DE238580C - - Google Patents

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DE238580C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L11/00Operation of points from the vehicle or by the passage of the vehicle
    • B61L11/02Operation of points from the vehicle or by the passage of the vehicle using mechanical interaction between vehicle and track

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Seats For Vehicles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 238580 KLASSE 20 L GRUPPE
HANS FISCHER in STUTTGART.
Vom Wagen aus bedienbare Stellvorrichtung für Weichen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 6. August 1910 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf eine vom Fahrzeug aus bedienbare Stellvorrichtung für Weichen, deren Zungen beim Niederdrücken eines Anschlagstückes durch ein mit diesem fest verbundenes Stellstück verschoben werden. Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß das mit einem Gegengewicht versehene Anschlagstück und das Stellstück um einen in der Schienenrichtung angeordneten Zapfen
ίο dieselbe Schwingbewegung in parallelen, zu den Schienen senkrechten Ebenen ausführen und sich das zwischen Backenschiene und Weichenzunge liegende Stellstück nach der Umstellung in eine Aussparung der Backenschiene legt.
Es zeigen:
Fig. ι die Anordnung der Weiche in senkrechtem Querschnitt mit den darüber befindlichen Stellrollen des Fahrzeuges,
Fig. 2 und 3 die Stellvorrichtung mit anliegender und mit geöffneter Weichenzunge in einer Oberansicht,
Fig. 4 die Vorrichtung in einer Seitenansicht.
Fig. 5, 6 und 7 sind senkrechte Querschnitte nach den Linien V-V und VI-VI der Fig. 2 und VII-VII der Fig. 3.
Fig. 8 stellt ein für Kopfschienen anwendbares Ausführungsbeispiel der Stellvorrichtung
In der von der Kopfschiene 4 und der Nebenschiene 5 gebildeten Rille liegt die Weichenzunge 9 (Fig. 2 und 3). Die Stellvorrichtung besteht aus einem' in gewissem Abstande vor der Zunge durch einen Ausschnitt des Rillenbodens in die Rille tretenden Anschlag45
stück 6, das winkelhebelartig ausgebildet und unterhalb des Schienenfußes an dem Zapfen 7 drehbar gelagert ist. Unter Wirkung eines Gegengewichtes 8 wird es gegen den Schienensteg gedrückt. Dieses Anschlagstück ist über den Ausschnitt hinaus und unterhalb der Rille durch den Fortsatz 10 verlängert und endet gegenüber der Weichenzunge 9 in einem gekröpften Daumenstück 12 (Fig. 5, 6 und 7), das in der in Fig. 2, 5 und 6 dargestellten Lage in eine Aussparung 11 der Schiene derart eintritt, daß in dieser Stellung des Anschlagstückes 6 und des Daumens 12 die Schienenrille völlig frei ist. Wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, legt sich die Weichenzunge 9 gegen das Daumenstück 12.
Soll nun die Weichenzunge aus der in Fig. 2 und 6 veranschaulichten Stellung in die nach Fig. 3 und 7 übergeführt werden, so wird eine der unterhalb des Führerstandes angebrachten, federnd gelagerten Rollen 1, die sich in den Stützen 2 senkrecht führen und mit kugelförmigen Laufflächen 3 versehen sind, dort in die Rille der Fahrschiene hinabgedrückt, wo das Anschlagstück 6 gelagert ist. Dies hat den Erfolg, daß das Anschlagstück 6 entgegen der Wirkung des Gegengewichtes 8 um den Zapfen 7 abwärts gedreht wird (Fig. 7), wodurch zugleich der sich gegen die Zunge 9 (Fig. 5 und 6) legende Daumen 12 aus dem Schienenausschnitt 11 heraustritt, die Zunge 9 verschiebt (Fig. 3 und 7) und so die Weiche umstellt. Nach dem Überfahren des Rillenausschnittes und des Anschlages 6 gehen die Teile 6 und 12 der Einstellvorrichtung unter Einwirkung des Gegengewichtes 8
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wieder in die frühere Lage (Fig. 2, 5 und 6) zurück.
Das in Fig. 8 dargestellte Ausführungsbeispiel ist für Kopfschienen anwendbar. Bei ihm erhält der Fuß der Schiene 4 einen seitlichen Ausschnitt, in den sich das Anschlagstück 6' legt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Vom Wagen aus bedienbare Stellvorrichtung für Weichen, deren Zungen beim Niederdrücken eines Anschlagstückes durch ein mit diesem fest verbundenes Stellstück verschoben werden, dadurch -gekennzeichnet, daß das mit einem Gegengewicht (8) versehene Anschlagstück (6) und das Stellstück (12) um einen in der Schienenrichtung angeordneten Zapfen (7) dieselbe Schwingbewegung in parallelen, zu den Schienen senkrechten Ebenen ausführen und das zwischen Backenschiene (4) und Zunge (9) liegende Stellstück (12) sich nach der Umstellung in eine Aussparung (11) der Backenschiene (4) legt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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