DE23705C - Excenter mit mehrfachen Steigungen und Drahtzuführung mit beschleunigtem Vorschub an Drahtstift-, Absatzstift-, Sohlnägel- und Nietenmaschinen - Google Patents

Excenter mit mehrfachen Steigungen und Drahtzuführung mit beschleunigtem Vorschub an Drahtstift-, Absatzstift-, Sohlnägel- und Nietenmaschinen

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DE23705C
DE23705C DENDAT23705D DE23705DA DE23705C DE 23705 C DE23705 C DE 23705C DE NDAT23705 D DENDAT23705 D DE NDAT23705D DE 23705D A DE23705D A DE 23705DA DE 23705 C DE23705 C DE 23705C
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DE
Germany
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wire
feed
pin
eccentric
sheet
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Active
Application number
DENDAT23705D
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English (en)
Original Assignee
MALMEDIE & HlBY in Düsseldorf-Oberbilk
Publication of DE23705C publication Critical patent/DE23705C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21GMAKING NEEDLES, PINS OR NAILS OF METAL
    • B21G3/00Making pins, nails, or the like
    • B21G3/32Feeding material to be worked to nail or pin making machines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wire Processing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei der jetzt gebräuchlichen Construction der in der Ueberschrift genannten Maschinen macht die Hauptachse zur Herstellung eines Stiftes, Nagels oder Nietes eine Umdrehung; bei den rasch gehenden, besonders den kleinen und mittleren Maschinen tritt daher eine verhältnifsmäfsig starke Abnutzung der Achse und deren Lager ein.
Während jeder Umdrehung müssen also alle zur Herstellung eines Stiftes, Nagels oder Nietes erforderlichen Manipulationen an dem zu verarbeitenden Draht vorgenommen werden. Die dazu disponible Zeit beschränkt sich aber meistens auf diejenige Zeit, während welcher der Draht stillsteht, die Zuführung also unterbrochen wird und der Zuführungsapparat (Schlitten oder dergleichen) die rückgängige Bewegung macht, also auf die Zeit einer halben Umdrehung.
Die beiden erwähnten Umstände setzen der Erhöhung der Leistung der genannten Maschinen eine Grenze. Zweck der vorliegenden, auf Blatt I und II gezeichneten Construction ist die möglichste Beseitigung dieser hindernden Umstände.
Die Anzahl der Umdrehungen der Achse der auf Blatt I, Fig. 1 bis 3, in ihren Hauptbestandteilen dargestellten Drahtstiftmaschine soll nur ein Theil der Anzahl der zu fertigenden Stifte sein; in der Zeichnung ist die Hälfte angenommen. Die sämmtlichen Excenterscheiben der Hauptachse tragen daher doppelte Steigungen, so dafs während einer Umdrehung derselben der Hammer, die Messer und die Pression zweimal zur Wirkung kommen. Um ebenso während einer Umdrehung den Draht zweimal vorzuschieben, ist ein Stirnräderpaar a und a.1 in entsprechender Uebersetzung angebracht.
Aus dem weiter vorn Gesagten folgt, dafs eine Drahtstift-, Absatzstift-, Sohlnägel- oder Nietenmaschine um so rascher laufen kann, je kleiner der Theil einer Umdrehung der Maschine ist, während welcher die Einführung des Drahtes geschieht, weil alsdann der für die sämmtlichen zur Erzeugung des betreffenden Fabrikats erforderlichen Manipulationen übrig bleibende Theil der Umdrehung gröfser wird, diese also bei gleicher Geschwindigkeit in der Aufeinanderfolge weniger Zeit beanspruchen.
