DE250333C - - Google Patents
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-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K27/00—AC commutator motors or generators having mechanical commutator
- H02K27/20—Structural association with a speed regulating device
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- Power Engineering (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
ATENTSCHRIFT
-M 250333 KLASSE 21 d. GRUPPE
Aus der französischen Patentschrift 369676 ist es bekannt, daß kompensierte Mehrphasenmaschinen
von der dort beschriebenen Konstruktion, bei denen jeder Pol von zwei Phasen erregt wird, als Generatpren angetrieben,
sich selbst erregen und dabei bei konstanter Tourenzahl Ströme verschiedener Periodenzahl
liefern können (S. 3, Zeile 5 bis 45).
Die Einstellung verschiedener Periodenzahlen kann man dadurch erreichen, daß man
das Windungsverhältnis der beiden Phasen auf einem Pol oder die Reaktanzen und Widerstände
im Erregerkreise ändert. Im allgemeinen wird bei dieser Regelung mit der Periodenzahl die Spannung verändert. Wenn
man also konstante Spannung bei veränderlicher Periodenzahl erhalten will, so muß man
bei jeder Verstellung der Periodenzahl die Spannung auf den früheren Wert nachregeln,
so daß der Regelungsvorgang sehr verwickelt wird. Die vorliegende Erfindung hat den
Zweck, auf einfachem elektrischen Wege eine unabhängige Regelung der Periodenzahl und
Spannung zu ermöglichen, ohne die Windungszahlen der Erregerwicklungen zu verändern.
Sie ist dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Erregerwicklungen eines Pols an solche Spannungen gelegt werden, daß durch
Regelung (z. B. mit Hilfe eines Widerstandes) im Kreise einer Wicklung ini wesentlichen
nur die Periodenzahl bei konstanter Spannung verändert wird, während durch die andere
Wicklung im wesentlichen nur die Spannung eingestellt wird. Dieses ist dadurch möglich,
daß man die beiden Wicklungen an Spannungen legt, die einen bestimmten Winkel miteinander bilden. Das Weitere soll an
Hand von Beispielen und Diagrammen erläutert werden.
Fig. ι gibt die Anordnung für einen zweiphasigen
kompensierten Kollektorgenerator mit Trommelwicklung und Nebenschlußerregung. Die Feldwicklung der Achse 1 besteht aus
zwei Wicklungen von gleicher Windungszahl (dieses ist der Einfachheit halber angenommen,
ist aber nicht unbedingt notwendig), von denen W1 an der Spannung derselben
Achse, die Wicklung W2 an der Spannung der
Achse 2 liegt; entsprechend sind auch die Wicklungen der Achse 2 geschaltet. Arbeitet
die Maschine als selbsterregter Generator, so läßt sich die Periodenzahl bei unveränderter
Spannung dadurch ändern, daß man die Widerstände in den Wicklungen ändert, welche
von den räumlich um 90 ° gegen die Achse der betreffenden Wicklung verschobenen Bürsten
erregt werden, also die Widerstände R'2 und i?"-( der Fig. 1; die beiden anderen Widerstände
bleiben für die Periodenzahlregelung unverändert; dagegen läßt sich durch sie dann
der Wert der Spannung einstellen. Die Periodenzahl fällt mit dem Wachsen der Wider-
stände R'2 und /?"-, und wird bei Unterbrechung
der Kreise gleich o, d. h. die Maschine liefert dann Gleichstrom. Das Diagramm der
Fig. 2 zeigt die Richtigkeit dieser Behauptungen; es ist für eine Phase z. B. die Phase ι
aufgestellt; die Windungszahlen der einzelnen Wicklungen sind gleich angenommen. N1 ist
der Kraftfiuß der Achse i. Wir nehmen vorläufig Leerlauf der Maschine an. Die Rotationsspannungen
OE1 und OZi2 fallen dann
mit den entsprechenden Klemmenspannungen zusammen. Od = e sei nach Größe und Richtung
die E. M. K., welche von dem Kraftnuß N1 in jeder der beiden Erregerwindungen
der Achse 1 bei irgendeiner Periodenzahl c induziert wird. Damit nun Gleichgewicht
herrscht, muß erstens die resultierende magneto-motorische Kraft der beiden Wicklungen
in die Richtung von OE1 fallen und die dieser Spannung entsprechende Größe haben.
Dieses folgt aus der Bedingung, daß bei Kollektormaschinen das resultierende Erregerfeld
in Phase mit der Rotationsspannung sein muß. Zweitens müssen die Spannungen in den Wicklungen den Bürstenspannungen das
Gleichgewicht halten. Da die Windungszahl aller Wicklungen gleich ist, kann man die
Erregerströme als Maß der magneto-motorischen Kräfte einführen. Es sei ir = OK der
Erregerstrom, welcher der Rotationsspannung E1 entspricht. Die Ströme in den Windungen
W1 und w2 ergeben sich dann auf folgende
Weise. Die Spannung Od = e subtrahiert
sich algebraisch in der Wicklung W2 von der Klemmenspannung E2 (in der Figur ist Zi2 f
= e abgetragen), Of ist der Rest gleich dem Ohmschen Spannungsverlust i2 r2 in dem
Kreise der Wicklung W2. In der Wicklung
W1 wird die Spannung e = Exg geometrisch
mit OZi1 zusammengesetzt und gibt als Ohmschen
Spannungsverlust den Vektor Og = ix rv
Da nun der Strom i2 in die Richtung von OE2 fällt, ergibt das Dreieck KhO unmittelbar
die beiden Ströme i2= Kh und I1 = hO.
