DE2410753B2 - Vorrichtung zum bereitstellen und zufuehren einer aus mehreren mischungskomponenten bestehenden farbe zum farbkasten eines farbwerks einer tiefdruckmaschine - Google Patents

Vorrichtung zum bereitstellen und zufuehren einer aus mehreren mischungskomponenten bestehenden farbe zum farbkasten eines farbwerks einer tiefdruckmaschine

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DE2410753B2
DE2410753B2 DE19742410753 DE2410753A DE2410753B2 DE 2410753 B2 DE2410753 B2 DE 2410753B2 DE 19742410753 DE19742410753 DE 19742410753 DE 2410753 A DE2410753 A DE 2410753A DE 2410753 B2 DE2410753 B2 DE 2410753B2
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Description

an einem im Farbkreislauf vorgesehenen Farbbehälter angeordnet ist, und sorgt daraufhin automatisch für die Bereitung und Zufuhr einer vorgegebenen Farbmenge mit der am Sollwerteinsteller eingestellten Zusammensetzung zum Farbbehälter. Die Ansteuerung durch den am Farbbehälter vorgesehenen Füllstandfühler ermöglicht das automatische Nachfüllen von Farbe in den Kreislauf, sobald der Füllstand der Farbe im Farbbehälter einen unteren Grenzwert unterschreitet.
Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung weist der Sollwerteinsteller zum Einstellen der Zusammensetzung der dem Farbbehälter zuzuführenden Farbe ein Anzeigewerk zum Anzeigen der eingestellten Sollzusammensetzung auf. Weiterhin ist ein Istwertanzeigewerk vorgesehen, das die Zusammensetzung der im Farbbehälter befindlichen Farbe anzeigt. Soll nach Durchführung eines Druckauftrages der im Farbbehälter noch vorhandene Farbrest entfernt werden, dann ermöglicht das Istwertanzeigewerk eine genaue Angabe der Istzusammensetzung dieses Farbrestes und erleichtert daher seine Wiederverwendung bei einem anderen späteren Druckprogramm.
Gemäß einer vorteilhaften weiteren Ausgestaltung der Erfindung wird das Istwertanzeigewerk von einem Rechenwerk gespeist, das mit den von der Meßeinrichtung der Dosiereinrichtung gelieferten Meßwerten und mit dem Meßwert einer Meßeinrichtung zum Erfassen der im Kreislauf befindlichen Farbmenge beaufschlagt wird und in dem jeweils die neue Zusammensetzung der im Kreislauf befindlichen Farbe ermittelt und dem Istwertanzeigewerk zugeführt wird. Das Istwertanzeigewerk liefert auf diese Weise fortlaufend eine genaue Anzeige der Zusammensetzung der im Kreislauf befindlichen Farbe.
Der Sollwerteinsteller kann von Hand eingestellt werden, jedoch ist nach einer besonders vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung zur Einstellung des SoIlwerteinstellers ein Führungsgrößenrechner vorgesehen, dem der Meßwert einer Abtastvorrichtung zugeführt wird, die die Farbwerke (beispielsweise Farbdichte) von unter Verwendung der im Kreislauf befindlichen Farbe im Druckwerk auf den Bedruckstoff laufend aufgedruckten Meßfiächen abtastet, und in dem die Farbmeßwerte mit den für die Farbwerte vorgegebenen Sollwerten verglichen und bei auftretender Differenz zwischen Sollwerten und Istwerten ein Sollwert für die Farbe ermittelt wird, der derart bemessen ist, daß die Zusammensetzung der im Kreislauf befindlichen Farbe beim nachfolgenden durch das Dosierwerk gesteuerten NachfQIlvorgang in dem Sinne geändert wird, daß die Farbwerte des Druckes an den vorgegebenen FarbwertesoHwert herangeführt werfen. Der Führungsgrößenrechner ermöglicht also in Verbindung mit der Farbwertemeßeinrichtung eine gezielte, an das Druckergebnis automatisch angepaßte Farbänderung, wodurch eine vorgegebene gleichbleibende Druckqualität gewährleistet und damit der Makulaturanfall außerordentlich gering gehalten werden kann.
Vorzugsweise ist anstelle des Führungsgrößenrechners, des Rechenwerkes zur Ermittlung der Istzusammensetzung der im Kreislauf befindlichen Farbe, des Programmschaltwerkes sowie der Vergleichseinrichtung des Dosierwerkes ein Prozeßrechner vorgesehen, der so programmiert ist, daß er die vom Führungsgrößenrechner, vom Rechenwerk vom Programm schaltwerk und von der Vergleichseinrichtung durchzuführenden Operationen selbsttätig ausführt. Es ist vorteilhaft, den Prozeßrechner auch zur Ansteuerung von an weiteren Druckwerken vorgesehenen Vorrichtungen zur Bereitstellung einer bestimmten Farbe einzusetzen und dementsprechend im Multiplexbetrieb zu betreiben.
Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung mündet in den Vormischbchälter, das Mischsystem
ίο oder direkt in den Farbkreislauf eine Zuleitung zum Zuführen von Farbresten, über die ein zur Wiederverwendung vorgesehener Farbrest in den Vormischbehälter, das Mischsystem oder in den Farbkreislauf eingegeben werden kann. Weiterhin ist ein Restfarbenanzeigewerk vorgesehen, das entsprechend der Zusammensetzung eines zuzuführenden Farbrestes einstellbar ist und mit dessen Einstellwerten das Rechenwerk bei Entleerung des Farbrestes in den Farbbehälter beaufschlagt wird, so daß das Rechenwerk auch bei Zuführung von Farbresten die genaue Zusammensetzung der im Farbbehälter befindlichen Farbe ermitteln kann.
Die Erfindung wird nun näher anhand von Zeichnungen erläutert, in denen zeigt
F i g. 1 eine schematische Darstellung einer Ausführungsform der Erfindung,
F i g. 2 ein schematisches Blockschaltbild eines Rechenwerkes zur Ermittlung der Zusammensetzung der Farbe und
F i g. 3 a bis 3 d schematische Darstellungen von verschiedenen Ausführungsbeispielen des Mischsystems.
In Fig. 1 ist schematisch ein Druckwerk 1 einer Tiefdruckrotationsmaschine dargestellt, in dem eine Papierbahn 2 durch einen Formzylinder 3 fortlaufend bedruckt wird. Der Formzylinder 3 taucht in eine Farbwanne 4. die über eine Zuleitung 5 und eine Rückleitung 6 mit einem Farbbehälter 7 in Verbindung steht, der die zur Versorgung des Druckwerkes 1 vorgesehene Farbe 8 enthält. Die im Farbbehälter 7 befindliche Farbe 8 wird fortlaufend mittels einer in der Zuleitung 5 vorgesehenen Pumpe 9 über die Farbwanne 4 im Kreislauf umgewälzt. Farbwanne 4, Zuleitung 5, Rückleitung 6 sowie Farbbehälter 7 bilden also einen Farbkreislauf, in dem der Farbbehälter? nur so viel Farbe aufzunehmen braucht, wie zur Gewährleistung einer zufriedenstellenden Farbzufuhr zur Farbwanne 4 erforderlich ist. Je kleiner die im Farbkreislauf befindliche Farbmenge ist, desto rascher lassen sich gezielte Mischungsänderungen ausführen. Um die Temperatur der Farbe auf einem vorgegebenen Sollwert zu halten, ist eine Temperaturregeleinrichtung 10 vorgesehen, die einen am Farbbehälter? vorgesehenen Temperaturfühler 11 zum Erfassen der Temperatur der Farbe, einen im Farbkreislauf, vorzugsweise in der Rückleitung 6, angeordneten Durchflußkühler 12 und einen Vergleich« 13 umfaßt, in dem die vom Temperaturfühler 11 erfaßte Temperatur der Farbe mit der mittels eines Ein- stellorgane 14 einstellbaren Solltemperatur verglichen wird. Entsprechend dem Ergebnis dieses Vergleiches wird ein den Kühlmittelzufluß zum Durchftußkühlei 12 steuerndes Stellventil 15 eingestellt und dadurch der Wärmeenergieabfluß von der im Kreislauf befind liehen Farbe im Sinne einer Angleichung der Tempe ratur der Farbe an die vorgegebene Solltemperatur beeinflußt.
