DE239331C - - Google Patents

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DE239331C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60TVEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
    • B60T13/00Transmitting braking action from initiating means to ultimate brake actuator with power assistance or drive; Brake systems incorporating such transmitting means, e.g. air-pressure brake systems
    • B60T13/74Transmitting braking action from initiating means to ultimate brake actuator with power assistance or drive; Brake systems incorporating such transmitting means, e.g. air-pressure brake systems with electrical assistance or drive
    • B60T13/748Transmitting braking action from initiating means to ultimate brake actuator with power assistance or drive; Brake systems incorporating such transmitting means, e.g. air-pressure brake systems with electrical assistance or drive acting on electro-magnetic brakes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)
  • Connection Of Motors, Electrical Generators, Mechanical Devices, And The Like (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
239331 ■-KLASSE 21 d. GRUPPE
eine mechanische Bremse antreiben.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 23. November 1909 ab.
Im elektrischen Maschinenbetriebe lag es nahe, die elektrische Kraft auch zum Betriebe von Bremsen zu benutzen. Infolge der günstigen Arbeitsweise der Gleichstrom-Solenoid- und Zugmagnete werden diese bereits seit langer Zeit für solche Zwecke verwendet. Hingegen arbeiten die Wechselstromzugmagnete so ungünstig, daß man sie schon vielfach durch Motoren zu ersetzen bestrebt war. Die
ίο Übertragung der Motorzugkraft in die Bremskraft mit meist erforderlicher geradliniger oder bogenförmiger Bewegung erfolgte hierbei stets durch Zahnräderübersetzungen und Kurbelstangen. Ferner wurden auch schon Brems-
15. motoren entworfen, bei welchen ein Schraubengetriebe zur Übertragung der drehenden Motorbewegung in eine geradlinige Bremshebelbewegung benutzt wird.
Die vorliegende Erfindung stellt einige Verbesserungen der bekannten Bauarten von Bremsmotoren dar. Sie ist in der Figur ζ. Β. für Anwendung bei mit Schraubenspindeln arbeitenden Bremsmotoren dargestellt. Hierin stellt α den Antriebmotor der Schraubenspindel c dar, welche durch die Kupplung b mit dem Motor verbunden ist. Auf der Spindel läuft die als Kolben ausgebildete Mutter e, welche gleichzeitig als Kreuzkopf dient und die beiden Zugstangen d, welche den Bremshebel h bewegen, aufnimmt. Beim Anziehen der Bremse, welches in der Richtung gegen den Motor erfolgt, wird die von der Mutter bzw. dem Kolben e befindliche Luft verdichtet und durch die einstellbare Ausströmöffnung p ausgepreßt. Die Keilbahn m verhindert eine Verdrehung der Mutter im Zylinder. Der mit der Schraubenspindel c verbundene Teil der Kupplung b besitzt am Umfang eine Sperrverzahnung, mittels welcher er durch die Sperrklinke I an einer Verdrehung verhindert werden kann. Um ein stoßweises Auflaufen der Mutter in den beiden Endstellungen zu verhüten, sind an ihr 2 Nasen η und 0 angeordnet, welche in der einen oder anderen Endstellung gegen die schraubenförmigen An-Schlagscheiben f oder g der Schraubenspindel c auflaufen, wodurch die letztere an einer weiteren Drehung verhindert wird. Die lebendige Kraft des Motorankers wird hierbei in der Rutschkupplung b verzehrt.
Das Wesentliche der Erfindung besteht nun darin, daß die Regelung der Bremskraft durch Regelung des von der Kupplung übertragenen Drehmomentes erfolgt. Durch entsprechende Einstellung der Kupplung läßt sich erreichen, daß der Motor nach dem Anziehen der Bremse dauernd läuft und dennoch hierbei auf die Bremse stets der der Kupplungseinstellung entsprechende Bremsdruck ausgeübt wird. Um die Gleitgeschwindigkeit der Rutschkupplung niedrig zu halten, kann der Motor für eine geringe Umlaufzahl bemessen sein, oder es kann mit der Einstellung des von der Kupplung übertragenen Drehmomentes gleichzeitig eine Regelung der Stromaufnahme des Motors mit bekannten Mitteln erfolgen, z. B. so, daß ■
auch bei kleiner Drehmomentabgabe nur ein geringes Gleiten der Kupplung eintritt, soweit dies zur Ventilation der Motorwicklungen oder zur Beschränkung der in der Gleitkupplung zu vernichtenden Arbeit erwünscht ist.
