DE23910C - Anordnung der Induktionsspulen und Magnetpole bei Thelephonen - Google Patents
Anordnung der Induktionsspulen und Magnetpole bei ThelephonenInfo
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Description
KAISERLICHES
Eine wesentlich gröfsere Leistungsfähigkeit des Bell'sehen Telephons soll durch nachstehend
beschriebene Constructionen erzielt werden.
Bei den bisher bekannten Telephonen wurden die Kupferdrähte concentrisch um die
Eisenkerne (Polschuhe) der Magnete gewickelt. Im Gegensatz hierzu wickelt Erfinder die Kupferdrähte
zwischen und neben die Eisenkerne, und zwar in der Weise, dafs die Achsen der Drahtspulen
senkrecht auf den einander zugewendeten Polschuhen stehen.
Die einfachsten Ausführungen in dieser Art zeigen die Fig. t und 2, bei welchen das schraffirt
Gezeichnete die Drahtspulen, JV und S die Magnete, und die winkligen, nicht schrafffrten
Theile die Polschuhe darstellen.
Denkt man sich die Drahtspule der Fig. 1 durch zwei oder mehrere in derselben Ebene
liegende Drahtspulen ersetzt und zwischen je zwei solche ein Eisenplättchen gefügt, so gelangt
man zu der Construction, welche Fig. 3 zeigt. Durch Einwirkung der Magnete JVS
wird das Eisenplättchen selbst zum Magnet und kann bei Benutzung des Telephons gemeinsam
mit dem Magneten JVS inducirend auf die Drahtwindungen wirken.
Dieser die Leistungsfähigkeit des Telephons erhöhende Vorgang kann noch gesteigert werden
durch diejenige Anordnung, welche durch Fig. 4 dargestellt ist. Das Eisenplättchen nimmt
hier eine prismatische Form an und steht mit dem Magnet JV in Verbindung. Um die
Pole der Magnete 5 5 möglichst zu nähern, sind die Polschuhe letzterer gegen einander geneigt.
Derselbe Zweck, den Construction 4 anstrebt, kann erreicht werden, Fig. 5, durch Verbindung
der beschriebenen Eisenplättchen mit den Magneten JVS; jedoch müssen diese den
Magneten N S entgegengesetzt polarisirt sein.
Durch Combination der Erfindungen von W. E. Fein (Patentschrift No. 10673) ur>d
Schiebeck & Plentz (Patentschriften No. 8522 und 10854), sowie vorliegender Anordnungen,
Fig. ι und 5, lassen sich die Constructionen 6 und 7 bilden. Innerhalb der mit den Magneten
JVS in Verbindung stehenden halbkreisförmigen Polschuhe befinden sich die ebenso
geformten Drahtspulen. Die Lage der mittleren Drahtspule ist analog derjenigen der Fig. 1. Im
Innern der halbkreisförmigen Drahtspulen, Fig. 6, sind Eisenkerne; bei Fig. 7 sind diese mit den
Magneten JV S verbunden.
Die in Anwendung kommenden Magnete können entweder hufeisen- oder ringförmig gebogen
oder gerade Stäbe sein, die jedoch an den den Polschuhen entgegengesetzten Enden unter einander
verbunden werden.
Claims (1)
- Im Innern tragen die Drahtspulen der Fig. ι bis 5 kein Eisen.Patent-An s ρ rüche:i. Die Anordnung der Inductionsspulen und Magnetpole bei Telephonen in der Weise, dafs die Achsen der Inductionsspulen senkrecht auf den einander zugewendeten Flächen der Magnetpole stehen.Die Einfügung eines oder mehrerer Eisenplättchen zwischen parallel liegenden Inductionsspulen, wie beschrieben und durch Fig. 3 dargestellt ist.Die Verbindung solcher Eisenplättchen mit Magneten, deren Polarität derjenigen der benachbarten Magnete entgegengesetzt ist, wie beschrieben und durch Fig. 4 und 5 dargestellt ist.Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
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|---|---|
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