Der Farbbehälter 7 gehört zu einem Druckwerk.
wobei die Zu- und Rücklcitungen 5, 6 zwischen Farbwanne 4 und Farbbehälter? möglichst kurz und der Farbbehälter 7 so klein wie praktisch möglich sein sollten, damit das im Farbkreislauf befindliche Volumen der Farbe möglichst klein ist, so daß in der später noch angeführten Weise gezielte Mischungsänderungen rasch ausgeführt werden können.
Beim Drucken kann aus der im Bereich der Farbwanne befindlichen Farbe Lösungsmittel verdampfen und dadurch die Viskosität der Farbe ansteigen. Um die Viskosität der Farbe 8 trotz infolge von Verdampfung auftretenden Lösungsmittelverlusten auf einem vorgegebenen Sollwert zu halten, ist eine Viskositätsregeleinrichtung 16 vorgesehen, die einen im Farbkreislauf vorgesehenen Viskositätsfühler 17 zum Erfassen der Viskosität der Farbe, insbesondere ein Rotationsviskosimeter, enthält und einen Vergleicher 18 aufweist, in dem die vom Viskositätsfühler 17 erfaßte Viskosität der Farbe mit der mittels eines Einstellorgans 19 einstellbaren Soll viskosität verglichen wird. Entsprechend dem Ergebnis dieses Vergleiches wird ein in einer zum Farbbehälter 7 führenden Zuführleitung 20 für Lösungsmittel angeordnetes Stellventil 21 angesteuert und dadurch im Bedarfsfalle eine zur Einhaltung der eingestellten Sollviskosität der Farbe erforderliche Lösungsmittelmenge in den Farbkreislauf nachgeliefert. Dadurch wird gewährleistet, daß die im Kreislauf befindliche Farbe trotz Verdampfungsverlusten immer eine der eingestellten Sollviskosität entsprechende tatsächliche Viskosität aufweist.
Die Viskosität der Farbe hängt von ihrer Zusammensetzung ab, die jeweils so gewählt wird, daß optimale Druekergebnisse gewährleistet werden. Die zur Erzeugung optimaler Druckergebnisse erforderliche Süllzusammensetzung und die damit zusammenhängende Sollviskosität der Farbe wird, wie noch erläutert werden wird, insbesondere aus Meßwerten errechnet, die durch Abtasten von im Druckwerk unter Verwendung der vorliegenden Farbe auf den Bedruckstoff aufgedruckten Meßflächen gewonnen werden.
Eine beim Tiefdruck eingesetzte Farbe enthält normalerweise neben der Lösungsmittelkomponente noch eine Farbkomponente und eine Verschnittkomponente. Zum Bereiten einer Farbe für den Farbkreislauf ist ein Mischsystem Λί vorgesehen, das über mindestens eine Entleerungsleitung 24 mit dem Farbkreislauf, vorzugsweise dem Farbbehälter 7, in Verbindung steht und dem zur Bereitung einer Farbe die erforderlichen Mischungskomponenten zugeführt werden. Das Mischsystem kann eine Wirbelkammer, eine Mischpumpe oder der in F i g. 1 dargestellte Vormischbehälter 22 sein. Als Mischpumpe kann beispielsweise eine gleichzeitig auch zum Umwälzen der Farbe im Farbkreislauf dienende Umwälzpumpe eingesetzt werden.
Der in der Ausführungsform nach F i g. 1 vorgesehene Vormischbehälter 22 steht über die Entleerungsleitung 24 mit dem Farbbehälter 7 in Verbindung. In der Entleerungsleitung 24 ist ein Absperrventil 23 vorgesehen. Der Inhalt des Vormischbehälters 22 kann gegebenenfalls auch unmittelbar ir den Farbkreislauf eingeführt werden.
Für den vorliegenden Fall wird angenommen, daß die Farbe aus drei Mischungskomponenten besteht, nämlich einer Farbkomponente, einer Verschnittkomponente und einer Lösu gsmittelkomponente. Es sind daher drei in den Vormischbehälter 22 mündende Zuleitungen 25«, 25 b und 25 c vorgesehen, wobei die Zuleitung 25 a mit der Farbkomponente, die Zuleitung 25 b mit der Verschnittkomponente und die Zuleitung 25 c mit der Lösungsmittelkomponente beschickt sein soll. Die Zuleitungen 25 a, 25 b und 25 c werden vorzugsweise von einer zentralen Versorgungsslelle aus fortlaufend mit den entsprechenden Mischungskomponenten beschickt. In jeder der Zuleitungen 25 α, 256 und 25 c ist ein Absperrventil
26 a, 26 6 bzw. 26 c vorgesehen, das normalerweise geschlossen ist und zum Zuführen der betreffenden Mischungskomponente so lange geöffnet wird, bis eine vorgegebene Menge der betreffenden Mischungskomponente eingeleitet worden ist. Für die mengenmäßige Erfassung der einzelnen Mischungskomponenten ist eine Mengenmeßeinrichtung vorgesehen, die zweckmäßigerweise drei in den jeweiligen Zuleitungen angeordnete Durchflußmengenmesser 27 α, 27 b und 27 c umfaßt. Die drei Durchflußmengenmesser
27 α, 27 b, 27 c ermöglichen eine gleichzeitige Zufuhr der Mischungskomponenten. Falls die einzelnen Mischungskomponenten nacheinander in den Vormischbehälter 22 eingeführt werden, kann als Meßeinrichtung zum Erfassen der eingeführten Mischungskomponenten auch ein am Vormischbehälter 22 angeordneter Füllstandfühler 28 eingesetzt werden, der das Niveau der in den Vormischbehälter 22 eingefüllten Flüssigkeitsmenge erfaßt und daher einen der eingefüllten Menge entsprechenden Meßwert liefert.
Bei Einsatz eines Vormischbehälters 22 als Mischsystem ist dieser zweckmäßigenveise mit einem Rührwerk 29 ausgestattet, mittels dessen die in den Vormischbehälter 22 eingefüllten Mischungskomponenten innig vermischt werden können, bevor der Inhalt des Vormischbehälters 22 in den Farbbehälter 7 entleert wird.
Die Absperrventile 26 a, 26 b und 26 c sind durch zugeordnete Stellorgane 30 α, 30 b und 30 c betätigbar, die von einem Dosierwerk 31 derart angesteuert werden können, daß jeweils voreingestellte Mengen der einzelnen Mischungskomponenten in den als Mischsystem vorgesehenen Vormischbehälter 22 eingefüllt werden. Das Dosierwerk 31 enthält einen Sollwerteinsteller 32, an dem die Zusammensetzung einer im Vormischbehälter 22 zu bereitenden Farbe mit Hilfe von Einstellorganen 33 α, 33 b und 33 c einstellbar ist. Dem Sollwerteinsteller 32 ist zweckmäßigerweise ein Sollwertanzeigewerk 34 zugeordnet, durch das der mittels des Einstellorgans 33 a eingestellte Anteil as der Farbkomponente, der mittels des Einstellorgans 336 eingestellte Anteil bs der Verschnittkomponente und der mittels des Einstellorgans 33 c eingestellte Anteil cs der Lösungsmittelkomponente zahlenmäßig angezeigt wird. Die Einstellorgane 33 α, 336 und 33 c sind beispielsweise als Rastschalter oder als Drucktastenaggregate ausgebildet, und das Sollwertanzeigewerk 34 kann beispielsweise ein mechanisches Anzeigewerk oder ein elektronisches Leuchtziffern- anzeigewerk sein.
