DE239727C - - Google Patents
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- DE239727C DE239727C DENDAT239727D DE239727DA DE239727C DE 239727 C DE239727 C DE 239727C DE NDAT239727 D DENDAT239727 D DE NDAT239727D DE 239727D A DE239727D A DE 239727DA DE 239727 C DE239727 C DE 239727C
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- grindstone
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Links
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D21—PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
- D21B—FIBROUS RAW MATERIALS OR THEIR MECHANICAL TREATMENT
- D21B1/00—Fibrous raw materials or their mechanical treatment
- D21B1/04—Fibrous raw materials or their mechanical treatment by dividing raw materials into small particles, e.g. fibres
- D21B1/06—Fibrous raw materials or their mechanical treatment by dividing raw materials into small particles, e.g. fibres by dry methods
- D21B1/063—Fibrous raw materials or their mechanical treatment by dividing raw materials into small particles, e.g. fibres by dry methods using grinding devices
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Wood Science & Technology (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Grinding Of Cylindrical And Plane Surfaces (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Jig 239727 KLASSE 55 έζ. GRUPPE
ANDREAS BIFFAR in LEIPZIG.
Holzschleifer für die Papierfabrikation.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 7. Januar 1910 ab.
Bei den bekannten Holzschleifern, bei welchen der Schleifstein auf einer in einem aufrechtstehenden,
schneckenartig ausgebildeten Gehäuse wagerecht gelagerten Drehwelle befestigt
ist, ist die Einrichtung so getroffen, daß zur Erhöhung des Druckes zwischen Stein
und Holz ein Teil des Gehäuses beweglich ist und durch ein Getriebe periodisch mit seinem
Inhalt gegen den Stein gepreßt wird. Diese
ίο Maßnahme hat sich in der Praxis als unausführbar
erwiesen, weil sich das Getriebe und der Schleifstein bezüglich ihrer Arbeitsleistung
nie gleichmäßig Schritt halten und infolgedessen häufig Betriebsstörungen eintreten.
Diesen Unzuträglichkeiten wird gemäß .der vorliegenden Erfindung dadurch abgeholfen,
daß der Schleifstein aus mehreren, sektorartigen, mit einem auf der wagerecht liegenden
Welle befestigtem Kreuz gelenkig verbundenen Steinstücken besteht, die in der Drehrichtung
nach außen ausschlagen und so verteilt sind, daß immer ein Teil des Eigengewichtes des
Schleifsteines, d. h. das Gewicht der jeweils unten stehenden Steinstücke g, auf dem Schleifgute
lastet und dadurch der Druck zwischen Stein und Holz immer gleichmäßig bleibt, daß
ferner durch die fortwährende federnde Hin- und Herbewegung der Steine auf die von den
Hölzern abgerissenen Fasern eine gewisse Quetschung ausgeübt wird und dadurch die
Holzfasern in weitgehendstem Maße aufgeschlossen werden, und daß endlich durch die
durch die Fliehkraft der Steine erzeugten Bewegungen das Holz zum Nachfallen- in den
Arbeitsraum der Maschine veranlaßt wird.
Auf der Zeichnung ist eine der Erfindung entsprechende Maschine im Schnitt dargestellt.
Das oben offene Gehäuse α ist mit einer senkrecht stehenden Rückwand b und einer
stark bauchig gestalteten Vorderwand c versehen, welche beiden Wände durch einen
muldenförmigen Boden d miteinander verbunden sind. In dieses Gehäuse α ist das Mahlwerk
e eingebaut, welches von einer in den glatten Stirnwänden des Gehäuses drehbar gelagerten
Welle / getragen wird und so angeordnet ist, daß zwischen der bauchigen Wand c
bzw. dem muldenförmigen Boden d und der Peripherie des Mahlwerkes e von der Füllöffnung
g. nach der Austrittsöffnung h des Gehäuses hin ein schneckenförmiger Kanal gebildet
wird, der die zu verarbeitenden Hölzer zwingt, mit dem Schleifstein in Kontakt zu
bleiben. Der Schleifstein besteht aus einem Kreuzstück i, dessen Armenden in der Mitte
ausgespart und rechts und links als Auge ausgebildet sind. Zwischen je zwei Armen des
Kreuzes i ist eine entsprechend lange Kappe k angeordnet, die mit einer an ihr angebrachten
starken Nabe zwischen die Augen des mit Bezug auf die Drehrichtung des Rades vorauseilenden
Armes eingreift und durch einen Bolzen I mit demselben scharnierartig verbunden
ist. Die Kappen k ruhen mit ihrem hinteren Teile lose auf in Aussparungen m der Arme
sitzenden Schraubenfedern η auf, die bestrebt
sind, die Kappen nach auswärts zu drängen. Die Bewegung der Kappen wird durch
an den Naben derselben angebrachte Nasen ο und an den Kreuzarmen i vorgesehene Anschlage
ft begrenzt. In die Kappen k sind sektorartig gestaltete, mit ihrer Bogenform
nach außen gerichtete Steinstücke q eingesetzt, die mittels quer durchgehender Bolzen r, r
festgehalten werden und in ihrem Zusammenhange zueinander einen vollen runden Mahlkörper
bilden. ; Unterhalb der Austrittsöffnung h ist ein
Stein s angebracht, der sich gegenüber dem drehbaren Mahlwerk an- und abstellen läßt
und die Aufgabe hat, im Verein mit dem Mahlwerke die im Holzschliff befindlichen
Splitter und Faserbündel vor ihrem Austritt aus der Maschine zu zerreiben.
Zur Vermeidung des Verschrnierens und zur regelmäßigen Abspülung des Holzschliffes wird
aus einer Leitung t Wasser in die Maschine eingelassen und der Mahlkörper außerdem an
der Austrittsöffnurtg des Gehäuses mit einem Wasserstrom bespritzt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Holzschleifer für die Papierfabrikation, bei welchem der Schleifstein auf einer in einem aufrechtstehenden, schneckenartig ausgebildeten Gehäuse wagerecht gelagerten Drehwelle befestigt ist, dadurch gekennzeichnet , daß der Schleifstein aus mehreren sektorartigen, mit einem auf der Welle (f) befestigten Kreuz (i) gelenkig verbundenen Steinstücken (q) besteht, welche in der Drehrichtung ausschlagen und so verteilt sind, daß immer ein Teil des Eigengewichtes des Schleifsteines auf dem Schleifgute lastet, während durch die durch die Fliehkraft der Steine erzeugten Bewegungen das Holz zum Nachfallen in den Arbeitsraum der Maschine veranlaßt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen,
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE239727C true DE239727C (de) |
Family
ID=499148
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT239727D Active DE239727C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE239727C (de) |
-
0
- DE DENDAT239727D patent/DE239727C/de active Active
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