DE254118C - - Google Patents
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K17/00—Asynchronous induction motors; Asynchronous induction generators
- H02K17/02—Asynchronous induction motors
- H02K17/28—Asynchronous induction motors having compensating winding for improving phase angle
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- Power Engineering (AREA)
- Apparatuses For Generation Of Mechanical Vibrations (AREA)
Description
KAISERL4SHES
PATENTAMT.
Wird in den sekundären Stromkreis eines Asynchronmotors (in folgendem »Rotorstromkreis«
genannt) eine dem Strom im Zeitdiagramm um 90 ° voreilende E. M. K. eingeführt, so wird dadurch die Stromphase gegenüber
der E. M. K. der Schlüpfung vorgeschoben, und das bewirkt eine Verschiebung der Phase des primären Stromes (in folgendem
»Statorstrom« genannt) und eine entsprechende Verbesserung des Leistungsfaktors. Das bisher
bekannte Mittel zur Verschiebung der Phase des Rotorstromes ist eine Zusatzdynamo-
» maschine, durch deren Anker der Rotorstrom geführt wird, und deren Feldmagnet bei einem
zweiphasig gewickelten Rotor durch den Strom der anderen Phase und bei einem dreiphasig
gewickelten Rotor durch die Ströme der beiden anderen Phasen erregt -wird, derart, daß im
Zeitdiagramm der Vektor des Kraftflusses in der Zusatzdynamo mit dem Vektor des durch
ihren Anker geleiteten Rotorstromes einen Winkel von 90 ° bildet. Es ist auch bekannt,
daß man bei einem dreiphasig gewickelten Rotor die drei einzelnen Zusatzdynamos durch eine
einzige Maschine ersetzen kann, deren Kommutator mit drei Bürsten versehen ist, die
mit den drei Schleifringen des Rotors verbunden sind, so daß alle drei Rotorströme durch
ein und denselben Anker· fließ en. Das Wesentliehe bei allen diesen Methoden, den Leistungsfaktor
zu verbessern, liegt in zwei Punkten. Erstens muß die Zusatzdynamo durch eine
äußere Kraftquelle, etwa einen kleinen Hilfsmotor, angetrieben werden, und zweitens kann
die Einführung einer voreilenden E. M. K. in einer Phase nur durch die Vermittelung der
anderen Phase bei einem zweiphasig gewickelten Rotor oder der beiden anderen Phasen bei einem dreiphasig gewickelten
Rotor bewirkt werden. In beiden Punkten weicht die vorliegende Erfindung von den
bisher bekannten Methoden ab. Es wird keine durch Hilfsmotor angetriebene Zusatzdynamo
verwendet, und die Vorschiebung der Stromphase in einem Rotorstromkreise wird unabhängig von den anderen Rotorphasen
bewirkt. Nach der vorliegenden Erfindung wird vielmehr die Vorschiebung der Stromphase
gegenüber der E. M. K. der Schlüpfung in jedem Rotorstromkreis durch die elektrodynamische
Wirkung des Stromes selbst auf einen frei schwingenden Magneten bewirkt. Die in jede Phase eingeführte und dem Strom
um ungefähr x/4 Periode voreilende E. M. K.
