DE240140C - - Google Patents

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DE240140C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B27/00Arrangement of ship-based loading or unloading equipment for cargo or passengers
    • B63B27/22Arrangement of ship-based loading or unloading equipment for cargo or passengers of conveyers, e.g. of endless-belt or screw-type

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Chain Conveyers (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
ImM
R EIC H S PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- M 240140 KLASSE 65«. GRUPPE
Verfahren zum Löschen von Schiffen, Patentiert int Deutschen Reiche vom 15. Oktober 1910 ab.
Das Ausladen (Löschen) von Braunkohlenbriketts, Kohlen, Koks usw. aus Schiffen geschieht heute zum weitaus größten Teile mit sogenannten Greifern (Exkavatoren). Diese Greifer werden auf das Ladegut im Schiffsraum von den sie tragenden Kranen abgesetzt und graben sich bei dem nun beginnenden Schließen des Exkavators mittels der Kranhubketten in das Ladegut ein, und zwar
ίο wesentlich mit Hilfe des Druckes des großen Eigengewichtes der Greifer. Diese Arbeit zerdrückt teils durch die Schneiden der Schließkanten des Exkavators, teils durch das Zusammenraffen das Ladegut und schädigt es so in seinem Wert. Eine derartige Schädigung tritt z. B. in stärkerem Maße bei Braunkohlenbriketts ein, welche für den Kleinhandel bestimmt sind und bei denen auf· die unbeschädigte, unzerbrocherie Form großer Wert gelegt wird. Des ferneren arbeiten bei Material in Stückform (Briketts) die Greifer nur mangelhaft, indem sich die Greifer nur zur Hälfte füllen und. daher nur ein langsames Löschen zulassen. Man hat daher bei der Löschung von Briketts die Verwendung von Exkavatoren vielfach wieder aufgegeben und schaufelt die Briketts mit Gabeln oder rafft sie mit der Hand in Fördergefäße. Diese Arbeit ist beschwerlich, langsam und daher teuer.
Auch bei Verwendung von Becherwerken zum Löschen von Schiffen treten manche Übelstände auf. In erster Linie wird das Ladegut dadurch, daß es von den Bechern
0. dgl. an den Wandungen der Kanäle entläng bewegt wird, zu sehr angegriffen, wodurch 40
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z. B. beim Löschen von Stückkohle zu viel Grus und beim Löschen von Briketts durch Bruch derselben zu viel Abfall erzeugt wird, was einen großen Verlust bedingt.
Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet nun ein neues Verfahren zum Zwecke des Löschens von Stückkohle, Braunkohlenbriketts, Koks und ähnlichem Material, wobei die oben erwähnten Übelstände vermieden werden, jedoch die Verwendung eines Becherwerkes ermöglicht wird. In den Schiffsraum, der beladen werden soll, werden vor der Beladung - in bestimmten Abständen Schächte aufgestellt, welche geeignet sind, ein Becherwerk, welches von oben in die Schächte eingelassen wird, aufzunehmen, und wobei die Seitenwandungen dieser Schächte derart angeordnet sind, daß dieselben von oben nach unten stückweise abgenommen werden können, scvdaß der Innenraum des Schachtes mit dem ihn umgebenden Außenraum in Verbindung treten kann. Nach Aufstellung der Schächte an geeigneten Stellen wird das Ladegut in den Schiffsraum eingeschüttet, und zwar rund um die Schächte herum, so daß diese in dem Ladegut eingebettet sind. Soll nun das Ladegut gelöscht werden, so wird in die Schächte ein Becherwerk, welches beispielsweise an einem Kran hängt, hinabgelassen und alsdann die Wandung des Schachtes, oben beginnend, allmählich abgenommen, so daß das den Schacht umgebende Ladegut in den letzteren gleiten und von dem dort in Bewegung befindlichen Becherwerk aufgenommen und weiterbefördert wird. Auf diese Weise ist man in der Lage, das Ladegut durch das Becherwerk zuverlässig
