DE65247C - Metalldach-oder Verkleidungsplatte - Google Patents

Metalldach-oder Verkleidungsplatte

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DE65247C
DE65247C DENDAT65247D DE65247DA DE65247C DE 65247 C DE65247 C DE 65247C DE NDAT65247 D DENDAT65247 D DE NDAT65247D DE 65247D A DE65247D A DE 65247DA DE 65247 C DE65247 C DE 65247C
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C. F. BELLINO in Göppingen, Württemberg
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Description

KAISERLICHES
PATENTSCHRIFT
KLASSE 37: Hochbauwesen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 31. December 1891 ab.
Gegenstände vorliegender Erfindungen sind:
ι. Eine Neuerung an Wandverkleidungen aus Metall, welche eine Bretterverschalung überflüssig macht und weder einer Nagelung, noch Vernietung, noch besonderer Befestigungsvorrichtung · bedarf.
Die Wandverkleidungen werden seither angenagelt, was den grofsen Uebelstanb mit sich brachte, dafs bei den senkrechten, stehenden Flächen durch die Einwirkung von Sonnenhitze und Kälte die Nägel herausgezogen bezw. locker wurden, oder aber es wurden die Wandverkleidungen durch lose Haften befestigt, wodurch der Schlufs nicht genügend hergestellt werden konnte und gewöhnlich eine Nagelung nebenbei stattfand, zudem mufsten die Haften extra angerichtet und verpafst werden, um eine gerade Flucht zu erhalten.
Die Erfindung vermeidet Jdiese Uebelstände vollständig und wird dadurch viel Zeit und Mühe erspart.
Die neue Wandverkleidungsplatte wird durch Fig. ι veranschaulicht und kann in beliebiger Form geprefst werden.
Die zu verkleidende Fläche wird zuerst mit einer weiten Lattung von Holz oder Eisen versehen, die Wandplatte (Fig. 1) angelegt und die nach oben stehenden geraden Blechzungen scharf um. die Lattung herumgelegt. Die beiden' ebenfalls mit der Wandplatte fest verbundenen Lappenhaken b b dienen dazu, dafs der untere Theil c c der weiter einzudeckenden Wandplatten in diese Lappenhaken eingeschoben werden und somit eine doppelte Befestigung am unteren und oberen Theil jeder einzelnen Platte hiermit bewerkstelligt wird.
Die Befestig'ungslappen α α an dem oberen Theil der Wandplatten sowie die beiden Lappenhaken b b sind gerade an dieser Stelle von hoher Wichtigkeit, da der Arbeiter beim Eindecken diese Sicherheitsvorrichtungen in Brusthöhe und vor Augen hat.
2.· Eine Neuerung an Metalldachplatten, welche sich an das oben beschriebene System für Wandverkleidungsplatten anlehnt. _,
Die bisher bei den Metalldachplatten zur Verwendung kommenden Befestigungseinrichtungen haben die verschiedensten Uebelstände, von denen die leichte Verletzbarkeit der Platten durch diese an ihnen vorgesehenen Einrichtungen, der verhältnifsmäfsig grofse Platzverbrauch beim Stapeln und Versenden derselben sowie nur die Möglichkeit eines bedingungsweise guten Verlegene die hauptsächlichsten sind.
Der Gegenstand -dieser Erfindung ist eine Neuerung an Dachplatten, welche in der Anordnung eigenartiger und neuer Befestigungsorgane an diesen Platten besteht, mit deren Hülfe die Platten mit den Latten und unter sich so fest verbunden werden können, dafs eine in sich zusammenhängende Fläche entsteht. Der Erfinder stellte sich die Aufgabe, eine Befestigungsvorrichtung an Dachplatten zu ersinnen, welche, obgleich mit diesen fest verbunden, eine Verletzung der Platte, auch bei ungeschickter Handhabung derselben, nicht herbeiführen kann, die ein Aufstapeln und Versenden der Dachplatten unter Verwendung des denkbar geringsten Raumes ermöglicht und mit deren Hülfe endlich die metallenen Dachplatten an Latten jeden Querschnittes und jeder Lage so sicher und ohne Aufwendung besonderer Handfertigkeit befestigt werden können, dafs sie ein unter sich und dem Sparrenwerk fest und sicher verbundenes Ganze bilden.
Hierzu kommt noch das für die Lösung der gestellten Aufgabe erschwerende Moment
hinzu, dafs der Preis einer solchen Platte nur ein geringer sein darf, soll die praktische Verwerthbarkeit derselben überhaupt ermöglicht werden.
Die gestellte Aufgabe mufste also nur mit Anwendung solcher Hülfsmittel gelöst werden, welche die Herstellungskosten der Platte neben der unbedingten Zweckdienlichkeit nur sehr unwesentlich erhöhten.
Auf beiliegender Zeichnung ist nun die neue Dachplatte in einer Ausführungsform und in der Anwendungsform dargestellt, und zwar zeigen Fig. i, 2 und 3 nunmehr die neue Dachplatte in der Vorder-, Seiten- und oberen Ansicht, während die Fig. 4 und 5 einen Theil eines mit der neuen Platte belegten Daches in der Vorder· und Seitenansicht darstellen.
