DE237174C - - Google Patents
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- DE237174C DE237174C DENDAT237174D DE237174DA DE237174C DE 237174 C DE237174 C DE 237174C DE NDAT237174 D DENDAT237174 D DE NDAT237174D DE 237174D A DE237174D A DE 237174DA DE 237174 C DE237174 C DE 237174C
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D03—WEAVING
- D03D—WOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
- D03D49/00—Details or constructional features not specially adapted for looms of a particular type
- D03D49/24—Mechanisms for inserting shuttle in shed
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Looms (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- ΛΙ 237174 -KLASSE
86 c. GRUPPE
Firma OTTO HALLENSLEBEN in GÖRLITZ.
Federschützenschlagvorrichtung für mechanische Webstühle.
Das Durchtreiben der Schützen mittels einer zuvor angespannten Zugfeder hat den großen
Vorteil, daß der Schützen bei langsamem und bei schnellem Gang des Webstuhles stets gleich
kräftig geschlagen wird. Es müssen aber, damit der Webstuhl genügend schnell laufen
kann, Vorkehrungen getroffen werden, um den Treiber sofort nach erfolgtem Schlag aus dem
Schützenkasten zurückzuziehen.
Vorliegende Erfindung betrifft nun eine Einrichtung zur sofortigen Zurückführung des
Treibers nach jedem Schlag. Dieses wird dadurch erreicht, daß die Schlagfeder durch die
Drehung einer geeigneten Scheibe um ihre Achse gespannt wird, worauf diese Scheibe
in der Spannstellung gesperrt wird. Beim Auslösen der Sperrung und bei dem unter
der Wirkung der gespannten Schlagfeder stattfindenden Zurückschnellen der vorher zur
Spannung um ihre Achse' gedrehten Scheibe nimmt diese zurückschnellende Scheibe eine
mit dem Schlagwerk verbundene zweite Scheibe durch Vermittlung einer Freilaufkupplung mit.
Hierdurch wird es ermöglicht, daß, nachdem die mit der Schlagfeder verbundene Scheibe
beim Zurückschnellen durch die Feder festgehalten wird, die mit dem Schlagwerk verbundene
Scheibe infolge ■ der ihr erteilten lebendigen Kraft sich über die Schlagstellung
hinaus zurückbewegt, wobei sie, nachdem ein voller Umlauf stattgefunden hat, durch eine
Sperrklinke 0. dgl. in der für die nächste Beeinflussung erforderlichen Stellung festgehalten
wird.
In einfacher. Weise läßt sich eine solche Schützenschlagvorrichtung ausführen, indem
eine vom Webstuhlantrieb um einen bestimmten Winkel gedrehte und dann durch eine vom
Webstuhlantrieb wieder auszulösende Klinke gesperrte Scheibe vorgesehen wird, welche ein
an der Schlagfeder befestigtes Zugorgan aufrollt und beim Auslösen ihrer Sperrung durch
eine Klinke eine zweite Scheibe mitnimmt, welche mit. dem Schlagwerk verbunden ist
und nach einer vollen Umdrehung durch eine vom Webstuhlantrieb wieder auszulösende
Klinke gesperrt wird.
Auf den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der neuen Schützenschlagvorrichtung
dargestellt.
Fig. ι veranschaulicht dieselbe in der Seitenansicht
und Fig. 2 in der Oberansicht. Die Fig. 3 und 4 veranschaulichen einen Teil der
Schlagvorrichtung in verschiedenen, während des Betriebes der Einrichtung vorkommenden
Stellungen der einzelnen Teile zueinander.
Fig. 5 zeigt in schematischer Darstellung die Anordnung der Schlagvorrichtung an einem
gewöhnlichen Webstuhl. Diese Darstellung gibt nur ein Beispiel für die Anordnung, dieselbe
kann natürlich auf die verschiedenste Weise geschehen.
Um Wellen α,.αλ sind bei dem dargestellten
Ausführungsbeispiel· Zahnräder b und c drehbar, und in ein mit dem Zahnrad b verbundenes
Zahnrad d greift ein vom Webstuhlantrieb in hin und her schwingende Bewegung
versetzter Zahnsektor f ein. Die beiden Zahnräder b und c stehen miteinander in Eingriff,
so daß die dem Zahnrad b durch den Sektor f erteilte Bewegung auf das Zahnrad c übertragen
wird. An den Zahnrädern b und c sitzen Nasen
b1 und c1, welche mit Nasen g1 und h1 von
vor den Zahnrädern b und c auf den Wellen a drehbaren Scheiben g bzw. h zusammenwirken,
so daß bei entsprechender Drehung der Räder b bzw. c diese die Scheiben g bzw. h mitnehmen.
Die Scheiben g und h besitzen mittlere Federspannstücke
(Scheiben) g2 bzw. h%, auf welche
sich bei Drehung der Scheiben g bzw. h an Bolzen gz bzw. A3 befestigte Ketten aufrollen,
ίο deren Enden an den Schlagfedern i befestigt
sind. Durch das Aufrollen der Ketten auf die Teile g2 bzw. A2 werden die Federn i gespannt.
Nachdem zur Spannung der Federn die betreffende Scheibe (in Fig. ι Ji) eine halbe Umdrehung
ausgeführt hat, greift eine Sperrklinke k hinter eine Nase der Scheibe, so daß
die Scheibe gegen Rückdrehung unter Einwirkung der Schlagfeder i gesichert ist.
Nachdem in der beschriebenen Weise die betreffende Schlagfeder i gespannt ist, wird
durch irgendeine geeignete Steuerung vom Webstuhlantrieb aus, zur Zeit, wo der Schützenschlag
erfolgen soll, die Sperrklinke k ausgelöst. Die hierdurch frei werdende Scheibe,
beispielsweise Ji, wird dann durch die Einwirkung der zugehörigen Feder i zurückgedreht.