Die Anteile der zu bereitenden Farbe werden vor zugsweise in Prozent angegeben, können jedoch aucl in Volum- oder Gewichtsteilen angegeben werden. Nachstehend wird ein im Serienbetrieb arbeitende Dosierwerk erläutert. Die am Sollwerteinsteller 3ί eingestellten Sollwerte as, bs und cs der Sollzusam mensetzung einer im Vormischbehälter 22 zu berei tenden Farbe Können in Form von entsprechende!
609534/25
ίο
den Stellmotor 30 a, der daraufhin das Absperrventi 26 a schließt. Das Triebsystem 26 schaltet dann dii Verteilerglieder 36, 40 und 43 in die nächste Schalt stellung, worauf die dem eingestellten prozentuale! 5 Verschnittanteil b, entsprechende Verschnittmenge ii der vorstehend erläuterten Weise in den Vormisch behälter 22 eingeleitet wird. Nachdem die Zulcitunj der Verschnittmenge abgeschlossen ist, schaltet da: Triebsystem 46 die Verteilerelieder 36, 40 und 43 ii di di Shlll
«nalogen oder digitalen Signalen über Sollwertaus- |»ngsleitungen35a, 356 und 35 c mittels eines Soll-Wertverteilergliedes 36 nacheinander dem Sollwert-•ingang 37 einer Vergleichseinrichtung 38 zugeführt Werden. Der Islwerteingang 39 der Vergleichseinrichlung 38 kann nacheinander über ein Meßwertverteilerglied 40 mit den Meßwertausgangsleitungen 41α, 41 b ■nd 41c der Durchflußmengenmesser 27 α, 27 b und
tic verbunden werden. Die Ausgangsleitung 42 der y lerelieder 36, 40 und 43 ii
Vergleichseinrichtung 38 kann über ein Stellsignal- io die dritte Schaltstellung, in der eine dem eingestellter verteilerglied 43 nacheinander an die Stellsignalein- prozentualen Lösungsmittelanteil c\ entsprechend« gangsleitungen 44 a, 44 b und 44 c der Stellorgane Lösungsmittelmenge dem Vormischbehälter 22 in de; 30a, 30 b und 30 c angeschlossen werden. Sollwert- oben erläuterten Weise zugeführt wird. Das Trieb verteilerglied 36, Meßwertverteilerglied 40 und Stell- system 26 bringt dann die Verteilerglicder 36, 40 um Signalverteilerglied 43 sind über eine gemeinsame 15 43 wieder in ihre Ausgangsstellung zurück' Die in Wirkverbindung 45 synchron durch ein Triebsystem Vormischbehälter 22 befindlichen Mischungskompo 46 verstellbar, mittels dessen die drei Verteilerglieder nenten werden dann mit Hilfe des Rührwerkes 2i 36, 40, 43 nacheinander in drei verschiedene Schalt- innig vermischt, worauf die im Vormischbehälter 11 Stellungen gebracht werden können. Die Vergleichs- befindliche Farbe, welche die am Sollwerteinstellei einrichtung 38 ist derart ausgestaltet, daß sie ein am 20 32 eingestellte prozentuale Zusammensetzung auf· Sollwerteingang37 anliegendes Sollwertsignal mit dem weist, durch Öffnen des normalerweise eeschlossener entsprechenden am Istwerteingang 39 anliegenden Absperrventils 23 über die Enlleerungsleituns 24 ir Meßwertsignal vergleicht und an die Ausgangsleitung den Farbbehälter 7 eingeleitet werden kann "
42 ein Abschaltsignal liefert, sobald das Sollwertsignal Mit Hilfe des Dosierwerkes 31 kann also in ein-
mit dem Meßwertsignal übereinstimmt. Die vom Soll- 25 fächer Weise eine bestimmte Farbmen"e mit der oewerteinsteller 32 gelieferten Sollwertsignale und die wünschten Zusammensetzung im VormischbchäUei von den Durchflußmengenmesser 27α, 27b und 27c 22 bereitet werden. Im Farbbehälter 7 kann also die gelieferten Meßwertsignale können unter Berücksich- für einen Druckauftrag vorgesehene Farbe durch 2etigung des Rauminhaltes des Vormischbehälters 22 gebenenfalls mehrmalige Betätigung des Dosier» crk< so aufeinander abgestimmt werden, daß zum Beispiel 30 31 rasch und zuverlässig bereitgestellt sowie während jeder im Sollwerteinsteller 32 eingestellten Prozent- des Druckvorganges im Bedarfsfalle creänzt sowie ß d hlh durch Einstellung einer anderen Soll/Jiammcnsct-
zung auch gezielt' geändert werden. Da das Dosierwerk 31 ein rasches Nachfüllen von Farbe ermöcliht bh i F
j g zent
größe oder ähnlichem eine bestimmte Volummenge entspnem. Eine derartige Abstimmung bzw. Normieung kann durch Verwendung geebneter Umsetz-, Uf d Vkl
ug g gb , 31 ein rasches Nachfüllen von Farbe ermöc
Umform- oder Verstarkungsgl.eder erfolgen. Falls 35 licht, braucht im Farbbehälter 7 jeweils nur eine verbeispie.sweise der Vormischbehälter 22 zur Bereitung hältnismäßig gerince Farbmenae bereitgestellt zu einer Farbmenge von 50 1 ausgelegt ist, w.rd die Nor- werden, was außerordentlich giinstia fct da sich nach ff ß Durchführung eines DruckauftraEes im Farbbehäl-
ter7 nur noch ein verhältnismäßig kleiner Farbrest befindet ud dh i i
zielt werden kann
Bei dem vorstehend
erläuterten
Dosienvcrk 31
η daÄh-
gg
miening so getroffen, daß einer Sollwerteinheit von
1·,. eine Volumeinheit von 0 5 1 entspricht■ Gegebe- ur noch ein verhältnismäßig kleiner Farbrest
nenfalls kann eine Umschaltmoghchkeit fur den Nor- 40 befindet und daher ein geringer Restfarbenanfall ermierungsfaktor vorgesehen werden, damit nicht nur zielt werden kann
eine Farbmenge von 50 1 sondern auch noch andere
SS^ .beispielsweise
Zur Bereitung einer Farbf im Vormischbehälter 45 Ä
22 w.rd zunächst am Sollwerteinsteller 32 die ge- werden, so daß dann die
inTdtn PdrreTntUah t ^mHenSeHtZRnf-teingeStHIh Ρ™™Ώ Pa^IelbetriebSSt
und dann das Triebsystem 46 durch Betätigung des system M eingeführt werden können
Ausloseoreans 47 von Hand in Tätigkeit gesetzt. Das Die Beri 7
Triebsystem 46 schaltet daraufhin die' Verteiler- 50 sofi'e die^ ^bSito^?^ ta«£
glieder 36. 40 und 43 in die erste Schaltstellung, in Farbbehälter 7 erfTg? SrzuJwS unSr Steue^g
der ein dem eingestellten prozentualen Farbkompo- durch ein PLi 1 VT J u h
nentenanteil as entsprechendes Sollwertsignal 5er Ά^^^^Ά
Vergleichseintnchtung 38 zugeführt wird, die darauf- über eine Stpi«»riA;t.,Tw. ca ·Γ ,?
