DE239143C - - Google Patents
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- DE239143C DE239143C DENDAT239143D DE239143DA DE239143C DE 239143 C DE239143 C DE 239143C DE NDAT239143 D DENDAT239143 D DE NDAT239143D DE 239143D A DE239143D A DE 239143DA DE 239143 C DE239143 C DE 239143C
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D05—SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
- D05B—SEWING
- D05B15/00—Machines for sewing leather goods
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D05—SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
- D05B—SEWING
- D05B73/00—Casings
- D05B73/04—Lower casings
- D05B73/12—Slides; Needle plates
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D05—SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
- D05B—SEWING
- D05B85/00—Needles
- D05B85/006—Hooked needles
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D05—SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
- D05B—SEWING
- D05B85/00—Needles
- D05B85/06—Curved needles
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Sewing Machines And Sewing (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Schuhsohlennähmaschine zur unmittelbaren
Verbindung des Schaftes mit der Sohle von herzustellendem Schuhwerk bei Wendearbeit
und kennzeichnet sich im wesentlichen durch die Anordnung eines vorn im Ständer der
Maschine vertikal ein- und feststellbaren Halters oder Kopfes zur Auflagerung des aufrecht
stehenden Werkstückes auf seiner Unterfläche sowie eines (oder zweier) rechtwinklig
zu diesem Halter oder Kopf, also wagerecht ein- und feststellbaren Auflagers für den Rand
des Werkstückes.
Durch diese beiden rechtwinklig zueinander ein- und feststellbaren Auflager für das Werkstück
ist es möglich, ohne jede Zurichtung der Sohle, wie z. B. die Anbringung von Rissen
oder Nählippen zur Verbindung der Sohle mit dem Schafte des herzustellenden Schuhwerkes,
ein unmittelbares Annähen des Schaftes, der aus Leder oder Filz bestehen kann, an der
Sohle zu erzielen. Die wagerecht verstellbare Auflage oder Auflagen ist bzw. sind vorzugsweise
mit einem rechtwinklig von ihm abstehenden Ansatz oder Winkelschutz versehen, welcher als Führung beim Einbiegen des
Schaftes auf die Sohle dient, so daß letzterer vor dem Weiterrücken des Werkstückes durch
die einstechende Ahle seine richtige Stellung erhält und auf diese Weise die richtige Stichlänge
erzeugt und gesichert wird.
Durch die Auflagerung des Werkstückes des
zu nähenden Schuhwerkes auf zwei (oder drei) rechtwinklig zueinander verstellbaren Auflagern
ist sein Schaft stets nach oben gerichtet und die Änderung des Stiches hinsichtlich seiner
Länge sowie seines Abstandes von der Sohlenkante einzig und allein von der Einstellung
der beiden (oder drei) Auflager zueinander sowie zu den stichbildenden Teilen der Maschine
— Ahle, Hakennadel und Fadeneinleger — abhängig.
Diese zueinander einstellbaren Auflager gewähren den Vorteil, daß man sich nicht mehr,
wie bei den bisher verwendeten Schuhsohlennähmaschinen notwendig, nach der Sohlenkante
zu richten braucht, sondern vollständig von derselben unabhängig ist.
Kommen zwei zum vertikal ein- und feststellbaren Halter oder Kopf rechtwinklig verstellbare
Auflager zur Verwendung, so ist das eine Auflager seitlich am Halter oder Kopf;
das andere dagegen unter der Oberfläche des letzteren angeordnet; das zweite Auflager ist
dann in geeigneter Weise vorn derart abgebogen, daß es mit dem ersten Auflager in
gleicher Ebene steht, wobei dann beide Auflager das zwischen ihnen durch Anpressen
festgehaltene Oberleder derart festhalten, daß die Ahle in dem Rand des Schaftes immer
in gleicher Höhe einsticht.
Ein Ausführungsbeispiel der vorstehend gekennzeichneten Schuhsohlennähmaschine ist in
Fig. ι in Ansicht und in Fig. 2 in Aufsicht dargestellt, Die Fig. 3, 4 und 5 zeigen drei
verschiedene Arbeitsstellungen eines Schuhes
bei der Verbindung seines Schaftes unmittelbar mit der Sohle. Fig. 6 zeigt in Ansicht
und Aufsicht zwei zum Halter oder Kopf ein- und feststellbare Auflager, die zwischen sich
den Rand des Schaftes festhalten.