wird erzeugt durch die freie, d. h. durch keine mechanische Direktionskraft beeinflußte
Schwingung eines Magneten innerhalb eines Stators, der eine in den betreffenden Rotorstromkreis
eingeschaltete Wickelung trägt. Der Magnet kann ein permanenter Stahlmagnet sein; es ist jedoch vorteilhafter, einen Elektromagneten
zu verwenden, weil sich dadurch ein größerer Kraftfluß und verstärkte Wirkung des Apparates erzielen lassen. Es ist dabei
bekannt, daß eine unter dem Einfluß von Massenträgheit stattfindende relative Schwingbewegung
zwischen einem permanenten Magnetfelde und einem von Wechselstrom durchflossenen
Leiter wie ein Kondensator wirkt, und daß ein solches Äquivalent für einen Kondensator, ebenso wie ein wirklicher Kondensator,
wenn in den sekundären Stromkreis
einer Asynchronmaschine eingeschaltet, eine Vorschiebung der Stromphase bewirkt. Nach der
Erfindung ist nun der Stator ein aus Blechen in der üblichen Weise aufgebauter und an der
inneren Mantelfläche genuteter Zylinder, wobei ein Teil der Nuten zur Aufnahme der
Wechselstromwickelung und ein anderer Teil zur Aufnahme einer Erreger-Gleichstromwickelung
dient. Die Gleichstromwickelung kann
ίο auch anstatt in viele Nuten in einige größere
Ausschnitte der inneren Mantelfläche eingebettet werden. Der Stator hat somit zwei
Wickelungssysteme, eines für den Erregerstrom und eines für den Wechselstrom. Bei
einer zweipoligen Anordnung stehen die magnetischen Achsen der beiden Wickelungssysteme rechtwinklig zueinander, und der
schwingende Magnet hat Stabform. Bei einer mehrpoligen Anordnung kann der schwingende
Magnet Ringform erhalten, und seine Erregerwickelung wird so angeordnet, daß eine symmetrische
und abwechselnde Verteilung von Süd- und Nordpolarität am Umfang entsteht. Der Stator muß für dieselbe Polzahl gewickelt
werden, und die Wechselstromspulen müssen symmetrisch zwischen den Gleichstrom-Erregerspulen
angeordnet sein. In allen Fällen empfiehlt es sich, zwecks Erzielung eines starken Gleichstromfeldes den Luftraum zwisehen
den Polflächen des schwingenden Magneten und der inneren Mantelfläche des Stators so klein zu machen, als es mechanische
Rücksichten gestatten.
Der Einfachheit halber ist die folgende Be-Schreibung auf die zweipolige Anordnung bezogen.
Wird die Vorrichtung nur mit Gleichstrom erregt, so stellt sich der Stabmagnet so ein,
daß seine magnetische Achse mit jener der Gleichstromwickelung am Stator zusammenfällt.
Wird jedoch der Rotorstrom des Asynchronmotors durch die Wechselstromwickelung des Apparates geleitet, so wirken auf den
Stabmagneten elektrodynamische Kräfte wechselnder Richtung, und der Magnet wird dadurch
in Schwingung versetzt, deren Periodenzahl mit jener des Rotorstromes, also auch
mit der Periodenzahl der Schlüpfung übereinstimmt.
Da die Gleichstromwickelung auf eine schmale, senkrecht zur Ruhelage des Stabes
befindliche Gürtelzone beschränkt ist, so kommt sie nur dann zu starker Wirkung,
wenn der Ausschlag sich einem rechten Winkel nähert. Bei kleineren Ausschlägen bleiben die Pole außerhalb des Bereiches der
Gleichstromwickelung, und der Stab schwingt unter dem beinahe ausschließlichen Einflüsse
der Wechselstromwickelung und daher synchron mit der Frequenz der Schlüpfung. Der
Stab kann infolge seiner Massenträgheit und wechselnder Bewegung wohl periodisch Arbeit
aufnehmen und abgeben, er kann aber, eben weil er frei schwingt, nicht dauernd Arbeit
aufnehmen. Es muß also die Phase der durch das Vorbeistreichen der Pole vor den Windungen
in diesen erregten E. M. K. gegen die Phase des Stromes um 1Z4 Periode verschoben
sein. Bei wachsender Belastung des Motors wächst die Frequenz der Schlüpfung, und der
Stab schwingt entsprechend schneller, aber mit kleinerer Amplitude; bei abnehmender
Belastung des Motors schwingt der Stab langsamer, aber mit größerer Amplitude. Bei
Leerlauf oder sehr kleiner Belastung des Motors kann der Ausschlag so weit anwachsen,
daß die Pole in den Bereich der Gleichstromwickelung kommen, und diese verhindert dann,
daß die schwingende Bewegung in eine drehende übergeht, was übrigens auch durch in der Gürtelzone angebrachte, in sich geschlossene
Dämpferwickelungen verhindert werden kann. In normalem Betriebe kommt jedoch weder die Gleichstrom-, noch eine derartige
Dämpferwickelung in Wirksamkeit, und der Stab schwingt frei unter dem alleinigen
Einfluß des Wechselstromes. Nach einem bekannten Gesetz der Schwingungslehre ist die
Geschwindigkeit beim Durchgang durch die Ruhelage ein Maximum, und es wird auch zu
diesen Zeiten in der Wickelung der Scheitelwert der E. M. K. induziert. Da aber E. M. K.
