DE242004C - - Google Patents

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DE242004C
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bottle
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67BAPPLYING CLOSURE MEMBERS TO BOTTLES JARS, OR SIMILAR CONTAINERS; OPENING CLOSED CONTAINERS
    • B67B3/00Closing bottles, jars or similar containers by applying caps
    • B67B3/02Closing bottles, jars or similar containers by applying caps by applying flanged caps, e.g. crown caps, and securing by deformation of flanges
    • B67B3/10Capping heads for securing caps
    • B67B3/14Capping heads for securing caps characterised by having movable elements, e.g. hinged fingers, for applying radial pressure to the flange of the cap

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sealing Of Jars (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 242004 KLASSE 64 b. GRUPPE
in MONTREUIL, Frankr. ■■
angelenkter Klauen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 31. März 1910 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung, um Flaschen oder andere Behälter irgendwelcher Art nach ihrem Verschluß mittels eines Korkens o. dgl. mit einer Kapsel aus Stanniol o. dgl. zu versehen.
Der Erfindungsgegenstand ist in der beiliegenden Zeichnung veranschaulicht. In derselben zeigt
Fig. ι einen senkrechten Schnitt in der ίο Achsenrichtung des Verschließkopfes der Verkapselmaschine, wobei die wirksamen Teile in ihrer Ruhelage dargestellt sind.
Fig. 2 zeigt in einer ähnlichen Schnittansicht wie Fig. ι die Vorrichtung bei der Lage der Teile, welche sie einnehmen, nachdem sie am Ende ihrer Wirksamkeit angelangt sind. Fig. 3 zeigt in einer schaubildlichen Ansicht die die Schließvorrichtung bildenden wirksamen Teile der Vorrichtung nach ihrer Herabnähme von dem Verschließkopf der Maschine; einige Elemente der Vorrichtung sind aus derselben herausgenommen gedacht.
Fig. 4 und 5 zeigen ebenfalls in schaubildlichen Ansichten zwei Typen der verschiedenen Verschlußkapseln, die unter geringen Abweichungen der Abmessungen gewisser Teile durch die dargestellte Verschließvorrichtung am Flaschenkopf befestigt werden können.
Den wesentlichsten Teil der Vorrichtung bildet ein Kranz von Klauen a, die durch ■ einen federnden Ring m zusammengehalten werden/ Dieser Klauenkranz hat die Gestalt eines Hohlkegels, der sich nach oben hin in einen zylindrischen Teil b fortsetzt. Letzterer endet oben in dem Kniegelenkkranz c. Jedes Klauenelement α besitzt an seiner Innenseite an der Basis des Hohlkegels einen schnabelartigen Teil d, welcher den wirksamen Teil der Klaue bildet.
In dem durch die Gesamtheit der Klauen gebildeten Hohlkegel ist eine Kappe e untergebracht, welche einen Zentrierungsrand oder -flansch besitzt und sich in einen Schaft f erstreckt, der zur Befestigung der Kappe in der zentralen Ausbohrung eines anderen Schaftes g dient. Dieser Schaft g vermag in einer zylindrischen Muffe h, welche in den unteren Teil der Verkapselmaschine eingeschraubt wird, eine Gleitbewegung auszuführen.
Der Schaft g besitzt unten einen flanschartigen Teil i, welcher eine kreisförmige, im Querschnitt halbrunde Nut / enthält. Letztere dient zur Unterstützung der oberen Teile der verschiedenen Kniescheiben c der Klauen a. Zwischen dem Flansch i und der Kappe e trägt der Schaft f konzentrisch an demselben eine Büchse k, welche eine elastische Scheibe I in sich einschließt. An dem oberen Rande dieser Büchse k ist eine Ausnehmung vorgesehen, welche im Querschnitt von der Größe eines Viertelkreisbogens ist. Mit dieser Ausnehmung ergänzt sich die im Flansch i des
Schaftes g vorgesehene Nut / zu einer Einfassung für die Kniegelenke der Klauen a. Die so geschaffene Einfassung ist durch die Einschaltung der elastischen Scheibe I nachgiebig gemacht. .
Die Muffe h ist innen mit einer Hülse η ausgefüttert, welche in ihrer Lage durch einen Ring ο gehalten wird, den man in den un- ■ teren Teil der Muffe h einschraubt. Die Hülse η
ίο besitzt eine entsprechend geräumige Ausnehmung für die Unterbringung der Klauen a. Nach oben hin geht die Innenfläche der Hülse η in eine Abschrägung über, gegen welche sich der konische Teil des Klauen-
ig kranzes α beim Verkapselungsvorgang anlegt. Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende.
