DE240971C - - Google Patents

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DE240971C
DE240971C DENDAT240971D DE240971DA DE240971C DE 240971 C DE240971 C DE 240971C DE NDAT240971 D DENDAT240971 D DE NDAT240971D DE 240971D A DE240971D A DE 240971DA DE 240971 C DE240971 C DE 240971C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03BINSTALLATIONS OR METHODS FOR OBTAINING, COLLECTING, OR DISTRIBUTING WATER
    • E03B11/00Arrangements or adaptations of tanks for water supply
    • E03B11/02Arrangements or adaptations of tanks for water supply for domestic or like local water supply
    • E03B11/06Arrangements or adaptations of tanks for water supply for domestic or like local water supply with air regulators

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Hydrology & Water Resources (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Jet Pumps And Other Pumps (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVI 240971 -KLASSE 85 tf. GRUPPE
Firma HEINRICH SCHEVEN in DÜSSELDORF.
von Windkesseln.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 30. November 1910 ab.
Die Erfindung besteht in einer neuartigen, vereinfachten Luftschleusenbelüftung für Druckwindkessel.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Vorrichtung dargestellt. Fig. ι zeigt die Stellung der Vorrichtung, bei der das Druckwasser aus der Luftschleuse ausströmt und Luft angesaugt wird, und Fig. 2 zeigt die Stellung, bei der das Druckwasser einströmt
ίο und die Luft in der Schleuse zusammengedrückt wird.
Neben dem Windkessel a, der durch das Rohr b mit dem Rohrnetz in Verbindung steht, steht die Luftschleuse c, deren unteres Anschlußrohr e durch den Schieber d mit dem Abflußrohr f oder mit dem zum Druckwasserraum des Windkessels α führenden Rohr ν verbunden werden kann. Das Aufsatzrohr g der Schleuse c kommt abwechselnd durch das Ventil h mit der Atmosphäre und durch das Ventil * mit dem Rohr t und dem Luftraum des Windkessels in Verbindung. Der Schieber d wird durch ein in senkrechter Richtung geführtes bewegliches Gefäß gesteuert, das aus den beiden Behältern m und 0 und einer sie verbindenden Röhre η besteht und durch die biegsamen Leitungen k und I parallel zur Luftschleuse c geschaltet ist, so daß es gleichzeitig sowohl mit Wasser als auch mit Luft gefüllt und von beiden entleert wird. Es ist durch das am Hebel ν befestigte Gegengewicht p so ausgeglichen, daß es sich senkt, sobald es sich bis zu einem gewissen Grade mit Wasser gefüllt hat, und daß es sich nach der Entleerung wieder bis zur oberen Endstellung hebt.
Die Durchführung der Bewegungen bis zur jeweiligen Hubbegrenzung an den Anschlägen y, y wird durch ein Kippgewicht q am Hebel s sichergestellt. Das Steuergefäß m, η, ο überträgt seine Bewegungen auf die Schieberstange u durch die an der Stange ζ befestigten Anschläge w und x. Der Hub der Stange ζ und der Anschläge w und x, ist zweckmäßig mehrfach größer als der Hub des Schiebers d. Infolgedessen nimmt der Schieber erst kurz vor Beendigung des Hubes der Steuergefäße an der Umsteuerbewegung teil. Es ergibt sich hierbei der folgende Arbeitsgang:
Bei der in Fig. 1 dargestellten Stellung der Steuerung fließt das Wasser aus den Behältern c, m und 0 ab und diese füllen sich mit Luft, die durch das Ventil h einströmt. Sobald der Wasserabfluß beendet ist, geht das Steuergefäß in seine Höchstlage und am Ende dieser Bewegung mit ihm auch der Schieber d. Es wird somit eine Verbindung zwischen den Rohren ν und e hergestellt, das Druckwasser tritt in die Gefäße c und m, n, 0 ein, und die in ihnen enthaltene Luft wird zusammengepreßt und in den Windkessel gedrückt, da sich das Ventil h schließt. Sobald sich das Steuergefäß m fast vollständig mit Wasser gefüllt hat, überwindet es die Wirkung des Gegengewichtes p und des Kippgewichtes q und geht wieder in die tiefste Lage, so daß Rohr e wieder mit dem Abflußrohr f in Verbindung gesetzt wird und das Spiel wieder beginnt.
(2. Auflage, ausgegeben am 4. Mär\ 1913.)

