DE239189C - - Google Patents

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DE239189C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21HMAKING PARTICULAR METAL OBJECTS BY ROLLING, e.g. SCREWS, WHEELS, RINGS, BARRELS, BALLS
    • B21H7/00Making articles not provided for in the preceding groups, e.g. agricultural tools, dinner forks, knives, spoons
    • B21H7/12Making articles not provided for in the preceding groups, e.g. agricultural tools, dinner forks, knives, spoons horse-shoes; articles of like shape, e.g. wear-resisting attachments for shoes

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Agronomy & Crop Science (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metal Rolling (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 239189 KLASSE 7/. GRUPPE
CHRIST LUDVIGSEN und ERICK LUDVIGSEN in JACKSON, V. St. A.
Verfahren zur Herstellung von Hufeisenstollen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 4. August 1909 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Hufeisenstollen aus einem Werkstück, das aus einem harten Kern und weichen Auflagen besteht. Gemäß der Erfindung wird das Werkstück der Einwirkung von Matrizenwalzen ausgesetzt, die beim Walzvorgang den inneren harten Kern des Werkstückes zum Teil strecken und die weichen Auflagen so verschieben, daß diese
ίο in den den zu bildenden Stollen entsprechenden ■ Abschnitten verjüngt verlaufen, und daß der harte Kern zwischen den einzelnen Abschnitten ganz oder nahezu von dem weichen Metall entblößt wird.
Dieses Verfahren bietet den Vorteil, daß durch einen einzigen Walzvorgang anschweißfertige Stollen hergestellt werden, die an der Oberfläche aus weichem Eisen bestehen, . sich also leicht an das Hufeisen anschweißen lassen, während die harte Einlage an dem Greifende des Stollens hervorragt. Diese Stollen bedürfen keiner weiteren Bearbeitung und brauchen nur voneinander abgetrennt zu werden.
In der Zeichnung ist eine Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens veranschaulicht. Fig. ι zeigt in schaubildlicher Ansicht die zur Herstellung der Stollen dienenden Eisen- und Stahlplatten in ihrer gegenseitigen Anordnung vor dem Zusammenschweißen. Fig. 2 ist eine Seitenansicht der zum Zusammenschweißen oder -walzen benutzten Vorrichtung. Fig. 3 ist eine Seitenansicht der Matrizenwalzen zur Ausbildung der Stollen aus dem aus den verschweißten Platten bestehenden Werkstück.
Fig. 4 ist eine Vorderansicht der Matrizenwalzen mit dem zwischen ihnen befindlichen Werkstück in der Betriebsstellung. Fig. 5 ist eine schaubildliche Ansicht des Werkstückes nach dem Duixhgang durch die Matrizenwalzen. Fig. 6 ist eine schaubildliche Ansicht eines Stollens nach seiner Abtrennung von dem Werkstück, und Fig. 7 ist ein senkrechter Querschnitt durch den fertigen Stollen.
Bei . der Ausführung des Verfahrens wird ein Werkstück 1 benutzt, aus dem die Stollen hergestellt werden. Dieses Werkstück besteht aus einer mittleren Platte oder Schicht 2 von hartem Metall, vorteilhaft Stahl, und äußeren Platten oder Lagen 3 von weicherem Metall, vorteilhaft Eisen. Diese Platten oder Lagen von Stahl und Eisen haben eine der Länge der Stollen entsprechende Breite.
Bei der Herstellung des Werkstückes 1 können zunächst die Platten 2 und 3 mittels Walzen 4 zusammengeschweißt werden, worauf das Werkstück durch einen anderen Satz von besonders konstruierten Matrizenwalzen 5 hindurchgeführt wird. Mit Hilfe der letzteren wird eine Reihe von Stollen aus dem Werkstück ausgebildet, die später voneinander abgetrennt werden.
Bei der Ausbildung der Stollen aus dem Werkstück 1 wird auf den inneren Rändern eine Spitze 6 durch die Matrizenwalzen 5 hergestellt, die an der Kante der Stollen sitzen bleibt, sobald die letzteren voneinander getrennt werden. Dieser Vorsprung 6 erleichtert das Anschweißen des Stollens an das Hufeisen.
Eine der Druckwalzen 4 und Matrizen-
walzen 5 ist vorteilhaft an . den Seiten mit Rändern 7 versehen, die über den Umfang der Walze hervorragen und Führungen für die zwischen ihnen hindurchgehenden Platten bilden. Die Druckwalzen 4 sind auf' ihrem Umfange glatt, während die Matrizen walzen 5 auf ihrem Umfange eine Reihe von Ausnehmungen 8 besitzen.
Die Ausnehmungen auf einer Walze sind
ίο in solcher Lage angeordnet, daß sie mit denjenigen auf der anderen Walze zusammenwirken, um vollständige Stollen auf dem zwischen ihnen hindurchgehenden Werkstück zu bilden. Die Ausnehmungen 8 sind derart gestaltet, daß die Walzen die Form von Klinkenrädern erhalten. Die Spitzen der Klinkenzähne liegen bei 9 konzentrisch zur Walzenmitte, während die geneigten Seiten der Zähne an der Basis der geraden Seite des benachbarten Zahnes endigen.
Die Breite der Walzen entspricht der Breite des zwischen ihnen hindurchzuschickenden Werkstückes, auf dem die Stollen quer ausgebildet werden, wobei die Länge der Stollen gleich der Breite des Barrens ist.
Jeder der Klinkenzähne der Walzen ist mit einer quer verlaufenden, verjüngten Aussparung 10 versehen, deren größte Tiefe an der Stelle der größten Zahnhöhe sich befindet.
Die Aussparungen 10 liegen alle in gleicher Entfernung vom Rande der Walzen. Zwischen diesen Aussparungen werden die Vorsprünge 6 der Stollen ausgebildet. Sind die Matrizen walzen in der aus Fig. 3 und 4 ersichtlichen Weise in betriebsbereiter Stellung zusammengefügt, dann liegen sie so, daß die Spitzen der Zähne der einen Walze mit denen der anderen Walze zusammenfallen. Die beiden zusammenwirkenden Walzen sind so miteinander verbunden, daß sie gleichzeitig mit derselben Geschwindigkeit umlaufen und in dieser Beziehung während jeder vollständigen Umdrehung bleiben, wodurch Stollen von demselben Umriß auf jeder Seite gebildet werden.
Beim Hindurchtreten der Streifen zwischen den Walzen liegen die Spitzen der Zähne der Walzen verhältnismäßig dicht zusammen; hierdurch wird das Eisen zwischen dem Anschweißende eines Stollens und dem Greifende des nächstfolgenden Stollens fortgeschoben. Das so fortgeschobene Metall wird in das Anschweißende des nächstfolgenden Stollens eingearbeitet, und der auf den Stahl ausgeübte Druck verjüngt diesen nach dem Greifende zu.
Bei dem Gebrauch des Stollens wird die Stahleinlage entsprechend der Abnutzung der Eisen auflagen nach und nach bloßgelegt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Verfahren zur Herstellung von Hufeisenstollen aus einem Werkstück, das aus einem harten Kern und weichen Auflagen besteht, dadurch gekennzeichnet, daß das Werkstück der Einwirkung von Matrizenwalzen (5,5) ausgesetzt wird, die beim Walzvorgang den inneren harten Kern (2) des Werkstückes zum Teil strecken und die weichen Auflagen (3, 3) so verschieben, daß diese in den den zu bildenden Stollen entsprechenden Abschnitten verjüngt verlaufen und der harte Kern zwischen den einzelnen Abschnitten ganz oder nahezu vom weichen Metall entblößt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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