DE239377C - - Google Patents
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- DE239377C DE239377C DENDAT239377D DE239377DA DE239377C DE 239377 C DE239377 C DE 239377C DE NDAT239377 D DENDAT239377 D DE NDAT239377D DE 239377D A DE239377D A DE 239377DA DE 239377 C DE239377 C DE 239377C
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D05—SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
- D05B—SEWING
- D05B57/00—Loop takers, e.g. loopers
- D05B57/08—Loop takers, e.g. loopers for lock-stitch sewing machines
- D05B57/22—Loop takers, e.g. loopers for lock-stitch sewing machines with spool-size bobbin for lower thread
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Sewing Machines And Sewing (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
. "■■- Ju 239377 KLASSE
52«. GRUPPE
FREDERICK JOHN TURNER BELL in BURY und HARDY CECIL BELL in PADIHAM, Engl.
Doppelsteppstichnähmaschine mit großer Unterfadenspule. Patentiert im Deutschen Reiche vom 26. April 1910 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Doppelsteppstichnähmaschine derjenigen Art, bei
welcher zwei gewöhnliche Garnrollen zur Verwendung kommen, und zwar je eine für den
Nadelfaden und den Unterfaden. Die Spule für den Unterfaden liegt in einer Aussparung
des Schleifenfängers, der sich in einer schräg angeordneten Ringführung dreht. Der Schleifenfänger
erhält seine Drehbewegung durch ίο einen Mitnehmer, dessen Treibstifte abwechselnd
in entsprechende Aussparungen des Schleifenfängers eingreifen.
Bei Nähmaschinen dieser Gattung werden oft Betriebsstörungen dadurch veranlaßt, daß
die Nadelfadenschleife beim Abgleiten vom Schleifenfänger sich in einem außer Eingriff
befindlichen Treibstift des Mitnehmers verwickelte.
Gemäß vorliegender Erfindung soll das Verwickeln der Nadelfadenschleife in den Treibstiften
verhindert werden.
Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes.
Fig. ι ist eine Seitenansicht der in Betracht kommenden Maschinenteile.
Fig. 2 ist eine Vorderansicht des Schleifenfängers in einem Zeitpunkt seiner Umdrehung.
Fig. 3 ist eine ähnliche Ansicht desselben Schleifenfängers, aber in einem anderen Zeitpunkt
seiner Umdrehung.
Fig. 4 ist eine Randansicht des Schleifenfängers.
Fig. 5 ist eine Randansicht desselben Schleifenfängers in seiner Führung und zeigt gleichzeitig
die Antriebsvorrichtung.
Fig. 6 und 7 sind eine Längs- bzw. Stirnansicht des Spulenträgers, welcher im Betrieb sich
innerhalb des Schleifenfängers befindet (punktiert in Fig. 1).
Fig. 8 bis 13 zeigen den Schleifenfänger nebst einem Wächter für die Oberfadenschleife.
Der Schleifenfänger A nimmt die Unterfadenspule nebst ihrem Träger auf und ist mit
einem Ausschnitt oder einer tiefen Kerbe B versehen, sowie mit einer Spitze C zum Eindringen
in die Schleife des Oberfadens, welche durch die Nadelplatte D hindurch mittels der
Nadel D1 in der üblichen Weise gebildet wird. Der Schleifenfänger A ist an der einen Seite
mit einer achsialen Ausnehmung E versehen, durch welche die Unterfadenspule eingebracht
wird. Mittels seines Umfangflansches Αλ läuft
der Schleifenfänger in der schräg angeordneten Führung F, welche am oberen Teile ausgeschnitten
ist, so daß der Schleifenfänger hier frei liegt.
