DE508134C - Vorrichtung zur Reihenuebertragung von Lithographien u. dgl. auf Maschinensteine und Zinkplatten - Google Patents

Vorrichtung zur Reihenuebertragung von Lithographien u. dgl. auf Maschinensteine und Zinkplatten

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DE508134C
DE508134C DEB118562D DEB0118562D DE508134C DE 508134 C DE508134 C DE 508134C DE B118562 D DEB118562 D DE B118562D DE B0118562 D DEB0118562 D DE B0118562D DE 508134 C DE508134 C DE 508134C
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DEB118562D
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FRANZ BRANDT
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B27/00Photographic printing apparatus
    • G03B27/02Exposure apparatus for contact printing
    • G03B27/04Copying apparatus without a relative movement between the original and the light source during exposure, e.g. printing frame or printing box
    • G03B27/06Copying apparatus without a relative movement between the original and the light source during exposure, e.g. printing frame or printing box for automatic repeated copying of the same original

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Exposure And Positioning Against Photoresist Photosensitive Materials (AREA)

Description

Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zur Herstellung einer Mehrzahl von photographischen Abdrücken auf lichtempfindlichen Platten oder Steinen für die Offsetpresse oder die Steindruckpresse. Derartige Vorrichtungen sind bereits in verschiedenen Ausführungen bekannt. Bei einigen derselben ist das zu übertragende Negativ unmittelbar an der Lichtkammer befestigt; hierbei machen
ίο sich durch die starke Lichtquelle und die dadurch hervorgerufene starke Hitzewirkung Verziehungen der Lichtkammer und dadurch Verstellungen des Negativs bemerkbar, die sich bei der Herstellung der Teilplatten unangenehm auswirken; außerdem wird hierbei die Glasplatte durch die sich immer wiederholende Bestrahlung derart erhitzt, daß eine vorzeitige Gerbung und dadurch bedingte schlechte Entwicklung der Celloidschicht ein-
ao tritt. Bei einer anderen derartigen Vorrichtung wird die Abdruckplatte senkrecht eingespannt und vor dem feststehenden Negativ verschoben, was bei den meist über metergroßen Platten einen sehr großen Raum be-
a5 ansprucht; außerdem ergeben sich aus der senkrechten Anordnung weitere Nachteile, z. B. eine umständliche und schwierige Lagerung und Bewegungseinrichtung gerade bei den schweren Maschinenteilen.
Alle diese Nachteile werden durch die Erfindung beseitigt, die sich außerdem durch große Einfachheit vor den bekannten Vorrichtungen auszeichnet. Sie besteht darin, daß die präparierte Abdruckplatte in waagerechter Lage auf einem festen Gestell zwischen einem Lineal und einer verstellbaren Leiste eingespannt wird und daß der Negativträger und die Belichtungskammer darüber auf einem Schlitten in der Längs- und Querrichtung der Abdruckplatte verschoben werden können, wobei der Negativträger und dieLichtkammer je für sich an dem Schlitten schwenkbar angeordnet sind. Der Negativträger ist außerdem auch in der Höhe, verschiedenen Dicken der Abdruckplatten Rechnung tragend, verstellbar. Die Vorrichtung ist \veiter gemäß der Erfindung mit Einrichtungen zur Feineinstellung, wie Mil'limeterskaleni und Mikrometerschrauben ausgerüstet, außerdem mit einer federnden Andrückvorrichtung der Negativplatte auf die Abdruckplatte.
In den Abbildungen ist die Erfindung dargestellt, und zwar zeigt
Abb. ι die Gesamtanordnung,
Abb. 2 den Negativträger, Abb. 3 die Lichtkammer.
Auf einem festen Gestell ruht eine vollkommen ebene Eisenplatte 2. Diese dient als Träger des Maschinensteines oder, wie in der Abb. ι dargestellt ist, der Zinkplatte 3. Zu deren glatten Einspannung wird eine Einspannvorrichtung 4, 5 benutzt, die aus dem Millimeterlineal 4 und der verstellbaren Leiste 5 besteht. Das Lineal 4 ist in Schar-