hin über die Leitung«, das Stellsignalverteilerglied 55 übe e'n» ÄS8C? Th ρ κ" T
43 und die Leitung 44« ein Einschaltsignal an den übei eine SeuerlS« L™ ^ Ruh™^k
Stellmotor 30« liefert, wodurch das normalerweise zum Si^ d*Tl III
geschlossene Absperrventil 26« geöffnet wird, so daß steht Das
LhFb^ "J?S
mengenmesser 27« liefert über die Leitung 41 α und EfähT Z *OiimL% »>« Dos.ereerk 3! zur
das Meßwertverteilerelied 40 ein Meßsignal, das der
b den Vonn.schbeha.ter22 emgeströmten Farbkomponentenmenge proportional ist. Soba d die in dem 65
VormiSchbeh!ltef22P abgegebene Farbkomponentenmenge dem eingestellten Sollwert entsprich«, hefen <be Vergle.chse.nnchtung38 ein Ausschalts.gnal an
chÄiiS\ g° So»»erten entsprc
werk 29 über die S*££e7f^j£SZ schaltwerk 48 für eine zum mn.gen ^mischen der
Mischungskomponenten ausreichenden Zeitspanne in Tätigkeit gesetzt. Nach Beendigung des Mischungsvorganges wird das Stellorgan 53 über die Sleuerleitung 52 angesteuert und dadurch das Absperrventil 23 geöffnet, so daß die im Vormischbehäitcr 22 befindliche Farbe über die Entleerungsleitung 24 in den Farbbehälter 7 fließen kann. Nach Entleerung des Vormischbehälters 22 wird die Ansteuerung des Stellorgans 53 unterbrochen und dadurch das Absperrventil 23 wieder geschlossen.
Vorzugsweise ist das Programmschaltwerk 48 über eine Steuerleitung 53 von einem am Farbbehälter 7 vorgesehenen Füllstandfühler 54 ansteuerbar, der an das Programmschaltwerk 48 ein Ansteuersignal liefert, wenn der Farbpegel im Farbbehälter 7 unter einen vorgegebenen unteren Grenzwert absinkt. Sobald also der Farbpegel im Farbbehälter 7 unter den vorgegebenen unteren Grenzwert absinkt, wird das Programmschaltwerk 48 in Tätigkeit gesetzt und auf diese Weise automatisch eine vorgegebene Menge Farbe mit der am Sollwerteinsteller 32 eingestellten Sollzusammensetzung in den Farbbehälter 7 nachgefüllt.
Bei Ausführung des Druckauftrages ist es zur Erzielung optimaler Druckergebnisse gegebenenfalls erforderlich, die Zusammensetzung der im Farbbehälter 7 befindlichen Farbe zu ändern. Dazu wird am Sollwerteinsteller 32 eine der gewünschten Änderung entsprechende unterschiedliche Sollzusammensetzung eingestellt, so daß bei einer nachfolgenden Ansteuerung des Programmschaltwerkes 48 entweder von Hand mittels des Auslöseorgans 49 oder durch den Füllstandfühler 54 im Vormischbehälter 22 eine vorgegebene Farbmenge mil der neuen Sollzusammensetzung bereitet und in den Farbbehälter 7 eingefüllt wird. Dabei ändert sich die Istzusammensetzung der nunmehr im Farbbehälter 7 befindlichen Farbe. Damit die Istzusammensetzung der im Farbbehälter 7 befindlichen Farbe dem Bedienungspersonal auch nach Mischungskorrekturen stets zur Verfügung steht, ist ein Istanzeigewerk 55 vorgesehen, an dem die Istzusammensetzung ah br ct der im Farbbehälter 7 befindlichen Farbe fortlaufend zahlenmäßig angezeigt wird. Nach Durchführung einer Mischungskorrektur kann man die neue Istzusammensetzung ai ni-ie *»/ „,.„ und C1- ncu der im Farbbehälter 7 befindlichen Farbe ermitteln, wenn man unmittelbar vor dem Einführen der zur Mischungskorrektur im Vormischbehälter 22 bereiteten Farbe in den Farbbehälter? die im Farbbehälter 7 einschließlich Zuleitung 5. Farbwanne 4 und Rückleitung 6 befindliche Farbgesamtmenge GMafestgestellt hat. Zum Erfassen der im Farbbehälter 7 einschließlich Umlauf befindlichen Farbgesamtmenge ist am Farbbehälter 7 eine Inhaltsmengenmeßeinrichtung 56 vorgesehen, die einen der Farbgesamtmenge im Farbbehälter 7 einschließlich Umlauf entsprechenden Meßwert liefert Von der Farbgesamtmenge GMrlt ist die Istzusammensetzung a{ all, biaU und c, „,, bekannt, so daß die im Farbbehälter 7 einschließlich Umlauf befindlichen Einzelkomponenten durch Au.: a. CiM
und C
(Λ! , eecebci:
sind. Die bei Durchführung einer Mischun^korrek tür zunächst in den Vormischbehälter 22 unJ schließ lieh in den Farbbehälter 7 eingeführten Einzelkomponentenmengen Ai„-r(t,„r. Bkorr>tlu,. CK„„,t!ur sind durch die am Sollwerteinsteller eingestellte neue Sollzusammensetzung a4(U, r», „,.„ und cs niu gegeben.
Zweckmäßigerweise werden jedoch die in den Vormischbehälter 22 nacheinander eingeführten Einzelmengenkomponenten AKoneklur, BKorreklur und (^Korrektur meßtechnisch durch eine am Vormischbehälter 22 vorgesenene Inhaltmengenmeßeinrichtung 57 erfaßt. Die nach Durchführung einer Farbkorrektur im Farbbehälter 7 einschließlich Umlauf befindlichen neuen Einzelkomponentenmengen ergeben sich zu
^neu "alt > " Korrektur* "neu "ah ' "Korrektur
und C,H.U = Call + CKorreklu,. Die nach Durchführung der Korrektur im Farbbehälter 7 einschließlich Umlauf befindliche neue Farbgesamtmenge GMncu ergibt sich zu GMneu = Anea + Bneu + Cni,„. Die neue Istzusammensetzung der im Farbbehälter 7 einschließlich Umlauf befindlichen Farbe ist also
i,nn O1 neu "neu' *-**** neu
und ο, ,„,„ = Cncu/GMneu. Man kann also aus den Meßwerten der Inhaltsmeßeinrichtung 56 und 57 und der bekannten alten Istzusammensetzung der Farbe im Farbbehälter 7 die sich bei einer Mischungskorrektur ergebende jeweilige neue Istwertzusammensetzung rechnerisch ermitteln und von Hand in das Istwertanzeigewerk 55 einführen.
Gemäß einer Ausgestaltung der Erfindung ist zur schnellen und fehlerfreien Ermittlung der Istzusammensetzung der beim Druck eingesetzten Farbe ein Rechenwerk 58 vorgesehen, dem die Meßwerte der Inhaltsmeßeinrichtungen 56 und 57 über Leitungen 59 und 60 zugeführt werden und das über Leitungen 61 α, 61 b und 61 c mit dem Istwertanzeigewerk 55 in Verbindung steht. Das Programmschaltwerk 58 ist über eine Ansteuerleitung 62 mit dem Rechenwerk 58 verbunden und steuert dieses während jedes durch Betätigung des Auslöseorgans 49 oder durch den Füllstandfühler 54 ausgelösten Nachfüllvorganges an.
Falls durch den Nachfüllvorgang die Zusammensetzung der im Farbbehälter 7 befindlichen Farbe verändert wird, errechnet das Rechenwerk 58 die neue Istzusammensetzung der anschließend im Farbbehälter befindlichen Farbe. Die errechnete neue Istzusammensetzung wird dem Istwertanzeigewerk 55 zugeführt, das dann die neue Istzusammenführung der beim Druck verwendeten Farbe anzeigt.
