DE428862C - Vorrichtung zur Abnahme von Drucken von Zinkplatten - Google Patents

Vorrichtung zur Abnahme von Drucken von Zinkplatten

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DE428862C
DE428862C DEG62721D DEG0062721D DE428862C DE 428862 C DE428862 C DE 428862C DE G62721 D DEG62721 D DE G62721D DE G0062721 D DEG0062721 D DE G0062721D DE 428862 C DE428862 C DE 428862C
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zinc
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EMIL GERASCH GmbH
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F3/00Cylinder presses, i.e. presses essentially comprising at least one cylinder co-operating with at least one flat type-bed
    • B41F3/18Cylinder presses, i.e. presses essentially comprising at least one cylinder co-operating with at least one flat type-bed of special construction or for particular purposes
    • B41F3/30Cylinder presses, i.e. presses essentially comprising at least one cylinder co-operating with at least one flat type-bed of special construction or for particular purposes for lithography

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Printing Plates And Materials Therefor (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 11. MAI 1926
R E IC H S PATE NTAMT
PATENTSCHRIFT
- JVi 428862 -KLASSE 15 d GRUPPE
(G 62721 XIIl 15 dj
Emil Gerasch G.m.b.H.in Leipzig.
Vorrichtung zur Abnahme von Drucken von Zinkplatten. Patentiert im Deutschen Reiche vom 16. November 1924 ab.
Bei Ausführung von Plakatdrucken und anderen einfachen Druckarbeiten werden vielfach zur Herstellung der lithographieartigen Druckvorlagen statt der Lithographiesteine Zinkplatten benutzt. Hierbei werden die dünnen Zinkplatten mittels Klammern seitlich in den Gummidruckmaschinen gehalten und so in der üblichen Weise der Gummidruck erzeugt.
Um Probeabdrucke von diesen dünnen Zinkplatten herzustellen, verwendet man Zinkfundamente, auf denen in ähnlicher Weise,
wie bei der Herstellung von Abdrucken mittels der Gummidruckmaschine, die Befestigung mittels Klammern stattfindet. Die Zinkfundamente als solche sind in dem Unterrahmen einer Rahmendruckvorrichtung eingespannt, wobei der Oberrahmen also dann an den Unterrahmen angelenkt ist.
Diese Ausführungsform hat den Nachteil, daß die Druckfläche des Oberrahmens nur beschränkt ausgenutzt werden kann, weil die für das Zinkfundament notwendigen Einspannkeile des Unterrahmens und die Einspannschrauben, welche den Bildträger halten müssen, einen beträchtlichen Teil der Druckfläche des Oberrahmens wegnehmen. Man verliert diesen Raum also durch die Art der Befestigung des Zinkfundaments in dem Unterrahmen. Nach der Erfindung wird die Befestigung des Zinkfundaments in dem ao Unterrahmen vermieden. Dies geschieht dadurch, daß das Zinkfundament als solches den Unterrahmen völlig ersetzt, also an seinen Kanten als Unterrahmen ausgebildet ist, mithin auch die Anlenkung des Oberrahmens unmittelbar an dem Fundament stattfindet. Es fällt dadurch die Befestigung des Fundaments an einem Unterrahmen fort, weil beide ja hier einen einzigen Teil infolge der besonderen Ausbildung darstellen. Durch diese Anordnung ist es aber auch möglich, die Befestigung der Zinkplatte auf dem Fundament so zu gestalten, daß der schädliche Raum vermieden wird.
In den Abbildungen ist eine Ausführungsform der Erfindung genauer beschrieben.
Abb. ι zeigt das Zinkfundament b mit der darauf liegenden Zinkplatte/. An das Zinkfundament ist der Rahmen angelenkt. Beim Auflegen des Oberrahmens auf das Fundament liegt die Kante α auf den Anschlägen c, wodurch das in dem Oberrahmen befindliche, allseitig straff gespannte Gummituch in einer gewünschten Entfernung zur Druckform gehalten werden kann. Gleichzeitig wird durch Anschläge die genaue gegenseitige Lage des Oberrahmens und Fundaments, also auch der j Druckform, bei umgeklapptem Oberrahmen j gesichert. :
Abb. 2 zeigt den geschlossenen Rahmen. j ' Das Drucken wird mit dieser neuen Vorrichtung zweckmäßig so ausgeführt, daß der Oberrahmen in bekannter Weise ein allseitig straff eingespanntes Gummituch trägt, und das Gummituch in dem umgelegten Rahmen einen geringen Abstand zu der Druckfläche der eingespannten Zinkplatte hat. Dieser Abstand soll 4 bis 6 mm betragen; er kann auch, je nach den Umständen, etwas geringer oder größer sein, insbesondere je nach der Größe des Rahmens und des Gummituches und nach dem Grade der Spannung. Das Andrücken des Gummituches an die Druckfläche oder das zu bedruckende Blatt erfolgt durch einen Reiber.
Die Anlenkung des Gummidrucktuchrahmehs an das Fundament muß eine sehr sorgfältige sein, damit die Lage des Gummituches zu der Druckfläche genau dieselbe bleibt.
Der Erfindungsgedanke besteht also darin, den bisher üblichen Unterrahmen, in welchem ein besonderes Fundament zwecks Sicherung seiner Lage eingespannt werden mußte und an welchen der Oberrahmen angelenkt war, völlig zu ersetzen durch die einheitliche Verbindung von Fundament und Unterrahmen zu einem einzigen Ganzen unter entsprechender Ausbildung des Fundaments als Rahmen. Dementsprechend wird gemäß der Erfindung der Oberrahmen auch nicht an einen Unterrahmen angelenkt, sondern unmittelbar an das Fundament.

Claims (2)

Patent-An Sprüche:
1. Vorrichtung zur Abnahme von Drukken von Zinkplatten unter Verwendung eines gegenüber der Zinkplatte abklappbaren Gummidrucktuchrahmens, dadurch gekennzeichnet, daß der Gummidrucktuch- g0 rahmen unmittelbar an das die Zinkplatte tragende Fundament angelenkt ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Fundament und der Oberrahmen mit Anschlägen versehen sind, welche die genaue gegenseitige Lage des Oberrahmens und Fundaments bei umgeklapptem Oberrahmen sichern.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEG62721D 1924-11-16 1924-11-16 Vorrichtung zur Abnahme von Drucken von Zinkplatten Expired DE428862C (de)

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