DE237486C - - Google Patents
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- DE237486C DE237486C DENDAT237486D DE237486DA DE237486C DE 237486 C DE237486 C DE 237486C DE NDAT237486 D DENDAT237486 D DE NDAT237486D DE 237486D A DE237486D A DE 237486DA DE 237486 C DE237486 C DE 237486C
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- roller
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D06—TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D06F—LAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
- D06F61/00—Ironing machines using two or more co-operating pressing rollers
- D06F61/02—Ironing machines using two or more co-operating pressing rollers with two rollers
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Treatment Of Fiber Materials (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 237486 KLASSE Sd. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 8. April 1909 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Walzenmangel, bei der die obere Walze ausgeschwungen
werden kann. Es sind bereits Walzenmangeln mit ausschwingbarer Oberwalze bekannt,
bei denen der volle auf dem Mangelgut lastende Druck durch das Einschwingen der unter Federdruck stehenden Oberwalze
erzeugt wird. Ferner sind Walzenmangeln bekannt, bei denen durch Hoch- oder Hinunterklappen
des Arbeitstisches in die Bereitlage die die Mangelwalzen zusammenpressenden Federn gespannt werden.
Die Erfindung besteht darin, daß die Zapfen der unteren Walze in Exzentern gelagert sind,
die bei ihrer Drehung, z. B. durch Hochklappen des Tisches, die auf ihren Umfang sich
stützenden Federn spannen und so den größten Teil des Mangeldruckes auf das Maschinengestell
übertragen, bis er durch Einführung des Mangelgutes zwischen die Walzen von diesen aufgenommen und durch weiteres Zusammenpressen
der Federn erhöht wird. Nach dem Mangeln wird durch das Ausschwingen der Oberwalze in einer zur Drehachse des
Schwinghebels exzentrischen Schlitzführung zunächst ein Teil des Mangeldruckes, darauf
durch Drehen der Exzenter der übrige Mangeldruck allmählich aufgehoben.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt und
zeigen
Fig. ι die Seitenansicht der die Antriebsteile der Mangel tragenden Seitenwange und
Fig. 2 einen Längsschnitt der Mangel.
An dem Tisch α der Mangel sind Exzenterscheiben
b vorgesehen, die um die Welle d der unteren Walze c drehbar sind und mit
ihrer unteren Kante auf dem oberen Ende der Federn f aufruhen. Die Welle d. lagert
außer in dem Exzenter b noch gegen den Teil g der Seitenwange g1 derart, daß beim
Zusammenpressen der Federn f durch das Exzepter b die Walze c nicht in die Höhe
steigen kann, sondern, da der Druck der Federn f durch die Wange g aufgenommen wird,
entlastet bleibt.
. In einem kreisbogenförmigen, zur Achse d exzentrisch gekrümmten Schlitz h der Seitenwange
g lagert die Welle m, die die Walze p und das Zahnrad i trägt. In dieses greift
das auf der Schwungradwelle angeordnete Antriebsrad k ein. Die Welle m liegt ferner
in einem Langloch eines um die Welle d drehbaren Lenkers q und in einem Langloch 0
eines Hebels I, durch den man die Walze f
verschieben kann. Der Hebel I ist mit einem Handgriff versehen und kann festgestellt werden.
Die Handhabung der Vorrichtung ist folgende :
Soll Gut, z. B. Wäsche, auf der Mangel gemangelt werden, so wird der Tisch α aus
der in Fig. 1 durch volle Linien gezeichneten Stellung in die strichpunktiert gezeichnete
Stellung gebracht, wodurch das Exzenter b die Federn f so stark zusammendrückt, daß
sie den zum Mangeln erforderlichen Druck ausüben können. Hierbei legt sich die Welle d
an den Teil g der Seiten wange g1 an, so daß sie vollständig entlastet ist. Hierauf wird
mittels des Hebels I die Welle ni und mit ihr
die Walze p vorgezogen, wobei die Aussparung h und der Lenker q zur Führung dienen.
Durch Befestigung des Hebels I wird die Walze p an einer Bewegung gehindert.
Werden Wäschestücke zwischen die Walzen, gegebenenfalls mit Hilfe eines an einer der
Walzen befestigten Tuches eingeschoben, so wird, da sich die obere Walze nicht heben
ίο kann, die untere niedergedrückt und der
Druck der Federn f selbsttätig zur Wirkung gebracht. Soll die gemangelte Wäsche von
der Walze wieder abgenommen werden, so wird der Hebel I von der befestigten Stellung
losgemacht, die Walze p zurückgeschoben, wodurch sich auch der Antrieb gleichzeitig ausschaltet,
und die Wäsche mittels des Tuches abgezogen. Die Welle d stützt sich wieder
gegen die Wange g, die Feder bleibt jedoch zusammengepreßt und kann nach Vorziehen
der oberen Walze p durch neue Einführung des Gutes ohne weiteres wieder zur Wirkung
gebracht werden.
Claims (2)
1. Walzenmangel, bei der die obere Walze ausgeschwungen werden kann, dadurch
gekennzeichnet, daß die Zapfen (d) der unteren Walze (c) in Exzentern (b)
gelagert sind, die bei ihrer Drehung die die Walzen zusammendrückenden Federn (f) spannen und deren Druck an das
Maschinengestell (g) übertragen, bis er durch Einführung des Mangelgutes zwisehen
die Walzen von diesem aufgenommen wird.
2. Walzenmangel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zapfen (m)
der oberen Walze (p) in zur Drehachse (d) des Ausschwinghebels (I) exzentrischen
Schlitzführungen (h) des Gestelles lagern.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE237486C true DE237486C (de) |
Family
ID=497088
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT237486D Active DE237486C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE237486C (de) |
-
0
- DE DENDAT237486D patent/DE237486C/de active Active
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