Die beim Ausführen eines Druckauftrages verbrauchte Farbmenge kann im Bedarfsfalle meßteehnisch mit Hilfe der für den Farbkreislauf vorgesehenen Inhaltsmengenmeßeinrichtung 57 erfaßt und einem nicht näher dargestellten Verbrauchsanzeigewerk zugeführt werden. Dem Verbrauchsanzeigewerk können auch noch der Produktionsmenge proportionale Meßwerte zugeführt werden, so daß am Vcr brauchsanzeigewerk neben oder anstatt des tatsäch liehen Gesamtverbrauchs oder des Verbrauchs prc Zeiteinheit auch noch der Verbrauch pro Produk tionsemheit (z. B. Bogen) angezeigt werden kann Das Verbrauchsanzeigewerk ermöglicht eine vorteil hafte Überwachung des Farbverbrauchs.
F-1 μ 2 zeigt ein schematisches Blockschaltbik eines Rechenwerkes zur Ermittlung der nach Mi Sihuncskorrekturen vorliegenden neuen Istzusam mensetzung der Farbe. Das in F i g. 2 dargestellt! Rechenwerk ist ein Analogrechenwerk, wobei zur» Verständnis der Erfindung nicht näher erforderlich Speicher- und Steuerkreise nicht dargestellt sind. Da
13 ~ 14
Rechenwerk 58 enthält drei Rechenkanäle 63 a, 636 Vormischbehälter 22 einlaufen kann. Das Programmund 63 c zur Errechnung der prozentualen Istwerte schaltwerk 48 steuert auch das Rechenwerk 58 an, ah 6, und C1 der Istzusammensetzung der Farbe. das über Leitungen 73 a, 73 6 und 73 c mit dem Rest-Jeder Rechenkanal 63 a, 636 bzw. 63 c enthält einen farbenanzeigewerk 70 in Verbindung steht und in Multiplizierer 64 a, 646 bzw. 64 c, einen Summierer 5 ähnlicher Weise wie bei einem Nachfüllvorgang unter
65 a, 65 ft, 65 c sowie einen Dividierer 66 a, 666 und Berücksichtigung der in» Restfarbenanzeigewerk ein-
66 c. Da die Rechenkanäle 63 α, 636, 63 c identisch gestellten Zusammensetzung die Zusammensetzung aufgebaut sind, wird nachstehend nur der Rechen- der im Farbbehälter 7 einschließlich Umlauf befindkanal 63 a näher erläutert Der am Eingang des liehen Farbe ermittelt und entsprechende Werte an Rechenkanals 63 a vorgesehene Multiplizierer 64 a io das Istwertanzeigewerk 55 liefert. Die Wiederverweist einen Eingang für den von der Inhaltsmengen- wendung von Farbresten ist also bei der Vorrichtung meßeinrichtung 56 gelieferten Meßwert GMaU und nach der Erfindung völlig problemlos.
einen Eingang für den im Istwertanzeigewerk 55 vor- Das Sollwertanzeigewerk 34, das Istwertanzeigehandenen Sollwert α/e« auf. Der Multiplizierer 64 a werk 55 und das Restfarbenanzeigewerk 70 sind liefert einen der Einzelkomponentenmenge ,4 0/r ent- 15 zweckmäßigerweise am Bedienungsstand des Drucksprechenden Ausgangswert, der dem Summierer 65 a werkes angeordnet, an dem ebenfalls auch noch die zugeführt wird, der auch noch mit dem von der Einstellorgane 14, 19, 33 a, 336 und 33 c sowie 49 Inhaltsmengenmeßeinrichtung 56 gelieferten Meß- und 69 angeordnet sind, so daß das Bedienungsperwert AKorrekt?T beaufschlagt wird. Der am Ausgang sonal im Bedarfsfalle die Temperatur, Viskosität sodes Summierers 65 a auftretende Summenwert ao wie Zusammenseizung der für den Druck vorgesehe- Anm = Aalt -r AKorrektur wird dem Dtvidierer 66 a als nen Farbe rasch einstellen bzw. ändern kann. Die für Dividend zugeführt. Dem Dividierer 66 a wird weiter- einen Druckauftrag erforderliche Farbe kann rasch hin der Wert GMnea als Divisor zugeführt. Der am durch entsprechende Einstellung des Sollwerteinstel-Ausgang des Dividierers 66 a auftretende Quotient Iers32 sowie Betätigung des Programmschaltwerkes A„euIGMnea ist der neue prozentuale Istwert O1 neu, 25 48 bereitgestellt werden, wobei gegebenenfalls auch der dem Istwertanzeigewerk 55 zugeführt wird und bereits vorhandene Farbreste rasch und problemlos dort an die Stelle des alten Istwertes α, o„ tritt. Der mit verwendet werden können. Fails sich beim Wert GAin^0 wird entweder von der Inhaltsmengen- Drucken herausstellt, daß die Farbe einer Korrektur meßeinrichtung 56 abgegriffen oder vorzugsweise aus bedarf, kann diese rasch durch entsprechende Vordem Wert GW0,, durch Summierung mit der. dem 30 stellung des Sollwerteinstellers 32 in die Wege geleitet Vormischbehälter 22 zugeführten Mischungsmenge werden.
GMKorrektur = AKorrektur + BKorrekiar - CKorrektar er- Zur Erzielung möglichst einwandfreier Druckmittelt, ergebnisse werden unter Verwendung der im Farbin den Rechenkanälen 636 und 63 c werden je- behälter 7 befindlichen Farbe auf die durch das veils in ähnlicher Weise die Istwerte 6, eu und cf ncil 35 Druckwerk 1 laufende Papierbahn 2 laufend Meßder weiteren Mischungskomponenten rechnerisch er- flächen aufgedruckt, deren Farbwerte, z. B. Dichte, mittelt, so daß das Istwertanzeigewerk 55 stets die durch eine Farbwertemeßeinrichtung 74 abgetastet tatsächliche Istzusammensetzung der im Farbbehäl- werden. Die von der Farbwertemeßeinrichtung 74 geter7 einschließlich Umlauf befindlichen Farbe an- lieferten Farbmeßwerte werden einem Führungszeigt. 40 größenrechner 75 zugeführt, in den auch mittels eines Falls nach Abschluß eines Druckprogramms der Farbsollwerteinstellers 76 die gewünschten Farbsollim Farbbehälter 7 einschließlich Umlauf befindliche werte eingegeben werden. Der Führungsgrößenrech-Farbrest entfernt werden muß, weil beispielsweise ner75 vergleicht die von der Farbwertemeßeinrichfür das nächste Druckprogramm eine ganz andere tung 74 gelieferten Farbmeßwerte mit den eingestell-Farbe verwendet wird, kann man also die genaue 45 ten Farbsollwerten. Falls die Differenzwerte auftre-Zusammensetzung des Farbrestes vom Istwert- ten, errechnet der Führungsgrößenrechner 75 aus anzeigewerk 55 ablesen und an den Kannen anbnn- diesen Differenzwerten nach einem vorgegebenen gen, in die der Farbrest abgefüllt wird. Modell neue Sollwerte für die Zusammensetzung der In das Mischsystem M mündet zweckmäßiger- Farbe, wobei diese neuen Sollwerte derart bemessen weise auch eine Zuleitung 67 zum Zuführen von 50 sind, daß die Farbwerte der ausgedruckten Meß-Farbresten, die beispielsweise von einem nicht dar- werte wieder an die eingestellten Farbsollwerte hergestellten Fülltrichter gespeiste Zuleitung ist mit angeführt werden.
