DE24217C - Kühlschrank - Google Patents

Kühlschrank

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DE24217C
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DE
Germany
Prior art keywords
container
cabinet
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zinc
cupboard
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Application number
DENDAT24217D
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English (en)
Original Assignee
F. J. HEILEMANN in Berlin SW., Friedrichstr. 1
Publication of DE24217C publication Critical patent/DE24217C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F25REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
    • F25DREFRIGERATORS; COLD ROOMS; ICE-BOXES; COOLING OR FREEZING APPARATUS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F25D7/00Devices using evaporation effects without recovery of the vapour

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Refrigerator Housings (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Durch die Anwendung des vorliegenden Speisenkühlschrankes soll es namentlich Leuten, denen keine Kellerräume zur "Verfügung stehen, ermöglicht werden, ohne Verwendung von Eis einen die Speisen kühlenden Behälter zu besitzen.
Der Abkühlungsprocefs in diesem Schrank ist ein physikalischer und die Construction desselben folgendermafsen eingerichtet:
In dem aus Holz bestehenden Schrank RR', Fig. i, der durch Zusammenzinken der Wände und Böden hergestellt und von innen mit Leinölfirnifs getränkt ist, sind zwei Zinkstreifen von etwa 3 cm Breite als Einfriedigung der Isolirschicht so angebracht, dafs man von gleichmäfsiger Länge geschnittenes Maurerrohr oder ähnliche rohrartige Gebilde dahinter aufschichten kann, um so eine Isolirschicht von im Durchschnitt 10 cm Wandstärke herzustellen (s. Fig. 1 und 2).
Auf der über dem Holzboden gebildeten Isolirschicht auf den zwei Unterstützungen U U. steht eine flache Schale aus porösem, gebranntem Thon von etwa 2 cm starker Wandung bei 10 cm Tiefe und den sonst zum Schrank in richtigem Verhältnifs stehenden Dimensionen, Fig. i, ss' s". In dieser Thonschale steht ein durch eine Thür für sich abzuschliefsender Kasten, der eigentliche Speisenbehälter S aus Zinkblech, auf vier etwa 2 cm hohen Füfsen u u. Der obere Boden dieses Zinkkastens fällt dachförmig nach zwei Seiten ab und bildet den Unterboden für einen zweiten Behälter B, der an den nach unten abgerundeten Seitentheilen dd durchbrochen ist.
Der Rauminhalt dieses oberen Behälters ist um eine Kleinigkeit kleiner als der der Schale, nach Abrechnung des durch den Zinkkasten S daraus verdrängten Raumes. Während die zwei Seiten des Schrankes gleichmäfsig .in der Anordnung sind, weichen die Vorder- und Hinterseite insofern von den vorigen "ab, als sowohl die Thür des Schrankes als auch die Hinterwand in der Höhe des Thonschalenniveaus durchgehende Zuglöcher haben (also durchbrochen sind), welche vorn an der Thür durch einen Intervallenschieber S, Fig. 2 und 3, verschlossen werden können und "an der Hinterwand in einen Sammler K münden, Fig. 2. Der Sammler endet mit einer Tülle, aufweiche ein Kautschukschlauch T gesteckt wird, der sich nach dem Ende hin trompetenartig auf etwa 10 cm erweitert und innerhalb einen Ring mit daran befestigtem kleinen zweispitzigen Anker enthält.
Dieser kleine Anker ist mit der Kette so kurz, dafs er im gewöhnlichen Zustande nicht über das Ende des Kautschukschlauches hervorsteht, sondern kürzer als dieser ist. Schlägt man das trompetenartige Ende des Schlauches etwas zurück (s. Fig. 2, T) und steckt den Anker durch die Oeffnung des Zugloches einer Ofenthür und schlägt dann das aufgeschlagene Ende wieder herunter, dann verschliefst der Schlauch luftdicht das Zugloch und überträgt den Luftzug des Ofens auf den Schrank.
Man füllt nun entweder die Thonschale mit kaltem Wasser oder verschliefst durch Ueberlegen der Durchbrechungen d d' den Zinkbehälter B mit nassen Lappen und füllt diesen Behälter mit Wasser, das nun langsam die
Seitenwände des Zinkeinsatzes S abkühlend berieselt, um sich unten in der Thonschale zu sammeln.
Durch die Oeffnungen des Intervallenschiebers S, Fig. 2, beginnt die Luft zu circuliren, welche den ganzen inneren Raum des Schrankes durchströmt und, begünstigt durch die Luftschicht //, Fig. ι, eine schnelle Vertheilung des Wassers in Dampffofm dadurch bewirkt, dafs die freiliegende, aus Rohr oder dergleichen hergestellte Isolirschicht einen grofsen Theil der Feuchtigkeit, auch durch die poröse Thonschale hindurch, zunächst aufnimmt, um sie dann successive durch den Schlauch in den Ofen abzuleiten. Durch diese Verdampfung tritt eine verhältnifsmäfsig schnelle Abkühlung des Wassers bis zum Gefrieren desselben ein.
Selbstverständlich kann der beschriebene Schrank auch als Eisschrank dienen, indem der Behälter B zur Aufnahme des Eises dient.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Die Anwendung der Thonschale sowie die Einrichtung des Schrankes mit den zwei Isolirschichten durch Luft und rohrähnliche Gebilde nebst dem nach zwei Seiten dachförmig abfallenden Boden zur Berieselung der Seitenwände des Behälters S, sowie ferner die Combination dieses Schrankes mit dem Stubenofen oder der Esse.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT24217D Kühlschrank Active DE24217C (de)

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