DE239593C - - Google Patents
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- DE239593C DE239593C DENDAT239593D DE239593DA DE239593C DE 239593 C DE239593 C DE 239593C DE NDAT239593 D DENDAT239593 D DE NDAT239593D DE 239593D A DE239593D A DE 239593DA DE 239593 C DE239593 C DE 239593C
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- 241000196324 Embryophyta Species 0.000 description 5
- 239000002689 soil Substances 0.000 description 3
- 241000721671 Ludwigia Species 0.000 description 2
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01C—PLANTING; SOWING; FERTILISING
- A01C7/00—Sowing
- A01C7/02—Hand sowing implements
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Soil Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Sowing (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Λ*239593 KLASSE 456. GRUPPE
THEODOR OTTO in VECHELDE.
auf und nieder gehenden Stempeln.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 3. Mai 1910 ab.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine mehrteilige Handsävorrichtung mit unter Federdruck
stehenden, in den Pflanzrohren auf und nieder gehenden Stempeln. Den bekannten
Handsävorrichtungen gegenüber ist das Wesen der vorliegenden Erfindung darin zu erblicken, daß neben jedem Pflanzrohr eine
mit dem Vorratsbehälter verbundene Hülse angeordnet ist, in welcher ein mit einem
ίο Längsschlitz versehenes Rohr verschoben wird,
um die aus dem Vorratsbehälter ausfallenden Saatkörner in den Hohlraum des Pflanzloches
unter die ausgehobene Erde einzuführen, worauf durch geeignete Stempel die in den Pflanzrohren
festgehaltene Erde auf den Samen gedrückt wird. Auch in der Anordnung eines besonderen Meßrohres, dessen Zulauf durch
einen in jedem einzelnen Saatbehälter angebrachten Schieber durch Anheben einer Stange
zeitweise geöffnet werden kann, unterscheidet sich der Gegenstand der vorliegenden Erfindung
von den bisher bekannten Einrichtungen.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in beispielsweiser Ausführungsform dargestellt,
und zwar zeigt:
Fig. ι eine Ansicht,
Fig. 2 einen Längsschnitt,
Fig. 3 einen Querschnitt.
Fig. ι eine Ansicht,
Fig. 2 einen Längsschnitt,
Fig. 3 einen Querschnitt.
Die mehrteilige Handsävorrichtung mit unter Federdruck stehenden, in den Pflanzrohren
auf und nieder gehenden Stempeln besteht aus dem Rahmengestell a, an dessen unterem
Ende die Legrohre b nebst den Saatkästen c angebracht sind. In den Legrohren b, welche
zur Herstellung der Pflanzlöcher dienen, bewegen sich an Stangen e befestigte Kolben d
auf und ab, die am oberen Ende an einer gemeinsamen, unter Federwirkung f stehenden
Handhabe g sitzen, durch welche die Kolben gemeinsam bewegt werden können. In das
Legrohr b mündet bei h eine zweite Hülse i,
in welcher wiederum kleine röhrenartige Hülsen k auf und ab beweglich sind, welche nach
oben in einen Stiel auslaufen und ebenfalls an einer gemeinsamen Handhabe I befestigt
sind, die eine gleichzeitige Bewegung sämtlicher Hülsen k gestattet. Der Saatkasten c
besteht aus einzelnen Kammern m, in welche die Samenkörner η eingefüllt werden. Der
Boden der einzelnen Kammern ist schräg angeordnet, so daß die Samenkörner auf ihn
herunter, durch eine in der Zwischenwand 0 befindlichen Öffnung p in ein kleines, ebenfalls
mit schrägem Boden versehenes Meßrohr q rollen, dessen Länge ungefähr dem Gesamtdurchmesser
von vier Samenkörnern entspricht, so daß stets nur eine bestimmte Anzahl Samenkörner einlaufen können. Die Öffnung
p wird durch einen winkelförmigen Schieber r (Fig. 3) geschlossen. Die Hülsen k besitzen
an der Rückenseite in ihrer Längsausdehnung Schlitze s, die genau auf die Kanalöffnung
t passen, so daß die Samenkörner in die Hülsen k einlaufen und von hier durch
die Legrohre nach dem Erdreich gelangen können. Die an dem Querstabe ν angebrachten
und an de/ Handhabe I befestigten Draht-
seile u dienen zur Einstellung der an einem gemeinsamen Querstabe ν beweglich angebrachten
Verschlußschieber r. Zum Eindrücken der Legrohre in das Erdreich dienen die Griffe.w.
