DE240384C - - Google Patents

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DE240384C
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contact piece
screw
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clock
dial
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04CELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
    • G04C23/00Clocks with attached or built-in means operating any device at preselected times or after preselected time-intervals
    • G04C23/14Mechanisms continuously running to relate the operation(s) to the time of day
    • G04C23/18Mechanisms continuously running to relate the operation(s) to the time of day for operating one device at a number of different times
    • G04C23/20Mechanisms continuously running to relate the operation(s) to the time of day for operating one device at a number of different times with contacts operated, or formed by clock hands or elements of similar form

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromechanical Clocks (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
■KLASSE 74α. GRUPPE
SIEGMUND CHIGER in BERLIN.
Elektrische Weckvorrichtung für Uhren.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 8. März 1911 ab.
Die Erfindung betrifft eine elektrische Weckvorrichtung für Uhren, bei welcher ein Kontaktstück durch den Uhrzeiger um seine Achse herum in einer mit mehreren Windungen ver-
• 5 sehenen Stromschlußstücke aufweisenden Bahn herumbewegt wird und der Weckstrom infolge des Kontakts zwischen dem Kontaktstück und den Stromschlußstücken geschlossen wird. Die Erfindung bezweckt, die Erregung
ίο des Weckers zu jeder beliebigen Tages- und Nachtzeit und die Wiederholung der einmal eingestellten Signale alle 24 Stunden selbsttätig zu ermöglichen.
Gemäß der Erfindung ist das Kontaktstück verschiebbar in dem Steuerorgan gelagert und wird durch mehrere, eine endlose Bahn bildende Windungen des Steuerorgans derart bewegt, daß es selbsttätig nach Durchlaufen der letzten Windung in die erste zurückgeführt wird.
Der Gegenstand der Erfindung ist auf der beiliegenden Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht.
Fig. ι zeigt eine Ansicht der Vorrichtung von oben mit teilweisem Schnitt nach Linie 2-2 der Fig. 2,
Fig. 2 einen Schnitt nach Linie 1-1 der Fig. i.
Die Vorrichtung wird vorteilhaft über dem Zifferblatt α der Uhr angeordnet; sie kann aber auch einen Teil des Zifferblattes bilden oder in dieses eingelassen sein. Um die Achse der Uhrzeiger b und c, von denen der erstere den Stundenzeiger und der zweite den Minutenzeiger darstellt, ist ein scheibenförmiger Körper d angeordnet. Auf diesem Körper ist ein bewegliches Kontaktstück e verschiebbar gelagert, an welchem der Stundenzeiger b angreift, um es anzutreiben. Das Kontaktstück e bewegt sich in einer Nut f des Körpers. d, welcher die Bewegung des Kontaktstücks nach Art eines Steuerorgans beeinflußt. Beide Seitenwände der Nut bestehen aus Isoliermaterial, während der Boden g der Nut aus Metall besteht. Der Nutboden weist die Gestalt eines Ringes auf, der mit einem Ansatz h versehen ist, an welchem ein mit einer Polklemme i leitend verbundenes Gelenk k angreift.
Um den Metallboden g der Nut ist. ein metallener Ring I und innerhalb des Bodens g ein zweiter metallener Ring m angeordnet. Die Ringe I und m sind durch eine Metallzunge η ο. dgl. leitend miteinander verbunden, jedoch von dem Nutboden g isoliert. Der Ring I weist einen Ansatz ο auf, an welchem ein mit einer Polklemme p leitend verbundenes Gelenk q angreift. Die Polklemmen i und p sind auf einer am Rande des Zifferblattes befestigten Platte r angeordnet.
Die Nut f zeigt bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel die Gestalt einer Schleife mit einem außen- und einem innenliegenden Zweige. Die Kreuzung der beiden Zweige ist erfindungsgemäß derart ausgeführt, daß das Kontaktstück an dieser Stelle der Nut immer nur von dem einen Zweig in den andern übertreten kann. Dementsprechend ist auch das Kontaktstück e ausgebildet. Im übrigen ist der innenliegende Teil der Nut von dem außenliegenden durch eine Wand aus Isoliermaterial getrennt.
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Claims (3)

