DE239476C - - Google Patents

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DE239476C
DE239476C DENDAT239476D DE239476DA DE239476C DE 239476 C DE239476 C DE 239476C DE NDAT239476 D DENDAT239476 D DE NDAT239476D DE 239476D A DE239476D A DE 239476DA DE 239476 C DE239476 C DE 239476C
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groove
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B39/00Locking of screws, bolts or nuts
    • F16B39/02Locking of screws, bolts or nuts in which the locking takes place after screwing down
    • F16B39/04Locking of screws, bolts or nuts in which the locking takes place after screwing down with a member penetrating the screw-threaded surface of at least one part, e.g. a pin, a wedge, cotter-pin, screw

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mutual Connection Of Rods And Tubes (AREA)
  • Conveying And Assembling Of Building Elements In Situ (AREA)
  • Forging (AREA)
  • Clamps And Clips (AREA)

Description

PATENTAMT.
KLASSE 47«. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. Mai 1911 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf Schraubensicherungen, bei welchen die Sicherung der Mutter durch ein in einer nach dem Bolzenloch offenen Nut der Mutter bewegbares Sperrglied geschieht, welches in das Gewinde des Bolzens eingetrieben wird. Zweck der Erfindung ist, solche Schraubensicheiungen derart auszubilden, daß sie bei größter Einfachheit in Bauart und Verwendung zugleich größte Sicherheit im Betriebe besitzen.. Dieser Zweck wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß der Teil der Nut, auf welchem das Sperrglied "h sitzt, zweckmäßig bogenförmig gekrümmt und das Sperrglied dementsprechend ausgebildet ist, so daß dieses, wenn mittels eines geeigneten . Werkzeuges auf eine vorstehende Kante desselben ein Schlag ausgeübt wird, auf seinem Sitz gedreht wird und dadurch seine Schneidkante mit einer abscherenden Bewegung in das Gewinde des Bolzens eindringt und dieses durchschneidet. Die schneidende Bewegung eier Speri'gliedschneide erfolgt vorzugsweise in : einem von der Mutter fort gerichteten Sinne, d.h. in derjenigen Richtung, in welcher die Mutter beim Lösen abgeschraubt wird.
Dadurch, daß in der Mutter eine nach dem
Bolzenloch sich öffnende und mit bogenförmig konkavem Boden versehene Nut angebracht wird, kann ein dünnes Sperrglied mit konvexem unteren Rand benutzt werden, derart, . daß es sich auf dem Boden der Nut drehen und eine von der Mutter und dem Boden del" Nut fortgerichtete Bewegung ausführen wird.
Hierdurch dringt die Schneidkante des. Sperrgliedes in das Bolzengewinde, mit welchem es derart in Eingriff gelangt, daß jedes Bestreben der Mutter, sich abzuschrauben, nur ein weiteres Eindringen der Schneidkante in den oberhalb derselben befindlichen Rand des Schraubengewindes zur Folge haben muß.
Auf diese Weise wird eine Schraubensicherung erhalten, bei welcher ein außerordentlich wirksames Eindringen der Sperrgliedschneide in das Bolzengewinde und damit eine unbedingt zuverlässige Sicherung gewährleistet wird, und bei welcher sowohl dem Sperrglied wie auch der Nut eine möglichst einfache Gestalt gegeben wird, so daß es möglich ist, die Teile durch automatische Maschinen in der Massenfabrikation mit nur geringen Mehrkosten gegenüber den gewöhnlichen Muttern herzustellen.
Eine Schraubensicherung gemäß der Erfindung ist auf der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar ist
Fig. ι ein Schnitt durch eine mit der Sieherung gemäß der Erfindung versehene Mutter mit dem' Sperrglied außerhalb der Arbeitsstellung. Fig..2 ist ein gleicher Schnitt, wobei sich jedoch das Sperrglied in seiner Arbeits-' stellung befindet. Fig. 3 ist eine Aufsicht auf die Schraubensicherung nach den Fig. 1 und 2, jedoch in kleinerem Maßstabe.
Bei' dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Mutter 1 mit einer schmalen Nut 2 versehen, welche sich radial nach dem Bolzenloch öffnet und sich von hier nach den Seifen- ·. wandungen der Mutter erstreckt. Diese Nut . ist derart ausgebildet, daß sie ein. Sperrglied 3