einem Absperrventil 68 versehen, das vom Pro- Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Ergrammschaltwerk 48 ansteuerbar ist, das mittels eines findung ist der für die Zusammensetzung der Farbe Einstellorgans 69 auf ein Restfarbenzuführprogramm 55 vorgesehene Sollwerteinsteller 32 durch den Fühumschaltbar ist. Weiterhin ist dem Rechenwerk 58 rungsgrößenrechner 75 auf die gegebenenfalls errechauch ein Restfarbenanzeigewerk 70 zugeordnet, das nete neue Sollzusammensetzung der Farbe eingestellentsprechend der Zusammensetzung eines zur Wie- bar, so daß dann bei einem nachfolgenden Nachfüllderverwendung vorgesehenen Farbrestes einstellbar Vorgang die Zusammensetzung der im Farbbehälter 7 ist. Bei Wiederverwendung eines Farbrestes wird am 60 befindlichen Farbe in dem gewünschten Sinne ge-Restfarbenanzeigewerk 70 zunächst die Istzusammen- ändert wird. Mit Hilfe der Farbwertemeßeinrichtung Setzung an br und cr des Farbrestes eingestellt und 74 lassen sich bereits frühzeitig Farbwerteabweidann das Restfarbenzuführprogramm des Programm- chungstendenzen erfassen, auf die dann der Fühschaltwerkes 48 durch Betätigen des Einstellorgans rungsgrößenrechner 75 unverzüglich anspricht und 69 ausgelöst. Das Programmschaltwerk 48 betätigt 65 die entsprechende neue Sollzusammensetzung de daraufhin einen für das Absperrventil 68 vorge- Farbe ermittelt.
sehenes Stellorgan 72, damit nunmehr über die Zu- Falls die vom Führungsgrößenrechner 75 ermittelte
leitung 67 eine vorgegebene Farbrestmenge in den neue Sollzusammensetzung merklich von der bisher
if
15 16
eingestellten Sollzusammensetzung abweicht, wird 16 wird daher so ausgestaltet, daß bei Änderung der
durch den Führungsgrößenrechner 75 zweckmäßiger- Einstellung des Sollwertorgans, d. h. zur gezielten weise das Programmschaltwerk 48 über die Steuer- Änderung der Viskosität der Farbe, nicht das Stellleitung 77 angesteuert, woiauf dann Farbe mit der ventil 21, sondern das Stellventil 26 a bzw. 26 b und/
neuen Zusammensetzung in den Farbbehälter 7 nach- 5 oder 26 c über eine vom Vergleicher 18 ausgehende
gefüllt und dementsprechend die Zusammensetzung Steuerleitung 79 a, 79 ft bzw. 79 c angesteuert wird,
der im Farbbehälter 7 befindlichen Farbe sofort in Die zur gezielten Änderung der Viskosität erforder-
dem gewünschten. Sinne verändert wird. Gegebenen- liehe Zufuhr an Lösungsmittel bzw. an Verschnitt
falls kann der Führungsgrößenrechner 75 auch der- und/Oder Farbkomponente erfolgt also über die mit
artig ausgestaltet sein, daß bei Abweichung der Färb- io den Durchflußmengenmessern 27a, 276 und 27 c
istwerte von den eingestellten Farbsollwerten der ausgestatteten Zuleitungen 25 a, 25 b und 25 c. Die
Sollwerteinsteller 32 unter Berücksichtigung der im Durchflußmengenmesser ermöglichen eine meßtech-
Farbbehälter 7 einschließlich Umlauf befindlichen nische Erfassung der zugeführten Komponenten und
Farbmenge sowie der tatsächlichen Zusammensetzung damit die bereits erläuterte Ermittlung der Ist-
dieser Farbmenge auf solche Werte eingestellt wird, 15 zusammensetzung der Farbe auch bei Viskositäts-
daß bei einem unter mehreren anschließenden Nach- steuerung.
füllvorgängen die Zusammensetzung der im Färb- Anstelle des Führungsgrößenrechners 75, des
behälter 7 befindlichen Farbe unverzüglich in dem Rechenwerkes 58, des Programmschaltwerkes 48 so-
! gewünschten Sinne geändert wird. wie der Vergleichseinrichtung 38 kann gegebenen-
Bei Änderung der Zusammensetzung der Farbe im 20 falls ein Prozeßrechner vorgesehen werden, der zur
Farbkreislauf wird eine andere Einstellung des Vis- Ausführung der vom Führungsgrößenrechner 75, vom
kositätssollwertes am Vergleicher 18 der Viskositäts- Rechenwerk 58, vom Programmschaltwerk 48 und
j regeleinrichtung 16 erforderlich. Die Anpassung des von der Vergleichseinrichtung 38 durchzuführenden
j Viskositätssollwertes an die vorgegebenen Zusam- Operationen geeignet und dementsprechend pro-
Ϊ mensetzung der Farbe in Farbkreislauf kann vom 25 grammiert ist. Der Einsatz eines derartigen Prozeß-
Führungsgrößenrechner 75 über eine zum Einstell- rechners empfiehlt sich besonders dann, wenn erfin-
ϊ organ 19 führende Wirkverbindung 78 erfolgen. Der dungsgemäße Vorrichtungen zum Bereitstellen einer
Führungsgrößenrechner 75 errechnet den der Zu- bestimmten Farbe an einer Reihe von Druckwerken
sainmensetzung der vorliegenden Farbe entsprechen- vorgesehen sind, wobei dann ein einziger Prozeß-
den Viskositätswert, der als Sollwert an der Viskosi- 30 rechner alle erfindungsgemäßen Vorrichtungen im
tätsregeleinrichtung 16 vorgesehen wird, die im bis- Multiplexbetrieb steuert.
her erläuterten Fall lediglich infolge von Verdamp- F i g. 3 a zeigt schematisch das bei der Ausfühfung auftretende Lösungsmittelverluste ständig auto- rung nach pig. 1 vorgesehene Mischsystem M in matisch kompensiert. Form eines Vormischbehälters 22, in den die Zulei-Gewünschtenfalls kann man aber auch primär die 35 tungen 25 a, ISb, 25 c für die Farbkomponenten Viskosität der Farbe jeweils so steuern, daß optimale münden und der selbst wiederum in den Farbkreis-Druckergebnisse gewährleistet werden, d. h., es wird lauf mündet, der ausgehend vom Farbbehälter 7 über nach einem vorgegebenen Viskositätssollwert gesteu- die mit der Farbförderpumpe 9 ausgestattete Zuleiert. Der Führungsgrößenrechner 75 kann gegebenen- tung 5 zur nicht näher dargestellten Farbwanne und falls aus von der Meßeinrichtung 74 und/oder einer 40 von dieser über die Rückleitung 6 zurück zum Farbsonstigen geeigneten Meßeinrichtung stammenden behälter verläuft. Beim Beispiel nach F i g. 3 a mün-Meßwerten den für den Druckvorgang optimalen det der Vormischbehälter 22 in den Farbbehälter 7. Viskositätswert ermitteln, der als Führungsgröße für Beim Ausführungsbeispiel nach F i g. 3 b besteht die Viskositätsregeleinrichtung 16 vorgesehen wird, das Mischsystem M aus einer Wirbelkammer, die in die in diesem Falle sowohl eine Erhöhung als aurh 45 den vor der Pumpe 9 liegenden Teil der Zuleitung 5 Verringerung der Viskosität der Farbe durch Zufuhr mündet.
von Verdünnungsmittel (Lösungsmittel) oder von Beim Ausführungsbeispiel nach F i g. 3 c mündet
Verdichtungsmittel (Verschnitt und oder reine Färb- das Mischsystem M in den hinter der Pumpe 9 liegen-
komponente) ermöglichen muß. Anders als bei der den Teil der Zuleitung 5.
