DE238198C - - Google Patents

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DE238198C
DE238198C DENDAT238198D DE238198DA DE238198C DE 238198 C DE238198 C DE 238198C DE NDAT238198 D DENDAT238198 D DE NDAT238198D DE 238198D A DE238198D A DE 238198DA DE 238198 C DE238198 C DE 238198C
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03FPHOTOMECHANICAL PRODUCTION OF TEXTURED OR PATTERNED SURFACES, e.g. FOR PRINTING, FOR PROCESSING OF SEMICONDUCTOR DEVICES; MATERIALS THEREFOR; ORIGINALS THEREFOR; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED THEREFOR
    • G03F9/00Registration or positioning of originals, masks, frames, photographic sheets or textured or patterned surfaces, e.g. automatically

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Photographic Processing Devices Using Wet Methods (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 238198 KLASSE 57d. GRUPPE
WILLFRIED DEYHLE, G.M.B. H. in BERLIN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 25. Januar 1911 ab.
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Herstellung von Mehrfarbendrucken durch Lichtdruckverfahren mitteils mehrerer, durch je ein Farbenfilter hergestellter photographischer Aufnahmen. Bei den bisherigen . Mehrfarbenlichtdruckverfahren war es, insbesondere wenn die Grundlage des herzustellenden Mehrfarbendruckes aus Aufnahmen nach der Natur bestand, nur mit großen
ίο Schwierigkeiten möglich, die Negativplatten oder die nach diesen Negativplatten meist hergestellten Negativfilms derart auf den Montierscheiben anzuordnen, daß die durch Kopieren von diesen Montierscheiben hergestellten Druckformen die zueinander gehörigen Bilder so genau an den Stellen erhalten, daß beim Drucken die einzelnen Teildrucke sich haarscharf decken. Die Schwierigkeit des Ausrichtens der Negativfilms auf den Montierscheiben wird insbesondere auch noch dadurch stark vergrößert, daß, wie es z. B. bei der Herstellung von Mehrfarbenpostkarten der Fall ist, bis etwa 30 verschiedene Films auf einer gemeinsamen Montierscheibe angeordnet werden, und infolgedessen die zur Herstellung eines Dreifarbendruckes erforderlichen drei Montierscheiben sämtliche zueinander gehörigen Negativfilms genau ausgerichtet tragen müssen.
Durch die vorliegende Erfindung werden diese Schwierigkeiten beim Ausrichten der Negativfilms auf den Montierscheiben dadurch behoben, daß die Negative in einer Vorrichtung mittels eines Einritzwerkzeuges mit das Bild rahmenartig umgebenden sog. Paßlinien versehen werden, die so auf den einzelnen Negativen angebracht werden, daß, sobald sich die Paßlinien decken, auch die Bilder der einzelnen zusammengehörigen Films sich genau decken müssen. Die weitere Verwendung von solchen mit sich zu einem Paßkreuz zusammensetzenden Paßlinien versehenen Negativfilms erfolgt in bekannter Art und Weise, indem diese Films mit Hilfe ihrer Paßkreuze auf die entsprechend vorgerichteten, ebenfalls mit Paßkreuzen versehenen Montierscheiben aufgeklebt werden.
Die 'Vorrichtung, mit der das oben gekennzeichnete Verfahren zweckmäßig ausgeführt wird, besteht im wesentlichen aus zwei starr miteinander zu verbindenden Klemmplatten, von denen die eine Klemmplatte ganz oder teilweise aus durchsichtigem Material besteht, während die zweite Platte derart ausgebildet ist, daß sie einem Liniierwerkzeug zur Führung dienen kann. Um die Negativfilms mit den Paßlinien zu versehen, werden sie in diese Vorrichtung eingeklemmt und an entsprechenden Stellen mit Paßlinien in der unten näher erläuterten Weise versehen, nachdem die Bilder der zusammengehörigen Films zur Deckung gebracht sind. .
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung nach der Erfindung in Fig. ι in perspektivischer Ansicht, in Fig. 2 in Aufsicht und in Fig. 3 im Querschnitt dargestellt.
Die Vorrichtung setzt sich aus den beiden aus je einem Metallrahmen bestehenden Klemmplatten α und b zusammen, die an der einen
Seite durch Scharniere c miteinander verbunden sind, während sie auf der gegenüberliegenden Seite durch Schrauben d aneinandergepreßt werden können, so daß sie einen zwischengelegten Film durch Klemmung in seiner Lage festhalten. Der untere Metallrahmen a ist zur Aufnahme einer Glasplatte e eingerichtet. An dem oberen Metallrahmen b sind zwei im rechten Winkel zueinander stehende
ίο Leisten f angebracht, die zur Führung je eines Liniierwerkzeuges g dienen. Jedes Liniierwerkzeug besteht aus einem brückenartig ausgebildeten, längs der Führungsleiste f zu verschiebenden Haltekörper h, der in einer Vorkragung k, die über die innere Kante η des oberen Metallrahmens um ein geringes Stück hinausragt, den unten zugeschärften Liniierstift I trägt. Der Stift I ist mittels der Stellschraube m, in Höhenrichtung verschiebbar, in dieser Vorkragung k gelagert. Jedes Liniierwerkzeug ist zur bequemen Verschiebung längs der Führungsleiste f mit einem Knopf 0 versehen, und zwischen jedem Liniierkörper und der oberen Fläche der zugehörigen Führungsleiste f ist eine Feder i angeordnet, die zur Erzielung einer sicheren Verschiebung dient.
An der oberen Fläche des unteren Metallrahmens α sind zwei Haltespitzen p angebracht, die bei geschlossener \^orrichtung in entsprechend kleine Löcher r der oberen Rahmenplatte b eindringen und zum Feststecken der in die Vorrichtung eingelegten Films dienen. Um beim Liniieren einen scharfen Eckpunkt der sich kreuzenden Paßlinien zu erzielen, besitzt der obere Metallrahmen Aussparungen q, die sich in Richtung der Innenkanten«, längs deren die Liniierung erfolgt, erstrecken, so daß die Liniierwerkzeuge über den Kreuzpunkt der Liniierkanten η um ein gewisses Stück hinweggeführt werden können.
Die Benutzung dieser Vorrichtung geschieht folgendermaßen:
Wenn z. B. ein Dreifarbendruck auf Grund von drei durch je einen Farbenfilter aufgenommenen Negativen, die sich im allgemeinen auf einer gemeinsamen Glasplatte untereinander befinden, ausgeführt werden soll, werden zuerst von dieser Negativplatte nach Herstellung eines entsprechenden Diapositivs drei Negativfilms von der gewünschten Größe, z. B. Postkartengröße, hergestellt. Hierauf wird zuerst der eine Film auf die untere Platte a, e der Liniiervorrichtung so aufgelegt, daß er von den Haltespitzen p gehalten wird, wobei er zweckmäßig auch etwas an den unteren Rahmen α angeklebt wird. Der obere Rahmen b der Liniier Vorrichtung wird alsdann durch die Schrauben d mit dem unteren Rahmen a so fest verbunden, daß der Film unverrückbar eingespannt ist, worauf er mittels der Liniierwerkzeuge g mit zwei sich an dem Treffpunkt kreuzenden Paßlinien versehen wird. Hierauf wird die Vorrichtung wieder geöffnet und der zweite Film auf den ersten an dem unteren Rahmen noch befestigten Film so aufgelegt, daß sich das Bild dieses zweiten Films haarscharf mit dem Bilde des ersten Films deckt, was dadurch leicht erzielt wird, daß das Bild des ersten Films auf einer durchsichtigen Glasplatte liegt, die eventuell von unten her beleuchtet werden kann. Nachdem der zweite Film die Paßlinien erhalten hat, wird er wieder aus der Vorrichtung herausgenommen und dann der dritte zugehörige Film in gleicher Weise mit den Paßlinien versehen, worauf schließlich auch der erste Film wieder aus der Vorrichtung herausgenommen wird.
Man hat also jetzt drei mit Paßkreuzen versehene Films, deren Bilder sich vollkommen genau decken müssen, wenn sie mit ihren Paßkreuzen genau aufeinandergelegt werden.
Die so vorbereiteten Films werden alsdann, wie bereits oben erwähnt, an entsprechenden Stellen von drei Glasplatten, Montierscheiben, aufgeklebt, indem hierbei dafür gesorgt wird, daß die Paßkreuze der Films genau auf die Paßkreuze der in geeigneter Weise vorgerichteten Montierscheiben zu liegen kommen. Das weitere Lichtdruckverfahren wird hierauf in bekannter Weise vorgenommen.