Der Schleifenfänger A wird von einer Welle G in Umdrehung versetzt, welche wagerecht unter
der Tischplatte D angeordnet ist. Das Ende der Welle G trägt Querarme / mit Treibstiften
H, H1, welche abwechselnd in entsprechende Aussparungen K, K1 des Schleifenfängers
eintreten. Wenn die Treibstifte H, H1 sich senkrecht übereinander befinden (Fig. 1, 5,
8 und 9), ist der obere vollständig außer Eingriff mit dem Schleifenfänger A, so daß ein
Zwischenraum zwischen dem Ende dieses oberen Stiftes und dem Schleifenfänger A gebildet
wird, welcher das Abgleiten der Oberfadenschleife vom Schleifenfänger erlaubt. Die
Unterfadenspule L ist derart angeordnet, daß sie sich auf einer Hülse M1 des Trägers M
(Fig. 6 und 7) drehen kann. Letzterer paßt mit seiner Hülse M1 auf den achsialen Stift N
des Schleifenfängers A. Der Träger M mit der Unterfadenspule L" wird in die Ausnehmung
E des Schleifenfängers gebracht (punktiert in Fig. 1). Das äußere Ende des Trägers
M ist mit einem Vorsprung M2 versehen, auf welchen sich lose ein unter Federdruck
stehender Arm O legt, und zwar mit einer entsprechenden Aussparung in seinem freien
Ende. Der Arm O ist seitlich mit der Führung -F scharnierartig verbunden. Soll eine
neue Unterspule eingesetzt werden, so wird er um sein Scharnier gedreht und nimmt alsdann
die in Fig. 1 punktiert angedeutete Stellung ein. Nach Einführung der neuen Spule wird
er wieder um 900 gedreht, seine Rinne am Vorderende kommt auf den Vorsprung M2 des
Spulenträgers M zu liegen, und der Spulenträger wird an der Drehung und am Herausfallen
verhindert, während die federnde Lagerung des Armes 0 das Durchgehen der Oberfadenschlinge
P zwischen Arm und Spulen-
' träger erlaubt.
Bei hoher Geschwindigkeit besteht die Gefahr, daß die Nadelfadenschleife P sich an
dem freiliegenden Treiberstift verwickelt, was natürlich zu Fadenbruch führt. Zur Vermeidung
einer derartigen Gefahr wird der obere Teil der Führung F, welcher ausgeschnitten
ist, mit einer Wächterplatte R o. dgl. versehen, welche derartig angeordnet ist, daß sie sich
quer über die Aussparung der Führung F legt. Die Nadelfadenschleife P geht zwischen der
Wächterplatte R und dem Spulenhalter A durch, wobei die Wächterplatte R sich genügend
weit von dem Spulenhalter befindet, um diesen Gang des Fadens P zu ermöglichen
(Fig. 13). Die Wächterplatte R kann aus einer dünnen Blattmetallplatte bestehen, welche den
Umrissen des Spulenhalters entsprechend ausgebildet ist und mit seinen Enden mit der
Führung F (Fig. 8 bis 11) verschraubt ist, oder die Seitenplatte der Führung F kann
selbst mit einem Wächterteil R (Fig. 12 und 13)
versehen sein. Obwohl eine Wächterplatte R nur an der einen Seite des Spulenhalters A
dargestellt ist, so kann auch die äußere Seite mit einer ähnlichen Wächterplatte versehen
sein.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Doppelsteppstichnähmaschine mit großer Unterfadenspule, bei welcher der die Unterfadenspule umschließende Schleifenfänger in einer schräg angeordneten Führung durch zeitweisen Eingriff umlaufender Treiberstifte gedreht wird, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Schleifenfänger eine Wächterplatte (R) vorgesehen ist, welche den oberen Ausschnitt der Führung (F) überbrückt und das Verwickeln der Nadelfadenschleife (P) mit einem nicht im Eingriff mit dem Schleifenfänger befindlichen Treiberstift verhindert.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen..
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB190905247T | 1909-03-04 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE239377C true DE239377C (de) |
Family
ID=32442254
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT239377D Active DE239377C (de) | 1909-03-04 |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE239377C (de) |
| FR (1) | FR414949A (de) |
| GB (1) | GB190905247A (de) |
-
0
- DE DENDAT239377D patent/DE239377C/de active Active
-
1909
- 1909-03-04 GB GB190905247D patent/GB190905247A/en not_active Expired
-
1910
- 1910-04-20 FR FR414949A patent/FR414949A/fr not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR414949A (fr) | 1910-09-14 |
| GB190905247A (en) | 1910-06-06 |
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