DE242260C - - Google Patents
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- DE242260C DE242260C DE1911242260D DE242260DD DE242260C DE 242260 C DE242260 C DE 242260C DE 1911242260 D DE1911242260 D DE 1911242260D DE 242260D D DE242260D D DE 242260DD DE 242260 C DE242260 C DE 242260C
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- DE
- Germany
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- flywheel
- springs
- elastic means
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- counter
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- Expired
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- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 claims description 3
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01P—MEASURING LINEAR OR ANGULAR SPEED, ACCELERATION, DECELERATION, OR SHOCK; INDICATING PRESENCE, ABSENCE, OR DIRECTION, OF MOVEMENT
- G01P1/00—Details of instruments
- G01P1/04—Special adaptations of driving means
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Devices For Conveying Motion By Means Of Endless Flexible Members (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Λί 242260.-KLASSE 42 ο. GRUPPE
Zusatz zum Patente 178714 vom 9. September 1905.
Patentiert im Deutsehen Reiche vom 18. Februar 1911 ab.
Längste Dauer: 8. September 1920.
Die Erfindung betrifft eine weitere Ausführung der durch Patent 178714 geschützten
Erfindung und bezieht sich insonderheit auf eine andere Anordnung und Ausbildung des
in die Verbindung des Antriebsteiles mit der Schwungmasse eingeschalteten elastischen Mittels.
Bei den in dem Hauptpatent dargestellten und beschriebenen Ausführungsformen,
insbesondere bei derjenigen, bei welcher zwei entgegengesetzt wirkende Federn (Torsionsoder
Spiralfedern) benutzt werden, müssen die Federn die relative Bewegung der beiden
in Betracht kommenden Teile in vollem Umfange mitmachen, so daß unter Umständen der Weg der Federn verhältnismäßig groß
wurde und mithin die Beanspruchung sehr wuchs. Hierbei kam es vor, 'daß infolge der
starken Beanspruchung bei plötzlichem Drehrichtungswechsel die Federn brachen. Überdies
war das mit diesen Federn erzielte maximale Drehmoment für manche Fälle zu gering, wobei zu berücksichtigen ist, daß
die eine Feder stets der anderen entgegenwirkt.
Nach der Erfindung werden nun diese ebengenannten Übelstände dadurch vollkommen
vermieden, daß das elastische Mittel an der Schwungmasse bzw. dem Antriebsteil mittels unter dem Einfluß des Gegen-
gliedes stehenden Hebelarmes angreift, der bei jeder plötzlichen Drehrichtungs- oder Geschwindigkeitsänderung
ausschlägt und damit stets eine gleichmäßige Beanspruchung des elastischen Mittels erzielt. Auf diese Weise
nimmt auch die Gegenwirkung der elastischen Mittel, da sie eben unter Vermittlung von
Hebelarmen angreifen, gegen das Ende des Ausschlages bedeutend zu, wodurch wiederum
eine Vermehrung des Drehmomentes und eine größere Dämpfung des Pendeins um die Nulllage
erzielt wird. Es ist auch von besonderem Vorteil, daß bei großem relativen Weg des treibenden gegen den getriebenen Teil der
Weg der Feder gering bleibt.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung durch Fig. 1 im Längsschnitt
und durch Fig. 2 im Querschnitt nach A -B der Fig. 1 wiedergegeben.
Die Geberwelle b wird beispielsweise durch die Riemenscheibe d oder auch direkt von
dem Maschinenteil, dessen Umdrehungen angezeigt werden sollen, angetrieben. Die
Schwungmasse α ist dagegen mit der Scheibe 0, die zu dem Anzeigeinstrument führt, auf
einer zweiten Welle p gelagert. Die Einzelheiten dieser Teile sind natürlich an und für
sich belanglos, es können anstatt der gezeichneten Riemenscheibe auch Zahnräder,
Kettenräder o. dgl. Verwendung finden. Es richtet sich dies vollständig nach der Art der
verwendeten Übertragung.
Das elastische Mittel, eine oder mehrere Federn q, greift nun mittels Hebelarme an,
die bei der dargestellten Ausführungsform
durch Zahnsektoren r gebildet werden. Diese sind mit der Schwungmasse α beispielsweise
um Bolzen s drehbar verbunden und greifen in ein auf der Welle b befestigtes Zahnrad t
ein. Wenn nun die Welle b in bekannter Weise angetrieben wird, so findet, solange
keine plötzliche Geschwindigkeitsänderung eintritt, eine gleichmäßige Übertragung der
Drehung der Welle b auf die Welle p statt.
ίο Sowie aber eine plötzliche Geschwindigkeitsänderung,
sei es Erhöhung oder Verminderung der Geschwindigkeit, erfolgt, wird eine
Bewegung der Zahnsektoren beispielsweise bei Erhöhung der Geschwindigkeit in der
Richtung der eingezeichneten Pfeile P stattfinden, indem das Zahnrad t gegenüber der
Schwungmasse α vorzueilen sucht. Durch diese Bewegung der Zahnsektoren r werden die
Federn q auf Zug beansprucht und nehmen die überschüssige Kraft auf, so daß die Zunahme
der Geschwindigkeit mit entsprechender Verzögerung auf die Schwungmasse α und den
Umdrehungsanzeiger übertragen wird.
Bei Geschwindigkeitsabnahme werden, wie ohne weiteres aus der Zeichnung hervorgeht,
. die beiden Federn wiederum gleichmäßig beansprucht.
In manchen Fällen wird es genügen, nur einen einzigen Sektor anzuwenden und das
andere Ende des elastischen Mittels fest mit der Schwungmasse oder dem Antriebsteil zu
verbinden.
Bei der dargestellten Ausführungsform greift das elastische Mittel an der Schwungmasse
an. Man kann jedoch auch die Anordnung so treffen, daß es an dem Antriebsteil angreift
und unter dem Einflüsse der Schwungmasse steht.
Claims (2)
1. Vorrichtung zur Bewegungsübertragung auf Umdrehungsanzeiger nach Patent
178714, dadurch gekennzeichnet, daß das elastische Mittel an der Schwungmasse
(angetriebene Welle) bzw. der Antriebswelle mittels unter dem Einfluß des Gegengliedes
stehenden Hebelarmes angreift.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß das elastische Glied (Feder q) an Zahnsektoren (r) angeordnet
ist, die durch ein auf dem Gegengliede befestigtes Zahnrad (t) bei Geschwindigkeitsänderung zum Ausschlag
gebracht werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE178714T | 1905-09-09 | ||
| DE242260T | 1911-02-18 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE242260C true DE242260C (de) | 1912-01-04 |
Family
ID=34634915
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1911242260D Expired DE242260C (de) | 1905-09-09 | 1911-02-18 |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE242260C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1026104B (de) * | 1955-02-17 | 1958-03-13 | Ici Ltd | Vorrichtung zum Messen des Umlaufes einer Welle |
-
1911
- 1911-02-18 DE DE1911242260D patent/DE242260C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1026104B (de) * | 1955-02-17 | 1958-03-13 | Ici Ltd | Vorrichtung zum Messen des Umlaufes einer Welle |
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