DE24040C - Kontrollsteuer für Fischtorpedos - Google Patents
Kontrollsteuer für FischtorpedosInfo
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- DE24040C DE24040C DENDAT24040D DE24040DA DE24040C DE 24040 C DE24040 C DE 24040C DE NDAT24040 D DENDAT24040 D DE NDAT24040D DE 24040D A DE24040D A DE 24040DA DE 24040 C DE24040 C DE 24040C
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- rudder
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- Expired
Links
- 241000251468 Actinopterygii Species 0.000 title claims 2
- 241000251729 Elasmobranchii Species 0.000 title claims 2
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F42—AMMUNITION; BLASTING
- F42B—EXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
- F42B19/00—Marine torpedoes, e.g. launched by surface vessels or submarines; Sea mines having self-propulsion means
- F42B19/01—Steering control
- F42B19/06—Directional control
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Control Of Position, Course, Altitude, Or Attitude Of Moving Bodies (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Es wird ein zweites Steuer, durch welches selbstthätige etwaige Abweichungen des Torpedos von
seiner gegebenen Fortbewegungsrichtung corrigirt werden, an dem Torpedo angebracht. Dieses
Controlsteuer b sitzt an den Stangen a, welche an den beiden Enden der durch den Bauch
des Torpedos von oben nach unten gehenden Achse c befestigt sind. Auf der Mitte der
Achse c befindet sich ein Zeiger e, welcher durch die Contactfeder d mit dem eir en
Pole einer elektrischen Batterie verbunden ist; durch Zwischenlegen eines Ebonitringes zwischen
Zeiger e und Achse c ist die Isolirung des ersteren erreicht.
Weicht nun der Körper des Torpedos A von der ursprünglichen Richtung ab, so bewegt sich
der federnde Zeiger e aus seiner Mittellage, und seine Spitze gleitet an einer der schrägen Ebonitflächen
f in die Höhe. Ist dieselbe auf dem höchsten Punkt der letzteren angekommen, so
schnappt sie ab und kommt dabei in Contact mit einer der Federn G, die mit dem anderen
Pol der Batterie verbunden sind. Dadurch wird der Strom geschlossen und eine elektrische Regulirungsvorrichtung,
welche das Steuer h beeinflufst und nach der der Stellung des Controlsteuers
entgegengesetzten Richtung ausschlagen läfst, in Thätigkeit gebracht. Die Federn G,
die Widerstand genug bieten müssen, um das Controlsteuer gegenüber der durch die Fortbewegung
des Torpedos hervorgerufenen Strömungswirkung während eines gewissen Zeitraumes
in der einmal angenommenen Lage zu erhalten, bestehen aus einem flachen federnden
Stück ^1, an dem verstellbar eine eckige Stange g 2
befestigt ist. Auf der letzteren befindet sich ein Schieber g, der durch die um g2 gelegte
Feder g3 aufwärts geprefst wird.
Die durch die veränderte Stellung des Steuers h hervorgerufene Aenderung der Stellung des Torpedos
A zum Controlsteuer b läfst die Spitze des Zeigers e allmälig in ihre Mittellage zurückkehren,
selbst etwas nach der entgegengesetzten Richtung ausschlagen, welche Bewegung die
Stange^-2, gegen deren oberstes Ende die Zeigerspitze sich anlegt, mitmachen mufs, .doch nur
bis zu dem Punkte, wo die Spitze von g2 unter
dem Zeiger e durchschlüpfen und zurückschnellen kann. Damit wird der elektrische Strom unterbrochen
und hört auf, das Steuer h zu beeinflussen, das nun durch die Wasserströmung wieder
in die Richtung der Längsachse des Torpedos gedreht wird.
Die Wirkungsweise des Ruders ist nach Ansicht des Erfinders wie folgt zu erklären.
Der Torpedo kann seinen Cours nicht verlassen, ohne sich um die Achse c, welche mittelst
der Gabelstangen α α mit dem Steuer b verbunden ist, zu drehen, da der Wasserdruck auf
die Breitseiten des Steuers es diesem nicht gestattet, die Schwenkung mitzumachen. Das
Schwanzende des Torpedos wird sich bei einer Coursänderung zur Richtung des Steuers b in
einen der Ablenkung entsprechenden Winkel einstellen. Bei dieser Drehung des Torpedos
wird der an der Achse sich, befindende Zeiger e,
welcher die gleiche Richtung wie die Gabelstangen des Steuers b hat, genöthigt, mit einer
der zu beiden Seiten befindlichen Federn G in Contact zu kommen, wodurch der Strom geschlossen
wird. Einer der beiden Elektromagnete, deren Anker mit den Stangen des Steuers h
verbunden sind, lenkt dieses durch Anziehen der Stange nach der der Richtung des Steuers b
entgegengesetzten Seite. Die Verbindung der Contactfedern G mit den beiden Elektromagneten
ist kreuzweise von rechts zu links und von links zu rechts, so dafs beim Contact des
Zeigers e mit Feder G rechts der Elektromagnet zur Linken zur Wirkung kommt, und vice versa;
das Steuer h kann beim Aufhören der Contactwirkung durch Federn in die Ruhelage zurückgebracht
werden.
Bei normaler Fahrt bildet das Controlsteuer b mit der Propellerachse und der Achse c eine
gerade Linie; weicht aber der Körper des Torpedos von der ursprünglichen Richtung ab, so
nimmt er die Achse c aus der geraden Linie fort, der Propeller stellt sich aufserhalb der
Gabeln des Controlsteuers, während das Controlsteuer bei der Schwenkung des Torpedos innerhalb
des Fahrbogens läuft, ähnlich wie die Hinterräder eines Wagens bei der Drehung des
Vorderwagens um dessen verticalen Pivotbolzen.
Während dieser Stellung erfolgt die Correctur, indem das Torpedosteuer h nach der entgegengesetzten
Seite abgelenkt wird. Da nun aber bis zur vollendeten Correctur auch das Controlsteuer
einige Grade seines vorigen Courses verloren hat, so ist es erforderlich, diese wieder
einzubringen. Zu diesem Zweck nimmt der Zeiger bei seiner Rückkehr in die Mittellage
die Contactfeder G mit zurück (bis über die Mitte, wenn es nöthig ist), bevor sie unter ihm
zurückschnellt. Durch Veränderung des Widerstandes der Contactfedern G justirt man nach
Erfordernifs die Thätigkeitsdauer des Steuers h.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:An Fischtorpedos die Anbringung des Controlsteuers b, welches bei Abweichung des Torpedos von der Fahrtrichtung die Stellung des Torpedosteuers h mittelst des Zeigers e, der Contactfedern G und einer elektrischen Umsteuerungsvorrichtung beeinflufst.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE24040C true DE24040C (de) | 1900-01-01 |
Family
ID=300560
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT24040D Expired DE24040C (de) | Kontrollsteuer für Fischtorpedos |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE24040C (de) |
-
0
- DE DENDAT24040D patent/DE24040C/de not_active Expired
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