DE242584C - - Google Patents

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DE242584C
DE242584C DENDAT242584D DE242584DA DE242584C DE 242584 C DE242584 C DE 242584C DE NDAT242584 D DENDAT242584 D DE NDAT242584D DE 242584D A DE242584D A DE 242584DA DE 242584 C DE242584 C DE 242584C
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DENDAT242584D
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Publication of DE242584C publication Critical patent/DE242584C/de
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C7/00Sowing
    • A01C7/08Broadcast seeders; Seeders depositing seeds in rows
    • A01C7/12Seeders with feeding wheels
    • A01C7/14Seeders with spoon or bucket wheels

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Sowing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 242584 KLASSE 45 b. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. März 1911 ab.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Sämaschine mit Schöpfrad, welche sich insbesondere durch die Ausbildung der Sävorrichtung und die Regulierung der Aussaatmenge bzw. der Schöpfräume kennzeichnet.
Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι einen Querschnitt durch die Sämaschine mit Seitenansicht des Schaufelrades,
ίο Fig. 2 einen Schnitt nach x-x der Fig. i,
Fig. 3 einen Schnitt nach z-z der Fig. 2,
Fig. 4 eine Ansicht und einen Schnitt des Schaufelrades,
Fig. 5 eine Ansicht und einen Schnitt einer Begrenzungsscheibe des Schaufelrades,
Fig. 6 eine Ansicht und einen Schnitt des Schaufelrades in anderer Ausführung und
Fig. 7 eine' Ausführungsart der im Sagehäuse befindlichen Scheidewände..
Die Sävorrichtung besteht aus einem auf der Säwellefr befestigten Schaufelrad α, dessen Schaufelkonstruktion im Schnitt an das Zellenoder Kübelwasserrad erinnert. Die Schaufeln ι sind in Form eines Dreiecks ausgebildet, dessen Basis 2 am Umfang des Rades liegt (Fig. 2, 4). Zu beiden Zeiten des Schaufelrades sind auf der Säwelle lose drehbare Scheiben C1 und C2 angeordnet, die mit einem konischen Randteil 3 ausgestattet sind, weleher sich an die schiefen Seitenränder 4 der Schaufeln 1 anlegt, so daß sie hierdurch gemeinsam mit den Randteilen 3 der Scheiben C1 und c2 Säzellen 5 bilden. Die konischen Randteile 3 der Scheiben C1, C2 sind am Umfang nicht kreisförmig, sondern unrund derart teilweise abgeschnitten, daß die Schaufeln 1 von diesen Randteilen der Scheiben stellenweise fast ganz, stellenweise verschieden hoch und stellenweise gar nicht eingeschlossen werden.
Diese Einrichtung ist deshalb vorgesehen, damit die Aussaatmenge beliebig reguliert und verschiedene Samengattungen, von den kleinsten bis zu den größten, mit der Sävorrichtung gesät werden können, was später noch erläutert wird.
Das Schaufelrad α ist mit seinen Scheiben C1, C2 in einem Sägehäuse d des Vorratkastens e zwischen zwei Querwänden 6 untergebracht, an welchen die dachförmigen Gleit- und Scheidewände 7, 8 befestigt sind. Diese Wände teilen das Sägehäuse in einen Schöpfraum 9 und einen Ausschüttraum 10; der erstere ist neben dem Vorratsraum 11 angebracht, aus welchem durch die mittels eines Schiebers 12 verschließbare und regulierbare Öffnung 13 der Samen in den Schöpfraum eintritt.
Die beiden Scheiben C1, c2 werden so eingestellt, daß ihre konischen Randteile 3 im Schöpf raum 9 mit den Schaufeln 1 die Schöpfzellen 5 bilden,1 und es wird bei Drehung des ■ Schaufelrades 1, wobei die beiden Scheiben .' C1, C2 stehen bleiben, der Samen aus dem Schöpfraum 9 von den Zellen 5 geschöpft, nach oben getragen und in den Ausschüttraum 10 entleert, wobei der Samen in die in der
Wand 14 vorgesehene Öffnung 15 gelangt und von da durch das Legrohr zu Boden fällt.
Um verschieden großen Samen und eine bestimmte Menge ' desselben ■ säen zu können, sind die Scheiben C1, C2 verdrehbar und einstellbar. Die Drehung erfolgt vermittels einer , unterhalb der Schaufelräder angeordneten Welle f mit daran befestigten Zahnrädern g, die in die Verzahnung 16 an den konischen Randteilen 3 eingreifen. Durch Verdrehung der beiden Scheiben C1J C2 wird nämlich erreicht, daß die Zellen 5 im Schöpfraum größer oder kleiner gemacht werden können und in der Drehrichtung zu dem Ausschüttraum sich beliebig verkleinern. Auf diese Art werden für große Aussaatmengen oder für große Samengattungen große Zellen vom Schöpfraum 9 bis zu dem Ausschüttraum 10 im Schaufelrad α durch geeignete Verstellung der Scheiben C1, c2 gebildet (Fig. 1), während für kleinere Samengattungen und kleinere Aussaatmenge diese Zellen beliebig verkleinert, ja sogar so klein gemacht werden, daß am Kulminationspunkt des Schaufelrades die Zellen kaum merklich sind (Fig. 3). Wenn auch beim letzten Fall im Schöpf raum 9 die Zellen groß sind und demnach viel Saatgut schöpfen, so fällt dasselbe während des Emportragens aus den stets sich verkleinernden Zellen in den Schöpfraum zurück, so daß nur ein Teil des geschöpften Saatgutes den Kulminationspunkt am Schaufelrad erreicht und in den Ausschüttraum 10 fällt. Die Ränder der Scheiben C1, C2 sind abgeschrägt, so daß auf ihnen die Samen nicht liegen bleiben.
Die Regulierung der Aussaatmenge kann neben der beschriebenen Verstellung der Scheiben C1, C2 und neben der sonst üblichen Veränderung der Umdrehungsgeschwindigkeit der Säwelle noch dadurch bewerkstelligt werden, daß die eine von den Wänden 7, 8 verstellbar gemacht wird, wodurch das Entleeren der Zelle in. den Raum 10 früher oder später erfolgen kann: und entweder weniger oder mehr Saatgut aus der Zelle zurück in den Schöpfraum fällt. Nach Fig. 7 ist die Verstellungdes Scheitels 17 der Wände dadurch .. gelöst worden, daß der obere Teil der Wand 7 um das Scharnier 18 verdrehbar und oben winkelförmig abgebogen und die Wand 8 oben etwas kurzer ist, so daß der Wandteil 19 in der Pfeilrichtung verdreht und beliebig eingestellt werden kann.
Im Schöpf räum 9 ist ein Schieber 20 oder eine Klappe vorgesehen, um das Entleeren des Vorratkastens und des Schöpfraumes schnell bewirken zu können.
Auf der Welle / ist'. außerhalb des Vorratkastens eine einstellbare Kurbel befestigt, und auf einer Skala wird die durch Erprobung ermittelte Aussaatmenge für verschiedene Samengattungen markiert.
Infolge der großen Regulierfähigkeit der Zellen der Sävorrichtung kann jede Regulierung der Aussaatmenge durch Übersetzungsräder fortfallen. . .
Die beschriebene Sävorrichtung, welche zum Eindrillen des Samens dient, kann auch zum Dibbeln für Rübensamen eingerichtet werden, und zwar dadurch, daß, wie aus Fig. 6 ersichtlich, das Schaufelrad nicht auf seinem ganzen Umfang mit Schaufeln ausgestattet wird, sondern nur einige, z. B. drei Ausschnitte 21 im Rad U1 eingerichtet bzw. die nicht benötigten Schaufelzwischenräume des Schaufelrades α durch entsprechende Einlagen ausgefüllt werden. Auch zum Legen von Kartoffeln läßt sich die beschriebene Sävorrichtung verwenden, wenn sie genügende Dimensionen erhält.
Die mit der beschriebenen Sävorrichtung versehene Sämaschine sät ganz gleichmäßig auch beim Besäen von Abhängen, weil für jedes Schar eine Sävorrichtung zur Verwendung gelangt und alle Verteiler bei gleicher Neigung gleich viel Samen in den Ausschüttraum bringen.