Claims (2)

aufnehmen-kann, welches vorzugsweise aus gehärtetem Stahl besteht und eine Schneidkante 4 besitzt. Der Boden der Nut besitzt eine solche Form, daß er einen nockenartigen Sit/, für das Sperrglied bildet, so daß, wenn letzteres kräftig bewegt, beispielsweise auf seinem Sitz gedreht wird, seine Schneidkante 4 nach innen . und auch vorzugsweise nach oben in das Gewinde des Bolzens eindringt, welches sich an der inneren Öffnung der Nut befindet. Die besondere Gestalt des Sperrgliedes und seines Sitzes kann vielfach geändert werden. Bei vorliegendem Ausführungsbeispiel.ist der wirksame Teil des Sitzes konkav und bogenförmig ausgebildet, welche Form auch der mit dem wirksamen Teil der Nut in Eingriff befindliche Rand des Sperrgliedes besitzt. In der auf Fig. 1 dargestellten Lage ruht das Sperrglied derart auf seinem Sitz, daß ein Teil 5 20. über die obere Fläche der' Mutter vorragt. Dadurch, daß dieser vorstehende Teil nach unten geschlagen oder sonstwie bewegt wird, kann das Sperrglied auf seinem bogenförmigen Sitz um den Mittelpunkt des Bogens (welcher sich ungefähr bei 6 befindet) von der in Fig. 1 dargestellten Lage in die in Fig. 2 veranschaulichte Arbeitsstellung gedreht werden. In ersterer Lage befindet sich die Schneidkante 4 des Sperrgliedes dem Bolzengewinde gegenüber, jedoch so, daß noch ein genügender. Spielravim zum unbehinderten Drehen bleibt. Die Schneidkante ist mit Bezug auf den Mittelpunkt 6 derart ausgebildet, daß sie, wenn das Sperrglied in seine Arbeitsstellung gedreht wird, in die Gewindegänge des Bolzens vorzugsweise mit einer nach oben gerichteten abscherenden oder schneidenden Bewegung dringt, so daß das Sperrglied, wenn seine vorstehende Kante 5 Ungefähr in oder ein wenig unter die. obere Fläche der Mutter gelangt ist, die in Fig. 2 gezeigte Arbeitsstellung eingenommen hat. Mit anderen Worten: Die Schneidkante des Sperrgliedes führt sowohl eine Bewegung nach dem Bolzen zu wie auch von dem Boden der Nut oder von der Mutter fort, d. h. in derjenigen Richtung aus, in welcher die Mutter beim : !Lösen abgeschraubt wird. In dieser Stellung wird das Sperrglied an einer weiteren Drehung in gleicher Richtung durch deii Widerstand des Bolzens gegen ein weiteres. Eindringen der. Schneidkante verhindert. Anderseits kann das Metall der Mutter über den Randteil 5 geschlagen werden, so daß ein zufälliges oder unbeabsichtigtes Zurückdrehen des Sperrgliedes in die in Fig. 1 gezeigte Lage unmöglich ist. Die Teile sind vorzugsweise so bemessen, daß die Schneidkante 4 bei Einnahme der Arbeitsstellung annähernd um die Tiefe der Gewindegänge in den Bolzen eindringt, dabei aber noch durch das Metall eines oder mehrerer Gänge überragt wird, so daß ihre weitere zufällige Bewegung in dieser Richtung unbedingt vermieden wird. Daher wird das Sperrglied, wenn das Metall der Mutter über dessen Randteil 5 niedergetrieben ist, unbedingt gegen jede Bewegung in irgendeiner Richtung gesichert. ■ Das Sperrglied ist zweckmäßig so ausgebildet, daß sich in der Arbeitsstellung noch ein vorstehender Randteil 7 oberhalb der oberen Fläche der Mutter und zwischen dem Bolzen und dem Mittelpunkt 6 befindet. Infolgedessen kann das Sperrglied aus der Arbeitsstellung gemäß Fig .2 in die in Fig. 1 dargestellte Lage in einfacher Weise dadurch bewegt werden, daß auf den vorstehenden Randteil 7 mit einem geeigneten Werkzeug ein Schlag ausgeführt wird Ρλτε ν t~An Spruche: Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
1. Schraubensicherung durch ein in einer nach dem Bolzenloch offenen Nut der Mutter bewegbares und in das Bolzengewuide : einzutreibendes Sperrglied, dadurch gekennzeichnet, daß der Teil der Nut, auf welchem das Sperrglied aufliegt, sowie der entsprechende Teil des letzteren derart gekrümmt sind, daß, wenn auf den vorstehenden Teil des Sperrgliedes ein Schlag ausgeführt wird, [ letzteres auf seinem gebogenen Sitz gedreht und seine Schneidkante in den Rand des Bolzens eingetrieben wird.
2. Schraubensicherung nach Anspruch 1, < dadurch gekennzeichnet, daß der Beden der Nut konkav und bogenförmig ausgebildet ist und die Schneidkante des Sperrgliedes in einem von der Mutter fort gerichteten Sinne in das Schraubengewinde bewegt wird.
DENDAT239476D 1910-05-20 Active DE239476C (de)

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