nieren beweglich und dient gleichzeitig zur Einteilung der Zinkplatte. Die Greiferkante der Zinkplatte liegt dabei an der Innenseite des Lineals. Die Leiste 5 steht unterhalb der Trägerplatte 2 durch eine Spindel mit der Kurbel 6 in Verbindung, mit der sie also verstellt werden kann. Wird an Stelle der Zinkplatte ein Stein in den Apparat gebracht, so wird zur leichteren Handhabung beim Hinto einschieben die Rolle 7 benutzt. Die Leiste 5 wird hierbei nicht benötigt und zurückgeschraubt. Das Lineal 4 wird in seinen Scharnieren hochgeklappt und drückt mit leichtem Federdruck gegen die Greiferkante des Maschinensteines. Ein Schlitten 8 kann auf den Spindeln 9 mit der Kurbel 10 in der Längsrichtung des Lineals 4 bewegt werden. Auf einem parallel zu dem Lineal angeordneten Führungsstab sind rückklappbare Klammern ao 11 verschiebbar aufgesetzt und können an einem beliebigen, bestimmten Millimeterstand befestigt werden, um den Schlitten 8 am festgelegten Punkt festzuhalten. Die Kurbel 12 bewegt mit Hilfe der Spindeln 13 den eigentliehen Negativträger 14 senkrecht zur Bewegung des Schlittens 8 und damit gleichzeitig den Lichtabsperrkasten 15, dessen oberer Teil 16 eine nach oben ausladende Form zeigt und zur Aufnahme der Bogenlampe 17 dient. Die Bogenlampe wird so in Rollen i8, 19, 20 aufgehängt, daß sie nach allen Richtungen hin beweglich ist.
Der Negativträger 14 (Abb. 2) besteht aus
einem Holz- oder Metallrahmen, der durch aufklappbare Rundscharniere 21 auf der Welle
22 befestigt ist, so daß er leicht abgenommen und nach Negativwechsel wieder angeschraubt werden kann. Die Welle 22 ist in den Führungsleisten 23 befestigt, mit denen sie durch Mikrometerschrauben 24 auf und abwärts bewegt und je nach der Dicke des Steines oder der Zinkplatte genau eingestellt werden kann. Die Schlittenbacken 25, in denen die Leisten
23 geführt werden, werden auf einer Millimetereinteidun.g tragenden Schiene 26 mit Hilfe der Spindel 13 bewegt. An der Schiene 26 befinden sich je nach Bedarf ein oder mehrere Anschläge 28, die die Schlittenbewegung an einem bestimmten Punkt durch Anschlagen des Zeigers 29 zum Halten bringt. Der Zeiger 29 dient auch zur Einstellung des Plattenträgers 14 und steht genau in Richtung der Linien 30, 31, nach denen wiederum das Negativ eingespannt wird. Die Einspannung der Glasnegative erfolgt durch die Schrauben 32. Die Gummibanden 39 drücken gegen die Glasplatten.
Der Lichtabsperrkasten 15 (Abb. 3) dient dazu, das Licht der Bogenlampe zu sammeln und von der Außenseite abzuschließen und gleichzeitig dazu, das Negativ auf den Stein oder die Zinkplatte zu pressen. Der Kasten ι s ist mit Scharnieren 34 an einem kräftigen Stahlband 33 befestigt, das die beiden Schlittenbacken 25 fest miteinander verbindet. Der Kasten läßt sich also, ebenso wie der Negativträger, hochklappen und mit diesem gleichzeitig verstellen. Die Metallfedern 36, die mit der am Kasten 15 befestigten Spindel 37 verstellt werden können, dienen zum Anpressen des Kastens auf das Negativ. Je nach der Dicke des Steines ist auch der Kasten verstellbar, und nach Bedarf kann der Druck der Änpressung eingestellt werden. Um ein Springen der Glasscheiben zu verhindern und dea Druck gleichmäßiger und weicher zu stellen, besteht der untere Rand 35 aus weichem Gummi, während der Kasten selbst aus Metall hergestellt und im Innern gegebenenfalls emailliert ist.
Die Handhabung der Vorrichtung ist folgende: Angenommen, es soll ein Stein oder [ eine Zinkplatte von der Größe 70 X 100 cm achtmal mit einem Plakat in Größe von 2S X 35 cm bedeckt werden. Der präparierte Stein liegt in dem Apparat, so daß die Greiferkante am Lineal von ο bis 100 cm liegt. Die Bremsklemmen werden eingesetzt bei 25, 50 und 75 cm, der Anschlag auf der Schmalseite bei 35 cm. Das Negativ wird nach den angegebenen Kreuzen eingespannt und der Negativträger in der Höhe durch die Mikrometerschrauben einreguliert. Der Apparat wird an der rechten oberen Ecke eingestellt und bis zum ersten Längs- und ersten Queranschlag gekurbelt. Der Druck wird eingestellt und die Lampe eingeschaltet. Ist ein Plakat belichtet, so wird die Lampe gehoben, die Druckfeder gelöst und das Negativ gehoben. Man klappt den ersten Anschlag 100 | zurück, kurbelt bis zum zweiten, belichtet und dann zum dritten, später folgen die Schmalseiten.
Handelt es sich um eine siebenfarbige Lithographie, so werden nur die Steine gewechselt und der Druck geändert, die Anschläge werden nur zurückgeklappt und bleiben an derselben Stelle. Das für jede Platte bestimmte Negativ wird gewechselt und nach den Kreuzen eingespannt. Durch die zwangläufige Wirkung der Spindeln und der Millimeterlineale wird ein sehr genaues Passen der Farben ermöglicht.

