DE239552C - - Google Patents
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- DE239552C DE239552C DENDAT239552D DE239552DA DE239552C DE 239552 C DE239552 C DE 239552C DE NDAT239552 D DENDAT239552 D DE NDAT239552D DE 239552D A DE239552D A DE 239552DA DE 239552 C DE239552 C DE 239552C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23N—REGULATING OR CONTROLLING COMBUSTION
- F23N3/00—Regulating air supply or draught
- F23N3/04—Regulating air supply or draught by operation of single valves or dampers by temperature sensitive elements
- F23N3/047—Regulating air supply or draught by operation of single valves or dampers by temperature sensitive elements using mechanical means
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- Chemical & Material Sciences (AREA)
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- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Control Or Security For Electrophotography (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
~ M 239552 KLASSE 241 GRUPPE
THEODOR SKOPNIK in CÖLN-LINDENTHAL
Zugregler für Warmwasserheizungen mit glattem Ausdehnungsrohr.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. Mai 1910 ab.
Die Regler für Warmwasserheizungen mit gewundenen oder spiraligen Ausdehnungsröhren
arbeiten schon nach kurzer Betriebsdauer ungenau und sind durchaus unzuverlässig, so
daß stets erhebliche Schwankungen vorkommen. . Bei den Reglern mit glatten Ausdehnungsrohren
war bisher eine große Bauausführung erforderlich, womit wieder die zur
Bewegung kommenden Massen schwer wurden
ίο und die damit verbundenen Unzuträglichkeiten
störend wirkten. Insbesondere die erforderliche Hebellänge zur Erreichung eines genügenden
Ausschlags der Rauchklappe, sowie auch die Betriebsunterschiede beim Öffnen und Schließen derselben erschwerten ein" genaues
Arbeiten, indem das Klappengewicht im ersten Falle hinderte und also verzögernd
auf die Reglerarbeit wirkte, im zweiten Falle unterstützte und deshalb das Schließen be-
ao schleunigte.
Die Erfindung beseitigt das dadurch, daß eine durch einen Hebelarm fest mit dem Ausdehnungsrohr
verbundene Schneide zugleich Drehpunkt und Unterstützungsmittel des mit der Luftzuführungsklappe verbundenen Hebels
ist. Hierdurch ist zunächst die Möglichkeit gegeben, daß der Angriffspunkt der Zugstange
sehr nahe an den Drehpunkt des Hebels heranrücken kann, um auch bei geringen Be wegungen
der Ausdehnungsröhre einen großen Hebelausschlag zu erhalten. Hierdurch wird nun die Ausführung des Reglers in geringen
Dimensionen ermöglicht und damit wieder die Leistungsfähigkeit infolge der Verringerung
des Gewichts bewegter Massen erhöht. Weiter aber tritt noch die Fähigkeit hinzu, das Klappengewicht
durch ein am freien Ende des Drehhebels angebrachtes Gegengewicht oder eine Gegenfeder auszugleichen und damit die
Klappenbewegung nach jeder Richtung fast gleichmäßig zu gestalten. Die Gegenwirkung,
die durch Gewicht oder Feder ausgeübt werden kann, ist größer anzunehmen als die Wirkung
der Klappe, so daß zum Eröffnen derselben lediglich die Zugstange nachzugeben
hat und also auch hierbei auf Zug beansprucht wird wie beim Schließen.
Eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes ist in der Zeichnung dargestellt, und
zwar zeigen:
Fig. ι eine Oberansicht der Vorrichtung,
Fig. 2 einen Schnitt durch die Ausdehnungsröhre mit Ansicht des Triebwerks,
Fig. 3 einen Schnitt nach Linie A-B der Fig. i.
Die Ausdehnungsröhre α trägt an den Enden
die Anschlußstutzen b und c, wovon letzterer ein Lager d für einen Drehhebel e besitzt,
der gelenkig einerseits mit einer Stange f und anderseits mit einer Stange g verbunden ist.
Die Stange f ist gelenkig mit dem Stutzen b verbunden, der einen mit einer Schneide i
versehenen Arm h trägt. Auf dieser Schneide als Drehpunkt ruht ein Hebel k, der von der
Stange g beeinflußt wird, am kurzen Hebelende I ein Gegengewicht m trägt und am längeren
Hebelende η mit der Luftzuführungsklappe 0 verbunden ist.
Das Ausdehnungsrohr wirkt bei höherer Temperatur, als normal angenommen ist, auf
den einerseits durch die von der Wärme nicht beeinflußte Stange f gehaltenen Hebel β der-
art, daß die Stange g niedergezogen und damit der Hebel k mit der Klappe ο niedergebracht
wird, so daß infolge verringerter Luftzufuhr die Ofenwirkung abgeschwächt und damit wieder die Temperatur zum Sinken gebracht wird. Wie aus der Zeichnung ersichtlich,
ist bei nur sehr geringem Ausschlagwinkel des Hebels e der Ausschlag des Hebels k
sehr groß, so daß der Apparat eine gefällige,
ίο kleine Form erhalten kann. Das Ausgleichsgewicht
m ist etwas schwerer als die Luftzuführungsklappe, so daß zur Eröffnung die
Stange g lediglich nachzugeben hat und deshalb sowohl beim Schließen als auch beim
Eröffnen der Klappe nur auf Zug beansprucht wird. In der Zeichnung ist die Klappe in
ungefähr gleichem Maßstab gezeichnet wie der Regler, woraus die geringe Dimensionierung
desselben erhellt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Zugregler für Warmwasserheizungen mit glattem Ausdehnungsrohr, dadurch gekennzeichnet, daß eine fest mit dem Ausdehj nungsrohr verbundene Schneide sowohl Drehpunkt als auch Unterstützungsmittel des die Luftzuführungsklappe bewegenden Hebels ist, so daß die Vermittlungsstange für die Rohrausdehnung nur auf Zug beanspracht wird, der Hebel einen großen Ausschlag erhält und sein kurzes Ende zur Aufnahme eines Gegenzugs durch Gewicht oder Feder frei wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE239552C true DE239552C (de) |
Family
ID=498984
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT239552D Active DE239552C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE239552C (de) |
-
0
- DE DENDAT239552D patent/DE239552C/de active Active
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