Claims (3)

Für die Erreichung eines guten Wirkungsgrades, insbesondere bei starker Zusammenpressung der Luft, ist es von großer Bedeutung, daß allemal ein möglichst großer Teil der in die Schleuse und in die Steuergefäße eingelassenen Luft in den Kessel hinübergedrückt wird. Deshalb ist auch eine jedesmal gleichbleibende, nahezu vollkommene Füllung des Gefäßes m mit Wasser bis zum Eintritt ίο der Umsteuerung anzustreben. Dieses kann aber nur dann erreicht werden, wenn die zu Beginn der Umsteuerbewegung dieser Bewegung sich entgegenstellenden Widerstände stets eine unveränderliche Größe haben. Die Bewegungswiderstände für den Schieber d sind aber von den verschiedensten Umständen abhängig. Sie werden durch die Höhe des Wasserdruckes, welcher den Schieber gegen den Schieberspiegel anpreßt, und die Reibung in den Stopfbuchsen, die die Schieberstange nach außen hin abdichten, beeinflußt. Dadurch nun, daß die Auf- und Abbewegungen des Steuergefäßes erst am jeweiligen Ende auf den Steuerschieber übertragen werden, werden »5 zu Beginn dieser Bewegungen letztere in keiner Weise durch die veränderlichen Widerstände des Schiebers d gehemmt. Durch die Anordnung des Kippgewichtes q wird erreicht, daß sowohl beim Aufgange wie beim Abgange des Steuergefäßes diese Bewegungen von deren Beginn ab bis zu deren Ende mit steter Beschleunigung stattfinden, so daß am Ende der jeweiligen Bewegung die für die Umstellung des Schiebers d erforderliche Energie vorhanden ist. Die Vorrichtung setzt sich ganz von selbst außer Betrieb, wenn der Wasserspiegel im Windkessel so weit gefallen ist, daß das Steuergefäß nicht mehr bis zur Erlangung des Übergewichtes gefüllt werden kann. Tritt dann im weiteren Verlauf des Betriebes aus irgendwelchen Ursachen ein Steigen des Wasserspiegels im Windkessel ein, so füllt sich das Steuergefäß wieder bis zur Erlangung des Übergewichtes, und die Vorrichtung setzt sich selbst- tätig wieder in Betrieb. Pate NT-A ν Sprüche:
1. Durch das Druckwasser gesteuerte Luftschleuse zur selbsttätigen Belüftung von Windkesseln, dadurch gekennzeichnet, daß ein senkrecht geführtes, selbsttätig in die Hochlage zurückkehrendes Hilfsgefäß (m, n, 0) durch nachgiebige Leitungen (k und I) an die obere Verbindungsleitung (g, t) der Luftschleuse (c) mit dem Luftraum des Windkessels (a) zwischen dem Rückschlagventil (i) und dem Lufteinlaßventil .(h) und an die Verbindungsleitung (e) zwischen der Schleuse (c) und dem Wasserraum des Windkessels (a) vor dem Umstellmittel (d) angeschlossen ist und letzteres, das zwischen der Schleuse (c), dem Wasserraum des Windkessels (a) und einem Abfluß (f) vermittelt, steuert.
2. Ausführungsform nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Umsteuerbewegung des beweglichen Gefäßes fm, n, 0) von Beginn bis Ende durch ein Kippgewicht stetig beschleunigt wird.
3. Ausführungsform nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung des beweglichen Gefäßes (m, n, 0) erst kurz vor beiden Endlagen auf das Umstellmittel (d) übertragen wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen,
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1199616B (de) * 1961-06-05 1965-08-26 Otto Eckerle Windkesselanlage fuer Druckfluessigkeitsversorgung
DE102017005847A1 (de) * 2017-06-21 2018-12-27 Wegener & Hinz GmbH Windkesselanordnung für Pumpanlagen zur Pulsations- und Schwingungsdämpfung, sowie Verhinderung der Impulsübertragung, insbesondere für Flüssigkeiten mit Schwebstoffen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1199616B (de) * 1961-06-05 1965-08-26 Otto Eckerle Windkesselanlage fuer Druckfluessigkeitsversorgung
DE102017005847A1 (de) * 2017-06-21 2018-12-27 Wegener & Hinz GmbH Windkesselanordnung für Pumpanlagen zur Pulsations- und Schwingungsdämpfung, sowie Verhinderung der Impulsübertragung, insbesondere für Flüssigkeiten mit Schwebstoffen

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