Blatt II stellt die Construction im Einzelnen dar, wie solches zu bewerkstelligen ist. In Fig. 1 und 2 ist W die Hauptachse der Drahtstift-, Absatzstift-, Sohlnägel- oder Nietenmaschine; α und a1 sind die Zahnräder, die auch in Blatt I angegeben sind. Das Zahnrad a1 sitzt auf einer besonderen Achse Z und trägt einen Nocken m. In einem besonderen, im Körper der Maschine angebrachten Lager d dreht sich das Stück X, jedoch liegt der Mittelpunkt, um welchen sich dieses dreht, excentrisch zum Mittelpunkt der Achse Z\ da der Nocken m in eine Nuth der Scheibe b des Stückes X eingreift, mufs das Stück X der Umdrehungsrichtung des Rades al folgen. An der der Scheibe b gegenüberliegenden Seite des Stückes X befindet sich die Scheibe c, von welcher aus, in verstellbarem Hub, die Zugstange für die Drahtzuführung bewegt wird.
Fig. s verdeutlicht die Zeitabschnitte, während welcher innerhalb einer Umdrehung des Rades a1 die Einführung des Drahtes und der Rückgang der die Einführung besorgenden Vorrichtung geschieht.
ο ist der Mittelpunkt der Achse Z, oJ derjenige des Stückes X.
Steht der Nocken m bei m1, so befindet sich irgend ein Punkt der Scheibe b bei b1. Macht der Nocken m in der Richtung des Pfeiles den Weg bis zu #z2 bezw. eine halbe Umdrehung, so steht der betreffende Punkt der Scheibe b bei P. Während also das Zahnrad a1 eine halbe Umdrehung gemacht hat, hat die Scheibe b in derselben Zeit einen Weg gemacht, der den Weg einer halben Umdrehung um so mehr übertrifft, als die Excentricität zwischen a1 und b gröfser ist. Daraus folgt, dafs, wenn die Scheibe b eine halbe Umdrehung machen soll, was zur Einführung des Drahtes immer genügt, das Rad a1 weniger als eine halbe Umdrehung machen mufs.
Ferner geht aus Fig. 5 klar hervor, dafs, wenn der Nocken m die zweite Hälfte seiner Umdrehung macht, der Punkt b11 die Scheibe b weniger als eine halbe Umdrehung zu machen hat, also dafs für eine halbe Umdrehung der letzten mehr als die halbe Umdrehung des Rades a1 erforderlich ist.
Man erzielt durch die auf Blatt I und II dargestellte Anordnung ein relativ rasches Zuführen des Drahtes und ein relativ langsames Zurückgehen der die Zuführung besorgenden Vorrichtung.
Fig. 3 und 4 auf Blatt II deuten an, in welcher Weise die beschleunigte Drahtzuführung an einfach wirkenden Maschinen angebracht werden kann, jedoch ist es sowohl bei mehrfach wie bei einfach wirkenden Maschinen ganz gleichgültig, auf welcher Seite der Maschine die auf Blatt II dargestellte Vorrichtung liegt, auch ob dieselbe theils auf der einen, theils auf der anderen Seite liegt.

Claims (2)

Patent-AnSprüche: An Maschinen zur Herstellung von Drahtstiften, Absatzstiften, Sohlnägeln und Nieten:
1. Die Anwendung von Excentern mit doppelten oder mehrfachen Steigungen, wie in Fig. 2 und 3, Blatt I, dargestellt, sowie eines Rädervorgeleges α α1 für die Welle z, um
, bei jeder Umdrehung der Hauptwelle w, wie in Fig. 2 und 3, Blatt I, und Fig. 1 und 2, Blatt II, dargestellt, aus demselben Draht zwei oder mehr Nägel herstellen zu können.
2. Die Verschiebung der Mittellinie der den Vorschub bewirkenden Kurbelscheibe X gegen die Mittellinie der Welle Z oder der Hauptwelle W, wie in Fig. 1 bis 5, Blatt II, dargestellt, um den Vorschub des Drahtes zu beschleunigen.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT23705D Excenter mit mehrfachen Steigungen und Drahtzuführung mit beschleunigtem Vorschub an Drahtstift-, Absatzstift-, Sohlnägel- und Nietenmaschinen Active DE23705C (de)

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