DE2426C - Metalldachpfannen - Google Patents

Metalldachpfannen

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DE2426C
DE2426C DE18772426D DE2426DD DE2426C DE 2426 C DE2426 C DE 2426C DE 18772426 D DE18772426 D DE 18772426D DE 2426D D DE2426D D DE 2426DD DE 2426 C DE2426 C DE 2426C
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pans
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DE18772426D
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English (en)
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H. C. SCHMIDT in Bielefeld
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04DROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
    • E04D1/00Roof covering by making use of tiles, slates, shingles, or other small roofing elements
    • E04D1/02Grooved or vaulted roofing elements
    • E04D1/06Grooved or vaulted roofing elements of metal

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Roof Covering Using Slabs Or Stiff Sheets (AREA)

Description

Patent-Anspruch: Die vorstehend beschriebenen und durch Zeichnung erläuterten Metall-Dachpfannnen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.

Claims (3)

1877. Klasse 37. H. C, SCHMIDT in BIELEFELD. Metalldachpfannen. Patentirt im Deutschen Reiche vom. 15. December 1877 ab. Die Metalldachpfannen werden in drei verschiedenen Arten gefertigt:
1. Die Hauptpfanne A;
2. Die Trauf- oder Anfangs-Pfanne B;
3. Die First- oder Schlufspfanne C.
Aufser diesen drei Arten von Pfannen werden von jeder Sorte sogenannte »Halbpfannen« nöthig.
Die Hauptpfanne A hat an ihren beiden Langseiten einen aufgebogenen Rand α α und in ihrer Mitte einen nach aufwärts ausgebogenen Rücken b, welcher nicht in der ganzen Länge der Pfanne vorhanden, sondern nur bis zu dem, am oberen Ende der Pfanne nach aufwärts umgebogenen, etwa 6 bis 30 -cm langen .Ueberschlag d reicht. Dieser Ueberschlag d legt sich über die äufsere Seite der Grundfläche e der Pfanne, zwischen ihren Falzen, und ist auf der Mitte an seinen Enden oberhalb des Rückens durch die Niete /"-mit dieser Grundfläche e fest verbunden. .
Der Ueberschlag d besitzt oben eine Nase c.
Die Fläche zwischen α und b bildet in der äufseren Ansicht das Rinnenthal g.
An dem unteren Ende der Hauptpfanne A sind in der Breite des Rinnenthals zwei nach unterwärts übergebogene, 3 bis 4 cm lange Ueberschläge h vorhanden.
Die Trauf- oder Anfangspfanne B ist nicht länger, als an der Hauptpfanne der Rücken d reicht. Sie hat, wie die Hauptpfanne an ihren beiden Langseiten einen aufgebogenen Falz a a und ist mit einer Nase c versehen.
Die First- oder Schlufspfanne C hat, wie die Hauptpfanne A, den Falz α α und den Rücken b; jedoch reicht bei dieser Pfanne der Mantel α α nicht weiter, als der Rücken b, der mit der Hauptpfanne gleiche Länge hat.
Die Eindeckung des Daches beginnt zunächst mit den Traufpfannen B, welche mit ihrer Nase c derartig auf die Dachplatten gehängt werden, dafs der Falz α der einen Pfanne den der andern überdeckt. Ueber diese Traufpfannen B werden die Hauptpfannen A in der Weise mit ihren Nasen auf die Dachplatte aufgehängt, dafs ihre Rücken b die übereinandergreifenden Falze α α zweier benachbarter Traufpfannen umfassen und ihre unteren Ueberschläge h unter die Unterkante der Traufpfannen greifen, wodurch eine wechselseitige Deckung stattfindet.
Die Hauptpfannen werden dann weiter mit ihren Nasen so aufgehängt, dafs jede höher liegende mit ihrem Rücken die über einander greifenden Falze zweier benachbarten und zunächst tiefer liegenden Pfannen überdeckt und mit ihren beiden unteren Ueberschlägen h h unter den oberen Ueberschlag^ dieser beiden Pfannen greift. Dadurch wird jede höhere Pfanne an der zunächst tiefer liegenden Pfanne eingehangen. und an ihrem unteren Ende hinreichend niedergehalten.
Die Firstpfanne umfafst und überdeckt die Hauptpfanne in derselben Weise.
Der Abschlufs des Firstes kann, wie die' Zeichnung D und E ergiebt, durch eine Aufbiegung i der Grundfläche, welche sich an einen auf den Sparren liegenden Rahmen K lehnt, oder durch einfaches gegenseitiges Uebereinanderschlagen der Enden über den First, bewirkt werden.
Um die Wechseldeckung zu erreichen, werden am Anfang der Giebelseiten halbe Pfannen verwendet.
Neu an diesen Metalldachpfannen ist Folgendes :
ι. Sie werden durch Walzwerke in drei' verschiedene Formen aus einem einzigen Stück und in bestimmten, unter sich abhängigen Dimensionen als einzelne Pfannen mit Falzen, Rücken, Nasen, Ueberschlägen und Rinnenthal angefertigt und auf Dachplatten wie Dachpfannen einzeln aufgehangen.
2. Durch das Ineinandergreifen der unteren und . oberen Ueberschläge, sowie durch die indirecte Befestigung der Pfannen mittelst Festnagelung der Nasen an die Dachplatten, wird eine einzige zusammenhängende Dachfläche gebildet, aus der eine einzige Pfanne ohne Beschädigung der anderen nicht gelöst werden kann.
Diese Dachdeckung ist eine feuersichere, feste, wenig Reparaturen unterworfene, einfache, durch jeden Arbeiter leicht zu bewirkende; die Metallpfannen haben nach jeder Richtung hin Spielraum, können sich also ausdehnen oder zusammenziehen.
DE18772426D 1877-12-15 1877-12-15 Metalldachpfannen Expired - Lifetime DE2426C (de)

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