Claims (5)

Patent-An Sprüche:
1. Sämaschine mit Schöpfrad, dadurch gekennzeichnet, daß das mit den Schaufeln (1) versehene Schaufelrad (a) sich zwischen zwei während der Arbeit feststehenden, aber einstellbaren unrunden Scheiben (C1, C2) dreht, derart, daß die Schaufeln (1) das Saatgut in dem Schöpf raum (9) aufnehmen und an den Scheiben hochführen, bis sie das Saatgut in den Ausschüttraum abwerfen.
2. Sämaschine mit Schöpfrad nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaufeln (1) des Schaufelrades (a) in Form: eines Dreiecks ausgebildet sind, dessen Basis (2) am Umfang des Rades liegt, während die entsprechend konisch ausgebildeten Randteile der unrundeh Scheiben (C1, C2) mit einer teilweisen Verzahnung (16) versehen sind, in welche die auf der verdrehbaren und einstellbaren Welle (f). befestigten, zur Verstellung der Scheiben (C1, C2) dienenden Zahnräder (g) eingreifen.
' 3. Sämaschine mit. Schöpf rad nach An-115 Spruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an den Querwänden (6) des Sägehäuses dachförmige Wände (7, 8) befestigt sind, welche, den Schöpf raum (9) vom Ausschüttraum (10) trennen. ■■
4· Sämaschine mit Schöpfrad nach den Ansprüchen ι bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Scheitel (17) der dachförmigen Wände (7, 8) verstellbar ist.
5. Ausführungsform des Schaufelrades für Dibbelsaat oder zum Kartofrellegen, dadurch gekennzeichnet, daß am Dibbelrad ((Z1, Fig. 6) entweder nur einige Ausschnitte (21) eingerichtet werden, oder im Schaufelrad (a, Fig. 4) die nicht benötig- xo ten Schaufelzwischenräume durch Einlagen ausgefüllt werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen,
DENDAT242584D Active DE242584C (de)

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DE (1) DE242584C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3731852A (en) * 1970-05-28 1973-05-08 Us Industries Inc Feed return wheel for animal feeders

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3731852A (en) * 1970-05-28 1973-05-08 Us Industries Inc Feed return wheel for animal feeders

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