DE68083C - Drillmaschine mit Zellenrädern - Google Patents

Drillmaschine mit Zellenrädern

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DE68083C
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DE
Germany
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seed
wheels
cellular
seed drill
slide
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DENDAT68083D
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English (en)
Original Assignee
K. NAUMANN, Hauptmann z. D., in Schlettau i. S. Vom 29. (anuar 1892 ab
Publication of DE68083C publication Critical patent/DE68083C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C7/00Sowing
    • A01C7/08Broadcast seeders; Seeders depositing seeds in rows
    • A01C7/12Seeders with feeding wheels
    • A01C7/121Seeders with feeding wheels for sowing seeds of different sizes

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Sowing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT^
. Die Vertheilung des Saatgutes mittelst Zellenräder, deren übervolle Zellen abgestrichen werden, bietet den Vortheil, dafs man ganz unabhängig von der Neigung des Bodens eine gleichmäfsige Arbeit der Drillmaschine erzielen kann, wenn man nur dafür sorgt, dafs die Zellenräder so angeordnet sind, dafs Zuflufs, Zellenfüllung, Abstrich und Abflufs für Auge und Hand völlig offen liegen. Die bisher bekannt gewordenen Drillmaschinen der fraglichen Art besitzen Zellenräder, welche am tiefsten Punkt des Vorrathsraumes oder an mit demselben verbundenen Behältern so angebracht sind, dafs sie ganz verdeckt sind und man die Thätigkeit der Zellenräder nicht übersehen kann. Damit fällt aber die Möglichkeit fort, Unregelmäfsigkeiten, welche von einer mangelhaften Füllung der Zellen, Verstopfungen oder dergleichen herrühren können, bei ihrem Auftreten sofort zu beseitigen.
Diesem Mangel wird nach vorliegender Erfindung dadurch abgeholfen, dafs man die auf einer gemeinschaftlichen Welle angeordneten Zellenräder in besonderen, nach oben bezw. vorn offenen Schöpfräumen derart anordnet, dafs letztere durch die Zellenräder und ihre Abstreicher so getheilt werden, dafs man nicht nur die mit Saatgut bis oberhalb der Zellenräder gefüllten Abtheilungen, sondern auch die hinter den Zellenrädern gelegenen, die Ueberführung des abgetheilten Saatgutes nach der Saatleitung vermittelnden Räume stets leicht übersehen und die Wirkungsweise der Zellenräder vollkommen überwachen kann.
Diese Anordnung der Zellenräder ermöglicht die zuverlässige Benutzung der Maschine für alle vorkommenden Sämereien, als Hülsenfrüchte, Körnerfrüchte, Raps u. dergl., wenn man noch dafür Sorge trägt, dafs die Abstreichvorrichtungen und Zellenräder entsprechend eingerichtet werden.
Auf der Zeichnung veranschaulicht Fig. 1 einen Querschnitt durch die Maschine; Fig. 2 und 3 veranschaulichen einen Längsschnitt durch dieselbe.
Hinter dem in bekannter Weise gelagerten und ausgerüsteten Vorrathsbehälter A sind für jedes Zellenrad D D1 die Schöpfräume B angeordnet, welche vom Vorrathsbehälter A durch Schieber α abgesperrt werden können. Die Oeffnungen b in der hinteren Wand des Vorrathsbehälters A sind so hoch bemessen, dafs das Saatgut die Schöpfräume B bis oberhalb der Zellenräder füllt, wie Fig. 1 erkennen läfst. Nach unten hin sind die Schöpfräume B durch je eine Querwand c abgesperrt, welche bis an den Umfang des Zellenrades reicht und mit dem Absperrschieber / für die Saatleitung S verbunden wird (Fig. 4). Die mit Saatgut gefüllten Schöpfräume sind nach oben hin offen, so dafs der die Maschine bedienende Arbeiter auf den ersten Blick erkennen kann, ob das Zellenrad, wie zur richtigen Arbeit erforderlich, ganz mit Saatgut bedeckt ist (Fig. 1).
Die bei der Drehung des Zellenrades im Sinne des Pfeiles Fig. 1 mit Saatgut gefüllten Zellen werden durch Abstreicher abgestrichen, welche nach hinten den Schöpfraum begrenzen, und zwar sind bei der vorliegenden Erfindung zwei solcher Abstreicher für jedes Zellenrad angeordnet. Der obere, mit h bezeichnete, ist aus starrem Material und um ein