und Strom in Quadratur sein müssen, so ist die Stromstärke zu diesen Zeiten Null, und
zu den Zeiten der größten Amplitude, wenn Umkehrung der Bewegung erfolgt, hat sie
ihren Scheitelwert. Daß die durch die Schwingung dem Stromkreis aufgedrückte E. M. K.
dem Strom um 1/i Periode voreilt, erhellt aus
folgender Überlegung: Nach jedem Durchgang durch die Ruhelage muß der Stab an den
Stromkreis Arbeit abgeben, und zwar den gleichen Betrag, den er vom Stromkreis vor
dem Durchgang erhalten hat. Der Stromkreis empfängt also Arbeit während der Zeit, daß
der Strom von Null auf seinen Scheitel wert anwächst und die E. M. K. von ihrem Scheitelwert auf Null herabsinkt. Da Arbeit empfangen
wird, müssen Strom und E. M. K. das gleiche Vorzeichen haben. Betrachten wir beispielsweise den Strom am Ende des Ausschlages
als positiv, so müssen wir auch die beim vorherigen Durchgang durch die Ruhelage
induzierte E. M. K. als positiv ansehen. Der Durchgang findet aber x/4 Periode früher
statt als der Ausschlag. Mithin eilt die dem Stromkreis durch den Schwingungsvorgang
aufgedrückte E. M. K. dem Strom um 1J4 Periode
vor.
Es ist also die Bedingung zur Vorschiebung der Stromphase gegenüber der E. M. K. der
Schlüpfung erfüllt, und wenn in jeden Rotor-
Stromkreis ein derartiger Apparat eingeschaltet wird, so wird dadurch auch die Phase sämtlicher
Statorströme vorgeschoben. Der Vorschiebungswinkel kann bei richtiger Ausführung
des Apparates genau jenen Wert erhalten, welcher nötig ist, um Strom und Spannung
im Stator gleichphasig zu machen. Der Motor arbeitet dann mit einem Leistungsfaktor = i.
Fig. ι. ist eine schematische Darstellung des
ίο Apparates nach vorliegender Erfindung, in
folgendem »Vibrator« genannt. Rein konstruktive Einzelheiten sind nicht gezeichnet. R ist
der Statorring, welcher die Wechselstromwickelung W und die Gleichst rom Wickelung G1
enthält. M ist der in O gelagerte Magnet in seiner Ruhelage. G2 ist seine Erregerwickelung,
die mit G1 in Reihe geschaltet sein mag. Die Klemmen der Gleichstromwickelung sind
mit k k und jene der Wechselstromwickelung
P sind mit K K bezeichnet. Die Klemmen k k
werden mit einer beliebigen Gleichstromquelle verbunden, wobei zwecks Regulierung der Erregung
ein Rheostat oder ein anderer Regulierapparat in den Erregerstromkreis eingeschaltet
werden kann. Von den Klemmen K K wird die eine mit der Bürste auf einem Schleifring
des Rotors und die andere mit der entsprechenden Anschlußklemme des gewöhnlichen
Anlassers verbunden. Fig. 2 ist eine schematische Darstellung, wie die drei Vibratoren
bei Verwendung in Verbindung mit einem dreiphasig gewickelten Rotor geschaltet sind.
Der Asynchronmotor ist mit m bezeichnet und seine Schleifringe mit sss. A ist ein
Anlasser gewöhnlicher Bauart. VVV sind die drei Vibratoren, einer für jeden Rotorstromkreis.
Q ist die Gleichstromquelle zur Erre- »gung der Vibratoren, und r ist ein Rheostat
zur Regulierung der Erregung, die entweder
von Hand oder, wie in Fig. 2 angegeben, durch ein Solenoid erfolgen kann, das in eine der
primären Zuleitungen des Motors m einge-
' schaltet ist. Die Schaltung ist derart, daß bei steigender Belastung des Motors der Kern
des Solenoides in die Höhe gezogen und so der Vorschaltwiderstand des Rheostaten vermindert
wird. Dadurch wird die Erregung der Vibratoren verstärkt, und die in die Rotorstromkreise
eingeführte E. M. K. vergrößert.