In der für die Scheibe h in Fig. 1 gezeichneten
Stellung, d. h. also in der Stellung, in welcher die Schlagfeder i gespannt ist, greift die Scheibe h
mit einer Klinke / hinter eine Nase einer vor ihr auf der Welle a1 drehbaren Scheibe m.
Die Scheibe m wird durch eine Klinke n, die sich vor eine nach außen gerichtete Nase der
Scheibe m legt, in der in Fig. 1 gezeichneten Stellung festgehalten. In Fig. 1 ist diese
Klinke η schon ausgehoben gezeichnet, während die Scheibe m sich noch in der Verriegelungsstellung
befindet.
Zum Auslösen der Schlagvorrichtung wird gleichzeitig oder annähernd gleichzeitig mit
der Klinke η auch die Klinke k ausgehoben, wobei sich unter erstere eine Hilfsklinke n1
legt, die die Klinke η in der ausgehobenen Stellung zunächst festhält (Fig. 1). Nach Auslösung
der Klinke k erfolgt dann der Schlag, und die Scheibe h nimmt durch ihre Klinke I
die Scheibe m mit. Hierbei trifft die nach außen gerichtete Nase der Scheibe m auf den
nach unten gerichteten Teil der Hilfsklinke nl ■ und rückt diese aus, so daß die Klinke η auf
den Umfang der Scheibe m herabsinkt (Fig. 3).
Unter der Zugwirkung der Feder i nimmt
die Scheibe h durch die Klinke I die Scheibe m,
welche durch die starre Stange 0 mit dem Schlagarm f verbunden ist, bis in die in Fig. 3
gezeichnete Stellung mit. . In dieser Stellung wird die Scheibe h durch die Feder i, welche
bei weiterer Drehung der Scheibe Ji wieder gespannt werden müßte, festgehalten. Die
Scheibe m aber dreht sich,- indem ihre Nase die Klinke I der Scheibe Ji verläßt, infolge
ihrer lebendigen Kraft, unterstützt durch eine Belastungsfeder des "Schlagarmes p, weiter
(s. Fig. 4), wobei durch die Stange 0 der Schlagarm p wieder zurückgezogen wird. Die Weiterdrehung
der Scheibe m wird begrenzt durch die auf dem Umfang der Scheibe m ruhende
Klinke n, welche die Scheibe m in der Stellung nach Fig. 1 festhält, so daß beim nachherigen
Zurückdrehen der Scheibe h zum Spannen der Feder i die Klinke I der Scheibe Ji
sich über die nach innen gerichtete Nase der Scheibe m hinwegschiebt und hinter diese Nase
greift. Die Vorrichtung befindet sich dann wieder in der für den nächsten Schlag erforderlichen
Stellung.
Die dargestellte Einrichtung mit den beiden Zahnrädern b und c ist für solche Webstühle
bestimmt, welche regelmäßig abwechselnd rechts und links schlagen. Die mit dem Rad b
zusammenwirkenden Einrichtungen sind genau dieselben, wie sie für das Zusammenwirken
mit dem Rad c vorstehend beschrieben sind. Bei je zwei Ladenbewegungen erfolgt ein einmaliges
Hin- und Herschwingen des Sektors f, wobei links spannt, wenn rechts schlägt und
umgekehrt.
Bei unregelmäßigem Schlag, wie er bei Stühlen mit Wechsel vorkommt, muß jedes
der beiden Scheibensysteme für sich, und zwar bei jeder Ladenschwingung bewegt werden.
Dieses läßt sich beispielsweise dadurch erreichen, daß anstatt des Sektorantriebes ein
Antrieb durch getrennte Daumenscheiben, welche auf'federbelastete Hebel einwirken, die
mit den Spannscheiben verbunden sind, vorgesehen ist. Das Wesentliche liegt auch bei
einer solchen Schlagvorrichtung in erster Linie darin, daß der Antrieb des mit dem Schlagwerk
verbundenen Teiles von dem die Schlagfeder spannenden Teil aus durch eine Freilaufkupplung
geschieht, so daß, nachdem die die Feder spannende Scheibe durch die entspannte Feder festgehalten wird, das Schlagwerk
sich noch weiter in seine Anfangsstellung zurückbewegen kann.
Die in der Zeichnung dargestellte Einrichtung ist für Webstühle bestimmt, welche sehr
hoch sind, so daß ein genügender Raum für die Anbringung des Antriebssektors f vorhanden
ist. Ist eine genügende Höhe hierfür nicht vorhanden, so kann natürlich der Sektor auch,
um ihn tiefer anordnen zu können, an einem mit dem Zahnrad c verbundenen Zahnrad angreifen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Federschützenschlagvorrichtung für mechanische Webstühle, dadurch gekennzeichnet, daß eine die Schlagfeder durch Drehung umihre Achse spannende Scheibe, welche in ihrer Spannstellung gesperrt wird,. beim Auslösen der Sperrung und Zurückschnellen unter der Wirkung der gespannten Schlag-" feder eine mit dem Schlagwerk verbundene Scheibe durch eine Freilaufkupplung mitnimmt, so daß diese Scheibe und somit das Schlagwerk durch ihre lebendige Kraft oder auch durch Federwirkung sich über die Schlagstellung hinweg bewegt, wobei die mit dem Schlagwerk verbundene Scheibe nach einem vollen Umlauf durch eine Sperrklinke o. dgl. in der Stellung für den nächsten Schlag festgehalten wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE237174C true DE237174C (de) |
Family
ID=496804
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT237174D Active DE237174C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE237174C (de) |
-
0
- DE DENDAT237174D patent/DE237174C/de active Active
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