Die nacheinander folgenden Handgriffe, welche beim Pflanzen der Samenkörner ausgeführt
werden müssen, sind folgende: Nachdem genügend viel Samenkörner in den Behälter eingeschüttet
sind, wird die Vorrichtung mittels
ίο der Griffe w in die Erde gedrückt, wodurch
sich die Hülse b mit Erde füllt; alsdann wird
die ganze Vorrichtung etwas angehoben und der Stab I niedergedrückt, wobei sich die
daran befestigten Rohre k abwärts bewegen und die in der Hülse befindliche Erde durchstoßen.
Hierbei legen sich die in den Rohren k befindlichen Schlitze s direkt vor die
Kanalöffnung t, so daß die in dem Meßrohr q befindlichen vier Samenkörner hindurchrollen
und in der Hülse k niederfallen können, und zwar fallen dieselben, in den Hohlraum, welcher
durch Anheben der ganzen Vorrichtung zwischen der Unterkante der Legrohre und der Sohle der entsprechenden Pflanzlöcher gebildet
wird. Ist dies geschehen, so drückt man mittels der Kolben d die noch in der
Hülse b vorhandene Erde aus derselben heraus, so daß die Samenkörner mit dieser Erde
überdeckt werden. Das Einrollen der jeweilig gebrauchten vier Samenkörner in den Raum m
geschieht durch das Anheben der Stange v, an der die winkelartig wirkenden Verschlußklappen
r befestigt sind. Der Gegenstand vorliegender Erfindung ermöglicht das Bepflanzen
in viel kürzerer Zeit als bisher, da derselbe mehrere Samenreihen zu gleicher Zeit
■ bepflanzt. ,
Claims (2)
1. Mehrreihige Handsä vorrichtung mit unter Federdruck stehenden, in den Pflanzrohren auf und nieder gehenden Stempeln,
dadurch gekennzeichnet, daß neben jedem Pflanzrohr eine mit dem Vorratsbehälter verbundene Hülse (i) angeordnet ist, in
welcher ein mit einem Längsschlitz (s) versehenes Rohr (k) verschoben wird, um die
aus dem Vorratsbehälter ausfallenden Saatkörner in den Hohlraum des Pflanzloches
unter die ausgehobene Erde einzuführen, worauf die Stempel die in den Pflanzrohren
festgehaltene Erde auf den Samen niederdrücken.
2. Mehrreihige Handsä vorrichtung nach ■ Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
zwischen Hülse (i) und Saatbehälter ein Meßrohr (q) angeordnet ist, dessen Zulauföffnung
(ρ) durch einen in jedem einzelnen Saatbehälter (m) angebrachten Schieber (r)
durch Anheben der Stange (v) zeitweise geöffnet wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE239593C true DE239593C (de) |
Family
ID=499023
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT239593D Active DE239593C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE239593C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4294179A (en) * | 1979-08-01 | 1981-10-13 | Bud Antle, Inc. | Dibble tube soil plug planter |
| US4750439A (en) * | 1986-08-27 | 1988-06-14 | Bud Antle, Inc. | Planting finger assembly |
-
0
- DE DENDAT239593D patent/DE239593C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4294179A (en) * | 1979-08-01 | 1981-10-13 | Bud Antle, Inc. | Dibble tube soil plug planter |
| US4750439A (en) * | 1986-08-27 | 1988-06-14 | Bud Antle, Inc. | Planting finger assembly |
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