DE238358C - - Google Patents

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DE238358C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C12BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
    • C12NMICROORGANISMS OR ENZYMES; COMPOSITIONS THEREOF; PROPAGATING, PRESERVING, OR MAINTAINING MICROORGANISMS; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING; CULTURE MEDIA
    • C12N1/00Microorganisms; Compositions thereof; Processes of propagating, maintaining or preserving microorganisms or compositions thereof; Processes of preparing or isolating a composition containing a microorganism; Culture media therefor
    • C12N1/02Separating microorganisms from their culture media
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C12BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
    • C12MAPPARATUS FOR ENZYMOLOGY OR MICROBIOLOGY; APPARATUS FOR CULTURING MICROORGANISMS FOR PRODUCING BIOMASS, FOR GROWING CELLS OR FOR OBTAINING FERMENTATION OR METABOLIC PRODUCTS, i.e. BIOREACTORS OR FERMENTERS
    • C12M47/00Means for after-treatment of the produced biomass or of the fermentation or metabolic products, e.g. storage of biomass
    • C12M47/02Separating microorganisms from the culture medium; Concentration of biomass

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 238358 KLASSE 6 a. GRUPPE
HANS SCHANDERL in POTSDAM.
Hefesieb. Patentiert im Deutschen Reiche vom 29. März 1911 ab.
Der Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Hefesieb, welches auf kleinstem Raum . durch eigentümliche Gestaltung der Trommel und Anordnung der Siebflächen ein Maximum von Leistung und dabei durch Anwendung einer Einrichtung zur Erzeugung von Erschütterungen die dauernde Reinhaltung der Siebflächen ohne Wasserspülung ermöglicht.
Das neue Sieb ist auf der Zeichnung in
ίο Fig. ι in einem Längsschnitt, in
Fig. 2 in einem Querschnitt nach A-B der Fig. ι und in
Fig. 3 in einer Stirnansicht dargestellt.
Fig. 4 zeigt die Antrieb vorrichtung für das Sieb in einem Schnitt.
Fig. 5 stellt eine zweite Ausführungsform für den Antrieb der Siebtrommel in einem Querschnitt durch das äußere Gehäuse dar, während Fig. 6 ein Längsschnitt durch den hinteren Teil der Vorrichtung nach Fig. 5 ist.
In dem äußeren Gehäuse 1 ist eine wagerechte Trommel 2 mittels eines an ihr befestigten Drehzapfens 3 und einer Tragerolle 4 gelagert, auf welch letztere sich die Trommel mit ihrem nach innen gebogenen vorderen Rande stützt. Die Trommel hat keinen runden Querschnitt, ist also nicht zylindrisch, sondern hat einen Querschnitt von sperradartiger Form, wie Fig. 2 erkennen läßt, welcher dadurch zustände kommt, daß die Flächen 5 radial gestellt sind, während die Flächen 6 von dem inneren Ende der einen Fläche 5 nach dem äußeren Ende der nächsten Fläche 5 verlaufen. Sowohl die Flächen 5 als auch die Flächen 6 sind Siebflächen. Innerhalb der Trommel ist ein Trog 7 angeordnet, der zum Auffangen der auf den Siebflächen sich ablagernden Verunreinigungen dient. Die äußere Fläche des Troges besteht ebenfalls aus Siebstoff.
Der Antrieb des Siebkörpers erfolgt durch ein kleines Wasserrad 8, welches in einem Gehäuse 9 angeordnet ist und auf der Welle 10 der Rolle 4 sitzt, so daß, wenn das Wasserrad gedreht wird, auch die Rolle 4 sich bewegt und den auf ihr ruhenden Siebkörper mitnimmt und ebenfalls in langsame Umdrehung versetzt. Als Triebkraft dient die durch das Rohr 11 zufließende Hefeflüssigkeit selbst, welche in die Zellen des Rades eintritt, durch ihr Gewicht wirkt und durch das Rohr 12 in den Siebkörper entleert wird. Um auch ausnahmsweise den Siebkörper drehen, zu können, ohne Flüssigkeit zuzuführen, kann auf das hervorragende Ende der Welle 10 eine Kurbel 0. dgl. gesteckt werden.
Die auf den Siebflächen sich ablagernden Verunreinigungen der Hefe werden nicht wie bei den bekannten Sieben durch die Siebflächen in entgegengesetzter Richtung durchdringende Wasserspülung beseitigt, sondern es ist zu diesem Zweck eine Vorrichtung zur Erschütterung des Siebes angebracht, die auf verschiedene Weise ausgeführt werden kann. Beispielsweise ist an dem äußeren Gehäuse ein Ansatz oder eine Rolle 13 angebracht, an welche die Spitzen 14, welche durch die Siebfläche gebildet werden, bei ihrer Drehung anstoßen, so daß sich das Sieb jedesmal ein wenig heben muß und nachher wieder niederfällt. Die gleiche Wirkung kann auch beispielsweise dadurch erzeugt werden, daß an dem inneren Laufrand, mit welchem der Siebkörper auf der Rolle 4

Claims (3)

ruht, an einzelnen Stellen kleine Ausklinkungen 15 (Fig. 5) angeordnet sind, so daß der Siebkörper jedesmal, wenn eine solche Ausklinkung über·, die Rolle fortläuft, eine Erschütterung erfährt. Die Fig. 5 und 6 zeigen, daß auch in anderer Weise der Antrieb der Trommel erfolgen kann. Es ist hier an dem hinteren geschlossenen Ende des Siebkörpers ein Schneckenzahnkranz 16 angeordnet, in den eine Schraube ohne Ende 17, deren Welle bei 18 und 19 an dem äußeren Gehäuse 1 gelagert ist, eingreift. Mittels einer Kurbel 20 wird die Welle von Hand in Umdrehungen versetzt, so daß sich dabei der Siebkörper 2 langsam dreht. ■ Die Hefeflüssigkeit, welche das Sieb passiert hat, sammelt sich im unteren Teil des Gehäuses und wird durch das Rohr 21 abgeführt, während die Verunreinigungen, die in den Trog 7 fallen, durch das Rohr 22 entfernt werden. Die gebogene Form der Siebfläche des Troges 7 hat den Vorteil gegenüber einem Trog mit ebener Siebfläche, daß, während letztere sich sehr schnell mit den Verunreinigungen bedeckt und dann undurchlässig wird, bei einem Trog mit gebogener Siebfläche der über dem Flüssigkeitsspiegel befindliche Teil der Siebfläche immer unverstopft bleibt und bis zum letzen Augenblick benutzt werden kann, der Trog daher erst dann nicht mehr als Sieb dient, wenn er tatsächlich vollständig gefüllt ist und dann ohnehin entleert werden muß. Paten τ-An Sprüche:
1. Hefesieb, dadurch gekennzeichnet, daß die Siebtrommel sperradartigen Querschnitt hat, dessen radial stehende Teile als Hub- und Leitflächen für die auf dem Sieb zurückbleibenden Verunreinigungen dienen.
2. Hefesieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Sieb an einem Ende nur lose unterstützt ist und bei seiner Drehung um ein Geringes gehoben oder gesenkt wird, so daß Erschütterungen eintreten zwecks Reinigung der Siebflächen ohne Wasserspülung.
3. Hefesieb nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb in bekannter Weise mit Hilfe eines kleinen Wasserrades oder einer Turbine durch die zugeführte Hefeflüssigkeit selbst erfolgt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Berlin, gedruckt iM der reichsdruckereI.
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