
mit ihr der Tragbügel 30 zusammen mit den Nadeln 22.
Eine Vielzahl von Magnetspulen 50, gleich in der Anzahl wie die Tauchanker 39, ist auf einer Trägerplatte
52 den Tauchankern gegenüber angeordnet. Die Trägerplatte 52 ist an der rechten Seitenplatte 33 des
Gehäuses 27 befestigt mit Einstellbolzen und Muttern
bo 51, so daß der Abstand zwischen den Tauchankern 39
und ihren zugehörigen Maginetspulen 50 einstellbar ist.
Auf die rechte Seitenplatte 33 ist außerdem noch ein Anschlußkasten aufgesetzt, der insgesamt mit 53
bez°ichnet ist. Er wird vom den Einstellschrauben und
hi Muttern 51 gehalten. Der Anschlußkasten 53 enthält ein
Abieil 54 und einen Deckel 55, der mit dem Abteil 54 durch Scharniere 56 verbunden ist. Bei geschlossenem
Deckel 55 sorgt ein Haken- und ösenverschluß 57 für
den dichten Abschluß. Mit Anschlußdrähten 58 ist eine Spule 50a jedes Elektromagneten 50 mit einem Stecker
59 verbunden, während die Spule 50a die rechte Seitenwand 33 des Gehäuses 27 und die Seiten- oder
Bodenplatte des Anschlußkastens 53 durchsetzt. Die Stecker 59 sind in Steckbuchsen 60 eingesteckt, die sich
auf einer Tragplatte 62 befinden, die ihrerseits wieder auf den Anschlußkasten 53 mittels Schrauben 61
aufgesetzt ist. Diese Steckbuchsen 60 sind elektrisch über Drähte 63 mit Anschlußverbindern 66 verbunden,
die auf einer Trägerplatte 65 sitzen, die ebenfalls mit Schrauben 64 auf den Deckel 55 aufgesetzt ist. Die
Anschlußverbinder 66 sind über Kabel 67 mit einer Steuereinheit 68 (siehe Fig. 1) verbunden, die zur
Erregung der Elektromagnete 50 entsprechend Signalen aus einer Leseeinheit (nicht dargestellt) dienen,
welche das entsprechende Gewebemuster liest.
Es wird jetzt die Kettfaden-Auswahlvorrichtung entsprechend der Erfindung im Betrieb beschrieben.
Der Zylinder 24 wird nach rechts verschoben, so daß seine Blindplatte 25 alle Nadeln 22 und die Antriebsstange
48 nach rechts verschiebt. Wenn die Nadeln 22 verschoben sind, kommen ihre Hakenteile 23 mit den
entsprechenden Platinen 12 in Berührung und stoßen diese nach rechts, so daß deren Nasen 20 von ihren
Hubmessern 19 im Messerrahmen 18 wegbewegt werden. Die Antriebsstange 48 stößt den Tragbügel 30
nach rechts, so daß dieser auf der Führungsstange 34 verschoben wird. Dadurch werden die Nadeln 22 und
ihre zugehörigen Magnetanker 39 nach rechts verschoben, während ihre Relativlage zueinander unverändert
bleibt. Mit anderen Worten, die Zugspannungen der Drähte 43, die die Nadeln 22 und ihre Magnetanker 39
miteinander verbinden, bleiben unverändert. Wenn der Tragbügel 30 nach rechts verschoben ist, berühren die
Magnetanker 39 ihre zugehörige Elektromagnete 50. Wenn die ausgewählten Elektromagnete 50 über die
Steuereinheit 68 erregt sind, werden die zugehörigen Magnetanker 39 von ihnen angezogen, so daß die
Nadeln 22 über die Drähte 43 in der rechten Lage gehalten werden.
Wenn dann der Tragbügel 30 sich noch weiter nach rechts verschiebt, nachdem die Magnetanker 39 bereits
an ihren Elektromagneten 50 anliegen, stößt er die Federn 45 zwischen der Befestigungsplatte 36 und den
Magnetankern 39, während die Drähte 43 durchhängen, so daß Zerstörungen irgendwelcher Teile nicht auftreten
können.