Die neue Dachplatte A besitzt eine den metallenen Dachplatten eigene Profilirung, ist an ihrer oberen Seite mit einer Aufkröpfung und an ihrem unteren Theil mit einer Abkröpfung construirt, wie solches aus Fig. 1 und 2 ersichtlich ist.
Bei der Herstellung wird die Platte A in der Weise aus dem Metallblech ausgestanzt bezw. ausgeschnitten, dafs an ihrem oberen Ende vier gerade flache Lappen oder Blechzungen α ä und b b hervorstehen. Von diesen Zungen werden z. B. b b nach vorn umgelegt, scharf an die Oberfläche der Platte angeprefst und aufserdem an ihren Enden wie zu einem flachen Haken e e, Fig. 2, umgebogen. An dem unteren Theil der Dachplatte sind ferner ebenfalls zwei gerade, flache Zungen ff aus weichem Blech angenietet. Die Dachplatte ist hiermit vollkommen für den Gebrauch fertig, und zwar so hergestellt, dafs sie nunmehr ohne Hülfe eines Werkzeuges als eines Hammers sofort fest und sicher verlegt werden kann.
Soll die Platte aufgestapelt oder versendet werden, so werden die Platten A einfach so auf einander gelegt, dafs ihre Kröpfungen in einander liegen. Sie liegen dann vollkommen dicht auf einander und nehmen demgemäfs den denkbar geringsten Raum ein, sie können sich aber auch nicht bei dem Transport gegen einander verletzen, da aus ihren Oberflächen überhaupt keine Theile hervorspringen und die oben erwähnten Zungen ebenfalls flach liegen.
An der Verbrauchsstelle wird dann die neue Dachplatte auf die Latten gelegt, und nun werden die Zungen ff um die betreifende Latte, an welcher die Dachplatte befestigt werden soll, ganz oder auch nur einfach hakenförmig umgebogen, so dafs sie sich der Umfangform derselben fest anschliefsen.
Es leuchtet sofort ein, dafs bei Anwendung der biegsamen Zungen zum Befestigen der Dachplatten an den Latten die Form der letzteren vollkommen gleichgültig ist, denn ob die Latten rund, quadratisch, rechteckig, trapezförmig sind, oder ob sie sonst irgend eine andere Form,, ob die Latten stark oder schwach sind, ist für die Güte der Befestigung vollkommen gleichgültig, vorausgesetzt, dafs die Zungen ff dem Umfang der betreffenden Latte gut angepafst sind. Hieraus geht dann ferner ohne Weiteres hervor, dafs es bei Verwendung der neuen Dachplatten nicht mehr nothwendig ist, überhaupt bestofsene, gerade und zu einander parallel verlegte Latten zu verwenden, sondern selbst wenn die Latten in dieser Beziehung erhebliche Ungenauigkeiten zeigen, so wird hierdurch dennoch nicht die gute und sachgemäße Eindeckung mit der neuen Platte verhindert.
Nachdem die Dachplatte so an ihrem unteren Ende an der' Dachlatte befestigt ist, werden auch die oberen Lappen α α um die höher liegende Latte umgebogen.
Von dieser Befestigung gilt genau dasselbe, was über die Benutzung der Lappen/ soeben gesagt ist.
Ist in dieser Weise die unterste Reihe der Dachplatten verlegt, so wird die darüber liegende Reihe in der gleichen Weise mit den Dachplatten verbunden, wobei aber die Dachplatten A beim Auflegen auf die Latten mit ihrer unteren Kröpfung über die obere Kröpfung der unteren Platte gelegt und hierbei in die kleinen Lappenhaken e e (Fig. 3, Seitenansicht) dieser unteren Platte geschoben werden.
Ist in dieser Weise die ganze Dachfläche eingedeckt, so braucht die obere Reihe der neuen Dackplatten die.Zungen α α b b nicht zu erhalten, da über derselben keine neue Plattenreihe verlegt werden kann.
Wenn in der Beschreibung angegeben vyurde, dafs die Platte A an der oberen Kante vier Zungen enthielte, so ist dies natürlich nur beispielsweise angeführt, denn das Wesen der Erfindung wird in nichts verändert, wenn man die Anzahl dieser Zungen vermindert oder vermehrt, wobei es natürlich auch gleichgültig ist, ob diese Zungen mit der Platte aus einem Stück hergestellt sind, oder ob sie angenietet sind.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Metalldach- oder Verkleidungsplatte, dadurch gekennzeichnet, dafs an dem oberen oder' unteren Ende biegsame flache Lappen (a) bezw. (f) angeordnet sind, welche einen bequemen Transport der Platten gestatten und beim Verlegen derselben um die Latten hakenförmig gebogen werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT65247D Metalldach-oder Verkleidungsplatte Expired - Lifetime DE65247C (de)

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