DE240481C - - Google Patents

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DE240481C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61GTRANSPORT, PERSONAL CONVEYANCES, OR ACCOMMODATION SPECIALLY ADAPTED FOR PATIENTS OR DISABLED PERSONS; OPERATING TABLES OR CHAIRS; CHAIRS FOR DENTISTRY; FUNERAL DEVICES
    • A61G17/00Coffins; Funeral wrappings; Funeral urns
    • A61G17/04Fittings for coffins

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Finger-Pressure Massage (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Kopfstück für Särge, welches beweglich angeordnet ist, so daß das Kopfstück beim Auflegen des Deckels sich diesem anpaßt und nach innen so weit einlegt, als die abgeschrägte Stirnseite des Deckels dies bedingt.
Der Zweck dieser Anordnung besteht darin, bei Särgen des sog. Berliner Typs, d. h. Särgen mit durchweg abgeschrägten Flächen, wie
ίο überhaupt bei Särgen, bei welchen das Unterteil und der Deckel vollständig für sich getrennte Teile darstellen, und auf der, Kopfseite also keine überragende Rückenwand haben bzw. anzubringen ist, eine solche zu schaffen, die unbeachtet der Formgestaltung des Deckels oder Sarges an jedem beliebigen Sarg anzu-
■ bringen ist. Die Bestimmung dieses Kopfstückes ist, zu verhindern, daß die aufgebahrte Leiche von hinten bzw. von der Kopfseite aus sichtbar wird, da gerade dieser Anblick eines Toten ein unangenehmes Empfinden hervorruft und hinterläßt.
Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung beispielsweise dargestellt, und zeigt
Fig. ι einen Längsschnitt des Sarges mit dem beweglichen Kopfstück,
Fig. 2 einen Schnitt nach A-B der Fig. 1 mit Ansicht auf das Kopfstück.
Die Einrichtung besteht aus dem Kopfstück a, welches bei abgenommenem Deckel in senkrechter Lage verbleibt, zu welchem Zwecke eine Feder b derart angeordnet ist, daß sie das Kopfstück α gegen Anschlagstücke c einerseits und gegen die Leisten d des Unterteiles des Sarges andererseits andrückt. Wird der Deckel auf das Unterteil aufgelegt, so wird sich das Kopfstück a, da es auf der Anschlag- bzw. Auflagestütze c frei aufliegt und genügend Spielraum besitzt, der Stirnwand des Deckels anpassen bzw. sich so weit nach innen neigen, als die Abschrägung der Stirnseite des Deckels dies bedingt. In Fig. 1 ist die Lage des Kopfstückes bei geschlossenem Deckel strichpunktiert eingezeichnet. Bemerkt sei hierbei noch, daß das Kopfstück gleichfalls vermittels Scharniere o. dgl. wie auch unter Einwirkung einer beliebigen anderen Federeinrichtung beweglich und federnd ausgebildet sein kann.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    Ϊ. Kopfstück für Särge, dadurch gekennzeichnet, daß die als Kopfstück dienende Stirnwand (a) beweglich angeordnet ist,
  2. 2. Ausführungsform nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Kopfstück (a) derart beweglich angeordnet ist, daß es sich beim Auflegen des in seiner Gestaltung beliebig ausgebildeten Deckels so weit nach innen neigt, als die Form des Deckels dies bedingt.
  3. 3. Ausführungsform nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Kopfstück (a) bei geöffnetem Sarge durch eine Federvorrichtung (b) und Anschläge (c und d) in seine senkrechte Lage gebracht und in dieser gehalten wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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