Soll jetzt bei konstanter Klemmenspannung die Periodenzahl verändert, z. B. vergrößert
werden, so verkleinern wir den Widerstand in dem Kreise w2 und lassen den Widerstand'
im Kreise W1 konstant (in den Erregerkreisen
der Achse 2 ist selbstverständlich dementsprechend zu verfahren). Der resultierende
Strom i,- muß konstant bleiben; ferner müssen
die früher angegebenen Gleichgewichtsbedingungen erfüllt sein. Die Richtungen von
i2 r2 und e bleiben dieselben, und es bewegen
sich somit die Punkte g und h auf den Geraden E1L und PK. Es sei z. B. die doppelte
Periodenzahl (=2c) zu erreichen, dann wird, da der Kraftfluß konstant gleich TV
bleibt, die induzierte E. M. K. der Wicklungen doppelt so groß, also gleich O d' = e' — 2 β.
Den Ohmschen Spannungsverlust im Kreise W1 erhalten wir dann aus dem Dreieck E' g' O
zu g'O, der Strom im Kreise W1 ist i\ — h'O,
die Beziehung
h'O hO l
wird durch den konstanten Widerstand im Erregerkreis W1 erfüllt. Ferner hat man
i ι . J f) f TT pi
2 2 — / — '2
i\ — h'k;
daraus ist r\ bestimmt. Wir sehen, r'2 ist
kleiner als r2. Also ist in der Tat die Bedingung
erfüllt, daß bei konstanter Spannung die Periodenzahl sich verdoppelt hat. Durcia
Einstellung des Regelungswiderstandes im Kreise W1 und des entsprechenden in der
Achse 2 läßt sich dann die Größe der Spannung einstellen.
Fig. 3 zeigt das Verfahren auf eine dreiphasige Maschine angewendet. Hier wird für
die beiden Erregerwicklungen jeder Achse die Sternspannung derselben Achse und die verkettete
der beiden andern verwendet, also wieder senkrecht aufeinander stehende Spannungen,
wie im zuerst behandelten Falle. In der Zeichnung ist die Schaltung nur für eine
Phase vollständig angegeben und ist für die andern entsprechend zu ergänzen.
Das Diagramm, Fig. 4, erläutert den Regelungsvorgang. Die Bezeichnungen entsprechen
der Fig. 2 und die an diese letztere geknüpften Betrachtungen sind also ohne weiteres
auch hier gültig. Das hier beschriebene Verfahren ist nicht auf die Anwendung von
Widerständen zur Regelung beschränkt. Man kann mit Vorteil auch regelbare Transformatoren
verwenden, die primär an die Bürsten, sekundär an die Erregerwicklungen angeschlossen
werden. Die Anordnung bleibt sonst im wesentlichen dieselbe, wie sie in den Fig. ι und 3 dargestellt ist. Die Veränderung
der Periodenzahl bei konstanter Spannung erfolgt dann dadurch, daß die Spannung an
denjenigen Wicklungen geregelt wird, die von den um 90 ° gegen die Wicklungsachse verschobenen
Bürsten erregt werden. Das Diagramm bleibt im wesentlichen dasselbe, nur ist jetzt r2 konstant, OE2 dagegen veränderlich
; einer Verkleinerung von r2 entspricht eine Vergrößerung der Spannung.
Streng gelten die angegebenen Diagramme nur für Leerlauf, praktisch lassen sie sich
auch auf den Belastungsfall übertragen, so daß auch dort durch eine Wicklung im we-,
sentlichen die Periodenzahl geregelt wird, während durch die andere die Spannung eingestellt
wird. Soll auch bei Belastung eine streng unabhängige Regelung erfolgen, so kann
man diese dadurch erreichen, daß man den
Spannungsabfall durch eine Kompoundwicklung oder andere Mittel kompensiert. Das
Verfahren läßt sich natürlich auf beliebige Phasenzahlen ausdehnen. Bei Einphasenmaschinen
kann man zwei oder mehrere Maschinen entsprechend kombinieren; indem sie wechselseitig mit den entsprechenden Phasen
erregt werden.
Die in der beschriebenen Weise geschalteten Kollektormaschinen können z. B. mit Vorteil
als Anlaßmaschinen für kollektorlose Motoren, oder als Erregermaschinen für solche Anlaßmaschinen
verwendet werden.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:i. Einrichtung zur Regelung der Periodenzahl und der Spannung bei selbsterregten Ein- und Mehrphasenkommutatorgeneratoren, bei denen jeder Pol durch zwei Wicklungen erregt wird, die an zwei gegeneinander in der Phase verschobene Spannungen gelegt sind, insbesondere bei Anlaßmaschinen für kollektorlose Motoren oder deren Erregermaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß diese Spannungen einen Winkel von 90 ° miteinander bilden, und daß durch die Regelung im Kreise der einen Wicklung im wesentlichen nur die Spannung, bei Regelung im Kreise der anderen Wicklung im wesentlichen nur die Periodenzahl geändert wird.
- 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß für Dreiphasenmaschinen die erste Wicklung an die Sternspannung, die zweite an die verkettete. Spannung gelegt ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE250333C true DE250333C (de) |
Family
ID=508869
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT250333D Active DE250333C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE250333C (de) |
-
0
- DE DENDAT250333D patent/DE250333C/de active Active
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