Unter der Veraussetzung der beispielsweisen Verwendung eines Drehst romin duktionsmotors wird hierbei die von der Kupplung in Wärme umzusetzende Leistung gleich der bei Drehmomentregelung des Motors in Widerständen verzehrten Leistung sein, wobei jedoch die Wärme außerhalb des Motorgehäuses erzeugt wird und durch Ventilation des einen Kupplungsteiles leicht abzuführen ist.
Durch die Regelung des Bremsdruckes mittels Veränderung des von der Kupplung übertragenen Drehmomentes wird es möglich, Kurzschlußankermotoren zu verwenden, welche eine höhere Betriebssicherheit besitzen als Motoren mit gewickeltem Anker. Außerdem wird durch diese Einrichtung der Vorteil gewonnen , bei beliebigem Bremsdruck steten Lauf des Motors, wenn auch mit schwankender Geschwindigkeit, zu erzielen, wodurch die Ventilation und somit die Ausnutzung des Motors bedeutend gesteigert wird gegenüber solchen Bremsmotoren, bei welchen nach dem Anziehen der Bremse der Anker zum Stillstand kommt. Der beschriebene Motor wird
.30 bei offener Bremse mit nahezu synchroner Geschwindigkeit laufen können, wenn die Einrichtung so getroffen wird, daß das Lüften der Bremse bei Einstellung des Kupplungsdrehmomentes auf Null selbsttätig erfolgt durch ein Gegengewicht am Bremshebel oder durch Ablaufen eines solchen, welches an der Bremsspindel angreift.
Ein weiterer Vorzug dieser Einrichtung besteht darin, daß der Motor beim Anziehen der Bremse bereits volle Geschwindigkeit besitzt und infolgedessen außerordentlich rasch die Bremse in Bewegung setzen wird. Unter der Voraussetzung, daß die Bewegung des Bremshebels in derselben Zeit wie bei den bisher üblichen Bremsmotoren erfolgen soll, kann dadurch eine größere Übersetzung und somit eine größere Anzahl von Motorumdrehungen zur Zurücklegung des erforderlichen Bremsweges zugelassen werden, wodurch es möglich wird, einen kleineren Motor zu benutzen und außerdem auch während der Bremsperiode bei geringerem Stromverbrauch denselben Bremsdruck zu erzielen. .
Das öffnen der Bremse kann ebenfalls durch Umkehrung der Motor-Drehrichtung erfolgen, wobei eine Ventilation während der Betriebspause durch das Leerlaufenlassen des Motors in dieser Drehrichtung stattfinden kann.
Gemäß der Erfindung ist es möglich, Motoren, welche für unveränderliches Bremsmoment oder für Veränderung desselben durch Regelung der Motorstromstärke auf elektrischem Wege eingerichtet sind, dadurch besser zu ventilieren, daß zwischen Motor und Schraubenspindel eine Kupplung eingebaut wird, welche nur bei der Drehung des Motors in einem Sinne eine Mitnahme der Spindel bewirkt, hingegen bei der umgekehrten Drehrichtung ein freies Durchlaufen des Motors erlaubt.
Die beschriebenen Einrichtungen zur Ventilation und besseren Ausnutzung des Bremsmotors können auch für Motoren Verwendung finden, bei welchen die Übertragung der drehenden Motorbewegung in die Bewegung des Bremshebels durch andere Übertragungsmittel wie die angegebenen, also etwa durch Zahnräder, Ketten usw. erfolgt, sowie für solche Motoren, welche zum Lüften von mit Gewichtsdruck arbeitenden Bremsen dienen.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Verfahren zur Regelung und Kühlung von Elektromotoren, die über eine Gleitkupplung eine mechanische Bremse antreiben, dadurch gekennzeichnet, daß das Drehmoment des Motors durch Einstellung des Kupplungsdruckes nach Bedarf geregelt wird zu dem Zweck, den Motor sowohl während der Arbeitspausen als auch nach dem Anziehen der Bremse ständig laufen lassen zu können.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß gleichzeitig mit der Einstellung des Kupplungsdruckes die Motorstromaufnahme geregelt wird, um die Gleitgeschwindigkeit der Kupplung niedrig halten zu können.
3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß man die Gleitkupplung nur während des Bremsens wirken läßt, so daß der Motor bei Umkehrung seiner Drehrichtung frei durchlaufen kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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