DE239486C - - Google Patents

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DE239486C
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03CPHOTOSENSITIVE MATERIALS FOR PHOTOGRAPHIC PURPOSES; PHOTOGRAPHIC PROCESSES, e.g. CINE, X-RAY, COLOUR, STEREO-PHOTOGRAPHIC PROCESSES; AUXILIARY PROCESSES IN PHOTOGRAPHY
    • G03C7/00Multicolour photographic processes or agents therefor; Regeneration of such processing agents; Photosensitive materials for multicolour processes
    • G03C7/04Additive processes using colour screens; Materials therefor; Preparing or processing such materials
    • G03C7/06Manufacture of colour screens

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Investigating Or Analysing Biological Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei der Herstellung von Mehrfarbenrastern mittels Celluloidfolien ist man bisher im allgemeinen nach zwei verschiedenen Methoden verfahren. Entweder man hat mittels verschiedener nacheinander auf die Celluloidfläche aufgetragener Schutzschichten eine Reihenfolge von übereinandergeordneten Schichten erzielt und die Farben auf die einzelnen Schichten durch mechanische oder färberische Operationen verteilt, oder man hat innerhalb der Celluloidfolie entweder die Farben in mehreren übereinander liegenden Schichten oder unter Zuhilfenahme mehrerer nacheinander aufgetragener Schutzschichten erzeugt.
Es ist auch ein Verfahren vorgeschlagen worden, nach dem die Benutzung einer einzigen Schutzschicht genügt. Es beruht auf der Beobachtung, daß Farbstofflösungen auf solche Stellen der Celluloidoberfläche nicht färbend einwirken, die schon gefärbt sind, wenn man nur die Dauer der Einwirkung genügend verkürzt, und daß man trotz einer solchen Verkürzung der Einwirkungsdauer auf den noch ungefärbten Stellen der Oberfläche genügend intensive Färbungen erhält.
Vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren, bei dem in ähnlicher Weise vorgegangen wird; sie besteht darin, daß an Stelle von stufenweise abgekürzten Einwirkungszeiten Farbstoff lösungen angewendet werden, deren Lösungsmittel für die späteren Färbungen stufenweise verdünnter angenommen werden.
Während es schwierig oder unmöglich ist, Einwirkungszeiten, die sich auf einige Sekunden bemessen, mit genügender Genauigkeit so zu begrenzen, daß man die verlangten Abstufungen der Intensitäten erhält, läßt sich die Konzentration des Lösungsmittels leicht mit der größten Genauigkeit abstufen, und es gelingt daher nach der Erfindung, vollkomme- 40 f nere Ergebnisse zu erzielen als mit den bisher bekannten Verfahren.
Nach derErfindung kann beispielsweise fol-. gendermaßen verfahren werden:
Eine Celluloidfolie wird durch Eintauchen in eine Lösung von Kautschuk in Benzol beiderseitig mit einer Schutzschicht überzogen, und in eine dieser Schichten wird eine Reihe von Linien derart eingeritzt, daß die Celluloidoberfläche freigelegt wird. Man taucht alsdarin die Folie in eine Lösung eines blauen Farbstoffes, die beispielsweise erhalten wird durch Lösen von 2 g Victoriablau in 100 ecm absoluten Alkohols. Die Folie wird in Wasser gespült, um den Überschuß der Farbe abzuwaschen. Dann wird die Schutzschicht vorzugsweise in einem Winkel von 900 zur Richtung der ersten Liniierung zum zweiten Male in parallel liegenden Linien aufgeschnitten, die ebenfalls nur bis zur Celluloidoberfläche herabreichen. Die Celluloidoberfläche wird dadurch in blaue und ungefärbte Linien zerlegt, von denen die letzteren abwechselnd in geschützte und ungeschützte Vierecke zerlegt sind.
Durch Eintauchen in eine Lösung von 2 g Auramin und 1 g Äthylgrün in 150 ecm 8oprozentigem Alkohol werden die ungeschützten Felder grün gefärbt, während die bereits
blau gefärbten infolge der größeren Verdünnung des Lösungsmittels unbeeinflußt bleiben. Von der Celluloidfolie, welche jetzt einen aus blauen Linien und grünen Vierecken bestehenden Raster darstellt, werden nunmehr die übrigbleibenden Teile der Schutzschicht abgewaschen, und es kann die dritte Ausfärbung mit rotem Farbstoff in noch verdünnterem Lösungsmittel vorgenommen werden. Zu
ίο diesem Zwecke dient beispielsweise eine Auflösung von 2 g Rubin und ig Auramin in 150 ecm 60 prozentigern Alkohol. Durch Eintauchen des Rasters werden lediglich die noch ungefärbten Felder angefärbt. Das Resultat ist also ein aus blauen Linien und grünen und roten Vierecken bestehender Farbraster, von dessen Rückseite nunmehr in bekannter Weise die nicht bearbeitete Schutzschicht entfernt wird.
Die Erfindung ist nicht auf das obige Beispiel beschränkt, man kann an Stelle der Kautschukschutzschicht irgendeine andere für den Zweck geeignete Schicht wählen. Ebenso aber lassen sich andere Lösungsmittel oder andere geeignete Farbstoffe verwenden. Endlieh kann die Reihenfolge der Anfärbung geändert werden; desgleichen kann jede Farbenkombination aus drei Grundfarben gewählt werden, welche für die Wiedergabe der natürlichen Farben in der Farbenphotographie geeignet ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zur Herstellung von Mehrfarbenrastern auf Celluloidfolien unter Benutzung nur einer Schutzschicht und von Farbstofflösungen in Alkohol oder Aceton, dadurch gekennzeichnet, daß Farbstofflösungen benutzt werden, deren Lösungsmittel für die späteren Färbungen' stufenweise verdünnter genommen ist.
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