DE2426C - Metalldachpfannen - Google Patents
MetalldachpfannenInfo
- Publication number
- DE2426C DE2426C DE18772426D DE2426DD DE2426C DE 2426 C DE2426 C DE 2426C DE 18772426 D DE18772426 D DE 18772426D DE 2426D D DE2426D D DE 2426DD DE 2426 C DE2426 C DE 2426C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- pan
- pans
- main
- roof
- ridge
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- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
- 239000002184 metal Substances 0.000 title claims 5
- 210000001331 nose Anatomy 0.000 claims 7
- 230000001427 coherent effect Effects 0.000 claims 1
- 238000005096 rolling process Methods 0.000 claims 1
- 239000007787 solid Substances 0.000 claims 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04D—ROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
- E04D1/00—Roof covering by making use of tiles, slates, shingles, or other small roofing elements
- E04D1/02—Grooved or vaulted roofing elements
- E04D1/06—Grooved or vaulted roofing elements of metal
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Architecture (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Roof Covering Using Slabs Or Stiff Sheets (AREA)
Description
Patent-Anspruch: Die vorstehend beschriebenen und durch Zeichnung erläuterten
Metall-Dachpfannnen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Claims (3)
1. Die Hauptpfanne A;
2. Die Trauf- oder Anfangs-Pfanne B;
3. Die First- oder Schlufspfanne C.
Aufser diesen drei Arten von Pfannen werden von jeder Sorte sogenannte »Halbpfannen«
nöthig.
Die Hauptpfanne A hat an ihren beiden Langseiten einen aufgebogenen Rand α α und
in ihrer Mitte einen nach aufwärts ausgebogenen Rücken b, welcher nicht in der ganzen
Länge der Pfanne vorhanden, sondern nur bis zu dem, am oberen Ende der Pfanne nach aufwärts
umgebogenen, etwa 6 bis 30 -cm langen .Ueberschlag d reicht. Dieser Ueberschlag d
legt sich über die äufsere Seite der Grundfläche e der Pfanne, zwischen ihren Falzen, und ist
auf der Mitte an seinen Enden oberhalb des Rückens durch die Niete /"-mit dieser Grundfläche
e fest verbunden. .
Der Ueberschlag d besitzt oben eine Nase c.
Die Fläche zwischen α und b bildet in der äufseren Ansicht das Rinnenthal g.
An dem unteren Ende der Hauptpfanne A sind in der Breite des Rinnenthals zwei nach
unterwärts übergebogene, 3 bis 4 cm lange Ueberschläge h vorhanden.
Die Trauf- oder Anfangspfanne B ist nicht länger, als an der Hauptpfanne der Rücken d
reicht. Sie hat, wie die Hauptpfanne an ihren beiden Langseiten einen aufgebogenen Falz a a
und ist mit einer Nase c versehen.
Die First- oder Schlufspfanne C hat, wie die Hauptpfanne A, den Falz α α und den Rücken
b; jedoch reicht bei dieser Pfanne der Mantel α α nicht weiter, als der Rücken b, der mit der
Hauptpfanne gleiche Länge hat.
Die Eindeckung des Daches beginnt zunächst mit den Traufpfannen B, welche mit ihrer Nase
c derartig auf die Dachplatten gehängt werden, dafs der Falz α der einen Pfanne den der andern
überdeckt. Ueber diese Traufpfannen B werden die Hauptpfannen A in der Weise mit
ihren Nasen auf die Dachplatte aufgehängt, dafs ihre Rücken b die übereinandergreifenden Falze
α α zweier benachbarter Traufpfannen umfassen und ihre unteren Ueberschläge h unter die
Unterkante der Traufpfannen greifen, wodurch eine wechselseitige Deckung stattfindet.
Die Hauptpfannen werden dann weiter mit ihren Nasen so aufgehängt, dafs jede höher liegende
mit ihrem Rücken die über einander greifenden Falze zweier benachbarten und zunächst
tiefer liegenden Pfannen überdeckt und mit ihren beiden unteren Ueberschlägen h h unter den
oberen Ueberschlag^ dieser beiden Pfannen greift. Dadurch wird jede höhere Pfanne an der zunächst
tiefer liegenden Pfanne eingehangen. und an ihrem unteren Ende hinreichend niedergehalten.
Die Firstpfanne umfafst und überdeckt die Hauptpfanne in derselben Weise.
Der Abschlufs des Firstes kann, wie die' Zeichnung D und E ergiebt, durch eine Aufbiegung
i der Grundfläche, welche sich an einen auf den Sparren liegenden Rahmen K lehnt,
oder durch einfaches gegenseitiges Uebereinanderschlagen der Enden über den First, bewirkt
werden.
Um die Wechseldeckung zu erreichen, werden am Anfang der Giebelseiten halbe Pfannen verwendet.
Neu an diesen Metalldachpfannen ist Folgendes :
ι. Sie werden durch Walzwerke in drei' verschiedene
Formen aus einem einzigen Stück und in bestimmten, unter sich abhängigen
Dimensionen als einzelne Pfannen mit Falzen, Rücken, Nasen, Ueberschlägen und
Rinnenthal angefertigt und auf Dachplatten wie Dachpfannen einzeln aufgehangen.
2. Durch das Ineinandergreifen der unteren und . oberen Ueberschläge, sowie durch die indirecte Befestigung der Pfannen mittelst Festnagelung der Nasen an die Dachplatten, wird eine einzige zusammenhängende Dachfläche gebildet, aus der eine einzige Pfanne ohne Beschädigung der anderen nicht gelöst werden kann.
2. Durch das Ineinandergreifen der unteren und . oberen Ueberschläge, sowie durch die indirecte Befestigung der Pfannen mittelst Festnagelung der Nasen an die Dachplatten, wird eine einzige zusammenhängende Dachfläche gebildet, aus der eine einzige Pfanne ohne Beschädigung der anderen nicht gelöst werden kann.
Diese Dachdeckung ist eine feuersichere, feste, wenig Reparaturen unterworfene, einfache, durch
jeden Arbeiter leicht zu bewirkende; die Metallpfannen haben nach jeder Richtung hin
Spielraum, können sich also ausdehnen oder zusammenziehen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2426T | 1877-12-15 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2426C true DE2426C (de) |
Family
ID=32400250
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE18772426D Expired - Lifetime DE2426C (de) | 1877-12-15 | 1877-12-15 | Metalldachpfannen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2426C (de) |
-
1877
- 1877-12-15 DE DE18772426D patent/DE2426C/de not_active Expired - Lifetime
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