D ist der Drehpunkt des Schalthebels und g ein- einstellbares Gegengewicht. Das Solenoid
kann auch in einen der Rotorstromkreise gelegt werden. Bei Belastungsschwankungen
innerhalb mäßiger Grenzen ist eine Nachregulierung der Erregung der Vibratoren entbehrlich,
da auch ohne solche Nachregulierung die Vibratoren den Leistungsfaktor nahe der Einheit
erhalten. Die Verwendung einer selbsttätigen Nachregulierung ist aber in solchen
Fällen zweckmäßig, wo der Motor starken Überlastungen ausgesetzt ist. Würde man die
Erregung ein für allemal so einstellen, daß auch bei starker Überlastung der Leistungsfaktor
I erreicht wird, so würde bei schwacher
Belastung die Stromphase übermäßig weit vorgeschoben werden und dadurch eine Voreilung
des Statorstromes gegenüber der den Primärleitungen zugeführten E. M. K. eintreten, also
der Leistungsfaktor wieder verschlechtert werden.
In dem Schaltschema (Fig. 2) ist ein dreipoliger Schalter 5 eingezeichnet. Dieser dient
dazu, die Vibratoren beim Anlassen des Motors kurzzuschließen und so außer Betrieb
zu setzen. Wenn der Motor auf Touren gekommen ist, wird der Schalter geöffnet, und
die Vibratoren treten in Tätigkeit. Der Schalter kann auch während der Anlaßperiode
offen bleiben, wenn das Anlassen unter kleiner Belastung stattfindet.
Eine mathematische Untersuchung des Schwingungsvorganges und auch der Versuch
zeigen, daß die Geschwindigkeit, mit der der Magnet durch die Ruhelage schwingt, ungefähr
direkt proportional ist dem Produkt aus Rotorstromstärke und dem gesamten im Vibrator
durch die Gleichstromerregung erzeugten Kraftfluß, und daß diese Geschwindigkeit ungefähr
umgekehrt proportional ist dem Produkt von Trägheitsmoment und Schlüpfungsfrequenz.
Nun ist bei Asynchronmotoren bekanntlich das Verhältnis von Schlüpfungsfrequenz und Rotorstrom über ziemlich weite
Belastungsgrenzen nahezu konstant, so daß angenähert die Geschwindigkeit der Schwingung
bei Durchgang des Magneten durch die Ruhelage dem Kraftfluß direkt und dem Trägheitsmoment
umgekehrt proportional ist. Die E. M. K. ist aber dem Produkt von Kraftfluß und Geschwindigkeit proportional; sie ist mithin
gegeben durch das Produkt einer von den konstruktiven Einzelheiten des Vibrators abhängigen
Konstanten, multipliziert mit dem Quadrat des Kraftflusses und dividiert durch das Trägheitsmoment. Bei konstanter Erregung
ist die E. M. K. mithin auch bei verschiedener Belastung des Motors nahezu konstant.
Sie kann auf bestimmte Werte eingestellt werden, entweder durch Änderung des Trägheitsmomentes,
etwa durch Verwendung einer zusätzlichen einstellbaren Schwungmasse, oder bequemer, durch Änderung der Erregung.
Wird weder die eine noch die andere Reguliermethode angewandt, so bleibt die eingeführte
E. M. K. so ziemlich die gleiche bei kleiner und bei voller Belastung des Motors. Der Vorschiebungswinkel
der Stromphase ist also kleiner bei größerer und größer bei kleinerer Belastung,
wodurch die Wirkung erzielt wird, daß auch bei kleiner Belastung der Leistungsfaktor ziemlieh
hoch bleibt. In dieser Beziehung besteht ein grundsätzlicher Unterschied zwischen der
vorliegenden Erfindung und denjenigen bisher bekannten Methoden zur Verbesserung des
Leistungsfaktors, bei denen die eingeführte E. M. K. proportional der Rotorstromstärke ist.