Claims (5)

Patent-Ansprüche:
1. Verfahren zum Aufeinanderpassen mehrerer durch je ein Farbenfilter hergestellter photographischer Aufnahmen zwecks Herstellung von Mehrfarbendrucken, dadurch gekennzeichnet, daß nach Einritzen rahmenartiger Paßlinien auf dem ersten Negativ die folgenden, in der Durchsicht genau deckend, darauf gelegt und mit ebensolchen, die des ersten deckenden Linien umrissen werden.
2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch zwei starr miteinander zu verbindende Klemmplatten, von denen die eine Klemmplatte ganz oder teilweise aus durchsichtigem Material besteht, während die zweite Platte einem Liniierwerkzeug zur Führung dient.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Klemmplatten von zwei zweckmäßig durch Scharniere miteinander verbundenen Metallrahmen gebildet werden, von denen der untere Rahmen zur Aufnahme einer durchsichtigen Glasplatte eingerichtet ist, während der obere Rahmen mit zwei im rechten Winkel zueinander stehenden Leisten zur Führung je eines Liniierwerkzeuges versehen ist.
4· Vorrichtung nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der untere Klemmrahmen mit bei geschlossener Vorrichtung in den oberen Rahmen eindringenden Haltespitzen zum Festhalten der Negativfilms versehen ist und der obere Rahmen an der Ecke, an der die beiden Liniierkanten zusammenstoßen, Aussparungen (g) besitzt.
5. Linüerwerkzeug bei einer Vorrichtung nach Ansprüchen 2 bis 4, gekennzeichnet durch einen die Führungsleiste (f) umgreifenden und längs der Führungsleiste unter Federdruck zu verschiebenden Haltekörper (h), der den Liniierstift (I) in einer Vorkragung (k) aufnimmt, die bis über die innere Rahmenkante (n) des oberen Metallrahmens (b) reicht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6040264A (en) * 1996-04-04 2000-03-21 Exxon Chemical Patents Inc. Use of alkaline earth metal containing small pore non-zeolitic molecular sieve catalysts in oxygenate conversion

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6040264A (en) * 1996-04-04 2000-03-21 Exxon Chemical Patents Inc. Use of alkaline earth metal containing small pore non-zeolitic molecular sieve catalysts in oxygenate conversion

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