Nachdem die Kapsel auf die Mündung des Flaschenhalses aufgelegt worden ist, der einen Randwulst von entsprechender Gestaltung besitzt; wird die Flasche auf den Halteteller der Maschine aufgesetzt und der Antriebshebel derart bewegt, daß die Flasche gegen den Verschließkopf der Maschine geführt wird.
Bei dieser Bewegung wird der Eintritt der Kapsel in die Muffe h durch die Abrundung des Ringes 0 begünstigt. Hierauf wird die Kapsel in die Klauen α eingeführt. Diese werden in ihrer ausgespreizten Lage durch einen in den unteren Teil der Ausfütterungshülse eingesetzten Anschlagring -p festgehalten. Um ein freies ungehindertes Einführen der Kapsel in die Klauen α zu ermöglichen, sind die Klauen an ihrer unteren Seite entsprechend abgerundet. Bei der weiteren Bewegung der Teile findet eine Verschiebung des die Klauen α tragenden Teiles der Vorrichtung statt. Hierbei stoßen die Klauen mit ihren schrägen Außenflächen gegen die innere Abschrägung der Hülse n. Die Klauen werden infolgedessen veranlaßt, sich in der konischen Hülse η zusammenzuschließen. Hierbei gelangen die Klauen mit ihrem Schnabel zur Einwirkung auf den unteren Rand der Kapsel, bis das Festspannen der Kapsel unter dem Randflansch der Flaschenmündung bewirkt ist.
Die Bewegung der Klauen α vollzieht sich
mithin in einer zweifachen Richtung, nämlich in senkrechtem und alsdann in wagerechtem Sinne, wobei das Zusammenschließen der Klauen gegen die Achse der Flasche hin erfolgt, so daß die Klauen zu direkter Einwirkung auf den Rand der Kapsel zwecks Einpressens desselben in die unterhalb des oberen Randflansches der Flasche befindliche Auskehlung veranlaßt werden.
Wenn man die Flasche aus dem Verschließkopf der Maschine herausführt, so bewegen sich die Klauen α sowie die Organe, durch welche letztere getragen werden, der Bewegung der Flasche entsprechend, bis die unteren Enden der Klauen an der Schulter p der Hülse anstoßen. In diesem Augenblick bewegen sich die Klauen β unter dem Einfluß des Gewichtes der beweglichen Organe sowie unter der Wirkung einer um den oberen Schaft q der Maschine gelegten Feder r auseinander. Die mit der Kapsel versehene Flasche kann alsdann ohne irgendwelches Hindernis aus der Maschine herausgenommen werden. .
Wenn bei der Verkapselung einer größeren Reihe von Flaschen eine Flasche mit einem etwas höheren oder von den übrigen abweichenden Randflansch den wirksamen Teilen des Schließkopfes dargeboten wird, so findet dieser Unterschied in der äußeren Gestaltung des Flaschenhalses unter der Wirkung des elastischen Ringes I selbsttätig einen entsprechenden Ausgleich. Dieser Ring I gestattet nämlich der Kappe e und den Schnäbeln der Klauen a, die von ihnen eingenommene Höhenlage entsprechend zu verändern und sich unter Anpassung an die jeweilige Umrißgestaltung des Randflansches des Flaschenhalses einzustellen. Diese Veränderung der Lage der Klauen α mit Beziehung zur Kappe e vollzieht sich ohne Störung des Verkapselungsvorganges, indem die Kniegelenke der Klauen nur eine Verschiebung der Lage der Büchse k herbeiführen, die sich der Kappe β nähern oder von derselben entfernen kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Vorrichtung zum Verkapseln von Flaschen u. dgl. mittels kranzweise an die Druckspindel angelenkter und durch eine innen konische Hülse zusammenzuschließender • Klauen, dadurch gekennzeichnet, daß die Gelenke (c) der Klauen (a) zwischen einer an der Druckspindel (g) befestigten oberen Lagerschale (i) und einer durch eine elastische Scheibe (I) auf der Druckplatte (e) abge-• stützten unteren Lagerschale (k) elastisch gelagert sind, um durch Abweichungen der Flaschenhälse bedingte Veränderungen der Lage der Klauen zur Druckplatte zu ermöglichen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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