Claims (6)

  1. Patentansprüche:
    i. Vorrichtung zur Reihenübertragung von mehrfarbigen Lithographien u. dgl. auf Maschinensteine und Zinkplatten für die Steindruckpresse und die Offsetpresse auf photochemischem Wege unter Ausschaltung der photographischen Kamera unter Verwendung einer gegen die licht-
    908134
    empfindliche Platte parallel verschiebbaren Lichtkammer, dadurch gekennzeichnet, daß die lichtempfindliche Platte (3) zwischen einem Lineal (4) und einer verstellbaren Leiste (5) auf einer Fundamentplatte (2) in waagerechter Lage festgehalten wird, während der in der Höhe verstellbare Negativträger (14) und die Lichtkammer (15) je für sich an einem auf Gleitschienen (26) verschiebbaren Schlitten (25) angebracht sind und mit diesem mittels der Schraubenspindel (13) in der einen Richtung verschoben werden können und in der anderen Richtung mittels des die Gleitschienen (26) tragenden Schlittens (8).
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Negativträger (14) durch lösbare Scharnierklemmen (21) an einer Welle (22) befestigt ist, die von in den Schlittenbacken (25) mittels Mikrometerschrauben (24) in der Höhe verstellbaren Schienen (23) getragen wird.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Negativ in Gummibanden (39) mittels Klemmschrauben (32) in den Träger (14) eingespannt ist.
  4. 4. Vorrichtung nach Ansprüchen 2 und 3, gekennizeicbnet durch einen oder mehrere rückklappbare Anschläge (28) gegen die ein an dem Träger (14) befestigter Arm (29) anstößt.
  5. 5. Vorrichtung nach Ansprüchen 1 bis 4, gekennzeichnet durch Federn (36) an der Lichtkammer (15), die diese gegen den Negativträger drücken.
  6. 6. Vorrichtung nach Ansprüchen 1 bis 5, gekennzeichnet durch einen dichtschließenden Gummirand (35) der Lichtkammer.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEB118562D 1925-03-04 1925-03-04 Vorrichtung zur Reihenuebertragung von Lithographien u. dgl. auf Maschinensteine und Zinkplatten Expired DE508134C (de)

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DEB118562D Expired DE508134C (de) 1925-03-04 1925-03-04 Vorrichtung zur Reihenuebertragung von Lithographien u. dgl. auf Maschinensteine und Zinkplatten

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DE (1) DE508134C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3632207A (en) * 1968-03-16 1972-01-04 Bio Bielefelder Offsetdruckpla Apparatus for image transfer

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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