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ohne wesentliche Beschädigung aus dem Schiffe zu entfernen. Es ist selbstverständlich, daß sich das beschriebene Verfahren auch zum Löschen von Getreide aind ähnlichen Materialien mit Vorteil verwenden läßt, obgleich durch die vorliegende Erfindung in erster Linie das Löschen der Schiffe von Stückkohle, Briketts, Koks beabsichtigt wird.
Auf der heiliegenden Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung zur Ausführung des beschriebenen Verfahrens veranschaulicht, und zwar zeigen
Fig. ι und 2 Seitenansicht und Grundriß eines Schiffes mit den eingesetzten Schächten α α α mit eingesetzten Becherwerken b b b. Fig. 3 veranschaulicht eine Anlage zur Weiterförderung von dem Becherwerk zu einem Eisenbahngüterwagen.
Fig. 4 und 5 veranschaulichen die Tätigkeit des Becherwerkes, wie zunächst auf der einen Seite des Kanals das Ladegut gelöscht wird, und nachdem dieses geschehen ist, auf der anderen Seite.
Wie aus den Fig. 3, 4 und 5 ersichtlich ist, bestehen die Seitenwandungen des Schachtes a aus aufeinandergesetzten Platten d d d, welche einzeln von oben beginnend abgenommen werden können. Die Fig. 3 zeigt die oberen fünf Platten, d d auf der linken Seite des Schachtes α abgenommen, so daß das Material von links nach rechts bis auf den natürlichen Böschungswinkel in die Becher des Becherwerkes hinabgleitet. Ist dieser Zeitpunkt erreicht, so wird eine weitere Platte d abgenommen.
In Fig. 4 und 5 ist ein Vertikalschnitt durch den Schacht α und durch das in demselben angeordnete Becherwerk veranschaulicht. In Fig. 4 wird die links vom Schacht α liegende Seite des Laderaumes gelöscht. Die oberen vier Platten des Schachtes links sind bereits abgenommen, und ist aus der Zeichnung ersichtlich, wie das Material in die Becher glei*· tet und aufwärts befördert wird. In Fig. 5 ist die linke Seite des Laderaumes bereits entleert. Ist der Laderaum links vom Schacht a gelöscht, so wird das Becherwerk b herausgehoben, um i8o° gedreht und wieder hinabgelassen (siehe Fig. 5), um alsdann in der gleichen Weise auch den rechts vom Schacht a gelegenen Raum von dem Ladegut zu löschen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zum Löschen von Schiffen, namentlich solchen, die mit Stückkohle, Briketts, Koks und ähnlichen Materialien beladen sind, dadurch gekennzeichnet, daß vor der Beladung der Schiffe in dem Laderaum Schächte mit stückweise von oben nach unten abnehmbaren Seitenwandungen aufgestellt werden, um welche herum das Ladegut aufgeschüttet wird, und daß zwecks Löschung der Schiffe in die Schächte ein Becherwerk von oben her eingelassen wird, mittels dessen bei allmählicher Abnahme der Seitenwände von oben nach unten das in die Becher des Becherwerkes einfallende Ladegut gehoben und weiterbefördert wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
NL7800482A (nl) * 1977-01-17 1978-07-19 Haahjem Mekaniske As Inrichting voor het afvoeren van stortgoed.
US12024337B2 (en) 2020-02-26 2024-07-02 Draeger Safety Uk Limited Cylinder-retaining apparatus for a breathing apparatus

Cited By (3)

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NL7800482A (nl) * 1977-01-17 1978-07-19 Haahjem Mekaniske As Inrichting voor het afvoeren van stortgoed.
DE2800226A1 (de) * 1977-01-17 1978-07-20 Haahjem Mekaniske As Trimm- und loeschvorrichtung fuer schuettgut
US12024337B2 (en) 2020-02-26 2024-07-02 Draeger Safety Uk Limited Cylinder-retaining apparatus for a breathing apparatus

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