  1. Auf dem Ringe I sind metallene Schrauben- j muttern s und auf dem Ringe in . sind me- j tallene Schraubenmuttern t fest angeordnet. In den Schraubenmuttern s sind Schraubstifte u und u1 und in den Muttern t Schraubstifte ν und v1 gelagert. Die Schraubstifte weisen zylindrische Verlängerungen auf, die in Bohrungen der Wände der Nut f eingreifen und deren Stirnenden an die Bahn des Kontakt-Stückes e herangeschraubt werden können, so daß dies die Schraubstifte berühren kann. In Fig. ι und 2 sind die Stellungen der Schraubstifte ux und v1 zur Nut f und zum Kontaktstück e dargestellt. Der Schraubstift u1 ist so weit in der Nutwand vorgeschoben, daß er von dem Kontaktstück e berührt wird, wenn es von dem Zeiger weitergeschoben wird. Der Schraubstift v1 hingegen befindet sich außerhalb der Wirkungsstellung.
    Das Kontaktstück e berührt stets den Nutboden g, steht also ständig mit einem Pol der Batterie in leitender Verbindung. Kommt es auf seinem Wege mit einem Schraubstift in Berührung, so wirkt der Schraubstift als Stromleiterstück, und der elektrische Strom wird geschlossen, der den Wecker erregt.
    Damit der Zeiger das Kontaktstück mitnehmen kann, weist dieses Ansätze w o. dgl. auf, zwischen welchen der Zeiger am Kontaktstück angreift.
    Damit das Kontaktstück* die ganze Nut
    einmal durchläuft, muß der Stundenzeiger zweimal einen Kreislauf ausgeführt haben.
    ■ Schließt also der Schraubstift u1 während einer bestimmten Stunde zur Tageszeit den Weckerstrom, so ist der Schraubstift v1 dazu bestimmt, den Weckerstrom 12 Stunden später in der Nacht zu schließen. Bei Einrückung beider Stifte tritt somit der Wecker. alle 12 Stunden in Tätigkeit, hingegen bei Einschaltung nur eines der beiden Stromleiter-.stücke u1 oder v1 nur alle 24 Stunden zur Tageszeit oder zur Nachtzeit.
    Die Gelenke k und q liegen in einer Ebene unterhalb der Uhrzeiger und können in radialer Richtung zum Zifferblatt der Uhr beliebig je nach der Größe des Zifferblattes verstellt werden. Wird die Vorrichtung an Uhren mit kleinem Zifferblatt angeordnet, so hat man nur nötig, die Gelenke scherenartig zusammenzuklappen, um den Abstand der Platten von dem Steuerorgan passend einzustellen. Wenn man die Uhren mit großem Zifferblatt anwendet, so braucht man nur die Gelenkverbindungen zu strecken.
    Patent-A ν Sprüche:
    ι. Elektrische Weckvorrichtung für Uhren, bei welcher ein Kontaktstück mittels des Uhrzeigers um die Zeigerachse herum in einer mehrere Windungen aufweisenden Bahn eines Steuerorgans geführt wird und dabei mit in die Bahn einrückbaren Stromschlußstücken Kontakt herstellen kann, dadurch gekennzeichnet, daß das Kontaktstück fe) verschiebbar in dem Steuerorgan (d) gelagert ist und von diesem durch mehrere eine endlose Bahn bildende Windungen ff f) in der Weise gesteuert wird, daß es nach Durchlaufen der letzten Windung selbsttätig in die erste zurückgelangt.
  2. 2. Elektrische Weck vorrichtung für Uhren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die endlose Bahn des Steuerorgans (d) durch eine in dessen Isoliermaterial ausgesparte schleifenförmige Nut gebildet wird, in welcher das Kontaktstück fe) lose auf dem metallenen Boden (g) angeordnet ist und in deren Wänden die zugehörigen Stromschlußstücke (u, v) einstellbar gelagert sind.
  3. 3. Elektrische Weck vorrichtung für Uhren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuerorgan (d) mit einer die Stromzuführungsklemmen aufweisenden Klemmplatte fr) durch Gelenkstangen (k, q) verbunden ist, mittels deren die Lage des Steuerorgans über dem Zifferblatt der betreffenden Uhr eingestellt werden kann, und welche gleichzeitig als Stromleiter dienen können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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