DE239329C - - Google Patents

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DE239329C
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iron
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K23/00DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors
    • H02K23/40DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors characterised by the arrangement of the magnet circuits
    • H02K23/48DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors characterised by the arrangement of the magnet circuits having adjustable armatures

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Iron Core Of Rotating Electric Machines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
~ M 239329 KLASSE 21 d. GRUPPE
WILHELM HEYM in BERLIN.
Es ist bekannt, elektrische Stromerzeuger
- mittels eines veränderlichen magnetischen Nebenschlusses zu regeln. Es werden dabei Eisenmassen so an das Magnetfeld der Maschine gebracht, daß dem Anker ein Teil der induzierenden Kraftlinien entzogen wird. Zur Verstärkung der Wirkung ist hiermit häufig eine achsiale Verschiebung des Ankers verbunden.
In nur wenigen Fällen gelingt es jedoch,
ίο hierdurch den gewünschten Spannüngsverlauf (etwa konstante Spannung) bei sich ändernder Drehzahl zu erreichen, selbst wenn die erwähnten Eisenmassen so geformt sind, daß bei ihrer Annährung an das Magnetfeld eine zweckentsprechende Zu- oder Abnahme der Größe ihres magnetischen Widerstandes eintritt. Man erhält vielmehr erst dann eine konstante Spannung, wenn der magnetische Nebenschluß nicht aus homogenen Eisenmassen, sondern aus magnetischem und unmagnetischem Material zusammengesetzt wird. Solche magnetischen Nebenschlußkörper sind schon in einigen Fällen angewendet worden, doch erreichte man mit ihnen nicht das erstrebte Ziel, weil sie in achsialer Richtung aus gleichmäßig starken Schichten von magnetischem und unmagnetischem Material zusammengesetzt waren.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein magnetischer Nebenschlußkörper, dei aus ungleich starken Schichten von magnetischem und unmagnetischem Material so zusammengesetzt ist, daß seine magnetische Leitfähigkeit in achsialer Richtung vom Anker aus zu-
nimmt. · ..
Wie Fig. ι und 2 zeigen, sind auf der Welle des Ankers a, der1 sich in dem Magnetgestell b dreht, isolierende Scheiben c, die mit der Entfernung vom Anker schwächer werden, und' Eisenscheiben d, die mit der Entfernung vom. Anker stärker werden, angebracht. Bei dieser Zusammensetzung ist man in der Lage, den magnetischen Widerstand bis zu den feinsten Abstufungen zu ändern.
Besonders bemerkbar macht sich der Vorteil dieser Einrichtung bei elektrischen Stromerzeugern mit stark veränderlicher Umdrehungszahl (z. B. Lichtmaschinen für Fahrzeuge und Dynamomaschinen, die von Windkraftmotoren angetrieben werden). Die Einstellung des magnetischen Nebenschlusses erfolgt hier meistens durch einen Fliehkraftregler. Durch die beschriebene Anordnung ist man in der Lage, in jeder Reglerstellung den zur Erzeugung einer konstanten Spannung geeigneten magnetischen Widerstand im Nebenschlußkörper zu erzielen. Die Anordnung der magnetischen und unmagnetischen Schichten kann auch nach Fig. 3 erfolgen. Hier sind isolierende Röhren e und Eisenröhren f so übereinandergeschoben, daß auch wieder die magnetische Leitfähigkeit in achsialer Richtung vom Anker aus zunimmt.
Zusammengesetzte magnetische Nebenschlußkörper mit verschiedener Leitfähigkeit sind allerdings schon bekannt, entbehren jedoch der zweckentsprechenden Anordnung, , wie sie die beschriebene Erfindung aufweist, und sind bisher nicht zur Reglung des magnetischen Nutzfeldes verwendet worden, sondern sie dien-
ten dazu, die schädlichen Wirkungen der Streufelder zu beseitigen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch: . .
    Einrichtung zum Regeln der Spannung elektrischer Generatoren mittels allein oder gemeinsam mit dem Anker verstellbarem, aus magnetischen und unmagnetischen Teilen zusammengesetztem Nebenschlußkörper für die Magnetpole, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchgangsquerschnitte der magnetischen Teile für die Kraftlinien in achsialer Richtung vom Anker aus zunehmen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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