DE2361908C3 - Vorrichtung zum Evakuieren eines Kopierrahmens - Google Patents
Vorrichtung zum Evakuieren eines KopierrahmensInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Evakuieren eines Kopierrahmens mit
einer Kompressorpurnpe, deren Blasleitung in einem zo
Ölabscheider mündet, von dem eine Rücklaufleitung zur
Pumpe zurückführt. P-*.s Erzeugen eines Vakuums in Kopierrahmen ist notwendig, um Fotopapiere zu satter
Anlage zu bringen oder um bei der Herstellung von Druckplatten und Kontaktkopien den Film mit dem
lichtempfindlichen Material in engen Kontakt zu bringen.
Es ist üblich, zur Erzeugung des Vakuums in den vorgenannten Fällen Drehflügelpumpen zu verwenden,
die jedoch verhältnismäßig geräuschvoll arbeiten. Hinzu kommt, daß die Kosten für diese Pumpen durchaus ins
Gewicht fallen.
Zur Überwindung der genannten Mängel wurden bereits Versuche unternommen, -Jas no' /endige Vakuum
mittels handelsüblicher Kühlsrhrarkkompressoren durch Anschluß der Kopierrahmen an dt cn Saugseite
zu erzeugen. Diese Versuche scheiterten jedoch zunächst deswegen, weil bei diesen Kompressoren im
Betrieb auf der Blasseite zusammen mit der Luft geringe Ölmengen austraten, was dazu führt, daß nach einiger
Betriebszeit die Maschine trockenläuft und ausfällt.
Zur Überwindung auch dieser Schwierigkeit wurden in der Blasleitung des Kompressors Ölsammler
angeordnet. Die Rückführung des Öls wurde von einem Veniil beherrscht, dessen Tätigkeit durch einen
Schwimmer in Abhängigkeit vom ölstand im Sammelbehälter
gesteuert wurde. Als nachteilig erwies sich dabei, daß die schwimmergesteuerten Ventile durch
Verschmutzung und Verkleben wenig zuverlässig arbeiten. Tatsächlich hat sich aus den genannten
Gründen eine Maschine in der Art des einfachen Kühischrankkompressorstrotzseinerübrigen Vorteile —
insbesondere geräuscharmer Betrieb und kostengünstige Beschaffungsmöglichkeit — nicht als Vakuumquelle
durchsetzen können.
Die vorliegende Erfindung bezweckt die Beseitigung der erwähnten Nachteile. Es soll eine Vorrichtung zum
zeitweiligen Evakuieren von geschlossenen oder nahezu ^geschlossenen Räumen, insbesondere zum Evakuieren
von Kopierrahmen geschaffen werden, die ohne großen apparativen Aufwand zuverlässig arbeitet und kostengünstig
gebaut werden kann.
Ausgehend von einer Vorrichtung der eingangs genannten Art wird zur Lösung dieser Aufgabe
erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß die Rücklaufleitung zum Saugraum der Pumpe führt und in ihr in an
sich bekannter Weise ein Magnetventil vorgesehen ist, das elektrisch mit der Speisung des Antriebsmotors der
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ss Pumpe ar- -t verbunden ist, daß es bei laufender Pumpe
geschlossen ist und beim Abschalten der Pumpe öffnet.
Es ist darauf hinzuweisen, daß ein Magnetventil zur Belüftung in jedem Fall erforderlich ist, da nach
Abschalten der Pumpe der Druck im Kopierrahmen schnell auf Atmosphärendruck zurückkehren soll, um
die sofortige öffnung zu gestatten. Üblicherweise wird
dieses Magnetventil in der Leitung zwischen Pumpe und Kopierrahmen angeordnet. Die erfmdungsgemäße
Anordnung bedingt also keinen zusätzlichen Bauauf-
Die Anordnung eines Magnetventils als Ölrücklauf Ventil bei Pumpen für Luft ist an sich bekannt, z. B. aus
dem DT-Gbm 17 93 411. Auch bei dieser bekannten Ausbildung ist das Magnetventil derart mit der Speisung
des Pumpenantriebsmotcrs verbunden, daß es bei
lau'-nder Pumpe geschlossen ist und beim Abschalten der Pumpe öffnet. Hier geht es jedoch von vornherein
nur um die Druckseite, die in erster Linie zu zahnärztüchen Instrumenten führt. Die ölrücklaufleitung
mündet in die Blasleitung und das Magnetventil uat überhaupt nur den Sinn, dies zu ermöglichen. Der
Rücklauf des Öls erfolgt nach Abschalten der Pumpe und Öffnen des Magnetventils durch Schwerkraft,
weshalb die ölwanne oberhalb der Pumpe gelegen sein muß. Es handelt sich überhaupt um eine spezielle
Konstruktion.