Auf der Grundplatte α der Nähmaschine nach der Erfindung für Leder, Kunstleder,
Filz u. dgl. sind die Ständer b, b für die j Hauptantriebswelle c gelagert. Auf dieser Welle
ίο sitzen die Nutenscheiben d, e., f, g, von denen
die Bewegungen für die verschiedenen arbeitenden Teile der Maschine abgeleitet werden.
An der einen Seite der Grundplatte α ist ein Ständer h angeordnet, in dem ein Halter oder
Kopf i mittels eines unter ihm auf einer Schraubenspindel / sitzenden Handrades I in
senkrechter Richtung so eingestellt werden kann, daß unter Drehung des letzteren nach
rechts oder links und je nach der Beschaffenheit des Werkstückes sowie der Art seiner
Bearbeitung der Halter oder Kopf hoch oder tief gestellt werden kann. Seitlich an diesem
Halter oder Kopf i sitzt mittels eines Schiit1 tens k einstellbar die Auflage m, auf die das
Werkstück aufgesetzt wird und die nach erfolgter Einstellung zu letzterem mittels einer
. in einem Langschlitz im Schlitten k steckenden Preßschraube η festgestellt werden kann.
Um die genaue Stellung des Randes des Schaftes zur Ahle und Nadel zu sichern>
ist es empfehlenswert, außer der Auflage -m noch eine zweite Auflage 21 anzuordnen, die unterhalb
der Oberfläche des Halters oder Kopfes i in diesen verstellbar eingesetzt ist und durch
eine Preßschraube 22 von der Seite her festgestellt werden kann. Diese zweite Auflage
ist, wie aus Fig. 6 ersichtlich, vorn in die Ebene der Auflage m gebogen, so daß beide
Auflagen nebeneinander stehen und den mit der Sohle zu verbindenden Rand des Schaftes
fest und sicher zwischen sich derart halten, daß die Ahle und darauf die Nadel stets richtig
in den genannten Rand einstechen.
An der anderen Seite der Grundplatte α ist
ein zweiarmiger Bock 0 für die Welle φ gelagert,
welche mit dem zu einem Zahnsegment q ausgebildeten Schwinghebel r ausgerüstet
ist. Dieses Segment greift in das breite Zahnrad s ein, auf dessen hinterer Kopfscheibe ein die Ahle t zum Vorstechen
der Nählöcher tragender Kopf u ein- und festgestellt werden kann.
Ein zweiter ebenfalls auf die Welle p aufgesetzter Schwinghebel υ ist an seinem freien
Ende ebenfalls zu einem Zahnsegment w ausgebildet, das in ein Zahnrad χ zum Antrieb
des Kopfes y für die Hakennadel ζ eingreift.
Ein bei 1 auf der Grundplatte α drehbar
gelagerter Hebel 2 ist an seinem freien Ende zu einem Zahnsegment 3 ausgebildet, das in
ein Zahnrad 4 eingreift. Letzteres ist auf eine auf dem Bock 5 gelagerte schräge Welle 6
aufgesetzt und versetzt den Fadeneinleger 7 in Drehbewegung.
Dem Hebel 2 wird durch den Hebel 8 abwechselnd eine Schwingbewegung in vertikaler
Ebene erteilt; dieser Hebel ist mit seinem einen Ende an dem Hebel 2 und mit seinem
anderen Ende an dem in vertikaler Ebene ausschwingbaren Hebel 9 drehbar befestigt. Das
freie Ende des letzteren ist mit einem Röllchen 10 besetzt, das in der Nut der Nutenscheibe
g läuft.