Da die E. M. K. der Schlüpfung auch der Rotorstromstärke proportional ist, so bleibt der
Vorschiebungswinkel der Stromphase bei allen Belastungen konstant. Da aber der ursprüngliche
Phasen Verzögerungswinkel im Motor selbst
ίο bei abnehmender Belastung größer und durch
die Zusatzdynamo immer nur um den gleichen Betrag korrigiert wird, so weicht bei kleiner
Belastung der Leistungsfaktor erheblich von I ab. Bei Verwendung von Vibratoren ist diese
Abweichung kleiner, d. h. der Leistungsfaktor kann bis herab auf sehr kleine Belastungen
ziemlich hoch gehalten werden, weil die Vergrößerung des Vorschiebungswinkels so ziemlich
Schritt hält mit der ursprünglich im Motor selbst auftretenden Phasenverzögerung.
Der Ausschlag des schwingenden Magneten ist der Geschwindigkeit beim Durchgang durch
die Ruhelage direkt und der Schlüpfungsfrequenz umgekehrt proportional. Bei Leerlauf
des Motors ist aber die Schlüpfung sehr klein, und der entsprechende Ausschlagwinkel
könnte 90 ° übersteigen. Dadurch würde aber der schwingende Magnet aus dem Takt kommen
und der Vibrator unwirksam werden. Diese Gefahr wird vermieden durch die auf dem
Stator angebrachte Erregerwickelung G1. Wächst der Ausschlag bis auf nahezu 90 °, so kommt
der Magnet unmittelbar unter den Einfluß dieser Wickelung, und eine Vergrößerung des
Ausschlages bis zu dem Punkt des Außertrittfallens wird verhindert. Allerdings wird durch
diese Begrenzung des Ausschlages auch der Vorschiebungswinkel verkleinert, so daß der
Motor bei Leerlauf keinen hohen Leistungsfaktor haben kann. Immerhin wird durch die
Verwendung von Vibratoren die primäre Leerlaufstromstärke erheblich vermindert. Die in
Fig. 2 schematisch dargestellte automatische Regulierung der Erregung ist zweckmäßig bei
Motoren, die starken Überlastungen ausgesetzt sind. In diesem Falle ist die eingeführte
E. M. K. nicht konstant, sondern steigt mit der
. Belastung. Die Folge davon ist, daß nicht nur der Leistungsfaktor auch bei Überlastung
hoch bleibt, sondern auch, daß die Grenze der Überlastbarkeit bedeutend gesteigert wird.
Wird der Rotor des Asynchronmotors durch eine äußere Betriebskraft auf übersynchrone
Geschwindigkeit gebracht, so wirkt, wie bekannt, die Maschine als Generator. Auch in
diesem Falle bewirken die in die Rotorstromkreise geschalteten Vibratoren eine Verbesserung
des Leistungsfaktors.
Claims (2)
1. Vorrichtung zur Verbesserung des Leistungsfaktors von Asynchronmaschinen
durch Vibratoren, bei denen unter der dynamischen Wirkung des mit der Periodenzahl
der Schlüpfung fließenden Wechselstromes ein permanentes Magnetfeld in Schwingung
gleicher Periodenzahl versetzt wird und m seinerseits in der Wechselstromwickelung ™
eine elektromotorische Kraft induziert, welche infolge der Wechselwirkung zwischen
Massenträgheit des Magneten und den auf ihn einwirkenden elektrodynamischen Kräften
dem Strom um ungefähr eine viertel Periode voreilt, dadurch gekennzeichnet, daß der in jedem Rotorstromkreis eingeschaltete
Vibrator mit einem an der Innenfläche genuteten Stator versehen ist, der in einer Achse mit einer Erregergleichstromwickelung
und in der dazu senkrechten Achse mit einer in den Rotorstromkreis der Asynchronmaschine eingeschalteten
Wechselstrom Wickelung versehen ist und dabei einen im Mittelpunkt des
Stators gelagerten frei drehbaren, mit einer Erregergleichstromwickelung versehenen
Stabmagneten besitzt. fl
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Erregerstromstärke
regelbar ist, zum Zweck, der in den sekundären Stromkreis der Asynchronmaschine eingeführten elektromotorischen
Kraft immer genau jenen Wert zu zu geben, welcher zur Verbesserung des Leistungsfaktors, z. B. bei verschiedener
Belastung, nötig ist.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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