Kompensation von Lösungsmittelverlusten muß die 50 Beim Ausführungsbeispiel nach F i g. 3 d hat das
zur gezielten Änderung der Viskosität der Farbe zu- Mischsystem M die Form eines Mischrohres, das in
geführte Lösungsmittel-, Verschnitt- und/oder Färb- den vor der Pumpe 9 liegenden Teil der Zuleitung 5
komponentenmenge meßtechnisch erfaßt werden, mündet. Das Mischsystem M kann aber auch un-
damit die neue Istzusammensetzung der Farbe er- mittelbar in die Farbwanne 4 münden, so daß eine
mittelt werden kann. Die Viskositätsregeleinrichtung 55 neue Farbe sofort für den Druck zur Verfügung steht.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (17)

Patentansprüche1
1. Vorrichtung zum Bereitstellen und Zuführen einer aus mehreren Mischungskomponenten bestehenden Farbe zum Farbkasten eines Farbwerks einer TCefdruckmaschine, mit einem mit einem Füllstandfühler ausgestatteten Behältersystems eines Mischsystems, in das Zuleitungen für die einzelnen Mischungskomponenten der Farbe münden, mit einer Mengenmeßeinrichtung zum mengenmäßigen Erfassen der über die Zuleitungen in das Behältersystem eingeführten Mischungskomponenten und mit einem Kreislauf zur Versorgung des Farbwerks mit der mit Hilfe des Behältersystems bereiteten Farbe, dadurchgekennzeichnet, daß die Zufuhr von vorgegebenen Mengen der einzelnen Mischungskomponenten zum Mischsystem (M) durch ein Dosierwerk (31) selbsttätig steuerbar ist, das einen Sollwerteinsteller (32) umfaßt, an dem die der Zusammensetzung einer im Mischsystem zu bereitenden Farbe entsprechenden Sollwerte (as, bs, cs) einstellbar sind, sowie eine Vergleichseinrichtung (38) enthält, mittels der in den Zuleitungen (25 a, 25 b, 25 c) vorgesehene Ventile (26 a, 26 b, 26 c) in die Offenstellung steuerbar sind und durch die jedes der Ventile (26 a, 26 b, 26 c) wieder in die Schließstellung zurückstollbar ist, wenn der von einer Meßeinrichtung (27 a, 27 b bzw. 27 c) für die betreffende Zuleitung (25«, ISb, 25 c) gelieferte Meßwert mit dem entsprechenden, am Sollwerteinsteller (32) eingestellten Sollwert (as, bs, cs) übereinstimmt, und daß dem Dosierwerk (31) ein Programmschaltwerk (48) zugeordnet ist, das nach Ansteuerung das Dosierwerk (31) zur Bereitung einer Farbe mit der eingestellten Sollzusammensetzung und die Zuführune der bereiteten Farbe in den Farbkreislauf (4-7) veranlaßt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Programmschaltwerk (48) durch den Füllstandfühler (54) ansteuerbar ist, der an einem im Farbkreislauf (4-7) vorgesehenen Farbbehälter (7) angeordnet ist.
3. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein Istwertanzeigewerk (55) vorgesehen ist, das die Zusammensetzung der im Farbkreislauf (4-7) befindlichen Farbe anzeigt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Istwertanzeigewerk (55) von einem Rechenwerk (58) gespeist wird, das mit den von der Meßeinrichtung (27 a, 27 ft, 27 c) des Dosierwerkes (31) gelieferten Meßwerten und mit dem Meßwert einer Meßeinrichtung (56) zum Erfassen der bereits im Fatbkreislauf (4-7) befndlichen Farbmenge beaufschlagt wird und in dem jeweils die neue Zusammensetzung der im Farbkreislauf befindlichen Farbe ermittelt und dem Istwertanzeigewerk (55) zugeführt wird.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Rechenwerk (58) vom Pro- |rammschaltwerk (48) gesteuert wird.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Sollwerteinsteller (32) ein Sollwertanzeigewerk (34) enthält.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Sollwerteinsteller (32) von Hand einstellbar ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Sollwerteinsteller (32) durch einen Führungsgrößenrechner (75) einstellbar ist, dem der Meßwert einer Abtastvorrichtung (74) zugeführt wird, die Farbwerte von unter Verwendung der im Farbkreislauf (4-7) befindlichen Farbe auf den Bedruckstoff (2) laufend aufgedruckten Meßflächen abtastet, und in dem die Farbmeßwerte mit vorgegebenen Sollwerten (as, bs. cs) verglichen und aus den dabei gewonnenen Differenzwerten neue Sollwerte (a„ fts, cs) der Farbe ermittelt werden.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichuet, daß das Programmschaltwerk (48) durch den Führungsgrößenrechner (75) ansteuerbar ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß anstelle des Führungsgrößenrechners (75), des Rechenwerkes (58) zur Ermittlung der im Farbkreislauf (4-7) befindlichen Farbe, des Programmschaltwerkes (48) sowie der Vergleichseinrichtung (38) des Dosierwerkes (31) ein Prozeßrechner vorgesehen ist, der zur Ausführung der vom Führungsgrößenrechner (75), vom Rechenwerk (58), vom Programmschaltwcrk (48) und von der Vergleichseinrichtung (38) durchzuführenden Operationen geeignet ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch lü, dadurch gekennzeichnet, daß der Prozeßrechner im Multiplexbetrieb für an weiteren Druckwerken vorgesehene Dosierwerke arbeitet.
12. Vorrichtung nach irgendeinem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in das Mischsystem (M) oder in den Farbkreislauf (4-7) eine oder mehrere Zuleitungen (67) zum Zuführen von Farbresten münden.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12. dadurch gekennzeichnet, daß ein Restfarbenanzeigewerk (70) vorgesehen ist, das entsprechend der Zusammensetzung eines zuzuführenden Farbrestes einstellbar ist und mit dessen Einstellwerten das Rechenwerk (58) bei Zuführung des Farbrestes in den Farbkreislauf beaufschlagt wird.
14. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beim Ausführen eines Druckauftrages verbrauchte Farbmenge ermittelt und an einem Verbrauchsanzeigewerk der Farbverbrauch pro Zeiteinheit oder pro Produktionsmenge und oder der Gesamtverbrauch angezeigt wird.
15. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Viskositätsregeleinrichtung (16) für die Farbe im Farbkreislauf (4-7) vorgesehen ist, die sowohl eine Erhöhung als auch eine Verringerung der Viskosität der Farbe ermöglicht.
16. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Sollwert für die Viskosita'tsregelcinrichtung (16) entsprechend einer Führungsgröße einstellbar ist, die aus beim Druck ermittelten Meßwerten ermittelt wird.
17. Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsgröße für die Viskositätsregeleinrichtung (16) von dem Führungsgrößenrechner (75) nach Anspruch 8 geliefert wird, der aus Farbmeßwerten uen zur urz.e-
lung eines optimalen Druckergebnisses erforderlichen Viskositätswert ermittelt.
Die Erundung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Bereitstellen und Zuführen einer aus mehreren Mischungskomponenten bestehenden Farbe zum Farbkasten eines Farbwerks einer Tiefdruckmaschine, mit einem mit tinem Füllstandsfühler ausgestatteten Behältersystem eines Mischsystems, in das Zuleitungen für die einzelnen Mischungskomponenten der Farbe münden, mit einer Mengenmeßeinrichtung zum mengenmäßigen Erfassen der über die Zuleitungen in das Behäkersystem eingeführten Mischungskomponenten und mit einem Kreislauf zur Versorgung des Farbwerks mit der mit Hilfe des Behältersystems bereiteten Farbe.