Beim vorliegenden Erfindungsgegenstand wird durch die besondere saugseitigc Einschaltung des Magnetventils
das beim Aoschalten der Pumpe in den Unterdruckräumen zusammenbrechende Vakuum in geschickter
Weise noch ausgenutzt, die während der letzten Betriebsperiode angefallene Ölmenge zurückzusaugen.
Aus der DT-PS 6 25 343 und der US-PS 19 83 435 sind
auch noch Kompressorpumpen und Rückführungen von einem Ölabscheider zur Pumpe bekannt. Diese stehen
jedoch unter ganz anderen Aufgabestellungen und unterscheiden sich auch konstruktiv erheblich vcn der
vorliegenden Erfindung. Aus der US-PS 30 73 515 ist es
schließlich noch bekannt. Kühlschrank-Kolbenkompressoren
zu anderen Zwecken zu benuizen.
Die Erfindung wird nachfolgend durch die Beschreibung eines Ausführungsbeispiels anhand der Zeichnung
weiter erläutert.
,An die Sauglei'.ung 3 der Pumpe 1. als welche ein
handelsüblicher Kühfschrankkompressor Verwendung finder, kann, ist der Kopierrahmen 2 angeschlossen. In
die Saugleitung ist noch ein Filter 4 geschaltet und ein mit ihr in Verbindung stehender Druckmesser 5 zeigt
die Größe des erreichten Vakuums ?n.
Die Blasleitung 6 der Pumpe i mündet in den Ölabscheider 7, der z. B. als Topf ausgebildet ist. in den
von oben die Blasleitung 6 um ein gewisses Maß hineinragt, so daß die Luft nach Umkehr der
Strömungsrichtung durch nahe des oberen Randes befindliche öffnungen austreten kanr, während die
öheilchen sich auf dem Boden sammeln.
Vom Boden des ölabscheider 7 führt eine Rücklaufleitung
8 in den Saugraum der Pumpe I zurück, wobei in diese Rüekiaurieiiung ein Magnetventil Sgeschaiiei ist
Die Pumpe 1 wird tfber Leitungen 10 mit Schalter 11
vom elektrischen Netz gespeist. Das Magnetventil 9 ist derart elektrisch mit dem Schalter 11 verbunden, daß es
bei laufender Pumpe geschlossen ist und beim Abschalten der Pumpe öffnet.
Während des Betriebs der Pumpe 1 erzeugt diese im
Kopierrahmen 2 das erforderliche Vakuum. Dabei sammeln sich die durc'i die Blasleitung 6 austretenden
ölmengen am Boden des ölabscheider 7. Das
Magnetventil 9 ist geschlossen, so daß in der Rücklaufleitung 8 nichts strömen kann.
Wenn das Vakuum im Kopierrahmen abgeschaltet werden kann, wird die Pumpe 1 stillgesetzt. Gleichzeitig
damit öffnet sich das Magnetventil 9. Da zunächst der Saugraum der Pumpe 1 noch unter dem Betriebsunterdruck
steht, wird das im ölabscheider 7 angesammelte öl durch die Rücklaufleitung 8 wieder in die Pumpe 1
zurückgesaugt.
Die Mündung von sowohl Saugleitung 3 als auch Rücklaufleitung 8 im Saugraum der Pumpe 1 ist so
getroffen, daß keine Gefahr besteht, daß zurückgesaugte öl bis in die Sauglcitung 3 und den Kopierrahmen 2
gelangen könnte.
Durch die beschriebene Anordnung ergibt sich, daß nach jedem Arbeitszyklus beim Abschalten der Pumpe
zunächst eventuell im Ölabscheider vorhandes öl zurück in die Pumpe gesaugt wird und dann weiter Luft
zur Aufhebung des Vakuums im Kopierrahmen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentanspruch:Vorrichtung zum Evakuieren eines Kopierrahmens mit einer Kompressorpumpe, deren Blasleitung in einem ölabscheider mündet, von dem eine Rücklaufleitung zur Pumpe zurückführt, dadurch gekennzeichnet, daß die Rücklaufleitung (8) zum Saugraum der Pumpe (t) führt und in ihr in an sich bekannter V/eise ein Magnetventil (S) vorgesehen ist, das elektrisch mit der Speisung des Antriebsmotors der Pumpe (1) derart verbunden ist, daß es bei laufender Pumpe geschlossen ist und beim Abschalten der Pumpe öffnet.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19732361908 DE2361908C3 (de) | 1973-12-13 | Vorrichtung zum Evakuieren eines Kopierrahmens |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19732361908 DE2361908C3 (de) | 1973-12-13 | Vorrichtung zum Evakuieren eines Kopierrahmens |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2361908A1 DE2361908A1 (de) | 1975-06-19 |
| DE2361908B2 DE2361908B2 (de) | 1976-11-25 |
| DE2361908C3 true DE2361908C3 (de) | 1977-07-14 |
Family
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