Scharnier d drehbar, der untere i ist fest, aber aus nachgiebigem Material, als Gummi, Borsten oder dergleichen, gefertigt. Werden Hülsenfrüchte, überhaupt leicht verletzbare Sämereien gesäet, so kommt nur der Abstreicher i zur Anwendung und der obere Abstreicher h wird zurückgeklappt, wie Fig. 4 erkennen läfst.
Ebenso wie der Zuflufs und der Stand des Saatgutes in den Schöpfräumen vor dem Abstreicher h, kann auch der Austritt des Saatgutes aus den Zellen hinter dem Abstreicher i und der Uebertritt des Saatgutes in die Saatleitung S von hinten her genau beobachtet werden, wie Fig. 1 ohne Weiteres erkennen läfst.
Soll die Thätigkeit eines Zellenrades unterbrochen werden, so zieht man mittelst Handgriffes k den Schieber I der betreffenden Saatleitung S in die Höhe, so dafs er in die Lage Fig. 4 gelangt. Das von dem Zellenrad geförderte Saatgut fällt dann stets wieder in den unteren Theil des Schöpfraumes zurück. Eine Nase Z gestattet, den Schieber / in seinen beiden Stellungen festzuhalten. Die am Schieber / angeordnete Querwand c verhindert bei der hochgezogenen Stellung ein Verstreuen des Saatgutes.
Um die Anwendung von aus
einander verstellbaren Theilen
Zellenrädern bei der beschriebenen Anordnung der Schöpfräume zu ermöglichen, sind die Theile D und Z)1 der Zellenräder, wie Fig. 5 in gröfserem Maisstabe erkennen läfst, je auf der Hälfte F und F1 einer der Länge nach getheilten Welle befestigt, und zwar sind an der einen, in der Maschine unverschiebbar gelagerten Hälfte F der Welle die Theile D befestigt, während an der anderen verschiebbaren Wellenhälfte F1 die anderen Theile D1 der Zellenräder angebracht sind. Die Theile D enthalten Rillen m, über welche sich die denselben genau entsprechenden Flantschen mx des Theiles D1 verschieben können, wenn die Breite y der Zellen verändert wird. Die Wellenhälfte F vermittelt den Antrieb der
zwei gegen bestehenden Zellenräder durch Zahnräder M, Fig. 3, in bekannter Weise. Die Verstellung der beiden Wellenhälften F F1 gegen einander erfolgt durch die Stellscheibe G, Fig. 2, welche sich lose um das aus der linken Kastenwand herausragende Ende der Welle zwischen der Kastenwand und einem fest mit der unverschiebbar gelagerten Wellenhälfte F verbundenen Stellarm g drehen kann. Diese Stellscheibe ist als Mutter ausgebildet, so dafs bei ihrer Drehung die an ihrem Ende mit Schraubengewinde versehene Wellenhälfte F1 gegen die Wellenhälfte F verschoben wird. Ein Schraubenstift gl gestattet, 'die Stellscheibe G in ihrer Lage zum Stellarm g zu sichern. Durch diese Einrichtung kann somit die Breite der von den Zellenradtheilen DD1 gebildeten Zelle vergröfsert oder verkleinert werden, je nach der Menge des auf die Längeneinheit der Ackerfurche zu vertheilenden Saatgutes. Fig. 2 zeigt die gröfste, Fig. 3 die. geringste, auf Null herabgeminderte Breite der Zellen. Die Einrichtung, dafs beide Zellenradtheile bis auf diese geringste Breite zusammengeschoben werden können, ermöglicht es, durch Anordnung kleiner Aushöhlungen e an den zusammenstofsenden Flächen der Zellenradtheile in der Stellung Fig. 3 kleine Schöpfzellen e zu bilden, welche die Drillmaschine zum Säen von ganz feinen Sämereien geeignet machen. ,

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch: ...
    Eine Drillmaschine mit Zellenrädern, dadurch gekennzeichnet, dafs jedes Zellenrad in einem von dem Saatkasten durch einen Schieber abschliefsbaren, oben offenen Raum sich bewegt, welcher nach hinten durch einen doppelten, aus einem starren und einem elastischen Theil bestehenden Abstreicher (h i) und durch einen mit einer Querwand (c) versehenen Schieber. (I), der zugleich zum Schliefsen der Saatleitung dient, 'abgegrenzt wird, zum Zwecke, die gleichmäfsige Bedeckung des Schöpfrades durch das Saatgut überwachen zu können und immer genau den Inhalt der vollen Zelle auszusäen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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