Wenn der Zylinder 24 in seine Ausgangslage nacl· links zurückkehrt, kehren auch die Nadeln 22 in ihr«
Ausgangslage unter dem Einfluß der Federschenkel 1/ der Platinen 12 zurück mit Ausnahme derjeniger
Nadeln, die mit Tauchankern 39 verbunden sind, welche von den erregten Elektromagneten 50 angezoger
worden sind. Auch der Tragbügel 30 kehrt in seine Ausgangslage zurück, wofür die Federn 45 sorgen und
weil die Verbindungsdrähte 43 einige Zugkräfte auf den
ίο Tragbügel 30 über die Tauchanker 39 ausüben. Die
Nasen 20 der Platinen 12, die den Nadeln 22 zugeordnei sind, welche in ihre Ausgangslage zurückgekehrt sind
können von ihren Hubmessern 19 im Messerrahmen If erfaßt werden.
Sobald der Zylinder 24 in seine Ausgangsstellung zurückgekehrt ist, wird der Messerrahmen 18 angehoben,
so daß die Platinen 12, deren Nasen mit der Hubmessern 19 in Berührung sind, ebenfalls angehober
werden, während die anderen Platinen 12, deren Nadelr in der rechten Stellung zurückgehalten worden sind, ir
ihrer unteren Stellung bleiben. Es werden also nur die Platinen 12 und mit ihnen die Kettfaden 11 über die
Harnischschnüre 16 angehoben, deren Nadeln 22 in ihre Ausgangsstellung zurückgekehrt sind, so daß auf diese
Weise das gewünschte Fach gebildet werden kann.
Unmitelbar bevor der Messerrahmen 18 den oberer Totpunkt seines Aufwärtshubes erreicht, werden die
Magnete 50 entregt, so daß die Nadeln 22, derer zugeordnete Magnetanker 39 von den erregter
Elektromagneten 50 festgehalten wurden, unter derr Einfluß der Federschenkel 17 in ihre Ausgangsstellungen
zurückkehren können, bis auch der Messerrahmer 18 in seine abgesenkte Ausgangsstellung zurückkehrt
Auf diese Weise ist der Fachbildungsschritt beendet.
Bei dem beschriebenen Ausführungsbeispiel wurder die Nadeln 22 und die Magnetanker 39 nach rechts vorr
Zylinder 24 verschoben, bis die Magnetanker 39 mit der Elektromagneten 50 in Berührung gekommen waren
jedoch versteht es sich, daß die Elektromagnete auch se angeordnet sein können, daß sie auf die Magnetanker zi
bewegt werden können, bis sie mit den Magnetankern ir Berührung kommen, und daß die Elektromagnete danr
in ihre Ausgangsstellung zurückkehren, wobei die ausgewählten und erregten Magnete ihre Magnetankei
festhalten und mitnehmen und so die zugehöriger Nadeln in die Nicht-Eingriffsstellung verschieben, in dei
die Platinen nicht von den Hubmessern angehober werden.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Elektrisch gesteuerte Jacquard-Maschine, deren für die Auswahl der Platinen mit diesen verbundene
Nadeln gegen die Kraft eines Rücksteüfederelementes durch nach Maßgabe des Webmusters erregte
Elektromagnete in einer die entsprechende Platine außer Eingriff mit dem Hubmesser haltenden
Stellung gehalten werden, dadurch gekennzeichnet,
daß die Magnete (SO) allseitig einen wesentlich größeren Abstand voneinander haben als
die Nadeln (22), die Enden der Nadeln (22) mit den Magnetankern (39) durch Drähte (43) verbunden
sind und die Drähte (43) durch zu den Nadeln (22) bzw. zu den Magnetankern (39) fluchtende Bohrungen
(41, 42) in Führungsplatten (37, 36) eines gemeinsam durch den rhythmischen Nadelantrieb
(24) verschiebbaren Schlittens (30) geführt sind, in dem auch die Magnetanker (39) gleitbar gelagert
sind.
2. Jaquardmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen die Gleitführungen
(40) des Schlittens (30) und die Magnetanker (39) Druckfedern (45) eingespannt sind.
3. Jaquardmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß in den Verlauf der
Drähte (43) Längenjustierelemente (44) eingefügt sind.
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