Auf den beiden Böcken 11 auf der Grundplatte
α ist noch eine wagerechte Achse 12 gelagert,
die für die auf ihr lose aufgesetzte Nabe des Schwinghebels 13 dient. Dieser
Schwinghebel steht mit seinem oberen Ende in lösbarer Verbindung mit der die Zahnräder
s, x, den Kopf y für die Hakennadel ζ und
den Kopf u für die Ahle i tragenden Welle 14. Die Schwingbewegungen des Hebels 13
werden unter Vermittlung des ebenfalls von der Nabe desselben abstehenden Hebels 17 mit
Röllchen 18 von der Nutenscheibe d abgeleitet
und veranlassen das Weiterrücken des Werkstückes in die Bahn der Nadel durch die
noch in ihm steckende Ahle, um hierauf die Nadel in das von der Ahle vorgestochene Loch go
ein- und durch dasselbe hindurchtreten zu lassen. Der das Zahnrad 4 für den Fadeneinleger
7 nebst Zubehör tragende Bock 5 ist mit seinem verbreiterten Fuße 15 auf der
Platte α nach Art eines Supports einstellbar und kann mittels der Preßschraube 16 festgestellt
werden.
Um in der aus den Fig. 3, 4 und 5 ersichtlichen Weise das Oberleder vom Schuhwerk
unmittelbar an die Sohle anzunähen, wird nach Maßgabe der Abmessungen des Werkstückes
und nach der Abschätzung des Arbeiters der Kopf i mit den Auflagern m bzw. m
und 21 entsprechend angehoben oder gesenkt, wodurch die Bahn der Hakennadel ζ relativ
zu dieser Auflage oder diesen Auflagen in höhere oder tiefere Lage zu liegen kommt, da
die Lagerung mit der Welle 14 für die Nadel und Ahle ihre ursprüngliche Lage nicht verläßt.
Durch diese Nachstellung mittels des Handrades I auf der Spindel / arbeiten also
Hakennadel und Ahle stets in gleicher Höhe, während der Kopf i mit der oder den Auflagen
mittels des Handrades I in ihrer Höhenlage verändert und dadurch die Bewegungsbahn
beider Werkzeuge nach Bedarf relativ verändert wird, demzufolge das Werkstück von
der Ahle t und der Hakennadel ζ auf eine mehr oder weniger große Länge und auf eine
mehr oder weniger große Tiefe durchstochen wird, ohne dafür die Bogenbahn beider Werkzeuge
selbst verändern zu müssen.
Claims (5)
1. Schuhsohlennähmaschine zur unmittelbaren Verbindung des Schaftes von
Schuhwerk mit der Sohle bei Wendearbeit, dadurch gekennzeichnet, daß das Werkstück
in der Nähe der Verbindungsstelle des Schaftes mit der Sohle aufrecht stehend auf zueinander ein- und feststellbaren Auflagern
(i, m) aufruht.
2. Schuhsohlennähmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das
eine Auflager (i) im Ständer (h) der Ma- no
schine senkrecht ein- und feststellbar gelagert ist, zum Zwecke, die Tiefe des Einstiches
der Ahle (t) und Hakennadel (ζ) von vornherein bestimmen zu können.
3. Schuhsohlennähmaschine nach Anspruch ι und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß das zweite Auflager (m) seitlich am ersten Auflager (i) wagerecht ein- und feststellbar
gelagert ist, zum Zwecke, den Abstand des Stichloches vom Sohlenrande von vornherein bestimmen zu können.
4. Schuhsohlennähmaschine nach An-
spruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß außer dem seitlich am Kopf (i) ein- und feststellbar gelagerten Auflager fm)
unterhalb der Oberfläche dieses Kopfes noch ein zweites ein- und feststellbares Auflager (21) angeordnet ist, welches neben
dem erstgenannten Auflager sich befindet und in Verbindung mit diesem den Rand des mit der Sohle zusammenzunähenden
Schaftes sicher festhält.
5. Schuhsohlennähmaschine nach Anspruch ι bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß das oder die wagerecht ein- und feststellbaren Auflager fm, Zi) an ihrem freien
Ende nasenförmig umgebogen ist bzw. sind und so die zusammenzunähenden Lederoder
Stofflagen während des Nähvorganges in dem Augenblicke zusammengepreßt halten, wenn Ahle ft) und Hakennadel (z)
einstechen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE239143C true DE239143C (de) |
Family
ID=498612
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT239143D Active DE239143C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE239143C (de) |
-
0
- DE DENDAT239143D patent/DE239143C/de active Active
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