Aus der DT-PS 4 72 043 ist bereits eine Vorrichtung der vorgenannten Art bekannt, bei der zur Bereitung einer Farbe Farbkonzentrat von Hand über einen Trichter in den Farbbehälter eingeführt und die eingeführte Farbmenge mittels eines am Farbbehälter vorgesehenen Füllstandanzeigers gemessen wird. Anschließend wird die zur Erzielung eines gewünschten Mischungsverhältnisses erforderliche Lösungsmittelmenge von Hand in den Farbbehälter über eine Lösungsmittelzuleitung eingeführt, in der eine Meßeinrichtung zur mengenmäßigen Erfassung der zugeführten Lösungsmittelmenge angeordnet ist. Die im Farbbehälter bereitete Farbe wird über einen Farbkreislauf einem oder mehreren Farbwerken an einer Tiefdruckmaschine zugeführt.
Die Bereitung einer Farbe mit Hilfe der bekannten Vorrichtung erfordert einen verhältnismäßig hohen Zeit- und Arbeitsaufwand. Weiterhin bereitet das Nachfüllen neuer Farbe Schwierigkeiten, falls die im Farbbehälter befindliche Farbe für die Durchführung eines Druckauftrages nicht ausreicht. Zum Nachfüllen einer neuen Farbe muß nämlich zunächst Farbkonzentrat in den Mischbehälter eingeführt werden, der einen Teil des Farbkreislaufes darstellt, so daß das Mischungsverhältnis der Farbe im Farbkreislauf gestört wird, bis die entsprechende Lösungsmittelmenge nachgefüllt wird. Die kurzzeitige Störung des Mischungsverhältnisses hat jedoch einen unerwünschten Makulaturanfall zur Folge.
Es wurde daher bisher häufig die für die Durchführung eines Druckauftrages geschätzte Farbmenge bereits vor Durchführung des Druckauftrages bereitgestellt. Die für die Durchführung eine:, Druckauftrages bereitgestellte Farbmenge wurde dabei zur Vermeidung eines Nachfüllvorganges und daher eines hohen Makulaturanfalls meist reichlich bemessen, so daß nach Beendigung des Druckauftrages in vielen Fällen noch eine beträchtliche Menge Restfarbc vorhanden war. Die Wiederverwendung von Restfurbc bereitet Schwierigkeiten, wenn das Mischungsverhältnis der Restfarbe nur noch ungenau angegeben werden kann, weil bei der Durchführung des Druckauftrages Mischungskorrekturen zur Erzielung eines einwandfreien Druckergebnisses vorgenommen wurden.
Aus der DT-PS 7 24 441 sowie der DT-OS 19 26 906 ist es auch bereits bekannt, aus der bereitpestellten und im Farbkreislauf umlaufenden Farbe verdampfendes Lösungsmittel automatisch nachzufüllen. Dabei wird die Viskosität der im Farbbehälter befindlichen Farbe fortlaufend mit einem Viskosimeter gemessen, und bei Abweichung der gemessenen Viskosität der Farbe von einem vorgegebenen Sollwert wird selbsttätig eine entsprechende Lösungsmittelmenge nachgefüllt.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zu schaffen, mit der eine bestimmte Farbe rasch mit hoher Genauigkeit zur Durchführung eines Druckauftrages bereitgestellt und während der Ausführung des Druckauftrages ergänzt werden kann, so daß sich eine Bereitstellung der gesamten für die Durchführung eines Druckauftrages erforderlichen Farbmenge vor Druckbeginn erübrigt und trotzdem stets ein qualitativ einwandfreies Druckergebnis gewährleistet ist.
Gelöst wird diese Aufgabe durch eine Vorrichtung der eingangs genannten Art, die erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet ist, daß die Zufuhr von vorgegebenen Mengen der einzelnen Mischungskomponenten zum Mischsystem durch ein Dosierwerk selbsttätig steuerbar ist, das einen Sollwerteinsteller umfaßt, an dem die der Zusammensetzung einer im Mischsystem zu bereitenden Farbe entsprechenden Sollwerte einstellbar sind, sowie eine Vergleichseinrichtung enthält, mittels der in den Zuleitungen vorgesehene Ventile in die Offenstellung steuerbar sind und durch die jedes der Ventile wieder in Schließstellung zurückstellbar ist, wenn der von einer Meßeinrichtung für die betreffende Zuleitung gelieferte Meßwert mit dem entsprechenden am Sollwerteinsteller eingestellten Sollwert übereinstimmt, und daß dem Dosiervverk ein Programmschaltwerk zugeordnet ist, das nach Ansteuerung das Dosiervverk zur Bereitung einer Farbe mit der eingestellten Sollzusammensetzung und die Zuführung der bereiteten Farbe in den Farbkreislauf veranlaßt.
Mit der Vorrichtung nach der Erfindung kann eine Farbe in einfacher Weise bereitgestellt sowie zugeführt werden, indem die gewünschte Zusammensetzung der Farbe, beispielsweise die prozentuale Zusammensetzung der Farbe am Dosiervverk voreingestellt wird, worauf die Bereitstellung und Zufuhr einer vorgegebenen Farbmenge mit der eingestellten Zusammensetzung selbständig einmal oder wiederholt abläuft. Zu Beginn eines Druckauftrages braucht also nur eine verhältnismäßig geringe Farbmenge bereitgestellt zu werden, da ja die Bereitstellung und Zufuhr zusätzlicher Farbe während der Ausführung des Druckauftrages keinerlei Schwierigkeiten bereitet. Dadurch wird wiederum in einfacher Weise eine gezielte Veränderung der Zusammensetzung der Farbe möglich, falls dies im Laufe der Ausführung des Druckauftrages erforderl ch wird. Da stets nur eine verhältnismäßig geringe Farbmenge vorhanden ist, können zur gezielten Veränderung der Zusammensetzung der vorhandenen Farbe erforderliche Mi-.':hungskorrekturen durch Zugabe einer verhältnismäßig geringen Menge der entsprechenden Mischungskomponente bewerkstelligt werden. Der Anfall an Restfarbe kann außerordentlich gering gehalten werden, da ja stets nur eine verhältnismäßig geringe Farbmenge bereitgehalten zu werden braucht, weil jederzeit rasch und zuverlässig weitere Farbe nachgeliefert werden kann.
Das Programmschaltwerk kann von Hand und/ oder vom Füllstandsfühler angesteuert werden, der
DE19742410753 1974-03-06 Vorrichtung zum Bereitstellen und Zuführen einer aus mehreren Mischungskomponenten bestehenden Farbe zum Farbkasten eines Farbwerks einer Tiefdruckmaschine Expired DE2410753C3 (de)

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DE2410753A1 DE2410753A1 (de) 1975-09-18
DE2410753B2 true DE2410753B2 (de) 1976-08-19
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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE3421052A1 (de) * 1983-06-21 1985-01-10 Bobst S.A., Lausanne Verfahren und einrichtung zum konstanthalten der dichte einer aufgedruckten farbe
DE3602309A1 (de) * 1986-01-27 1987-07-30 Schmidt Gebr Druckfarben Geraet mit viskositaets-istwert- und einstellbarer -sollwert-anzeige zur bestimmung der verduennbarkeit von viskosen zubereitungen
DE4019608A1 (de) * 1989-06-22 1991-01-03 Heidelberger Druckmasch Ag Vorrichtung zur beschickung eines farbkastens an einer druckmaschine
DE20105481U1 (de) * 2001-03-29 2002-08-14 Planatol Klebetechnik GmbH, 83101 Rohrdorf Farbversorgungseinrichtung

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DE2410753A1 (de) 1975-09-18

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